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Subwoofergehäuseidee - Diskussion, Meinungen & Ideen

  • Hagen Jaeger
  • 24. April 2012 um 16:57
  • Hagen Jaeger
    Beiträge
    486
    • 24. April 2012 um 16:57
    • #1

    Moin,

    Nachdem ich mich mal etwas mit Hornresp auseinandergesetzt und einige Gehäuse nachsimuliert habe hatte ich lust mal was eigenes zu berechnen.

    Meine Idee war / ist sowas hier :

    http://s14.directupload.net/file/d/2870/3sptf65k_jpg.htm

    Eigentlich dem Bauvorschlag "Das Tier" recht ähnlich, wobei ich dort die Portfläche der "Rück"kammer zu klein finde. Vom Prinzip her kommt es wohl auch dem Wbin mit ventilierter Rückkammer recht nahe...

    Ich habe meine Idee mal im Seitenriss 1:1 gezeichnet um alle Flächen und Volumina, die es zur Simulation braucht, zu berechnen. Meine Hornresp-Simulation sieht dann so aus :

    http://s14.directupload.net/file/d/2870/6coh5fya_jpg.htm

    Der Frequenzgang oben rechts wäre ein einzelner im Vollraum, der in der Mitte links wären 4 zusammengestellt (wenn die Konstruktin funktioniert möchte ich gerne 4 bauen).

    Beim Lautsprecher handelt es sich um den RCF LF21N451, den habe ich nunmal hier und würde den auch gern mal in was anderem als in Bassreflex hören / einen Vergleich machen.

    Ich finde an dieser Konstruktion ganz interessant, dass die "Cone Excursion" wie bei einem Bandpass aussieht, aber das Konstrukt auch über 80 Hz eben noch vernünftig spielt (oder was spricht dagegen?). Außerdem ist der Wirkungsgrad im Schnitt 2-3 dB besser als in der -zugegebenermaßen etwas kleiner ausfallenden- Bassrelfexbox.

    Was mich wundert ist der "Peak" bei 50 Hz, eigentlich sind so schmalbandige Peaks ja kein so gutes Zeichen, ist auch unter "group Delay" zu sehen. Klar, ist etwa das BR-Tuning der Rückkammer (das liegt in der Simulation so bei 43 Hz), aber in normaler 200l, 45 Hz BR kommt der nicht zur Geltung. Jemand eine Idee / Erklärung dafür? Wäre daran interessiert.

    Meine Frage ist was ich eventuell beachten muss, ob meine Idee vielleicht sogar grober Unfug ist oder was in meinem "Vorab"-Plan nicht gut gemacht ist. Ich mache mir da z.B. Gedanken um die recht geringe Anfangsfläche des Hornes, das geht wiederrum beim Bastelhorn ja auch gut - oder doch nicht ? (Habe noch nie eins gebaut oder gehört)

    Ok, also ich bin über jede Meinung und Anregung froh, vielleicht habt ihr ja auch noch andere Ideen in die Richtung, die sich simulationstechnisch umsetzen lassen.

    Als maximale Außenmaße habe ich mich eigentlich auf 70x70x80 (BxTxH) eingeschossen, so groß ist auch meine momentane simulierte Box oben.

    Wenn es zum Bau der (verbesserten?) Idee kommen sollte, dann werde ich das hier natürlich posten.

    LG - Hagen

    Edit : wo ich überhaupt hin will : In BR (momentan 220l, 40 Hz) gefällt mir der Lautsprecher sehr gut. Ich wollte einfach mal gucken was so ein Stummel vor dem Lautsprecher kann, die Rückkammer ist ja wieder fast so wie meine momentane Box abgestimmt.

    Der Ton macht die Musik :)

  • sabbelbacke
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    • 29. April 2012 um 23:15
    • #2

    hmmmmm...... das ist im Prinzip ja ein Kurzhorn mit Reflexunterstützung, wäre das ein 15er, wäre es einem HD15 mit Loch nicht unähnlich :)

    Wenn Du eine BR nimmst und packst da etwas davor (z.B. einfach eine Wand = "Planar Waveguide Horn von Dynacord") passiert untenrum quasi nix, obenrum hast Du Erhöhung des Strahlungswiderstandes

    Probier einfach mal den Hornstummel wegzulassen in der Simu und dann wieder reinzunehmen, dann siehst Du gut den Unterschied (rechtsklick in der SPL Darstellung - dann kannst Du die aktuelle Summe der combined Response speichern). Im Nahfeld musst Du zur Response des Ganzen dann noch den Membranmatsch dazurechnen, also das, was im Datenblatt eines Subtreibers über der rechnerischen Response auf Achse liegt...

