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Line Arrays bzw. anderes aus China importieren ?

  • *johny*
  • 9. April 2012 um 12:19
  • *johny*
    Beiträge
    213
    • 9. April 2012 um 12:19
    • #1

    Hallo

    vor einiger Zeit ging hier schon mal so ne China-Seite um, bei der man günstig Equipment kaufen kann.
    Ich habe mal aus Spaß ein Line Array Modul gesucht und auch eins gefunden. Hab mal Kontakt aufgenommen ... das würde 280 € kosten.
    Ich wurde jetzt nach einem Hafen gefragt ... Wie sollte man sowas weiter anstellen, dass das Paket am Ende bei mir ankommt ? Und wie teuer wird das ganze ?
    Wäre doch mal ein Interessantes Experiment ... vor allem wie sich die Module nachher anhören !?

    Was haltet ihr davon ?

    Gruß

    *EDIT*
    Achja ... ich gebe euch mal hier den Link ... damit könnt ihr mehr anfangen:
    http://hyaudio.en.alibaba.com/product/473205…ay_DS2065_.html

  • Mechwerkandi
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    • 9. April 2012 um 12:53
    • #2
    Zitat von "Jonas_Link"


    Was haltet ihr davon ?


    Rein wirtschaftlich: wenig.
    Als Spassprojekt sicherlich interessant.

    Das Ganze kommt per Seefracht, dazu braucht es natürlich einen Bestimmungshafen.
    Vor dort wirst du benachrichtigt, wenn der Container eingetrudelt ist, dann kannst du noch mal 'ne Stunde oder auch zwei durch den Hafen irren, um die Fracht zu finden. Oder du beauftragst eine See-Spedition, die übernimmt den Job, und kippt die den Kram auch vor deiner Tür ab. Gegen ein kleines Handgeld, natürlich. :grin:
    An Kosten entstehen:
    >> reine Frachtkosten
    >> Zollgebühren
    >> Einfuhr-Umsatzsteuer

    Solltest du mit der gelieferten Qualität und/oder Ausführung nicht einverstanden sein, steht es dir selbstverständlich frei, den Hersteller vollinhaltlich zu beklagen.
    Gerichtsstand ist China. :grin:
    Du kannst natürlich auch gleich einen ganzen Container von den ping-pongs liefern lassen, dann gibt es noch einen Preisnachlass und die Frachtkosten relativieren sich auch. Dann versuchst du , den Krempel zu einem unglaublich günstigen Preis im ebay zu verticken. Das gelingt mit etwa der halben Ladung, dann hast du Reklamationen ohne Ende, das Finanzamt, die IHK, BND, GEZ und Moskau Inkasso am Arsch.
    Um den Schaden wenigstens noch einzugrenzen, versuchst du, der Rest des Containers aus der Insolvenzmasse illegal als black service Postenware ohne Gewährleistung zu verticken.

    Vor etwa 4 Wochen hat mir einer 140 Schlizzie-Plastekübel angeboten, 12/2, aktiv, Stück zu 30,-.
    Was soll ich damit? :wink:

  • hell&dunkel
    Moderator
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    2
    • 9. April 2012 um 12:57
    • #3

    :grin: +1

    Zitat


    Was haltet ihr davon ?


    Nix.

    Hier befindet sich i.d.R. die Signatur

  • Jürgen Klingel
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    • 9. April 2012 um 13:13
    • #4

    Hm...abgesehen davon, dass ich das Ansinnen eines einzelnen China-Importes für wirtschaftlichen Unfug halte (und das importieren eines ganzen Containers eher für ideologischen, finanziellen und moralischen Selbstmord)...finde ich es absolut erschreckend, mit welcher Unverfrorenheit da NoName-Kisten mit PS-15, VRX etc. designed und gelabelt werden und der Unbedarfte echt glauben könnte man hätte da NEXO oder JBL vor sich (nur dass das Logo weggelassen wird, oder minimal anders aussieht)

