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Metall-Dübel M10 kleben?

  • DJheini
  • 27. November 2012 um 08:42
  • DJheini
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    • 27. November 2012 um 08:42
    • #1

    Hallo,
    für folgendes Problem suche ich Tipps und Hinweise:

    Im Fussboden (Zementestrich mit Fliesenbelag) und in einer Kalksandsteinwand sollen M10 Gewindehülsen
    oder halt Dübel befestigt werden, die immer wieder kurz benutzt werden um etwas daran zu befestigen.
    Keine schweren Lasten, wird halt immer wieder montiert/demontiert. Bisher war das mit diesen Messingdübeln
    realisiert, diese sitzen aber nun wirklich nicht mehr fest und drehen sich manchmal mit. Bei Nichtgebrauch
    werden Senkkopfschrauben eingedreht.

    Wie kann man das am besten dauerhaft lösen? Bin für jeden Tipp dankbar.

    MfG Heini

    (Lasst euch von dem DJ nicht verwirren. ;))

  • deep-house
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    • 27. November 2012 um 10:31
    • #2

    Messing Dübel sind Spreitzdübel, dementsprechend müssen Sie Arbeiten können. Fest einkleben z.B. mit Harz geht daher nicht, elastisch wird auch nicht lange halten.
    Wie wäre es denn mit einer Rampa Muffe die du mit einem Harz einklebst, du kannst ja auch 2-3 hintereinander auf eine Geweindestange drehen dann ist mehr Gewinde da und dann einkleben, hat den Vorteil des besseren Ausrichtens und es läuft kein Harz ins Gewinde.

    Gruß UweS.

  • DJheini
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    • 27. November 2012 um 10:54
    • #3

    Rampamuffe ist schon nicht schlecht. Bin gerade darauf gekommen das eine Gewindemuffe auch nicht schlecht wäre.
    Durch die Sechskantform ist ein Verdrehen auch schonmal gut verhindert. Unten eine kurze Schraube rein und dicht.
    Welchen 2-K-Kleber, denn von Hilti?

    MfG Heini

    (Lasst euch von dem DJ nicht verwirren. ;))

  • Mark Halbedel
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    • 27. November 2012 um 11:00
    • #4

    Meinst Du sowas?

    http://befestigungen24.shop-016.de/befestigungen2…chlaganker.html

    Sackloch bohren, mit Einschlagwerkzeug spreizen, feddich.

    Gruss, Mark

  • DJheini
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    • 27. November 2012 um 11:05
    • #5

    @ Mark
    Die kannte ich noch nicht, kenne halt nur diese Messingdübel.
    Die Löcher sind halt schon etwas "ausgenudelt", daher dachte ich an einkleben.

    MfG Heini

    (Lasst euch von dem DJ nicht verwirren. ;))

  • Mark Halbedel
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    • 27. November 2012 um 11:11
    • #6

    Bisschen Epoxy schadet denen sicher auch nicht.
    Man schlägt zum Spreizen einen kleinen Konus in Richtung Dübelende (statt Schraube gewissermaßen).
    Kleber stört den Vorgang nicht.

    Gruss, Mark

  • Reini
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    • 27. November 2012 um 14:27
    • #7

    bei den vorgeschlagenen Einschlaganker steht das Gewinde Über, is evtl. eine Stolperfalle

    der hier ist so denke ich, für dein vorhaben besser
    Schwerlastanker Fischer Ausführung:TA M 12 E
    "auf die Länge der Schrauben achten"


    die vorgeschlagene Rampamuffe ist besser im Holz aufgehoben

    http://www.hifi-reini.de/News.htm

  • DJheini
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    • 27. November 2012 um 15:02
    • #8
    Zitat von "Reini"


    der hier ist so denke ich, für dein vorhaben besser
    Schwerlastanker Fischer Ausführung:TA M 12 E


    Ob der so gut für erneutes rein- und rausdrehen der Schrauben ist, konnte ich jetzt so nicht lesen.
    Mir sagt, nachdem ich wusste wonach ich suchen muß :D , dieser her zu:

    http://content.fischer.de/cbfiles/Fische…23AIP_%23V1.pdf

    MfG Heini

    (Lasst euch von dem DJ nicht verwirren. ;))

  • Reini
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    • 27. November 2012 um 16:37
    • #9
    Zitat von "DJheini"


    Ob der so gut für erneutes rein- und rausdrehen der Schrauben ist, konnte ich jetzt so nicht lesen.
    Mir sagt, nachdem ich wusste wonach ich suchen muß :D , dieser her zu:

    http://content.fischer.de/cbfiles/Fische…23AIP_%23V1.pdf


    den kannte ich noch nicht
    brauchste aber das Werkzeug, also Bohrer und Einschlagdorn dazu... Werzeugkosten???


    gibt es überhaupt solche Anker, die für mehrmals/öfters ein und ausdrehen gedacht sind?

    kannst als Alternative nicht ne Metallplatte (am Boden natürlich so dass sie eben ist) anbringen, an der hinten ein Mutter rangeschweißt ist?
    im Prinzip so wie die K&M 24116 Befestigungsplatte nur halt mir M10

    http://www.hifi-reini.de/News.htm

  • dj-spy
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    • 27. November 2012 um 16:55
    • #10

    Warum keine Rampa-Muffe in einen Spreizdübel reindrehen?

  • treibsand
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    • 27. November 2012 um 17:38
    • #11

    Was spricht dagegen, eine (passende) Langmutter in ein knapp zu kleines Loch zu schlagen (bitte auf eine eingedrehte Schraube prügeln) und vorher eine kleine Menge passenden, flüssigen Füllmaterials im Loch deponiert zu haben?
    Gerne einen flüssigen 2K Dübel.