    Du kriegst einfach mehr Oberbass aufs Konstrukt - am akustischen Strahlungswiderstand kannst Du grob ablesen, wie weit Dein "Horn" eigentlich wo wirkt....

    Warum nicht, so was kann funktionieren.. Die Relation Volumen/Output wird aber schlechter - der begrenzende Faktor ist da nach wie vor "untenrum" und da wird sich bei so einem Stummel fast nix tun - bastelst Du da ein langes Horn draus, ists was anderes, dann ist der Resonator aber auch wieder unnütz :)

    Wegen Peaks: Ich hab jetzt nicht nachsimuliert - stell mal aber die Maskierung der Resos spasseshalber aus - wenns dann weg ist ists einfach eine Stehwelle aufgrund der eingegebenen Rückkamerlänge...

    hornresp

  • Hagen Jaeger
    Beiträge
    486
    • 30. April 2012 um 09:07
    • #3

    Genau, es ist quasi ein kurzes Horn mit Reflexunterstützung untenrum, das passt schon ausgezeichnet in die Beschreinung dieser Idee, ein Wbin ist ja auch nichts anderes.

    Die Dynacordsache war tatsächlich das, was mich auf die Idee gebraucht hat sowas mal zu simulieren und zu bauen.

    Erst wollte ich ja so etwas wie Dynacord bauen, also hier sowas :

    http://s7.directupload.net/file/d/2876/xpgyj59a_jpg.htm

    das hat sich auch ganz nett simulieren lassen, wie in der von dir geposteten Messung hat das dann eigentlich einfach einen "Peak" ergeben. Dann kam die Idee auf einfach einen Doppelbass zu bauen und das Bodenbrett eben wegzulassen, quasi starke V-Anordnung. Nur ein 2x21"-Subwoofer wurde mir dann doch zu groß.

    Da ich das Horn verlängern wollte um den Wirkbereich des "Vorbaus" in Nutzbassregion runterzubekommen war mir klar, dass das nicht mehr klein werden würde. Meine momentane Reflexkiste (220l 42 Hz Tuning) hat die Maße 68x68x70cm, das von mir errechnete Konstrukt habe ich dann einfach 10cm höher gemacht (70x70x80cm) um das Nachteilige mit dem Vorteiligen zu verbinden : 2 von den Dingern mit Füßen aufeinander und man kommt auf 1,65m Stackinghöhe. Das ist für mein schwereres Topteil perfekt, dann sind alle Mittelhochtonlauteprecher über Kopfhöhe.

    Ich hab jetzt mal meine alte BR-Kiste gegen das neue Konstrukt simuliert, links neu (BR + Horn), rechts alt (nur BR), 200W @ 8R:

    http://s1.directupload.net/file/d/2876/x94y9pwr_jpg.htm

    Hab die akustische Impedanz mal dazugepackt, wobei ich zugeben muss, dass ich mit dieser Kurve leider überhaupt nix anfangen kann... Ich habe nur bemerkt, das sich die ersten beiden Peaks mit den beiden Senken bei "diapragm displacement" überschneiden, dort besteht bestimmt ein Zusammenhang? Vielleicht kann es mir jemand kurz erklären ? :) .

    Ein langes Horn wollte ich nicht basteln, weil mir gesagt wurde, dass man da neben der Simulation auch sehr viele andere Sachen falsch machen kann (beim Falten z.B.), auch einer der Gründe warum ich hier bei meinem Konstrukt schon nachfrage.

    Mich wundert es eben, dass der Horn-BR-Hybrid laut Simulation durchgehend 2-4 dB lauter unter 100 Hz ist, und dieser Peak bei 50 Hz irritiert mich etwas? Nicht, dass die Kiste zum One-Note-Bass werden würde. Resomasking habe ich ürigens schon angehabt, meine Rückkammer ist aber auch nur 50cm lang, d.h. da würde die erste Stehwelle also irgendwo bei 340 Hz entstehen...

