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passendes Stromaggregat gesucht für ca. 9kW Ampleistung

  • Gudel
  • 22. Januar 2013 um 23:19
  • Gudel
    Verifiziert
    Beiträge
    24
    • 22. Januar 2013 um 23:19
    • #1

    Guten Abend!
    Ich wurde gerade erst freigeschaltet; das ist somit mein erster Post bei euch ;)
    Falls ich etwas falsch mache, macht mich darauf aufmerksam. Die SuFu kenne ich übrigens :P

    Also:
    Bald steht Karneval vor der Tür und ich wurde damit beauftragt Musik auf unseren Wagen (KLJB) zu machen.
    Letztes Jahr wurde ein 8kVA Aggregat genutzt und ich sträube mich sehr dagegen dieses zu benutzen.

    Verwendet werden folgende Lautsprecher/Endstufen:

    2x JBL JRX 125 (500W RMS) als Tops an einer Phonic MAX 2500 (2x750W)
    2x ~400l BR Doppel-18" mit jeweils 2x Eminence Sigma Pro 18A (2x650W RMS) an einer Proline 3000 (2x2000W) getrennt bei ~80Hz
    2x FullRange Doppel 15"/1" aus 18Sound 15LW1500 (1000W RMS, Sub), Eminence Kappa Pro 15A (500W RMS, low/mid), JBL 2412H-1 (50W RMS, high) an einer weiteren Proline 3000 (2x2000W)
    Weiche ist die Behringer CX3400
    Da die Lautsprecher über die ganze Wagenlänge verteilt sind, mache ich mir keine Gedanken über die Überlagerung der FullRange mit den Bässen.
    Die Bässe zeigen gerade nach hinten raus zum "Fußvolk".

    Eigentlich geht es eben nur um den nötigen Strom und wie viel Headroom ein Stromaggregat in der Größe haben sollte.
    Bei max. Ausgangsleistung von etwa 9,5kW und einem Wirkungsgrad (laut Handbuch) von 50% wären dann 19kW Impulsartig maximal nötig. So die Theorie.
    Ich weiß, dass da niemals soviel Strom fließt und wenn wohl sind es eben nur wenige millisekunden.
    Meine Aussage zum Materialwart (der das Aggregat beschaffen soll) war, dass ich mind. 15kW brauche und seine Aussage "dann machst du mal nicht so laut" Blödsinn ist.
    Wir sind beim Umzug nun mal ca. 70 Personen und die laufen auch gerne auf 50m hinter dem Wagen verteilt. Aus den vorherigen Jahren wissen wir, dass schon eine PA in der Größe gebraucht wird und ich deswegen nicht weniger Lautsprecher nutzen möchte.
    Heute sagte mir der Materialwart, er könne ein Zapfwellenaggregat von einem Bekannten für umsonst besorgen. Das würde dann von dem Traktor, der den Wagen zieht, angetrieben werden und leistet bis zu 60kVA etwa. Jedoch bin ich davon überhaupt kein Freund, da mir die Geräte dafür zu empfindlich sind. (Der Traktorfahrer muss nur einmal aus Versehen aufs Gas treten und hinten fliegen alle Sicherungen) Natürlich möchten die Geld sparen, aber ich bin klar der Meinung, dass sie dort an der falschen Stelle sparen.

    Zusammengefasst:
    Wie groß soll ein Stromaggregat für die 9,5kW maximale Ampleistung sein oder
    Hat einer Erfahrungen mit Zapfwellenaggregaten? Zuviele Stromschwankungen oder nicht?

    Ich hoffe ich konnte euch in meinem ersten Post mein Problem nahe bringen ;)

    mfg Gudel aka DJ Mayo

  • jan zipper
    Beiträge
    340
    • 22. Januar 2013 um 23:52
    • #2

    Solang es Pegelmäßig ausgewogen sein soll, wird vermutlich nur die Proline an den Bässen an ihr Limit gehen.
    Im 4Ohm Betrieb glaube ich kaum, dass Du 3kW im Durchschnitt überschreiten wirst.

    Würde sagen, alles an Generator, was nen CEE hat und über 6kW liefert, für Dich reichen könnte.
    Da sollte sogar noch Platz für etwas Grundlast sein. Und die ist auch empfehlenswert.