    Fui Deifel :evil:

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • Lino Jorzick
    Verifiziert
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    251
    • 9. April 2012 um 13:15
    • #5

    Dass du mindestens 8 Stück ordern musst, hast du auch gesehen, oder? :grin:

  • Kracky
    Profi
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    • 9. April 2012 um 13:56
    • #6
    Zitat von "Lino Jorzick"

    Dass du mindestens 8 Stück ordern musst, hast du auch gesehen, oder? :grin:

    Macht ja auch Sinn, was will er mit nur einer von diesen Kisten? Ich denke wenn du da 8 je Seite hin hängst wird es schon irgendwie singen aber finanziell absoluter Unsinn. Solltest du also mal gerade eben ein paar Tausend Euro zu viel am Konto haben sei dir der Spaß gegönnt.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
    Rosenstr.6
    78598 Königsheim

  • SimonHuber
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    153
    • 9. April 2012 um 14:23
    • #7

    Mich wundert es auch immer wie die so durchkommen, Selbst auf der Messe in Frankfurt, jeder China Man hat ein Absolutes Abbild von ner 305 Eon rumstehen.
    Die Frage ist nur, sind die Wirklich so schlecht? Ich meine wieviele Gute Produkte kommen den aus dem land der Aufgehenden Sonne.

    Iphone, Computerteile, Autoteile, Steuergeräte für PKWs, Tv`s,

    Angenommen mann kauft ne JBL SRX beim China Man und bekommt die Kiste zu nem Guten Preis, lohnt es sich vieleicht eine mal Auszumessen, Passende Treiber zu Ermitteln Eminence, BMS, 18Sound und ne Weiche und dann hat man vll sogar was Amtliches.

    Niemals jedoch möchte ich mit den Kisten Gigs machen, allein schon wegen der Zuverlässigkeit..

  • Bernd Masu
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    • 9. April 2012 um 14:30
    • #8
    Zitat von "Jonas_Link"

    Ich habe mal aus Spaß ein Line Array Modul gesucht und auch eins gefunden. Hab mal Kontakt aufgenommen ... das würde 280 € kosten.

    Dann rechne mal 200,- Euro/Stück dazu. Für Fracht, Verzollung, Einfuhr-Umsatzsteuer, Zoll - bis das bei dir zuhause steht.

    Also gesamt 480,- Euro x acht Stück Mindestabnahme = 3.840,- Euro (Ich glaube, dein Sparschwein macht gerade Selbstmord ? :grin: )

    Aber wenn Du davon sechs Stück zu je 900 Euro verticken kannst - dann lohnt es sich.

    Und dann zwei Jahre lang zittern, daß keine Gewährleistungsfälle auftreten. "Also ganz ähhrlisch, beim Grab meiner Großmutter, ich habe wirklich nicht mehr Power in die Boxen gejagt" :roll:
    Und dann wirst du eines deiner eigenen Line-Arrays kostenlos rüber schieben - damit der Kunde dich nicht verklagt. Weil die Klage garantiert teurer wird.

    Import-Profis kaufen spottbillig, in großen Mengen aus China, und verkaufen es mit großen Gewinnmargen weiter.
    Dafür sind dann die Frachtkosten pro Stück nicht so hoch. Ca. 10 % der Ladung wird nicht verkauft, sondern für Garantiefälle bereit gehalten. Denn Gewährleistung leistet der chin. Hersteller nicht.
    Und der schickt erst dann die Ware ab, wenn sie bezahlt ist.

