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Kabelqualität, Fehler bestimmen

  • morethanmusic
  • 30. April 2012 um 12:11
  • morethanmusic
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    • 30. April 2012 um 12:11
    • #1

    Ich habe mir im Winter die Arbeit gemacht und diverse Signal-Subcores für die Bühne und diverse Klein-Multicores gelötet. Dazu habe ich nur richtig amtliche Komponenten verwendet. Wenn man sich die Arbeit schon mal macht, dann ordentlich ;)

    Mir ist jetzt aber immer wieder aufgefallen das diese Multicores ALLE einen miserablen Einfluss auf die Klangqualität haben, im direkten Vergleich mit normalen XLR-Leitungen. Nicht minimal, sondern definitiv sehr stark.

    Ich hatte vor ein paar Jahren mal die Situation das ich bei einer großen Bestellung (400m Signalkabel) einen Produktionsfehler hatte, bei allen Kabeln hat der Schirm auf einen Leiter durchgeschlagen. Wurde damals umgetauscht, bei meiner Reklamation war dem Vertrieb der Fehler schon bekannt.

    Einen Durchschlag habe ich aber diesmal nicht, ebenso zweifle ich nicht an meinen Lötkenntnissen, habe exakt das gleiche Lötzinn wie immer verwendet, die Stecker sind von bester Qualität (Neutrik FXX&MXX) und dem Hersteller ist auch kein Fehler in dieser Serie bekannt.

    Kann man diese Kabel mit einfachen Mitteln messen? Ist eine sehr ärgerliche Sache weil in der Arbeit sehr viel Zeit und Geld steckt und ich jetzt einen Haufen nicht verwendbares Material habe...

  • Jürgen Klingel
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    • 30. April 2012 um 12:24
    • #2

    Achtung, aufpassen!
    Hast du deine Leitung, die noch einen "Schirm" um das Kupfergeflecht in Form von einer leitfähigen Kunststofffolie hat? Mir ist das mal passiert, dass eben diese schwarze Folie an einigen Lötstellen angelegen hatte und ich dadurch "Kriechströme" und undefinierbares Übersprechen bekam...

    Zum Durchmessen...da müsstest Du ein Rechtecksignal draufgeben und gucken, was an Reflektion zurückkommt, bzw. wie das Signal am anderen Ende ankommt, dann vergleichen mit normalen XLR-Leitungen - dazu brauchts mindestens ein Oszilloskop mit Abgleichgenerator für Tastköpfe, oder ext. Funktionsgenerator.
    Ohmsch gemessen müssten da MOhm...GOhm rauskommen, sonst isses für´n A...

    Da gibts bestimmt auch Analyzer, ähnlich denen für CAT5...7-Leitung, zum Messen von Reflektion, Übersprechen, Dämpfung etc.

    Gruß, Jürgen :wink:

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • morethanmusic
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    • 30. April 2012 um 12:32
    • #3

    Hallo,
    ja, die Leitungen haben einen zusätzlichen Folienschirm, da habe ich aber schon aufgepasst ;)

    Also mit einem etwas besseren Multimeter geht nichts?

  • Jürgen Klingel
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    • 30. April 2012 um 13:13
    • #4
    Zitat von "MoreThanMusic"

    Hallo,
    ja, die Leitungen haben einen zusätzlichen Folienschirm, da habe ich aber schon aufgepasst ;)

    Also mit einem etwas besseren Multimeter geht nichts?


    Es ist an sich wahrscheinlich schon schwierig genug klangliche Einflüsse messtechnisch nachzuweisen. Mit einem "dummen" Volt und Ampèremessgerät (das sich daraus dann Ohm berechnet :grin: ) geht da definitiv nichts. Das Einzige, was es kann ist Widerstand über die Länge und Isolationswiderstand bei wenigen Volt messen, dynamische Messwerte (also alles was "zappelt") sind damit nicht erzielbar...

    Gruß, Jürgen

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • skyworker
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    • 30. April 2012 um 13:22
    • #5

    Was für ein Kabel verwendest du denn? Fangen wir doch mal vorne an...

    Kein Applaus für Scheiße!

  • morethanmusic
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    • 1. Mai 2012 um 13:06
    • #6

    Dreitec MCF 8-PAIR 8x2x0,22

  • skyworker
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    • 1. Mai 2012 um 16:07
    • #7

    Muss man das kennen? Wie ist das denn preislich so einzusortieren? Oder gibts einen Link?