    Einfach mal ausprobieren und mit nem Multimeter schauen wie stark die Spannung beim Bassschlag einbricht.

  • dj-pichl
    Beiträge
    684
    • 23. Januar 2013 um 14:35
    • #3

    Bei den günstigen 6,5 KW Moppeln bei eBay muss man aufpassen. Die können 230V meist nur auf einer Phase mit richtig Dampf. Die anderen beiden Phasen sind teilweise sogar in einem kleinderem Querschnitt ausgeführt.

    Somit kann man die volle (angegebene) Leistung nur mit Drehstrom Verbrauchern abgreifen. :idea:


    Edit: Eine gesunde Grundlast wirkt manchmal wirklich Wunder :!:

    MfG

    DJ Pichl

    --- !!! Der Ton macht die Musik !!! ---

  • Gudel
    Verifiziert
    Beiträge
    24
    • 23. Januar 2013 um 16:54
    • #4

    Also wir haben natürlich einen Stromverteiler für die Endstufen, der an 16 oder 32A Drehstrom angeschlossen wird.
    Da wo wir die Aggregate leihen wird uns auch kein Schrott angedreht. Die Frage ist ja nur, in welcher Leistungsklasse das dann etwa liegen soll?


    Zitat von "Jan Zipper"

    Solang es Pegelmäßig ausgewogen sein soll, wird vermutlich nur die Proline an den Bässen an ihr Limit gehen.
    Im 4Ohm Betrieb glaube ich kaum, dass Du 3kW im Durchschnitt überschreiten wirst.

    Würde sagen, alles an Generator, was nen CEE hat und über 6kW liefert, für Dich reichen könnte.
    Da sollte sogar noch Platz für etwas Grundlast sein. Und die ist auch empfehlenswert.

    Einfach mal ausprobieren und mit nem Multimeter schauen wie stark die Spannung beim Bassschlag einbricht.

    Die 3kW Durchschnitt werden wahrscheinlich gut hinkommen. Aber man muss auch sagen, es wird Karnevalsmusik gespielt und deswegen spielt der Bass nicht eine zu große Rolle. Soll heißen, dass die Tops und Fullranges wahrscheinlich auch recht laut werden müssen...
    Deshalb erscheinen mir 6kW ziemlich wenig, um Bassschläge von 2 3000er Prolines abzufangen.
    Die Anlage wird ca. 3 Stunden mit durchschnittlich 50% Last gefahren. Für manche Tracks auch noch mehr.
    Ich persönlich dachte an ~12kW mit nem 500W Grundlast Baustrahler. Habe leider recht wenig Erfahrung mit dem Betrieb übers Stromaggregat. Es soll so klein wie möglich sein, aber dennoch gerne ein wenig überdimensioniert.

  • jan zipper
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    340
    • 23. Januar 2013 um 17:25
    • #5

    Ein großes 12kW Aggregat wird sicherlich nicht schädlich sein.

    Wir können aber auch mal Rückwärts rechnen.
    Was denkst Du, wieviel Watt die JRX 125 sowie die 15LW1500 und die Kappa Pro 15A thermisch aufnehmen können?
    Leistung die in Schall umgewandelt wird, vernachlässige ich, da ich bei den Komponenten von maximal 1% ausgehen würde.

    Ich würde schätzen:
    JRX 125 2*200W
    15LW1500 2*400W
    Kappa Pro 15A 2*200W
    JBL 2412 2*10W

    Das macht in der Summe ca. 1600W
    Das dividieren wir durch 0,6 für den Wirkungsgrad der Endstufen und kommen auf ca. 2600W Aufnahme.
    Die oben genannten Leistungen sind von mir geschätzt als die tatsächliche Leistung,
    bei der die Treiber, vermutlich thermisch, den Geist aufgeben.
    Dazu einfach 3000W für die Proline mit den Bässen und etwas Grundlast, da würde es mit 6kW tatsächlich knapp werden.
    Aber ich denke auch, dass die Rechnung hoch angesetzt ist.

    Wie sich das Aggregat an der Zapfwelle verhält kann ich mir auch schwer vorstellen und teile dabei Deine Bedenken.