    "Lärm"-aber meinen Fans gefällts :grin:

  • Bernd Masu
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    1.022
    • 9. April 2012 um 14:45
    • #9
    Zitat von "Mechwerkandi"

    Vor etwa 4 Wochen hat mir einer 140 Schlizzie-Plastekübel angeboten, 12/2, aktiv, Stück zu 30,-. Was soll ich damit? :wink:

    Mir bot ein Händler vor ein paar Jahren neue DVD-Player zu 20,- Euro/Stück netto (+ MWSt.).
    Seien bereits verzollt + versteuert. Aber Mindestabnahme: 500 Stück ! :grin: *ups*, dann wirds aber eng bei mir..... und um 12.000 Euro ärmer. :?
    Lieber schlaflos im Party-Rausch :wink: - als um die Sorge, wo und wie man 500 DVD-Player verticken soll ? :shock: :oops:
    "Hallooo, isch habe gute DVD-Player - mache guten Preis - nur 50,- Euro" 8)

    "Lärm"-aber meinen Fans gefällts :grin:

  • mike j.
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    • 9. April 2012 um 14:52
    • #10

    Wenn es aus China halbwegs brauchbare Produkte gibt, dann haben die sicher schon ihren Weg zu uns gefunden und sind unter anderem Namen zu haben. Der ganze Rest ist schrott, vor allem wenn die Dinger 280 Euro kosten sollen. Um 280 Euro bekommst bei uns nichtmal 3 halbwegs Hochtöner. China ist zwar billiger, aber Zaubern können die auch nicht.

  • Lino Jorzick
    Verifiziert
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    • 9. April 2012 um 15:57
    • #11
    Zitat von "Kracky"

    Macht ja auch Sinn, was will er mit nur einer von diesen Kisten? Ich denke wenn du da 8 je Seite hin hängst wird es schon irgendwie singen aber finanziell absoluter Unsinn. Solltest du also mal gerade eben ein paar Tausend Euro zu viel am Konto haben sei dir der Spaß gegönnt.

    Nunja, der Eingangspost klang ein Bisschen wie "ich bestelle mir mal 2 Elemente und guck' mir die mal an..."

  • PMN-Concepts
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    • 9. April 2012 um 19:55
    • #12

    Wenn du für kleines Geld kaufen willst, schau dich mal bei den hiesigen Großhändlern um, in Waldbüttelbrunn z.B. lässt man vieles nach Vorgabe in Asien fertigen. Dann kommt der Kram hier rüber, einiges davon ist brauchbar, ein großer Teil jedoch auch Ware, die man höchstens für den Partykeller einsetzen möchte. Welches davon der brauchbare Teil ist, ermittelt die hauseigene Qualitätssicherung.
    Leider ist in Asien immer wieder da Problem anzutreffen, dass die Serienstreuung bei den gefertigten Geräten recht weitläufig ist oder spontan mal Komponenten gegen was anderes ausgetauscht wird, was auch passen könnte. (Kenne ich aus Erfahrungen eines sehr guten Kollegen, der Werkzeug importiert)

    Viele der Risiken, die eine Auftragsfertigung in Asien mit sich bringt, haben am Ruf von bekannten Importeuren genagt (sei es nun Steinigke, Thomann u.s.w.), da gerade in Internetforen vieles über einen Kamm geschoren wird. Für meinen Geschmack teilweise zu Unrecht, gerade bei Steinigke habe ich die Erfahrung gemacht, dass man durchaus Qualität und anständigen Support bekommt, wenn man ein paar Euro mehr für die besseren Serien in die Hand nimmt. Aber da steckt ein großes Unternehmen dahinter, mit vielen Fachleuten im Bereich Technik, Im/Export und sicherlich auch eine Rechtsabteilung. Ohne entsprechende Rückendeckung ist ein Import für den Eigenbedarf eher unwirtschaftlich. Spätestens wenn der erste Treiber defekt ist und du ihn mangels Wissen über die verbauten Teile nicht austauschen kannst.

    Weiteres Thema: Wenn du die Dinger einsetzen willst, dann ja sicher auch geflogen. Problem wird sein, dass der Chinese wohl kein amtliches Prüfzertifikat (dass nicht gefälscht ist) vorlegen kann, also darfst du erst mal Geld und dein Material in die Hand nehmen, um es beim TÜV oder ähnlichen Instituten fachlich zerreißen zu lassen...

