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Brummen am Aktiven Lautsprecher (keine Masseschleife)

  • Kracky
  • 21. Juni 2012 um 19:33
  • Kracky
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    • 21. Juni 2012 um 19:33
    • #1

    Hi, ganz im Gegenteil zum Standard, der üblichen Masseschleife bewegt mich gerade ein anderes Problem, ich habe einen aktiven Lautsprecher den ich bis jetzt ohne Probleme eingesetzt habe aber jetzt auf die Schnelle sollte er als Beschallung für eine sehr kleine EM Installation herhalte und da fängt der Lautsprecher nach wenigen Minuten ganz langsam und dann immer mehr an zu Brummen. Klassische Masseschleife kann nicht sein den der Lautsprecher brummt fröhlich weiter auch wenn nur noch der Kaltgerätestecker angeschlossen ist. Groundlift am Aktivmodul ändert nichts, auch das versuchsmäßige abkleben des Schutzleiters ändert nichts. Was ist das, schwingt sich da was in Stromkreislauf auf? Interessant ist, wenn ich nur kurz ausstecke ist das Brummen schnell wieder da, stecke ich länger aus bzw. schalte ab hält das Signal länger und erst dann kommt das brummen wieder. Ich kann das sogar an der Roten Clip LED beobachten, die wird dann langsam immer heller.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
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  • treibsand
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    • 22. Juni 2012 um 10:18
    • #2

    Das klingt nach kaputt... :wink:

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • treibsand
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    • 22. Juni 2012 um 10:21
    • #3

    Hast du ihn schonmal aufgeschraubt und die Netzteil-Elkos gecheckt? klingt für mich so erstmal nach einem Glättungsproblem der Versorgungsspannung.
    Ggf. einfach mal probehalber einen Elko mit ähnlichen Daten zum Test parallelschalten.
    Ist das denn auch so laut, dass die ClipLED leuchten müsste, oder spielt die nur mit verrückt?

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • Kracky
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    • 22. Juni 2012 um 15:00
    • #4

    Ne, aufgeschraubt hab ich nichts, Elektronik der feinen Art ist nicht so meines. Ja, es ist ein tiefes, sattes und lautes Brummen auf dem 12" er, was ich natürlich sagen kann, mir ist in der Hektik beim Auspacken der Lautsprecher umgefallen, nicht schlimm, einfach nur über die Kanten auf die Front aber so was sollte ein Gerät der VA Technik schon ab können. Werds jetzt am WE an anderen Stromkreisen nochmal probieren ob es sich nachvollziehen lässt. Wenn ja gehe ich auch von einem Defekt aus, letztes WE haben die wunderbar gespielt aber ich muss erwähnen die Location wo der Speaker nun hätte seine Arbeit tun sollen ist eine Gaststätte in der ich schon öfter komische Probleme in diese Richtung hatte, ich schließe also nicht aus das dort im Stromkreislauf etwas ist was ohne Netzfilter so nen Mist in Umfauf bringt.

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  • DJheini
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    • 22. Juni 2012 um 15:19
    • #5
    Zitat von "Kracky"

    was ich natürlich sagen kann, mir ist in der Hektik beim Auspacken der Lautsprecher umgefallen, nicht schlimm, einfach nur über die Kanten auf die Front aber so was sollte ein Gerät der VA Technik schon ab können.


    Aha! Das könnte den Fehler durchaus ausgelöst haben. Gerade Elkos im Netzteilbereich sind etwas größer und schwerer,
    durch den Sturz/Fall könnte sich ein Elko oder auch anderes Bauteil mitsamt Lötauge von der Platine gelöst haben.

    MfG Heini

    (Lasst euch von dem DJ nicht verwirren. ;))

  • Kracky
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    • 22. Juni 2012 um 15:58
    • #6

    Hab ihn jetzt gerade neben mir und er brummt, und wie. Ist wirklich was kaputt, aber ich sehe mal nichts was ab ist oder wie kalte Lötstelle aussieht, auch vorsichtiges wackeln an den großen Elkos ändert nichts. Was ich sehe das die Platinen sehr schlecht verarbeitet bzw. verlötet sind. Eas für mich etwas gegen eine Beschädigung spricht ist ja das sich dieses Brummen immer erst so nach einer Minute langsam aufbaut und dann aber richtig heftig wird. Ok, bringt ja nichts, ich guck das ich den Speaker in dern Service bekommen, danke euch für eure Hilfe!!

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  • Nordsklang
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    • 22. Juni 2012 um 16:45
    • #7

    Schlecht aussehende Lötstellen sind vermutlich "frühes Bleifrei" - die sehen oft schlimmer aus, als sie sind.

  • Kracky
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    • 23. Juni 2012 um 03:02
    • #8

    Noch eine Anmerkung bzw. Vermutung, ich glaube es muss mit Wärme zusammen hängen, als ich den Lautsprecher vorhin aus dem Auto geholt habe, er war somit den ganzen Tag in der Sonne und das Amp Modul ziemlich heiß, da war das Brummen sofort und extrem laut und tief da, als ich den nun hier liegen hatte und ihn ein paar Stunden später meinem Co. vorführen wollte war nichts und erst nach fast 20 Min. hat sich das Brummen vom leichten Surren her wieder aufgebaut.