  • Audiowerk
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    • 23. Januar 2013 um 21:43
    • #6

    Ich bin ja kein Landmaschinenmechaniker, aber die Umdrehungszahl der Zapfwelle hängt doch unmittelbar von der Getriebedrehung ab? Soweit ich weiß, kann man diese Geräte nur im Standgas betreiben (und nicht während der Fahrt), eben damit die Frequenz absolut konstant bleibt?

  • PMN-Concepts
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    • 23. Januar 2013 um 23:15
    • #7

    Zapfwelle scheidet aus, da die Drehzahl der Welle unmittelbar von der Motordrehzahl abhängt. Außerdem dürfte zumindest der hintere Zapfwellenanschluss nicht verfügbar sein, da ihr ja nen Anhänger ziehen wollt.

    Von der Dimensionierung würde ich zu mindestens 12kVA raten, mit anständiger Regelung der Maschine. Das ganze dann idealerweise als Diesel, da viele Ordnungsämter mittlerweile den Gebrauch von Benzinaggregaten aufgrund der Explosionsgefährdung untersagen. (Ist zumindest bei uns so)
    Außerdem sollte die Maschine einen Iso-Wächter haben, da dir mangels Potenzialausgleich in Richtung Mutter Erde RCDs wenig nützen.

    Hersteller solcher Maschinen wären dann z.B. Elbestrom, Pramac, Deutz oder Atlas Copco.... Von Aggregaten aus der Bucht, die so klangvolle Namen wie "Kraftwelle" oder dergleichen tragen kann ich persönlich nur abraten, auch wenn viele Vermieter von Gartenbedarf etc mittlerweile sowas für ganz kleines Geld in den Vermietpark aufgenommen haben.

    Lass die Kassenwarte nicht am falschen Ende sparen, ein anständiger Verleiher (z.B. HKL) wartet die Geräte auch vernünftig. Du wärst nicht der erste, dessen Technik sich in Rauch auflöst, weil der Spritfilter vom Aggregat verstopft ist oder die Regelung nen eigenen Willen hat.

  • dj-pichl
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    • 24. Januar 2013 um 00:48
    • #8
    Zitat von "PMN-Concepts"


    Lass die Kassenwarte nicht am falschen Ende sparen, ein anständiger Verleiher (z.B. HKL) wartet die Geräte auch vernünftig. Du wärst nicht der erste, dessen Technik sich in Rauch auflöst, weil der Spritfilter vom Aggregat verstopft ist oder die Regelung nen eigenen Willen hat.

    ...was mir auch bei HKL mit 50kva Diesel schon passiert ist. ;)

    MfG

    DJ Pichl

    --- !!! Der Ton macht die Musik !!! ---

  • PMN-Concepts
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    • 24. Januar 2013 um 08:30
    • #9
    Zitat von "DJ-Pichl"

    ...was mir auch bei HKL mit 50kva Diesel schon passiert ist. ;)

    Sehe gerade, dass du auch aus meiner Gegend kommst... Bei welchem HKL warst du? Schuby? Ich hatte (bis zur Anschaffung eigener Aggregate) immer beste Erfahrungen mit denen gesammelt.

  • treibsand
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    • 26. Januar 2013 um 18:21
    • #10

    Ich kenne das auch von anderen namhaften Vermietern.
    Die Krönung war mal Aggreko, wo beim 250kVA sowohl die Lichtmaschinenfehlerwarnlampe, als auch die LiMa kaputt waren. Ergo: nach ~5 Stunden war die Batterie leer und es wurde dunkel...
    Sowas kommt vor - und der Notdienst kann eben dann auch nicht SOFORT vor Ort sein.

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • Gudel
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    • 3. Februar 2013 um 23:23
    • #11

    Guten Abend!
    Heute war der erste Karnevalsumzug. Am nächsten Wochenende sollten noch 2 Folgen, aber da bin ich aus dem Spiel. Folgend möchte ich euch über den Grund informieren.