  • Tobias Niedenthal
    Verifiziert
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    321
    • 9. April 2012 um 19:56
    • #13

    Guten Abend,

    solche Stückpreise sind verlockend, sicher.

    Was dann aber alles andere als verlockend ist:
    - Verwaltungsaufwand
    - Frachtkosten
    - Verzollung
    - finanzielles Risiko
    etc.pp.

    China-Produkte zu solchen Preisen für Kleinstmengen sind in 95 Prozent der Fälle ziemlicher Müll.
    Aus manchen ließe sich mit kleinen Änderungen was machen, doch diese Änderungen treiben sofort den Preis in astronomische Höhen.
    Meine persönliche Erfahrung bspw. hat gezeigt, dass die Hörgewohnheiten der Asiaten ganz anders sind als unsere. Die Wahrscheinlichkeit, dass eine asiatische Billigbox ohne Optimierung auch nur halbwegs tauglich klingt tendiert gegen p=0.

    Also:
    Muster holen, sehen was geändert werden muss und was kann, natürlich per Luftfracht (die kostet oft mehr als das Muster selbst).
    Dann dem Fräulein vom Verkauf (mit etwas Business-Englisch und null technischer Erfahrung) verklickern, welche Änderungen man gerne hätte und herausfinden, was das kosten würde.
    Mit etwas Glück bekommt die Dame es hin, dem Techniker das auch irgendwie mitzuteilen (Prinzip Flüsterpost) und man bekommt seine gewünschten Änderungen zu einem Preis, der einem nicht die Schamesröte ins Gesicht treibt.
    Bevor die Fabrik mit dem Herstellen anfängt, möchte sie eine Anzahlung von etwa der Hälfte des Auftragsvolumens. Man ist einen Haufen Geld los und sieht seine Ware erst in etwa drei bis vier Monaten.
    Wenn die Ware fertig ist, zahlt man vor der Verschiffung den Rest. Man ist wieder einen Haufen Geld los und sieht seine Ware erst in etwa sechs Wochen.
    Natürlich hat man einen ganzen 20-Fuß-Container bestellt, weil alles andere wäre grober Unfug.
    Auch ein 20-Fuß-Container ist Unfug, aber zu einem 40-Fuß-Container hat es nicht gereicht und Luftfracht wäre schlichtweg überhaupt nicht bezahlbar gewesen.
    Natürlich muss man jetzt die überschüssigen Brocken irgendwie loswerden.
    Doch halt! Wenn man als Erstinverkehrbringer in den EU-Warenverkehr etwas verkaufen möchte, dann ist man automatisch Hersteller - mit allen Rechten und Pflichten.
    Also schnell noch bei dem kleinen Laden in China nach CE-Dokumenten gefragt. Antwort: Ein müdes Lächeln.
    Ergo: Die nötigen Prüfungen und Dokumentationen selbst durchführen (lassen) - EMV-Test, LVD-Test, RoHS-Test usw.
    Dann die Verzollung: Wie deklariere ich ein Line-Array-Modul so, dass ich möglichst wenig, aber nicht zu wenig Zoll zahle?
    BTW: Eine "Beschallungsanlage" gemäß Zoll ist eine Anlage, die den gesamten Signalweg umfasst. Ein Megaphon bspw. - nicht aber ein Line-Array-Modul.
    Finde selbst in den zigtausend Möglichkeiten die beste Variante für Deine Kübel. Oder zahle viel zu viel Zoll (bei einem Container kommt da schnell was zusammen und Du möchtest das ja jetzt regelmäßig machen, weil irgendwie müssen die Auslagen für die CE-Prüfungen ja wieder reinkommen...).