    Habe auch mal die Peaks bei Diapragm displacement verglichen (siehe Bild), es ist tatsächlich so, dass der Lautsprecher im BR-Horn-Hybrid bei gleicher zugeführter Leistung mehr Hub bewerkstelligt - zumindest dort wo die Resonatoren gerade kaum angeregt werden.

    "Kann klappen" klingt ja schonmal nicht nach einem groben Nein ;-). Vielleicht fidet sich ja noch jemand der seine Meinung / Bedenken auch noch schreibt.

    Mich interessiert vor Allem :

    - Wie kann man sich den Zuwachs an Lautstärke erklären?

    - Warum wird sowas nicht öfters gebaut ? :)

    - Ist die Fläche am Anfang des Hornes (siehe Simu erster Post) in Ordnung, oder zu klein? Kurz zusammengefasst :

    http://s7.directupload.net/file/d/2876/jcqq6l7x_jpg.htm

    Mein 21"er kommt auf 1730 cm² schallabstrahlender Fläche (RCF-Angabe). Meine Bedenken liegen darin, dass das Volumen oder eben die Hornflächen vor dem Lautsprecher zu klein sind und hier Verluste entstehen. Besonders bei 55-70 Hz, wo weder das Horn richtig wirkt, noch der Resonator der Rückkammer aktiv ist, also maximale Membranauslenkung und somit "Luftverschiebung" stattfindet (c.a 2,5-3cm peak-to-peak kann der RCF linear). Wäre ja blöd wenn das Ding dann unter Last in diesem Bereich auf einmal dünn klingt! :|

    LG - Hagen

    Der Ton macht die Musik :)

  • Hagen Jaeger
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    • 31. Mai 2012 um 20:54
    • #4

    Hi,

    wollte das Ding in den Semesterferien mal bauen. ab 10.7. wär das dann wohl etwa.

    Man kann sicherlich einige Effekte nicht 100%ig erklären (wobei ich schon auf ein wenig mehr Resonanz gehofft hatte, also was die Postings angeht :grin: ), aber kurz vorher noch eine Frage :

    Habe beim weiteren Denken überlegt, dass die Membrane ja durch diesen Offset-Einbau ziemlich unterschiedlich belastet wird. Obenlinks, ganz am Anfang des Horns, wird viel luft auf wenig Volumen verschoben. Unten ist wesentlich mehr Platz und der "Druck" muss auch erst nochmal nach unten weg. Im SK Bastelhorn wird's ja auch so gemacht, was aber nix heißen will.

    Sind wesentliche Membranverformungen / Zentrierungsbeeinflussungen zu erwarten? Nicht, dass ich mit diesem Einbau die Haltbarkeit des Lausprechers wesentlich verkürze, das wäre es mir nicht wert.

    LG - Hagen

    Der Ton macht die Musik :)

  • sabbelbacke
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    • 31. Mai 2012 um 20:58
    • #5
    Zitat von "Hagen Jaeger"

    Sind wesentliche Membranverformungen / Zentrierungsbeeinflussungen zu erwarten? Nicht, dass ich mit diesem Einbau die Haltbarkeit des Lausprechers wesentlich verkürze, das wäre es mir nicht wert.


    Nö. Der Faktor, dass die User die Werbeaussagen der Datenblätter gern ausreizen quält den Speaker weit mehr.

    hornresp

  • Hagen Jaeger
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    • 31. Mai 2012 um 21:33
    • #6

    Ich weiß jetzt zwar nicht genau was du meinst, aber ich persönlich versorge meine Lautsprecher auch nur mit 800W, auch wenn 1500 draufstehen :) ...

    Bin gerade noch am überlegen wie ich das ganze optimal versteife und revisierbar mache.

    Wenn jemand von euch noch eine "verrückte" idee hat kann er sie gerne posten. Bin für Vorschläge und Ideen offen und kann mittlerweile ganz ok mit Hornresp umgehen.

