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Omnitrön PAS-215

  • powerlight-event
  • 12. Juli 2012 um 23:35
  • hell&dunkel
    Moderator
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    • 25. Juli 2012 um 23:28
    • #101
    Zitat von "Der Onkel aus Marzipanien"

    Und die Mutter aller Fragen: reicht eine Kokelnde Schwingspule um Popcorn zu rösten?


    Ich frage morgen die Popcornmaschine beim Open-Air-Kino.

    Zitat

    ...was macht das Eis?

    Erst das Popcorn.

    Hier befindet sich i.d.R. die Signatur

  • Dosenfutter
    Verifiziert
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    • 26. Juli 2012 um 00:04
    • #102
    Zitat von "Nordsklang"


    Ich habe *nichts* zur Netzbelastung geschrieben.
    Ich habe lediglich versucht, dir zu erklären, warum du die erlernten Regeln aus der Energieversorgung hier nicht 1:1 auf das Endstufe/Lautsprecher-System übertragen kannst. Wenn du das nicht begreifen willst - kein Problem.

    Du scheinst nicht zu verstehen, daß die Blindleistung das Netz belastet, also nicht aus dem 'Nichts' entsteht. Genauso ist es bei den Oberwellen, die entstehen auch nicht aus dem Nichts sondern sind Teil von der Gesamtleistung, die vom Amp abgegeben wird.
    So nebenbei: Du hast falsch zitiert.

    Zitat von "Nordsklang"

    Aber versuche bitte nicht, deine Verständnislosigkeit als Argument zu benutzen, die Elektrotechnik ändert sich nicht, nur weil du etwas nicht verstehst.

    Das geht postwendend zurück. ;) Es entsteht nicht mehr Leistung dadurch, daß Oberwellen vorhanden sind. Und es ist nicht nur eine Grundwellemit mit niedriger Frequenz sondern ein ganzes Spektrum an Signalen (=vermutlich "Musik"), mit typischerweise zu hohen Frequenzen abnehmender Leistung. Durch die Rechtecksignale wird die spektrale Verteilung des Ursprungssignals aber deutlich verändert und sehr stark zu hohen Frequenzen verschoben, da sich Nutzsignal höherer Frequenz und Oberwellen aufaddieren. Aus dem Grund verdoppelt sich auch nicht pauschal die Leistung am Tieftöner. Wenn Du das nicht begreifen willst - kein Problem, die Physik läuft auch ohne Dich. ;)

    Zitat von "Nordsklang"

    Der Bass-Lautsprecher wird von der Gesamtleistung gegrillt, [...]

    Na da haben wir doch endlich mal was gefunden, wo wir übereinstimmen! :D

    Zitat von "Nordsklang"

    [...]wenn du meinst ein (im Rahmen so einer groben Abschätzung!) relevanter Anteil sei da auf den Hochtöner entfallen, oder gar außerhalb des Hörbereichs, dann rechne das doch einfach mal vor/nach.
    (Das Signal habe 70Hz, Rechteck, 250W, Last rein ohmsch, 8 Ohm. Trennfrequenz 2kHz. Wie viel Leistung entfällt auf den Hochtöner? Ob du bis Frequenz "unendlich" oder bis 20kHz rechnest ist dir überlassen. )

    Das ist völlig unnötig bzw. auch so nicht möglich. Zum einen liegt nicht nur EINE Grundwelle an, sondern ein ganzes Spektrum, und zum anderen ändert sich die spektrale Verteilung der Leistung auch durch das anliegende Signal (=Musik). Ohne zu wissen, wie das Spektrum, der Impedanzverlauf und auch die Frequenzweiche aussieht, kann man nicht wissen, wieviel Leistung worauf entfällt.

    You probably have the right hammer, you've just got to stop hitting your thumb.

  • Jürgen Klingel
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    • 26. Juli 2012 um 00:24
    • #103

    Wow. hier geht´s ja ab :lol:

    MIST: Bier und Pop-Mais sind alle - gute N8 :P

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • Nordsklang
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    • 26. Juli 2012 um 08:49
    • #104
    Zitat von "Dosenfutter"


    Das ist völlig unnötig bzw. auch so nicht möglich. Zum einen liegt nicht nur EINE Grundwelle an, sondern ein ganzes Spektrum, und zum anderen ändert sich die spektrale Verteilung der Leistung auch durch das anliegende Signal (=Musik). Ohne zu wissen, wie das Spektrum, der Impedanzverlauf und auch die Frequenzweiche aussieht, kann man nicht wissen, wieviel Leistung worauf entfällt.