    (Drytech kenne ich als schlechtes Consumer-Cinchkabel aus diversen Elektronikmärkten)

    Kein Applaus für Scheiße!

  • tufkadib
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    • 1. Mai 2012 um 16:54
    • #8

    Wie hat man sich diesen Einfluß auf den Klang denn vorzustellen?

    MfG
    DirkB

  • morethanmusic
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    • 1. Mai 2012 um 19:23
    • #9
    Zitat von "skyworker"

    Muss man das kennen? Wie ist das denn preislich so einzusortieren? Oder gibts einen Link?

    (Drytech kenne ich als schlechtes Consumer-Cinchkabel aus diversen Elektronikmärkten)

    Nee, nix Consumer-Schiene Dreitec ist CAE ... Preislage ist vergleichbar z.B. Sommer ...

    müsste das hier sein:
    http://www.cae-vertrieb.de/Shop/cae.asp?pag=http%3A%2F%2Fwww.cae-vertrieb.de%2FSUCHE_3%2FKabelmeterware%2FMulticore_und_Studiocore.htm&arp=http%3A%2F%2Fwww.cae-vertrieb.de%2FSUCHE_3%2FKabelmeterware%2FMulticore_und_Studiocore.htm&pnr=10&sea=&anr=81000&obb=Kabelmeterware&suc=Multicore+und+Studiocore&grp=8-paarig&cpa=1&zpa=1&anf=&an_name=&an_mail=&an_tel=&an_betr=&an_text=&knr=&kpw=&kpn=&wid=&mng=&pri=&dar=&dme=&RngAnr=&RngName1=&RngName2=&RngStr=&RngPLZ=&RngOrt=&RngLand=&LiefAnr=&LiefName1=&LiefName2=&LiefStr=&LiefPLZ=&LiefOrt=&LiefLand=&RngZahl=&RngEmail=&RngTel=&RngBem=

    Fehler: Hochfrequentes Surren und klingt vor allem im unteren Frequenzbereich bedämpft. Besser kann ich das auch nicht beschreiben

  • tufkadib
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    • 1. Mai 2012 um 20:11
    • #10

    Wenn die tiefen Frequenzen fehlen, müßte sich ja ein Hochpaß gebildet haben. Den kann ich hier irgendwie nicht finden.
    Surren kann durch ein ungenügendes Schirmungsmaß eingestreut werden.

    MfG
    DirkB

  • PMN-Concepts
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    • 1. Mai 2012 um 21:43
    • #11

    Mit nem Multimeter wirst du ganz sicher nichts. F-Generator und ein brauchbarer Oszi wären da schon Mindestausstattung. Zuerst mal eine Ader des Cores an sich vermessen, im nächsten Schritt Nebensprechen, anschließend nochmals die Adern vermessen, wenn auf den Nachbaradern Signale anliegen (Nebensprechen aus allen Adern auf die zu vermessende Ader).

    Arbeitsfehler (z.b. den Schirm auf Pin 2 gelegt) kannst du definitiv ausschließen?

  • skyworker
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    • 2. Mai 2012 um 12:59
    • #12

    Hochfrequentes Sirren kimmt nicht von Innen, sondern von Außen - der Fehler ist beim Schirm, wenn der ok ist, dann mal die Verarbeitung der Kontaktstellen (Stecker richtig belegt? Wirklich?) und die Umgebung checken. Ist der Fehler reproduzierbar? Tritt er überall auf? Wieviel Meter Core sind zwischen Quelle und Pult? Wie hast du das mit den Massen gelöst? Und mit den zusätzlichen Alufahnen im Kabel?

    Bedämpft im unteren Frequenzbereich? A/B-Vergleich? Das Core mal durch ein Mikrokabel ersetzt? Oder wie kommst du zu der Aussage?

    Kein Applaus für Scheiße!

  • PMN-Concepts
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    • 2. Mai 2012 um 13:20
    • #13

    @sky:

    Zitat von "MoreThanMusic"

    im direkten Vergleich mit normalen XLR-Leitungen.


    Frage an den TE: Du schreibst, dass du ein 8x2x0,22 Kabel nutzt. Überträgst du symmetrisch oder unsymmetrisch?

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