    LG - Hagen

    Der Ton macht die Musik :)

  • sabbelbacke
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    • 31. Mai 2012 um 21:40
    • #7
    Zitat von "Hagen Jaeger"

    Ich weiß jetzt zwar nicht genau was du meinst, aber ich persönlich versorge meine Lautsprecher auch nur mit 800W, auch wenn 1500 draufstehen :) ...


    Will sagen: Heutige Speaker können mehr als früher - die Werbung aber auch.... Da gibt es Tonnenweise Chassis auf dem Markt, die man (eine Weile Lang) mit Wattzahlen füttern kann, das hätte vor 20 Jahren jeder noch als einen schlechten Scherz abgetan. Aber auch diese Chassis leiden unter dieser Belastung und altern dann entsprechend. Und diese Alterung durch hohe Belastung wirkt sich meist mehr aus als eine "schiefe" Belastung.

    hornresp

  • Hagen Jaeger
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    • 1. Juni 2012 um 07:38
    • #8

    Siehste, sowas habe ich mir doch schon gedacht :wink: .

    Ich gucke fürs Amping auch garnicht nach den Leistungsangaben, sondern nach der Schwingspulenhöhe und Dicke der oberen Polplatte. Dadraus wird dann errechnet was der Speaker konservativ kann und dementsprechend wird verstärkt. Da ist der RCF aber mit 9,5mm ganz gut aufgestellt denke ich.

    Wollte nur wissen wie stark sich diese "schiefe Belastung" auswirkt, vielleicht hätte es ja jemand gewusst. in Zeiten von Doppelzentrierungen und Plastikanteilen / anderen chemischen Fuchsereien in der Membrane dürfte das wohl tatsächlich nicht mehr das größte Problem werden.

    LG - Hagen

    Der Ton macht die Musik :)

  • TobiasNolle
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    • 1. Juni 2012 um 14:22
    • #9

    deine Idee sieht diesem hier >>http://forum.speakerplans.com/topic20528.html recht ähnlich.

    aber warum kein TappedHorn ??
    die sind meist einfacher zu bauen,
    vorallem wenn es eher stepped als tapped wär ;)

    Gruß an alle und an Big Määääc

  • Hagen Jaeger
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    • 1. Juni 2012 um 18:54
    • #10

    super Link, da ist das Problem der Schieflast die auf den Lautsprecher wirkt auch gut gelöst. Leider würde das Ganze so nicht mehr mit meinen gewünschten abmaßen funktionieren :( ...

    Mal schauen was sich da machen lässt. Mein größtes Problem ist momentan noch den Port vernünftig in die Kammer zu bekommen, bei 1/2 Sd Fläche (die sollte es bei so einem hubfähigen Speaker wohl schon haben damit es nicht dünn wird) wird der ziemlich lang und könnte durch die Schallwand (quasi-Rückwand der Kammer) ziemlich in Funktion und Frequenz beeinflusst werden.

    Tapped Horn geht ja in Richtung backloaded Horn, so ähnlich wie Super Scooper 21. die haben aber einen recht eingeschränkten Übertragungsbereich, ist das Horn kurz (also die obere Grenzfrequenz vor dem berühmtberüchtigten Einbruch im FQ-Gang hoch) ist untenrum nicht viel los, will man tief runter muss der Verlauf länger werden und der Einbruch verschiebt sich nach unten, ergo auch die obere Grenzfrequenz. Ich hätte mir wohl lang schonmal einen Scoop gebaut, soll ja brutal gehen, aber 80 Hz obere Grenzfrequenz ist für mioch nicht akzeptabel und einen 4. Weg halte ich für sehr kompliziert und nicht nötig.

    LG - Hagen

    Der Ton macht die Musik :)

  • Wulfson
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    • 1. Juni 2012 um 20:35
    • #11

    ich würde das ding nicht als horn bezeichnen...eher als bandpass. hier wohl sogar in 6er ordnung. peaks auf 2 frequenzen sind normal für solche konstrukte...klangmäßig habe ich da noch nichts vernünftiges gehört. ich würde das nicht bauen wollen.

  • Mark Halbedel
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    • 1. Juni 2012 um 21:37
    • #12
    Zitat von "Wulfson"

    ich würde das ding nicht als horn bezeichnen...eher als bandpass. hier wohl sogar in 6er ordnung. peaks auf 2 frequenzen sind normal für solche konstrukte...klangmäßig habe ich da noch nichts vernünftiges gehört. ich würde das nicht bauen wollen.

