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Bühnenerfahrung mit Gefell UM70

  • ton(i)
  • 8. September 2003 um 13:06
  • ton(i)
    Verifiziert
    Beiträge
    158
    • 8. September 2003 um 13:06
    • #1

    Tach!
    Hat jemand Bühnenerfahrung mit den UM70 (Robustheit bei Open Air, Monitoring etc.)
    Sicher nicht für Standartbeschallung geeignet - darum gehts mir auch nich...hab aber 4 Stk rumliegen und würd sie gern mal einsetzen.

    besten Dank für eure Info´s....

  • bassmanjan
    Beiträge
    194
    • 8. September 2003 um 14:36
    • #2

    ich hab auch noch zwei von den teilen.

    hab sie früher mal als overhead benutzt (hatte nix besseres), denn für gesang waren sie zu koppelanfällig...

    für sprachaufnahmen eigentlich ein geiles mic - wenn es zur betreffenden stimme passt...

  • ton(i)
    Verifiziert
    Beiträge
    158
    • 8. September 2003 um 14:43
    • #3

    hatte nix besseres :o is das dein ernst????
    danke aber der kommentar hilft mir nicht wirklich weiter vielleicht reden wir aber auch über unterschiedliche Typen....

  • MK
    Profi
    Beiträge
    373
    • 8. September 2003 um 15:14
    • #4

    Hallo Toni,
    es handelt sich dabei um ein hochwertiges Studiomikrofon, welches die beühmte Kapsel "M7" von Neumann sein Eigen nennt. Diese Kapsel kommt auch im noch berühmteren Neumann U87 zum Einsatz.
    Klanglich ähnelt das UM 70 sehr stark dem alten U87 (ohne ai).
    Was den Bühneneinsatz angeht, so würde ich das UM 70 mit Spinne betreiben, da es über kein ausgesprochenes Trittschallfilter (weder mechanisch noch elektrisch) verfügt. Die schaltbare Bassabsenkung dient der Kompensation des Proximity-Effekts. Ausserdem sollte das Mikro nicht dauernd runterfallen, dafür ist es wirklich nicht geschaffen, also handle with care!
    Ansonsten kann ich dem UM 70 nur positives bescheinigen, das Ganze ist letztendlich eh Geschmacksache. Natürlich hat jedes Großmembranmikrofon Klangverfärbungen im Hochtonbereich zu verzeichnen, das ist einfach systembedingt und - gerade bei Vocals - meistens gewollt. Für Overheads bevorzuge ich persönlich eben deswegen Kleinmembranmikros.
    Letztendlich gilt wie so oft auch hierbei: Probieren!!!

    Gruß
    Martin

    PS: Für den Fall des Nichtfunktionierens bietet die Fa. Microtech Gefell einen ausgezeichneten Service (Nein, ich werde nicht von denen gesponsert!)

    Glaube nur, was auch wissenschaftlich untermauert werden kann, menschliche Sinne lassen sich zu leicht besch... - äähh betrügen!

  • ton(i)
    Verifiziert
    Beiträge
    158
    • 8. September 2003 um 15:21
    • #5

    das mit spinne is klar...service is nich nötig, die dinger sind top in ordnung...bloß auf xlr werd ich sie umrüsten lassen-gefell macht das aber recht preiswert...

    nur zur erklärung: ich kenne das mic - ich suche eher nach leuten, die es prof. on stage verwenden aber dazu is es wohl zu speziellund mehr im studio bekannt :roll:
    trotzdem danke

  • MK
    Profi
    Beiträge
    373
    • 8. September 2003 um 15:28
    • #6

    Hallo Toni,
    natürlich setze ich dieses Mikro auch bevorzugt im Studio ein.
    Live kommt es schon mal in Schaumstoff gewickelt in den Steg eines Kontrabasses. Im Studio nehme ich dafür ein KM86, auf der Bühne ist mir das zu schade.
    Gruß
    Martin

    Glaube nur, was auch wissenschaftlich untermauert werden kann, menschliche Sinne lassen sich zu leicht besch... - äähh betrügen!

  • ton(i)
    Verifiziert
    Beiträge
    158
    • 8. September 2003 um 15:34
    • #7

    http://www.microtechgefell.de/prod/konden/umt70s/umt70s_0.htm#

    wie kriegst du das an diese Stelle bei nem Kontrabass?