    Irgendwann hast Du dann tatsächlich Dein tolles Line-Array bei Dir. Dummerweise wurden nicht alle gewünschten Änderungen umgesetzt. Irgendwie muss das jetzt aber auch so gehen, denn eine Rücksendung kannst Du Dir nicht leisten. Der chinesische Zoll lässt auch viel lieber Ware aus dem Land als in das Land. Hatte ich schon erwähnt, dass ein Großteil der Ausfuhrpapiere auf Korruption basieren? Also gar nicht erst mit dem Versuch kommen, die Ware stamme doch von dort...

    Du rechnest zusammen:
    Unter dem Strich sind Dir die Brocken jetzt wesentlich teurer gekommen, als wenn Du die (eigentlich) qualitativ vergleichbare Linie eines etablierten Herstellers oder Importeurs genommen hättest. Deine Brocken klingen aber schlechter und/oder sehen beschissener aus. Aus diesem Grund will auch niemand die übrigen Kisten von Dir haben.


    Und wenn Du jetzt glaubst, dass das eine viel zu pessimistische Sicht wäre, dann lasse Dir von mir versichern, dass die Realität noch einige recht bizarre Überraschungen für Dich bereit hält, an die Du im Traum nicht denken würdest. Ich zumindest hätte vor zehn Jahren die Leute für bekloppt gehalten, wenn sie mir solche Stories erzählt hätten wie ich sie regelmäßig mitbekomme.


    In diesem Sinne,

    österliche Grüße aus Würzburg

    Öffentlichkeitsarbeit
    Steinigke Showtechnic GmbH

  • PMN-Concepts
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    • 9. April 2012 um 20:16
    • #14

    +1 für Tobias...

    Danke für die sachlich-amüsante Umschreibung. Und wo wir gerade mal beim Thema Linearray und Asien sind: Euer PSSO CLA findet hier im Norden gerade immer mehr Akzeptanz :D

  • Tobias Niedenthal
    Verifiziert
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    • 9. April 2012 um 20:51
    • #15
    Zitat von "PMN-Concepts"

    Euer PSSO CLA findet hier im Norden gerade immer mehr Akzeptanz :D


    Vielen Dank!

    Wenn wir schon bei diesem Beispiel sind:
    Da wurde eben nicht eine Kiste eingekauft, weil sie irgendwie schick aussah und zu einem halbwegs erträglichen Preis zu haben war.

    Am CLA haben wir gut zwei Jahre zusammen mit der Fabrik gewerkelt:
    Die eigentlich geplanten Treiber von P.Audio erwiesen sich für den Preis als ziemlich suboptimal. Also wurden es Spezialanfertigungen von ANDE.
    Mit beiden Versionen wurden diverse Veranstaltungen durchgeführt (bspw. mit einem nicht ganz unbekannten bayerischen Kabarettisten türkischer Abstammung), die Flug-Hardware wurde in Deutschland zerrissen (wer möchte schon ein Line-Array auf den Kopf bekommen?), die Controller-Presets nach und nach optimiert - und dann erst ging das System in den Verkauf.

    Trotzdem ging die Entwicklung weiter:
    Diverse Veranstaltungen, bei denen wir wertvolle Erfahrungen sammeln konnten, weitere Optimierungen der Presets, mit etwas Verspätung kam auch eine Simulations-Software, kleine Verbesserungen hier und da...
    Die Flug-Hardware ging regelmäßig zur mechanischen Überprüfung - bei jeder Lieferung mindestens ein Flugrahmen sowie Seitenteile der Boxen.
    Als Erstinverkehrbringer haften wir für die Kisten. Und: Wer möchte schon ein Line-Array auf den Kopf bekommen? :wink:

    Jetzt, wieder etwa zwei Jahre später, stehen ein alternatives Top, ein 2x-12"-Flugbass sowie ein 2x-18"-Floor-Sub kurz vor dem Release.