    Die für das Stromaggregat Zuständigen wollten weiterhin so wenig Geld wie möglich ausgeben. Zu ihrem Glück stellte ein Bekannter ein 15kVA Aggi umsonst zur Verfügung.
    Dieses wurde gestern morgen zum ersten Mal ausprobiert und es brachte wirklich seine Leistung. Die 2 3000er Prolines waren kurz vorm Clipping und das Aggregat hielt stramm seine Frequenz und Spannung. Es sah zwar alt aus, aber da es anscheinend technisch okay war hatte ich keine Bedenken.
    Heute war dann der erste Umzug. Das Aggregat hat gute 3 Stunden am Stück gelaufen und die Endstufen waren alle bei max. 25% Last.
    Dann am Ende des Umzugs der große "Knall":
    Das Stromaggregat gab plötzlich Vollgas und machte bestimmt 3000U/min mehr (im Nachhinein geschätzt). Dies war hinten bei den Lautsprechern nicht zu hören. Es fiel mir erst auf, als mehreres lautes Knallen aus den Lautsprechern kam. Sofort rannte ich nach oben zum Endstufen-Rack, aus dem 30cm weit Funken aus den Prolines schossen. Ich habe dann den Starkstromstecker aus der Verteilung gezogen. In einer der beiden Prolines brannte noch ca. 10 sek Feuer.

    Der Wagen ist dann sofort nach Hause gefahren. Die Verstärker (2x Proline 3000, 1x Phonic MAX2500+) haben wir weggesetzt ohne sie nochmal laufen zu lassen. Alle rochen sehr stark verkohlt und waren teilweise schwarz von hinten. Der Laptop riecht auch ähnlich und das Mischpult sagt keinen Ton mehr.

    Das wars mit meiner etwas "spannend gehaltenen Geschichte".
    Mal schauen was die Versicherung morgen sagt. Offensichtlich kamen hinten bestimmt 100Hz und um die 600V an. Wir hatten sogar einen Sicherungskasten zusätzlich dazwischen, aber der tat nichts.
    Alles ziemlich blöd gelaufen. Ich werde jedenfalls nie mehr auf einem Karnevalswagen Musik machen.

    Was meint ihr wird die Versicherung sagen? Gibt es gesetzlich vorgeschriebene Schutzschaltungen gegen Überspannung/zu hohe Frequenz, die ein Aggregat haben muss?

  • Audiowerk
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    • 3. Februar 2013 um 23:42
    • #12

    Haha - geile Scheiße! Lass mich raten... Kapellener Zug? Da ging es schon immer etwas rustikaler zur Sache :grin:

  • waldschrad99
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    • 4. Februar 2013 um 03:49
    • #13

    Danke Gudel für den Bericht. :wink:

    Allgemeines Statement:
    Manchmal bin ich wirklich froh, daß ich mir seit Juni 2006 gefühlte 99 Kilo-Stunden beim Lesen im PA- u. Partyforum die 2 rückseitigen )ungefähr in der Mitte angewachsenen mittelgroßen Korperteile( außerordentlich platt_gesessen habe, und vor Allem - daß es diese Informations-Möglichkeit überhaupt gibt. 8)
    Wobei ich relativieren muss, daß man aus eigenen Missgeschicken, Unfällen, technischen Schäden, ... viel nachhaltiger lernt und dadurch viel konsequenter an das Thema elektrische Sicherheit (auch für die Geräte selbst) herangeht und im Vorfeld mehrfache Schutzmaßnahmen umsetzt.

    Zum Glück hab ich mit Outdoor-Karnevall bisher nix am Hut, aber ich würde aus Sorge um das Wohl der teuren Amps (RAM DQL, S-Serie, usw....) wohl mind. 3 Stück Lastschutzautomaten + dazwischen 2 Stück FI/RCD hintereinander betreiben.
    Schaden kann das zumindest nicht, denke ich mal.
    Falls ich ne entsprechend dimmensionierte USV und so nen 19" 1-2 HE FURMANN Stabilisierungs-Gleichrichter-Dingens ... besäße, würd das auch mitrollen bei Generatorbetrieb.
    Oder man holt sich bei der {über}nächstgrößeren Company das passende Aggregat, welches die Kollegen auch für ihre eigenen Anlagen einsetzen.

    Vor Generatoren von irgendwelchen Kunden hab ich mich vor ~16 Jahren (mangels diesbezüglicher Sachkenntnis) noch nicht gegraut, mittlerweile [trotz "technischem Fortschritt" ] aber schon.

  • Mechwerkandi
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    • 4. Februar 2013 um 08:15
    • #14
    Zitat von "Gudel"


    Was meint ihr wird die Versicherung sagen?


    Welche Versicherung? Von wem?
    Und was ist da wie versichert?