    Doch doch, das geht schon. Und das Resultat wird die meisten hier verblüffen. Insofern noch mal die Aufgabe in etwas ausfühlicher.

    Zur Bewertung eines Lautsprecherschadens soll eine grobe Abschätzung der möglichen Abgabe-Leistungen eines Verstärkers und der Frequenzverteilung dieser Leistung erfolgen.

    Der Verstärker habe eine Sinus-Leistung von 250W an 8Ohm. Vereinfacht wird angenommen, dass diese Leistung lediglich durch den Spitzenwert der Ausgangsspannung limitiert wird und dieser Spitzenwert konstant bleibt, also ein "ideales Netzteil" vorliegt. (Wir wollen eine Abschätzung des "theoretisch/vereinfacht" maximal Möglichen, warum es dann real etwa wie viel weniger wird, kommt später!).

    Auf diesen Verstärker geben wir jetzt ein Rechtecksignal mit einer Frequenz von 70Hz. (Das ist als "Musikersatz"-Signal gedacht, und repräsentiert ein "möglichst schlimmes" Signal, auch hier wieder im Sinne einer "schlimmer kann es nicht werden" Abschätzung. )

    Als Last wird ein Lautsprecher mit einem über die Frequenz konstanten, rein ohmschen Widerstand von 8 Ohm angenommen. (Wenn die Grundwelle des Rechtecks auf dem (rein ohmschen) Impedanzminimum liegt ist diese Vereinfachung schon vertretbar, gravierende Unterschiede bitte vorrechnen, nicht nur behaupten. )

    Die Ausgangsleistung mit diesem Verstärker und diesem Rechtecksignal ergibt sich zu 500W. (Und so ist meine Abschätzung zu "mehr *kann* aus der Endstufe nicht heraus kommen" zu Stande gekommen. )

    Fragen:
    Wie viel entfällt davon auf die 1. Harmonische bei 70 Hz?
    Wie viel entfällt davon auf den Bereich über 2kHz (= Summe aller harmonischen Oberhalb von 2kHz, als vereinfachte Abschätzung für den Hochtöner-Anteil)

    Hinweise:
    Es geht hier um ein lineares, zeitinvarinates System. Das darf daher "subtraktiv" in seine harmonischen zerlegt (bzw. hinterher auch wieder zusammenaddiert) werden, das ganze nennt sich Superpositionsprinzip. Ohne das geht die halbe Mathematik der Nachrichtentechnik nicht, im Zweifel bitte erst nachlesen, verstehen, und erst dann besser wissen. Man kann hier also[1] alle harmonischen einzeln berechnen. Eine "70Hz" Sinus-Spannung kann in einem System, das nur aus Spulen, Widerständen und Kondensatoren besteht nur einen 70Hz Sinus-Strom bewirken. Der 210Hz-Anteil der 3. Harmonischen beeinflusst diese Berechnung nicht - und umgekehrt. Die lassen sich also "überlagern", daher auch der Name Superpositionsprinzip.

    Die Fourierzerlegung findet sich in der Wiki: http://de.wikipedia.org/wiki/Rechteckschwingung.


    [1] ...und das ist eben grundlegend anders als bei (sinusförmiger) Wechselspannungs-Energieversorgung "mit Oberwellen". Die gibt es *dort* nämlich nur, wenn das System nichtlinerar ist - und sie sind dort zwingend Blindleistung. Das die Blindströme dann durchaus Wirkverluste an den Leitungswiderständen (usw.) bewirken ist klar.

  • Kracky
    Profi
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    • 26. Juli 2012 um 11:24
    • #105

    Jungs, tut euch nicht weh wenn ihr euch so die Formeln und das Wissen um die Ohren haut, das ist die billig Pappe aus nem low Budget Topteil nicht wert.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
    Rosenstr.6
    78598 Königsheim

  • ddt
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    • 26. Juli 2012 um 11:58
    • #106

    Kracky:

    der umfang der diskussion steht doch eh meist in rezipropkem verhältnis zur qualität des besprochenen gegenstands... ;)

    mfg

    andreas

  • hias.h
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    • 26. Juli 2012 um 11:58
    • #107
    Zitat von "Dosenfutter"

    Was für ein Unsinn ist das denn? Bei Rechteck IST die Effektivspannung die Maximalspannung (ok, perfekte Signalform angenommen).