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  • Jürgen Klingel
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    • 23. Juni 2012 um 12:22
    • #9

    Joa...Elkos und Wärme: Die Vermutung geht in die Richtung, dass er nicht mehr Ladung im heißen Zustand speichert, sondern durchläßt sich dabei weiter erwärmt und natürlich seine Glättungsfähigkeit weiter einbüßt...

    Der Gerät is kabudd :x

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • Kracky
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    • 23. Juni 2012 um 12:40
    • #10

    Bedeutet das ich könnte das Bauteil dadurch lokalisieren das dieses im Gegensatz zu den anderen die in Ordnung sind richtig heiß sein müsste oder sind die anderen ebenfalls genau so heiß?

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  • Jürgen Klingel
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    • 23. Juni 2012 um 12:58
    • #11

    Bedeutet, dass DIESES Bauteil im Gegensatz zu den anderen schneller heißer wird (quasi eine gewisse "Dynamik" in der Aufheizung entwickelt)

    In einer normalen Trafo-Netzteil Endstufe hat ein funktionierende Elko KEINEN Grund überhaupt aus eigener Kraft warm zu werden - da finden keine dynamischen Belastungen statt, das bisschen Ripple auf der geglätteten Spannung sollte ein funktionierendes Exemplar spielend verkraften. Problematisch sind immer Fremdeinflüsse wie warme Halbleiter, Trafos und Leistungswiderstände, die die Elkos aufheizen.
    Ist ein faules Ei dabei, outet das sich durch:

    ausgebäulten Deckel, oder nach unten ausgetriebene Bodenplatte mit den Anschlussbeinchen, Erwärmung, auffallenden Geruch "Fisch"-Geruch), bzw. er hat seinen Elektrolyt schon ausgespuckt und sein Umfeld damit kontaminiert - DAS merkst aber sofort :grin:

    Sind mehrere Elkos mit gleicher Funktion drin, achte auf ungleichmäßige Erwärmung, ich vermute, Du findest den Übeltäter, wenn das Endstufenmodul mal ausgebaut an der frischen Luft betreibst - der wärmste Elko ist dann verdächtig (kann auch ein mickriger sein, wenn er hinter der Spannungsregelung sitzt und dort nochmal sieben soll)

    Gruß, Jürgen :wink:

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  • Kracky
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    • 23. Juni 2012 um 14:25
    • #12

    Hi, hab jetzt jeden sichtbaren Elko genau angeschaut, da ist nichts gewölbt und auch nichts ausgelaufen, hab jetzt gewartet bis es wieder brummt und hab dann jeden einzelnen mit der Messspitze auf Temperatur geprüft, alles im Rahmen bei 27-30 Grad, hab die Messspitze auch noch kontrolliert, misst einwandfrei. Schade, den so nen Fehler hätte ich dann doch selbst beheben können.

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  • Martin2003
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    • 23. Juni 2012 um 14:57
    • #13

    Wobei es sich bei Elkos genau umgekehrt verhält: Im kalten Zustand haben die weniger Kapazität und in warmen Zustand mehr. Wenn ein schlechter Elko die Ursache ist würde das brummen nach Einschalten immer weniger werden und nicht mehr.

    Häufiger Fehler sind defekte Festspannungsregler die in warmen Zustand plötzlich weniger Spannung ausgeben als was sie sollen und dann so ein Brummen verursachen. Das habe ich schon häufiger bei PA-Equipment gehabt.....

  • Jürgen Klingel
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    • 23. Juni 2012 um 15:02
    • #14
    Zitat von "Martin2003"

    Wobei es sich bei Elkos genau umgekehrt verhält: Im kalten Zustand haben die weniger Kapazität und in warmen Zustand mehr. Wenn ein schlechter Elko die Ursache ist würde das brummen nach Einschalten immer weniger werden und nicht mehr.


    Richtig - der Unterschied liegt bei dem Wort "defekt", wenn das Ding interne Kriechströme zulässt ist die steigende Kapazität Nebensache bei Erwärmung.
    Tja, schade...Elko scheint´s nicht zu sein - zu einfach :D

    Dann lautet die Aufgabe jetzt: Spannungen messen beim Einschalten und wenn´s brummt :P

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  • Kracky
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    • 23. Juni 2012 um 15:13
    • #15

    Hm..., da lass ich dann lieber die Fachkraft dran, wie gesagt, ich bin zwar Elektrofachkraft für Zugewiesene Tätigkeiten und ich kann auch etwas mit dem Lötkolben umgehen, aber wenn es zu elektronisch wird mag ich da lieber nicht ran, da gibt es Leute die haben das gelernt und die wissen genau was sie tun. Aber wenn jemand Lust hat sich dem Problem an zu nehmen, gerne!

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  • HaDe
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    • 25. Juni 2012 um 06:51
    • #16

    Hallo,

    wenn dir VS nicht zu weit ist zum bringen, kann ich dir die Kiste gerne reparieren.

    Gruß Holger

  • Kracky
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    • 25. Juni 2012 um 10:09
    • #17

    Hi, darauf komme ich gerne zurück wenn sich der Hersteller nicht in absehbarer Zeit melden sollte, danke!

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    • 25. Juni 2012 um 17:41
    • #18

    Hi nochmal,

    das hab ich ganz vergessen zu fragen, um welchen Hersteller dreht es sich denn?

    Gruß Holger

  • Kracky
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    • 26. Juni 2012 um 00:40
    • #19

    Das sind die guten Pro von aus dem Haus Adam Hall. Der Service hat sich aber schon gemeldet und bittet um Einsendung.

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