  • Gudel
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    • 4. Februar 2013 um 10:27
    • #15

    Der Umzug war nicht in Kapellen, aber nicht sehr weit davon weg...

    Im Stromverteiler waren zwar die üblichen 16A/380V Sicherungen (weiß grade nicht wie man die nennt^^), aber die haben wohl nichts gegen die Überspannung gemacht.
    Vorher wurden mir mehrere Interne Schutzschaltungen, die das Aggregat haben sollte, zugesichert. Hätte eigt. nicht so passieren dürfen.

    Da die Versicherung über den Vorstand läuft, weiß ich grade nicht welche das ist. Die Vorsitzende hat heute morgen direkt dort angerufen und mir mitgeteilt, ich solle alles zu einem Elektriker bringen und durchchecken lassen. Dieser soll dann einen Kostenvoranschlag machen. Meiner Meinung nach sind die Endstufen sowieso kernschrott. Und bevor da 400€ pro Gerät zur Reparatur bezahlt wird und dieses dann für immer total verkohlt riecht, bestehe ich eigt. auf ganz neue Geräte.
    Ich hoffe ich darf da überhaupt auf etwas bestehen...

  • Carras
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    • 4. Februar 2013 um 12:01
    • #16

    Moin zusammen,

    ich schließe mich mal diesem Thread mit an.

    am WE werden wir vor ner ähnlicher Herausforderung stehen.

    zur Verfügung steht uns ein Zapfwellenaggregat, welches am vorderen Dreipunkt der Traktors angebracht ist.
    Gemäß Aussage des Eigentümers regelt das Aggregat selbstständig nach, so daß die Spannung und der Strom immer passen sollten. Ebenso die Frequenz.
    Es handelt sich um ein Pramac TG 62-150 oder ein Pramac TG 72-150, ganz genau weiß ich es gerade nicht.

    wir wollen damit zwei Anlagen betreiben.

    -Eine Anlage mit NOVA DXP 3600 (4,6 kw) + Ram Audio R 1500 (1 kW) + zwei HK L5 FA Linear 115 Aktivobxen (je 1000 Watt)
    -Eine Anlage mit LD Deep 4950 (bridged 3,8 kw) + Sirus SXA 600 (1,2 KW) + Crown Endstufe (1 KW )

    -Eine Dauerlast (Lichterkette + Fluter) hängt ebenso mit dran. ca. 500 bis 1000 Watt.

    Das Aggi hat ne Leistung von ca. 55 oder auch 65 kW . Da hab ich jetzt also weniger Bedenken, dass die Leistung nicht ausreichen wird.


    Mit geht es eher darum, dass diese Aggis ja u.a. von der Drehzahl der Zapfwelle abhängig sind.
    Ich hab da halt etwas Sorgen, dass es ggf. zu problematischen Spannungs- und / oder Stromschwankungen kommen könnte.
    Der Traktor fährt zwar nur in ganz geringer Geschwindigkeit. (max Schrittgeschwindigkeit) Jedoch wird er beim Anfahren ja immer mit den Drehzahlen etwas hoch müssen.
    An sich sollte das das Aggregat ja selbst ausregeln,...aber das eine ist die Theorie, das andere die Praxis.

    Stellt das eine Gefahr für unsere Anlagen dar?
    Was denkt Ihr?

    Gruß

    Carsten

  • Mechwerkandi
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    • 4. Februar 2013 um 13:19
    • #17
    Zitat von "Gudel"


    Ich hoffe ich darf da überhaupt auf etwas bestehen...


    Hast Du so was wie eine "Elektronikversicherung"?
    Dann hast Du gute Chance, das die zunächst den Schaden ausgleichen, und sich anschliessend mit der Haftpflicht von dem Aggi-Verleiher streiten, aber davon kriegst Du nichts mit.
    Eine Haftpflichtversichung Dritter wird, nach Erfahrung, den Anspruch zunächst mal in Bausch und Bogen ablehnen, je nachdem, wie die gerade so drauf sind, das ist recht uneinheitlich.

  • Mechwerkandi
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    • 4. Februar 2013 um 13:25
    • #18
    Zitat von "Carsten Rassel"


    Was denkt Ihr?