    Ja stimmt das ist Unsinn, aber wahrscheinlich nicht da wo du ihn vermutet hättest.
    Das muss natürlich Scheitel[FAKTOR] heissen nicht [wert]. Aus deiner Antwort entnehme ich aber, dass du das nicht meintest. Scheitelfaktor ist deutsch, Crestfaktor englisch, ist aber das gleiche.
    Daher sind deine pi/2 als Scheitelfaktor (Crestfaktor) einfach Nobelpreiswürdig. Damit hättest du nämlich ein Perpetum-Mobile gebaut. Aber in diesem Forum gilt leider der zweite Hauptsatz der Thermodynamik. [da wir es ja doch irgendwie mit Wärmekraftmaschinen zu tun haben ;) ]

    Zitat von "Dosenfutter"

    Ok, sry, da hab ich falsch gelegen. Ist das doppelte. Das ändert aber nichts daran, daß die Oberwellen ein Teil der Gesamtleistung sind, also sich die Leistung im Tieftonbereich nicht verdoppelt sondern geringer ist als zweifach.


    Kein Grund sich zu entschuldigen. [Edit Umgangston, sorry]
    Die Leistung der Grundwelle verdoppelt sich nicht, soweit korrekt. (wie denn auch?)
    Aber egal, ob man jetzt eine Frequenz von 50, 70 oder 100Hz annimmt, bis zu den ~2kHz, bei denen getrennt wird (falls wer F xover der PAS215 kennt: bitte korrigieren) sind ne Menge Teilglieder der Fourierreihe enthalten. Das erste wegfallende Glied (bei 100Hz) ist dann =< 1/21 als Näherung durchaus vertretbar. Beim Betrieb von Subwoofer sieht das natürlich anders aus, hier geht es aber um eine FR Kiste.

    bei einem Spitzenwert von 1[Spannungseinheit]
    (4/pi)*[sin(kx) /k] (k= 2n+1; n: 0,1,2,3...)


    Ich hätte treibsands Warnung ernster nehmen sollen, es sind wohl wirklich irgendwo Ferien.
    Eis hab ich nur noch eines in der Tiefkühltruhe, aber dafür kühlt die Truhe noch tief.

    PS: Warum philosophiert ihr nicht über eine Ideale Kältemschine (hüstel) dafür bekäme man auch einen Nobelpreis, und Hell&Dunkel wäre bei seinem Eisproblem geholfen.


    Edit: Zitate, und Eis ist jetzt auch keines mehr in der Truhe(die immer noch kühlt), dafür wärmt sich mein Körper gerade auf, weil er das Eis auf 310°K bringen muss.

    Einmal editiert, zuletzt von hias.h (27. Juli 2012 um 12:03)

  • Rolf Gille
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    • 26. Juli 2012 um 12:49
    • #108

    Klasse Tread,

    ich bin ja erst mal ausgestiegen als ich gelesen habe, dass es wohl auskömmlich sei, bei ner 400€ Party, mit vielleicht 50-80 Hochzeitsgästen ein DVX Set zu stellen. :shock:
    (Wovon wird der Rest wie Deko usw. vergütet?)

    ...aber was danach kommt ist Klasse. :D

    „Wo kämen wir hin, wenn jeder sagte, wo kämen wir hin und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen.“

  • Jürgen Klingel
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    • 26. Juli 2012 um 13:27
    • #109
    Zitat von &quot;Kracky&quot;

    Jungs, tut euch nicht weh wenn ihr euch so die Formeln und das Wissen um die Ohren haut, das ist die billig Pappe aus nem low Budget Topteil nicht wert.


    Andererseits: "Grau ist alle Theorie!"
    Sollen die Herrschaften sich doch mathematisch verausgaben - ich empfehle, den Dönercord-Prozzi-Amp daheim zu lassen und mit Low-Cut zu arbeiten.