    Deshalb noch einmal:
    Gut überlegen, ob ein Line-Array, das man nur von Bildern her kennt, eine so gute Idee ist - oder ob man es nicht besser bleiben lässt...
    Andererseits: Das hat auch was von Abenteuerurlaub - so zwischen dem Topf der Kannibalen und der Grube mit den Schlangen... :lol:


    Grüße aus Würzburg

    Öffentlichkeitsarbeit
    Steinigke Showtechnic GmbH

  • PMN-Concepts
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    • 9. April 2012 um 22:05
    • #16

    Nicht zu unterschätzen ist meiner Meinung nach auch der Controller: Nicht irgendwas rauschiges mit instabiler Software aus der Grabbelkiste. Was amtliches à la DXO-48 (der Xilica in silber). Feines Bedienkonzept, 1A Klang und vor allem bisher kein einziger Absturz bisher. Da habt ihr echt einen Leckerbissen eingekauft!

    Und wie Tobias schon sagte: Erst mal ordentlich an der Hardware feilen, dann den Controller passend verdrehen und zum Schluss mit einer passenden Software auf die örtlichen Gegebenheiten simulieren. Wichtige Punkte, die man mit einem System, das man nur vom Foto kennt sicher nicht auf die Schnelle hin bekommt... Vom Input für die Simulation mal ganz zu schweigen

  • Mechwerkandi
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    • 10. April 2012 um 08:15
    • #17

    Threadnapping by Steinigke & Sockenpuppe. Gab's ja auch schon lange nich...
    Hauptsache, der Firmenname wird irgendwie mal genannt. :wink:

    Wo ist der andere mit dem Stein in der Firma? :grin:

  • Creativworks
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    • 10. April 2012 um 12:01
    • #18

    Napping hin napping her

    Die Jungs haben einfach recht! Ich bin so oft in China und hol mir manches direkt aber ich würds niemandem empfehlen schon gar nicht wenn man nicht weiss was man macht und über alibaba irgendwas kauft, ich kauf von niemandem den ich nicht persönlich kenne und wo ich mir die Fabrik etc angeguckt habe.

    Und dann ist das alles immer noch eher einfach nur spannend, wenn man alles zusammenrechnet spart man nicht wirklich was bzw. viel denn wirklich Geld wird erst über die Menge verdient und Einzelfracht kostet eine Unmenge ! Gerade Lautsprecher würd ich so nicht holen

    my 2 cent

    Veranstaltungstechnik in Erding für Messe und Firmenevents
    http://www.creativworks.eu

  • PMN-Concepts
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    • 10. April 2012 um 19:50
    • #19

    Mensch Andi, nicht böse sein... Ging mir nicht darum, Werbung für Steinigke zu machen, aber meine persönlichen Erfahrungen mit denen sind nun mal positiv. Und warum soll man in diesem Forum hier immer nur auf irgendwelchen Firmen rumhacken?!

    Außerdem: Der Chinese wird sicher nicht am Ostermontag hier im Forum sitzen und sich um die Problemchen der Kunden mit seinen VRX932-Nachbauten kümmern.
    Finde es daher sehr lobenswert, wie Tobias für die User da ist und sich auch der Diskussion um Produkte seines Arbeitgebers stellt.

  • Mechwerkandi
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    • 11. April 2012 um 08:40
    • #20

    Ich bin nicht böse.
    Böse ist gerade woanders.

    Hr. Niedenthal ist auch nicht für die User da. Sondern für den Laden.
    Aber auch da braucht es einen sidekick.

    Und: Was ist "mechanische Überprüfung"? Wer führt die aus, in wessen Auftrag?

    Die Haftungsfrage bleibt indifferent.
    Weil: Im Falle eines Fall-es ist zunächst mal der Nutzer in der Haftung. Selbstverständlich könnte dessen Versicherung auf die Idee kommen, sich im Rahmen der ProdSG etc. an den Inverkehrbringer zu halten (analog zu einer Durchgriffshaftung).
    Mir ist allerdings kein entsprechender Fall bekannt.
    Prämienanpassung ist einfacher.

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