    +1, wie mir diese unzähligen resonanten Eimer auf den Wecker gehen.
    Hauptsache laut :roll:

    Gruß, Mark

  • adval
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    • 1. Juni 2012 um 23:24
    • #13

    Da im Forum letztens wieder von Bedenken wegen ungleichmäßiger Treiberbelastung wegen "schiefer" Drckkammer geschrieben wurde und es dort klargestellt wurde (s. SRAM) und hier Sabbelbacke:
    Die Abmessungen der Druckkammer sind klein ggü. der Wellenlänge! D.h. eine Druckänderung ist quasi gleichzeitig überall - die Druckänderung breitet sich mit Schallgeschwindigkeit aus und es gelten die Bedingungen einer adiabaten Zustandsänderung (ja ja näherungsweise), bzw. noch spezifischer (wie von SRAM geschrieben), selbst bei nicht "ganz kleiner" Druckkammer sieht der Treiber denoch identische Last an der Membran, da die Treiberabmessungen i.d.R. zumindest klein ggü. der Wellenlänge sind. Damit folgt natürlich auch, wann das nicht mehr gilt!

  • sabbelbacke
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    • 2. Juni 2012 um 13:42
    • #14
    Zitat von "Mark Halbedel"

    +1, wie mir diese unzähligen resonanten Eimer auf den Wecker gehen.
    Hauptsache laut :roll:


    Und Bose ist doch toll!!

    :)

    Ja, unglaublich, ich warte auch noch auf die Renaissance der vierfach ventilierten Bandpässe im PA-Bereich....

    (Nein, ich hab nix gegen einen gut gemachten Bandpass-Sub per se... Man sollte nur wissen, worauf man sich einlässt und nur der Blick auf die SPL Kurve ist oft .... unzureichend).

    hornresp

  • TobiasNolle
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    • 2. Juni 2012 um 15:29
    • #15

    ganz so schlecht find ich Hybriden aus BR und KurzHorn nicht,
    nur find ich das Horn nen bissel lang.

    das wird vll im Stack der BR-Abstimmung in die Quere kommen ?!?

    das Horn schön kurz machen,
    und den BR mit ordentlich Fläche, das ganze vll wie nen TL-Resonator,
    die ganze Kiste nicht zu hoch laufen lassen,
    why not, probieren würd ich es auch 8)
    (schenkt mir wer son Chassi ?? *please* )

    ganz so genau würd ich es mit der Gehäuse-Symetrie nicht nehmen,
    der RCF ist ja kein billig aufgebautes Chassi,
    dessen Aufhängung in alle Richtungejn wabbelt.

    außerdem funzen Ripole auch ohne Langhubchassis zu killen ;)

    Gruß an alle und an Big Määääc

  • Hagen Jaeger
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    • 2. Juni 2012 um 18:31
    • #16

    Moin,

    Zitat

    ich würde das ding nicht als horn bezeichnen

    Ich auch nicht. Deswegen habe ich es absichtlich und penibel "vermieden" das Ding hier irgendwo als vollwertiges Horn zu bezeichnen.

    Ein Bandpass 6. Ordnung ist das allerdings nicht. Es ist eines dieser Konstrukte bei denen man nicht ganz klar sagen kann was es denn nun tatsächlich ist.

    Wie bereits geschrieben sieht die cone excursion-Simulation wie die eines Bandpasses 6. Ordnung aus. Ein Hubminimum bei c.a 40, das andere bei 80 Hz, eine Oktave auseinander, wie bei den meisten Bandpässen 6. Ordnung weswegen diese auch als One-note-Bässe oder besser noch Two-for-one-note-Bässe verschrien sind. Warum liegt ja auch auf der Hand und ist für mich schlüssig.