    Bier ist schon wieder alle :twisted: - Nachschub naht, das "Rock of Ages"-Festival wird heute noch angefahren, bin dann mal weg :grin:
    Da ist dann alles dabei: Popcorn, Bier, Grill, Eis - nur der K.-Salat fehlt noch :oops:

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • Dosenfutter
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    1.387
    • 26. Juli 2012 um 13:35
    • #110
    Zitat von &quot;hias.h&quot;

    Ja stimmt das ist Unsinn, aber wahrscheinlich nicht da wo du ihn vermutet hättest.
    Das muss natürlich Scheitel[FAKTOR] heissen nicht [wert]. Aus deiner Antwort entnehme ich aber, dass du das nicht meintest. Scheitelfaktor ist deutsch, Crestfaktor englisch, ist aber das gleiche.
    Daher sind deine pi/2 als Scheitelfaktor (Crestfaktor) einfach Nobelpreiswürdig.

    Ja, stimmt. Oh mann, die Betriebsblindheit hat zugeschlagen, sry. 2/PI ist der Mittelwert des Betrages, der Crestfaktor ist SQRT(2)=1,414 beim Sinus, Du hast ja völlig recht.

    Zitat von &quot;hias.h&quot;

    Aber egal, ob man jetzt eine Frequenz von 50, 70 oder 100Hz annimmt, [...]

    Naja, aber das ist doch schon ein Fehler in der Annahme, weil es nicht eine Frequenz ist sondern ein ganzes Spektrum (=Musik). Oder?

    You probably have the right hammer, you've just got to stop hitting your thumb.

  • hias.h
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    • 26. Juli 2012 um 16:40
    • #111

    Ja, ein Spektrum, das ich einfach nach oben abgeschätzt habe.
    Um irgendwie am eigentlichen Sinn des Threads zu bleiben:
    Von 15" FR Lautsprechern sind die TMT gestorben.
    Ohne jetzt deren Frequenzgang zu kennen, wenn die bei 60Hz ihren -10dB Punkt haben, beginnt der Abfall wahrscheinlich schon deutlich vor der BR Tuningfrequenz.
    Wie auch immer, "korrigiert" wird das wohl mit dem Lowshelf des Mischpultes (und in diesem Kontext auch mit einer nicht näher spezifizierten Bearbeitung in der Endstufe, da wir da nichts genaues sagen können, lassen wir das mal weg)
    Wenn dieser dann auf Rechtsanschlag steht, wird alles unterhalb von, sagen wir mal 100Hz, um 15dB angehoben. Wegen der endlichen Steilheit darüber natürlich auch einiges, aber eben geringer. Sagen wir mal bis 200Hz gibt es deutlich Pegelzuwachs. Der typische Verlauf eines solchen Filters passt dann sogar ziemlich gut zum auszugleichenden wahrgenommenen "Defizit" (mach ma BASS Alda!) daher erstmal kein Gefühl irgendwas "falsch" zu machen.
    Ein eh schon in Partymusik stärker repräsentiertes Spektrum (in diesem Punkt hast du vollkommen recht) wird noch stärker angehoben. Der Tieffrequente Anteil liegt nun geschätzte 20dB über dem Rest (Feldgröße!). Daher vernachlässige ich den Rest einfach.
    Da nun die Frequenzweiche irgendwann nach oben hin begrenzt, hab ich zur Abschätzung der Genauigkeit einfach mal diese 100Hz als obere Frequenz genommen, weil alles darunter liegende bis zur Trennfrequenz noch deutlich feiner dargestellt werden kann. (ist natürlich bei einer Fourierreihe mit im Vorzeichen unterschiedlicher Glieder etwas gewagt da überhaupt irgendwo abzuschneiden, theoretisch gibt es in der Audiotechnik gar keine Rechteckschwingungen) Aus diesen Betrachtungen ergibt sich dann, dass der Großteil der Leistung in den Zuständigkeitsbereich des TMTs fällt. Wir könnten auch 200Hz nehmen, dann liegt der Anteil über 2kHz dann in der Nähe des Klirranteils den der Lautsprecher bei "normaler Vollast" eh schon produziert. Ganz das doppelte wird es natürlich in der Praxis NIE werden, aber eben aufgrund der beschränkten Bandbreite und der Praxisfremdheit einer Rechteckwelle am Ausgang. Enie Rechteckwelle an sich könnte das doppelte einer Sinuswelle leisten.