    Völlig irrelevant.
    Du willst eine risikofreie Rendite, du kriegst ein renditefreies Risiko.
    Was erwartest Du?
    Wahrheitsfindung durch Mehrheitsbeschluss?

  • Carras
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    • 4. Februar 2013 um 14:14
    • #19
    Zitat von "Mechwerkandi"


    Was erwartest Du?


    Meinungen und Erfahrungswerte anderer z.B. ?

    Wenn Du nichts dazu sagen kannst (oder willst),... auch gut.

    Gruß

  • Gudel
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    • 4. Februar 2013 um 14:20
    • #20

    Carsten[/quote]

    Zitat von "Mechwerkandi"


    Hast Du so was wie eine "Elektronikversicherung"?
    Dann hast Du gute Chance, das die zunächst den Schaden ausgleichen, und sich anschliessend mit der Haftpflicht von dem Aggi-Verleiher streiten, aber davon kriegst Du nichts mit.
    Eine Haftpflichtversichung Dritter wird, nach Erfahrung, den Anspruch zunächst mal in Bausch und Bogen ablehnen, je nachdem, wie die gerade so drauf sind, das ist recht uneinheitlich.


    Vorher wurde eine "Elektronikversicherung" abgeschlossen (falls das der richtige Begriff ist). Jedenfalls sollte ich alle elektrischen Geräte mit Kaufdatum und Neupreis auf eine Liste setzen. Diese wurden dann mit dieser Zusatzversicherung abgesichert.


    Zitat von "Carsten Rassel"

    Moin zusammen,

    ich schließe mich mal diesem Thread mit an.

    am WE werden wir vor ner ähnlicher Herausforderung stehen.

    zur Verfügung steht uns ein Zapfwellenaggregat, welches am vorderen Dreipunkt der Traktors angebracht ist.
    Gemäß Aussage des Eigentümers regelt das Aggregat selbstständig nach, so daß die Spannung und der Strom immer passen sollten. Ebenso die Frequenz.
    Es handelt sich um ein Pramac TG 62-150 oder ein Pramac TG 72-150, ganz genau weiß ich es gerade nicht.

    wir wollen damit zwei Anlagen betreiben.

    -Eine Anlage mit NOVA DXP 3600 (4,6 kw) + Ram Audio R 1500 (1 kW) + zwei HK L5 FA Linear 115 Aktivobxen (je 1000 Watt)
    -Eine Anlage mit LD Deep 4950 (bridged 3,8 kw) + Sirus SXA 600 (1,2 KW) + Crown Endstufe (1 KW )

    -Eine Dauerlast (Lichterkette + Fluter) hängt ebenso mit dran. ca. 500 bis 1000 Watt.

    Das Aggi hat ne Leistung von ca. 55 oder auch 65 kW . Da hab ich jetzt also weniger Bedenken, dass die Leistung nicht ausreichen wird.


    Mit geht es eher darum, dass diese Aggis ja u.a. von der Drehzahl der Zapfwelle abhängig sind.
    Ich hab da halt etwas Sorgen, dass es ggf. zu problematischen Spannungs- und / oder Stromschwankungen kommen könnte.
    Der Traktor fährt zwar nur in ganz geringer Geschwindigkeit. (max Schrittgeschwindigkeit) Jedoch wird er beim Anfahren ja immer mit den Drehzahlen etwas hoch müssen.
    An sich sollte das das Aggregat ja selbst ausregeln,...aber das eine ist die Theorie, das andere die Praxis.

    Stellt das eine Gefahr für unsere Anlagen dar?
    Was denkt Ihr?

    Gruß

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    Wie gesagt habe ich mich von Anfang an gegen ein Zapfwellenaggregat entschieden. Diese können im Stand recht nützlich sein, aber nicht bei sich ändernder Drehzahl des Traktormotors. Dann ist noch dadrauf zu achten, dass der Traktor überhaupt die Leistung bringt. Ein durchschnittlicher Traktor mit 100 PS muss schon mit Vollgas langsam die Zapfwellenkupplung loslassen um das Aggregat zum drehen zu bekommen. Danach wird es zwar einfacher gehen, aber man muss es erst einmal zur ersten Umdrehung schaffen...
    Dann besteht weiterhin die Frage, ob das Aggregat schnell genug die Antriebsdrehzahl der Generatordrehzahl anpassen kann.

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