    Die Simulation der Gruppenlaufzeit sieht aber nicht wie die eines typischen bandpasses 6. Ordnung aus, der Peak bei der oberen Frequenz ist flacher. Insgesamt ist der Schall gesamt etwas verzögert (logisch, einmal muss erstmal der Resonator angeregt werden, beim anderen mal muss der Schall erst durchs "Horn" / Bandpasskammer / whatever.

    eine passende Verzögerung des Topteils ist also ratsam und für mich auch machbar (DCX 2496), damit vermindert man gleichzeitig den peak der Gruppenlaufzeit auf der Tuningfrequenz. +1 wie ihr hier immer schreibt.

    Der Hornstummel hat ne Länge von c.a 1,3-1,5m. Viertelwellenresonanz liegt also bei c.a 60-65 Hz. Das BR-Tuning liegt bei 42 Hz. Im 4er-Stack sinkt das auf 38 Hz und der Stummel lädt was tiefer, vielleicht 55 Hz. Jetzt schaut man sich einfach mal an wie breitbandig so ein BR-Port denn eigentloch wirkt und sieht : das passt genau zusammen, ich habe mir bei meiner Idee schon ein paar mehr Gedanken gemacht als es einige von euch hier anscheinend glauben wollen - schade.

    Zitat

    das Horn schön kurz machen,
    und den BR mit ordentlich Fläche


    Ergibt viel Wirkungsgrad im Kickbassbereich über 80-100 Hz und nen Peak bei 40-50 Hz wo das BR-tuning liegt. und was ist mit Nutzbass?

    Zitat

    Außerdem funzen Ripole auch ohne Langhubchassis zu killen ;)


    Das ist ein gutes Argument aus der Praxis, danke, habe ich garnicht dran gedacht ;) .

    Das mit der Wellenlänge und der Membranegröße macht auch Sinn. Wenn ich es probiere probier ichs einfach mal so wie gezeichnet, meine Bedenken sind weit genug minimiert worden.

    Zitat

    wie mir diese unzähligen resonanten Eimer auf den Wecker gehen.


    Also ich hab mittlerweile schon viel gehört. Für die Musik die ich damit mache braucht es keine CB (elektronisches), hier geht es nicht in erster Linie darum jeden Ton absolut naturgetreu wiederzugeben, da ist es nicht so schlimm wenn ein Ton mal dezent lauter als der andere ist und kaum merkbar länger ausschwingt.

    Ich habe aber auch schon Bandpässe gehört die man für absolut nichts gebrauchen konnte. Das war sehr laut, aber da hat garnichts mehr annähernd gestimmt, zu hoch und schlecht abgestimmt mit ungeeigneten Lautsprechern. Da kam nur noch gedröhne raus.

    Sowas will ich nicht. Ich will aber auch keine Cb, habe ich selbst schon gebaut (200l und extrem versteift, ebenfalls mit dem RCF LF21N451) - macht alles richtig, macht aber einfach keinen Spaß, zaubert mir kein Grinsen ins Gesicht. Und bei genannter Musik gehts eben mehr um Spaß als um HiFi - meine subjektive Meinung, aufgebaut auf durchaus akzeptablen Erfahrungswerten.

    Deswegen überlege ich schon länger was man da machen kann. Br geht gut, klar. Aber das Kistchen lies sich so wunderbar simulieren, dass ich in Versuchung geriet einfach mal in die runde zu fragen.

    Ob das nun ein Bandpass 6. Ordnung oder eine BR-Kiste mit Stummel vor dem Lautsprecher ist - keine Ahnung. Nichts von beidem wirklich aber von jedem ein bisschen. Die Simulation bestätigt das.

    Eigentlich ist der Hauptgrund warum ich an sowas gedacht habe die erhöhte Bandbreite. ein 40/80 Hz Bandpass läuft eben auch nur in dieser Oktave. Das simulierte Konstrukt macht oberhalb der 80 Hz eben ganz eindeutig nicht dicht - trotz der bandpassartigen Cone-Excursion. Und den RCF 21er kann man auch wunderbar über 80 Hz benutzen, aller Buhrufe und Großpappenfeinde zum Trotz.

    Ich wollte hier auch nicht Argumente sammeln um dann nachher alle nacheinander abzuweisen falls das jetzt jemand denkt, aber irgendwie wird zu voreingenommen an die Idee herangegangen. "Hat 2 Kammern die beide die Außenluft sehen, issn Bandpass 6. Ordnung, is scheiße" - ganz so einfach ist das nicht würde ich mal ganz frech behaupten ...