  • Nordsklang
    Beiträge
    81
    • 26. Juli 2012 um 18:59
    • #112

    Aus der Endstufe mit 250W Sinus kommt unter einigen idealisierenden Annahmen maximal 500W Rechteck raus. Wenn dieses Rechteck eine Frequenz von 70 Hz hat, wie verteilt sich die Leistung in Spektrum?

    Die Amplitude der Spektrallinien ist: 4h/Pi ( (1/n) sin nwt ) mit n=1,3, 5.... und Null für alle anderen.
    h ist der Spitzenwert des Rechtecks (das ist die maximale Spannung die die Endstufe raushauen kann, also auch der Spitzenwert des Sinus, der bei "Sinus-Nennleistung" raus geht.)

    Die Grundwelle hat bei Rechteckaussteuerung also einen Spitzenwert von 4/Pi, das ist Faktor 1,27 größer als der Spitzenwert des Rechtecks! Da die Spannung quadratisch in die die Leistung eingeht, hat die Grundwelle also die 1,6 fache Leistung gegenüber der Sinus-Ausgangsleistung!

    Oder auch: ein guter Teil der Energie, die bei Rechteckausteuerung von der Endstufe mehr abgegeben wird, steckt gar nicht in den Oberwellen, sondern schon in der Grundwelle :shock:

    Für die ersten paar Harmonischen ergibt sich mit meiner Beispielfrequenz von 70Hz:
    70 Hz 1. Harmonische: 405W
    210Hz 3. Harmonische: 45W
    350Hz 5. Harmonische: 16W
    490Hz 7. Harmonische: 8,3W
    630Hz 9. Harmonische: 5W
    ...
    Bis 2kHz summiert sich das zu 492,8W auf, für den Bereich über 2kHz bleiben also ganze 7,2W über.

  • hias.h
    Beiträge
    1.192
    • 27. Juli 2012 um 12:33
    • #113

    Wenn wir den Punkt pi/2 betrachten. (Maximum der Grundschwingung) alterniert dort das Vorzeichen. Die "1" für sin(pi/2) ergibt sich durch die Fourierreihe erst dann, wenn man alle (haha, unendlich viele) Glieder aufaddiert, jedes zweite wird übrigens wieder abgezogen.
    [Was ergibt 1-(1/3)+(1/5)-(1/7)+.... genau: (pi/4).]
    Das würde bei der Synthese einer Rechteckschwingung dazu führen, dass in der Tat der Spitzenpegel der Rechteckschwingung unter der der Sinus-Grundwelle ist. Je nach dem, wie viele Obertöne man addiert, ist dieser Aufgrund von Restwelligkeiten auch über 1 (und unter -1)
    d.h. wenn wir die Fourierreihe dazu verwenden, unsere ansonsten nur abschnittsweise definierte Rechteckwelle anzunähern (bis unendlich wollen und können wir ja nicht) haben wir immer ein mehr oder minder starkes Gibbsches ringing. D.h. ab diesem Punkt ist selbst die auf dem Papier so schöne Rechteckwelle keine passende Annäherung an den Ausgang unserer hoffnungslos überfahrenen Endstufe. Diese kann einfach nicht über das Spannungsmaximum hinaus.(die reine 1/n Abhängigkeit der Stärke der Obertöne geht dadurch genau genommen auch flöten, bleibt aber eine sehr gute Näherung) (ausser durch induktive und kapazitive effekte) Bei einer sauberen, aber in der Bandbreite begrenzten Rechteckschwingung würde also die Effektivspannung weiter unter das Niveau der Grundwelle absacken.

  • Nordsklang
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    81
    • 27. Juli 2012 um 13:46
    • #114

    http://de.wikipedia.org/wiki/Gibbssches_Ph%C3%A4nomen sind 9% oder etwa 1dB.