  • MK
    Profi
    Beiträge
    373
    • 8. September 2003 um 15:41
    • #8

    Um den Schaft wird soviel Schaumstoff gewickelt, dass das Mikro fest aber federnd im großen Loch des Bass-Stegs sitzt. Dabei befindet sich der Mikrofonkopf unter den Saiten. Die Einsprechrichtung je nach gewünschter Anschlagstärke entweder direkt auf die Saiten oder mehr zur Seite gedreht. Als Richtcharakteristik nehme ich meistens die Kugel. Nur bei Jazz, wo die Saiten ruhig "atmen" dürfen, verwende ich die Niere.
    Diese Technik funktioniert allerdings nicht bei allen Bässen (unabhängig von deren Kaufpreis) aber meistens.
    Gruß
    Martin

    Glaube nur, was auch wissenschaftlich untermauert werden kann, menschliche Sinne lassen sich zu leicht besch... - äähh betrügen!

  • ton(i)
    Verifiziert
    Beiträge
    158
    • 8. September 2003 um 15:45
    • #9

    Sehr interessante Idee, werd ich mal probiern...

  • MK
    Profi
    Beiträge
    373
    • 8. September 2003 um 15:50
    • #10

    Abgesehen vom Sound hat der Bassist hierbei auch noch absolute Bewegungsfreiheit.
    Ich habe den Trick von einem leider viel zu früh verstorbenen Toning. aus der Jazz-Szene, als diese noch vermehrt live im Rundfunk vertreten war, übernommen.

    Glaube nur, was auch wissenschaftlich untermauert werden kann, menschliche Sinne lassen sich zu leicht besch... - äähh betrügen!

  • ton(i)
    Verifiziert
    Beiträge
    158
    • 8. September 2003 um 16:12
    • #11

    jaja die alten vom rundfunk - immerwieder nett was die so wissen

  • MK
    Profi
    Beiträge
    373
    • 8. September 2003 um 16:25
    • #12

    Mit Erfahrung ist es wie mit Hubraum, er lässt sich nur mit mehr Hubraum toppen

    Glaube nur, was auch wissenschaftlich untermauert werden kann, menschliche Sinne lassen sich zu leicht besch... - äähh betrügen!

  • Hubert Barth
    Profi
    Beiträge
    1.416
    • 8. September 2003 um 19:51
    • #13

    Das UM 70 ist recht robust. Meins ist schon öfters für Drums eingesetzt worden (HiHat, Snare, mit Acht auch beides) und hat ein paar Stockschläge überlebt.
    Sollte am Gitarrenamp ziemlich geil kommen.

    Open Air brauchts natürlich einen Windschutz.

    Hat noch jemand Tips für eine preiswerte Spinne?

  • ton(i)
    Verifiziert
    Beiträge
    158
    • 8. September 2003 um 20:13
    • #14

    Beyerdynamic EA19/25 müsste funktionieren (netto 34,40 für Endverbraucher) dürfte preiswerter werden als die EA21 von Gefell...

  • MK
    Profi
    Beiträge
    373
    • 9. September 2003 um 08:32
    • #15

    Hallo Toni,
    die Beyer Spinne ist zwar billig, aber auch nicht annähernd so wirkungsvoll wie die von Gefell.
    Eine gute Alternative stellt die AT8410a von AudioTechnica dar. Kostet ein bißchen mehr, funktioniert aber wesentlich besser und lässt sich besser handhaben.
    Martin

    Glaube nur, was auch wissenschaftlich untermauert werden kann, menschliche Sinne lassen sich zu leicht besch... - äähh betrügen!

  • ton(i)
    Verifiziert
    Beiträge
    158
    • 9. September 2003 um 08:41
    • #16

    Die Beyer hat vorallem den Nachteil das die Gummis runterspringen. Sollte auch nur ne Antwort auf Huberts Frage sein, ich nehm doch lieber die "richtige" spinne...

  • dirtyharry
    Profi
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    7
    Beiträge
    103
    • 9. September 2003 um 08:46
    • #17

    Zurück zur Frage:
    Ich habe sehr gute Erfahrungen mit dem 70er gemacht, ob für Holz/Blechbläser, Flügel, Drums (als Overheads, nur Bassdrum und Snare mikrofoniert), Streicher oder exotische Instrumente (Kniegeige, mongolische Harfe etc.). Das AKG 414 als Vergleich ist m.E. etwas rückkopplungsfester und hat nen Tick mehr Präsenz, ist aber auch ne andere Preisklasse.
    Gruss H.

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