    Solange kaum Zugkraft auf diese Konstruktion ausgeübt wird, wird das um etliches rotationsstabiler sein, als eine runde Dübelbastelei.
    Dein grösstes Problem sind vermutlich die fehlenden, dauerhaften Zugkräfte, die 95% aller (Spreiz-)Dübel benötigen. Wenn in gelöstem Zustand am Dübel gedreht wird, wird er sich über lang oder kurz komplett von seiner Haltefunktion verabschieden. Dagegen hilft eine auerelastische Verklebung im Loch.
    Und ein Sechskant dürfte den wechselnden radialen Drehmomenten entgegenkommen. Wenn er dann noch im vorhandenen Mauerwerk verkeilt ist, trotzt er den Anzugsmomenten um so mehr.

    Wirklich sicher wäre aber nur eine grössere, unzentrisch fixierte Montageplatte (s. König&Meyer).

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • DJheini
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    • 27. November 2012 um 18:00
    • #12

    @ Reini
    In der Bucht habe ich baufsichtlich zugelassene gefunden, bei denen steht:

    Zitat

    Nach dem Einschlagen ist ein mehrfaches Entfernen oder Befestigen möglich, da der Anker selbst im Bohrloch verbleibt.

    Das mit dem Spezialbohrer bei dem Fischer habe ich nicht gesehen.

    So wie es aussieht werde ich diese 6-Kant Gewindehülsen nehmen und einkleben.
    Danke schonmal bis hierher.

    MfG Heini

    (Lasst euch von dem DJ nicht verwirren. ;))

  • Mark Halbedel
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    • 27. November 2012 um 18:16
    • #13
    Zitat von "DJheini"

    http://content.fischer.de/cbfiles/Fische…23AIP_%23V1.pdf

    Den kannte ich wiederum nicht...
    ...was für ein grandioses System. Ich hole mir gleich Zement und Sand,
    nur um was zu haben, mit dem ich das ausprobieren kann.
    Ich bin ja gerade in Berlin, da gibt es keine Mauer mehr... :wink:

    Gruss, Mark

    PS.: Ein normaler Einschlaganker benötigt nur einen
    normalen SDS-Bohrer, für das Einschlagen ist ein
    gewöhnlicher Durchschlag auch OK.

  • Reini
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    • 27. November 2012 um 19:20
    • #14
    Zitat von "dj-spy"

    Warum keine Rampa-Muffe in einen Spreizdübel reindrehen?


    passt alleine schon von den unterschiedlichen Längen nicht..........

    http://www.hifi-reini.de/News.htm

  • Reini
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    • 27. November 2012 um 19:24
    • #15

    besteht die Möglichkeit, dass ein M20 Anker gesetzt wird?
    8,5mm Loch in die Schraube reinbohren und ein M10 Gewinde reinschneiden


    @ DJheini, dass der Anker für mehrmaliges ein und ausdrehen geeignet ist
    macht ihn recht interessant
    mal schauen was der Bohrer kostet...

    http://www.hifi-reini.de/News.htm

    Einmal editiert, zuletzt von Reini (27. November 2012 um 19:31)

  • DJheini
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    • 27. November 2012 um 19:30
    • #16
    Zitat von "Reini"

    besteht die Möglichkeit, dass ein M20 Anker gesetzt wird?
    8,5mm Loch in die Schraube reinbohren und ein M10 Gewinde reinschneiden


    Was soll das bringen? Werde zusätzlich kleben mit Fischer Injektion.

    MfG Heini

    (Lasst euch von dem DJ nicht verwirren. ;))

  • Reini
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    • 27. November 2012 um 19:39
    • #17

    dass der M20 fix in der Wand/Boden bleibt und das M10 Gewinde zum einschrauben ist


    der Bohrer kostet ~35€ ... :evil:

    http://www.hifi-reini.de/News.htm

  • DJ-JAJA
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    • 28. November 2012 um 09:08
    • #18

    Also wir haben das bei uns im Verein, für den Boxring, der immer wieder mal weggebaut werden muss so gelöst:
    1. Einen Metalldeckel ca. 10x10cm auf ein Rohrgeschweißt.
    2. In das Rohr ein Gewinde geschnitten, bei uns M20…..vielleicht war das auch ein fertiges „Gewinderohr“…das weiß ich nicht…ich habe es nicht gefertigt.
    3. Rohrlänge war so etwa 15cm.
    4. Dann den Boden an der richtigen Stelle aufgespitzt.
    5. Das Konstrukt mit Deckel nach unten ( :wink: ) ins Loch und mit Epoxidmörtel eingeklebt.
    6. Epoxid, weil das wohl ne intensive Verbindung an den Rändern erzeugt, so dass nicht die ausgebesserte Stelle mit einem Rück rauskommt.
    7. Bei uns hält das brutal fest, allerdings haben wir wegen der Spannseile eine diagonale Belastung auf der Befestigung.

    Frauen denken analog; Männer digital!
    (Loriot)
    _____________________________________
    http://www.youtube.com/watch?v=uVMcMW2Jovs
    OHNE BÜROKRATENABBAU -
    KEIN BÜROKRATIEABBAU!!!

  • Reini
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    • 6. Dezember 2012 um 08:24
    • #19

    ....haste mal ein Foto gemacht, wie das nun am Ende ausschaut

    http://www.hifi-reini.de/News.htm

  • DJheini
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    • 6. Dezember 2012 um 08:34
    • #20

    Sorry, bin noch nicht so weit. Mache ich dann aber.

    MfG Heini

    (Lasst euch von dem DJ nicht verwirren. ;))

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