    2dB mehr sind mit vier passend gewählten Harmonischen-Pegeln machbar. (Gestern im Rahmen einer Vorüberlegung zu "welche Signale schafft man denn nun in echt" ausprobiert. )

  • Matthias Rommel
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    809
    • 27. Juli 2012 um 19:01
    • #115

    Wie geil. :grin: Ihr habt echt Zeit zu viel :wink:

    http://www.jmrsoundlight.de

  • waldschrad99
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    • 30. September 2013 um 14:32
    • #116

    Re: Omnitrön PAS-215

    Habe auch noch 2 von diesen Gehäusen und nun inzwischen alle originalen Pappen und alle passiven Weichen gesund verkauft. :wink:
    :?: Fragestellung: Welche anderen 15" Pappen passen für dieses Gehäuse?

    An meinen 2 Stück "PAS" gibt es allerdings mehrere Änderungen:
    --> Weiche MONACOR DN-1218P (2 Wege, Trennung 3 KHz, 12/18 db, HT-Schutz Sofitte)
    --> Anschlussfeld-Platine raus, Neutrik Speakon rein.
    --> HT ist ein P.AUDIO BM-D440S (Voice Coil Diameter 44,1 mm, Throat Diameter 25 mm)

    In diesem Gehäuse getestet wurden bisher:
    # Emminence Kappa Pro 15A :arrow: zu wenig Kick, ausgeprägte Mitten (super für Sprachbeschallung, aber nix für Konzerte mit E-Bass)

    # 18Sound 15W700 :arrow: diese laufen mit BEYMA FD-250 Weichen und BEYMA CP-380 HT wirklich ordentlich, allerdings (aufgrund anderer Weiche nicht vergleichbar)
    Zudem finde ich die jetzt genannten Parameter des 15W700 (37--5000 Hz, 99 db) sehr geschönt=unglaubwürdig, denn vor 2 Jahren standen auf der dt. Webseite andere Zahlen !!

    # BEYMA 15G400 (30--1500 Hz), :arrow: untenrum super Kick, aber obere Mitten fehlen gänzlich.

    # FANE Sovereign 15-600 LF (wurden in diesem Thread nur vom Themenstarter getestet und gut befunden)

    In anderen Gehäusen getestet:
    # EV 15B Proline: :arrow: Erfahrungsgemäß ist diese Pappe mit dem Kappa Pro 15A vergleichbar, mutmaßlich zu wenig Kick (bisher nur in größeren Tops mit gleichem HT getestet)

    # RCF L15P-520 (nicht 530 sondern 520 !!) bisher nur in TBox PA-500P getestet und passabel befunden. Bässer als EV 15B pro

    Auswahlkriterien für andere 15" Chassis:
    - Guter Wirkungsgrad mind. 98 db
    - mind. 400 W/8
    - Fullrange-Tauglichkeit mit Tiefgang und nicht zu dünne Pappe: (80--130g MMS)
    - 39--3200 Hz sollte das neue Chassis schon bringen!
    - NEU oder gebraucht in sehr gutem Zustand,

    - max. 135,-e/Stück, weil LowBudet-Projekt (ich hab auch deutlich besseres Material auf Lager, doch darum gehts hier nicht)
    # Weichen-NEU-Entwicklung ist Budgetmäßig absolut nicht drinn, bestenfalls HT-Absenkung durch Einlöten irgendwelcher Widerstände in den Kabelweg.

    Anmerkung:
    Bitte das OT-Gesülze (Wassertanks, Grillen, ..) komplett weglassen, denn das war voriges Jahr und ein anderer Interessent.
    Jetzt hab ICH mir diesen Thread gekapert und will zielführende Beiträge. Danke. :wink:

  • Dosenfutter
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    • 30. September 2013 um 16:21
    • #117

    Es gibt mit Deinem Ansatz keine passenden Chassis. Warum?

    • Die Chassis brauchen eine angepaßte Weiche. Mit dem 08/15 Teil ist es purer Zufall, was dabei rauskommt.
    • 98dB ist niemals haltbar! Entweder die gehen tief runter ODER sie haben einen hohen Pegel, dann aber kaum Bass! Sollen die fullrange laufen, müssen die Mitten im Pegel durch die Weiche reduziert werden oder man nutzt den Pegel und muß was anderes drunterstellen.
    • Dicke Pappe und 3200Hz paßt hinten und vorne nicht zusammen. Das ist für einen 15er viel zu hoch.
    • Bei der hohen Trennung bündelt der 15er tierisch, das liegt an der Membrangröße im Verhältnis zur Wellenlänge.