    Die Diskussion zum Treibereinbau fand / finde ich auf jeden Fall sehr interessant, ich suche mal nach SRAM's Beitrag / Erklärung darüber, danke.

    LG - Hagen

    Der Ton macht die Musik :)

  • Hagen Jaeger
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    486
    • 9. Juli 2012 um 23:24
    • #17

    Es geht in die heiße Phase, habe mich entschlossen das Gehäuse einfach auszuprobieren, schlechter als BR wird es schon nicht sein (hat immerhin selbes Tuning der Rückkammer und nur 20l weniger Volumen).

    Habe mich mal an Google SketchUp gemacht. Will alles nicht so wie ich, aber das Ergebnis ist ganz ok um sich das Gehäuse mal in 3D anzugucken. Poste ich natürlich hier, vielleicht interessierts ja noch wen :

    http://s7.directupload.net/file/d/2946/zymh3fl9_jpg.htm

    http://s14.directupload.net/file/d/2946/byf4b2ud_jpg.htm

    http://s14.directupload.net/file/d/2946/2a8lsnva_jpg.htm

    Hier noch einen finale Simulation, alte BR vs. neuer Kurzhorn-BR-Bandpassmischmasch-Hybrid-Wieauchimmer.

    http://s14.directupload.net/file/d/2946/v2ypzpx7_jpg.htm

    Keine ahnung wo die 3 dB Wirkungsgradunterschied herkommen, in der Simulation sind sie eben da. Cone Excursion meint auch, dass der Speaker bei gleicher Leistung mehr Auslenkung macht, scheint was dran zu sein. Ich vermag es aber nicht endgültig zu beurteilen.

    Gehäusemaße sind mit 80x70x65 nicht klein, aber auch nicht riesengroß für nen 21"er. 2 übereinander mit Füßen machen 1,65m, Unterkante 15er c.a 1,8m, gute Stackhöhe denn.

    die kommenden Wochen wird dann gebaut, ihr werdet auf dem Laufenden gehalten.

    Laut Simulation mit meinen Daten aus dem HiFi-Forum vom HKM XX 21-PA passt der da auch ganz gut rein. Vielleicht für den ein oder anderen ineressant.

    LG - Hagen

    Der Ton macht die Musik :)

  • sabbelbacke
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    5.171
    • 10. Juli 2012 um 09:51
    • #18

    Dann mal viel Spass, bin gespannt, wie es Dir gefällt. Wie viel Gesamtvolumen hatte Deine BR und wie viel Dein neues Konstrukt?

    hornresp

  • Hagen Jaeger
    Beiträge
    486
    • 10. Juli 2012 um 10:16
    • #19

    Hab da etwas mit den Angaben geschludert irgendwie. Die alte BR war ein 70er Würfel mit 220l Nettovolumen und 42 Hz Tuning. Eckport :

    http://s14.directupload.net/file/d/2947/7osjqfq2_jpg.htm

    Die Neue wird lediglich 10cm höher, also 80x70x70 c.a . Komme dann auf 180l Rückkammer, Tuning wird wieder zwischen 40 und 45 Hz liegen (so genau bin ich da nicht, man weiß nie was so ein "Randport" dann letztendlich macht).

    Portfläche der alten Br und des neuen Mischlings sind übrigens gleich, da habe ich nicht gespart (1/2 Sd, c.a 800 cm²).

    LG - Hagen

    Der Ton macht die Musik :)

  • Hagen Jaeger
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    486
    • 10. Juli 2012 um 12:08
    • #20

    Habe mir überlegt wie ich das Ganze revisierbar mache.

    Eigentlich ist mir nur eigefallen eine Seitenwand unverleimt zu lassen und nur mit Schrauben + Dichtband zu befestigen / dichten. hat das jemand schonmal gemacht / gesehen, erwies es sich als praxistauglich?

    Hat jemand von euch noch eine Idee?

    Ich möchte den Lautsprecher auf jeden Fall "hinter" die Schallwand montieren, also quasi in die Druckkammerseite der der Schallwand. Der Aerodynamik und der durchgehenden Strebe wegen.

    LG - Hagen

    Der Ton macht die Musik :)

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