    Die von Dir getesteten Chassis sind alle gut. Das, was Du brauchst, ist kein weiterer 15er sondern einzig und allein eine angepaßte Weiche. Und was an Bass rauskommt, solltest Du vorher simulieren und die Ports anpassen und nicht wahllos irgendwelche Chassis reinschrauben und wieder zurückschicken.

    You probably have the right hammer, you've just got to stop hitting your thumb.

  • bernd siegritz
    Beiträge
    798
    • 30. September 2013 um 17:54
    • #118

    Tach.
    Ich weiß nicht, ob das hier schon erwähnt wurde, aber Achim (lautsprecherteile.de) hat einen kompletten Umbausatz,
    mit Oberton-Bestückung, im Repertuar.


    Gruß,
    Bernd

  • waldschrad99
    Verifiziert
    Beiträge
    2.401
    • 30. September 2013 um 18:40
    • #119

    Nachtrag:
    BR-Portabstimmung liegt bei 43 oder 48 Hz. Daß dies zu tief für ne Fullrangekiste ist, hat mir derjenige der die 4 Gehäuse vermessen hat auch bestätigt.
    Für die 4 mit BEYMA-Weiche empfahl er mir 15W700 einzubauen.

    Zitat

    Eighteensound 15W700, 15" Ferrite Chassis, 450 Watt AES, 8 Ohm, 99dB SPL 1W/1M, 38Hz-5000Hz, Qts 0,30, Fs 38Hz, Gewicht 9,6kg

    Ich hab 4 Stück von den Teilen in genau die gleichen Gehäuse eingebaut, allerdings mit BEYMA FD-250 Weiche.
    :arrow: Vorher waren in diesen 4 Gehäusen Kappa Pro 15A drinn, die sind inzwischen verkauft.
    Grund: Den Kappa Pro 15A fehlte der Tiefgang, zumindest in diesen Gehäusen mit BEYMA-Weiche.

    Weiterhin hatte ich BEYMA 15G400 mal testweise drinn (an PAS-Originalweiche), die Chassis sind inzwischen auch verkauft.

    An den Weichen mag ich nix ändern, es rentiert sich nicht. Die MONACOR-Weichen sind schonmal deutlich besser als die Originalen der PAS-Serie.
    Jetzt bei restlichen 2 Gehäusen noch die 15"er wechseln und dann solls genug sein.
    Daher die Forumsfrage nach Empfehlungen.

    Zitat

    Tach.
    Ich weiß nicht, ob das hier schon erwähnt wurde, aber Achim (lautsprecherteile.de) hat einen kompletten Umbausatz, mit Oberton-Bestückung, im Repertuar. Gruß, Bernd

    Oh-ha, danke für den Tip. :wink: Doch der kommt mind. 2 Jahre zu spät, ich hatte bereits deutlich mehr Geld ausgegeben für 4x BEYMA-Weichen, 2x Monacore-Weichen, neue Innenverkabelung, 4x BEYMA CP-380, 4x Kappa Pro, 4x 18Sound 15W700, div. Fahrten nach Stuttgart-OT + Mannheim, div. Einschlagmuttern/Schrauben, Dichtungsband, div. Neutrik-Speakon, ... usw.

    :arrow: Für diese 2 restlichen Boxen werden nur noch Chassis gesucht, die mit 43 Hz Abstimmung klarkommen und die an MONACOR DN-1218P bessere Ergebnisse erzielen, als die Originalbestückung.

  • Dosenfutter
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    • 30. September 2013 um 19:03
    • #120

    Genau das ist der falsche Weg. Man sucht keine Chassis passend zu einer Weiche sondern eine Weiche für die Chassis. Nachdem die Weiche auch in der Bestückung das billigste Teil ist, spricht nichts dafür, krampfhaft an der Wald+Wiesen-Weiche festzuhalten.

    Die Soffitte ist übrigens auch Augenwischerei. Wie sollte die auch vernünftig dimensioniert sein, wenn der Weiche vom Hochtöner nix "bekannt" ist?

    You probably have the right hammer, you've just got to stop hitting your thumb.

Anstehende Termine

  • Kombiseminar Sachkundiger für Anschlagmittel und Traversensysteme (AnschlägerPlus)

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