Sehr geil, allerdings habt ihr falsch übersetzt, die wollen nicht 20Hz Grenzfrequenz sondern sie wollen ein System das mindestens bis 20Hz runterkommt, idealerweise also noch tiefer.
Hm ob denen jemand mal erzählen sollte, dass das nichtmal die Front-PA schafft? ![]()
Extrem Monitoring ... notwendig oder Materialwahn?
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Der beste Pinsel und Fabkasten ist für einen Farbenblinden einen Fehlinvestition!
Das musst jetzt mal von mir gesagt werden.Ich lege ja nun aktiv seit mehr als 28 Jahren auf. Davon etliche Jahre im elektronischen Bereich.
Die Typen, die solche Rider schreiben und drauf bestehen, dass das alles so gemacht wird, haben den Spirit einfach nicht verstanden.
Was solls, war schon immer so, dass echte Könner nicht so nen Bohai um alles gemacht haben. -
Aha...
Es ist doch ganz einfach - die Bühnenanweisung sagt nix anderes aus wie "Ich hätte gerne vernünftiges Monitoring" - nur ist der Dialekt eben etwas anders. Mal ehrlich, es geht darum, einem Künstler das Gefühl zu geben, dass man seine Arbeit schätzt und dass man sich bewusst ist, in welcher Liga die Beteiligten spielen. Ob man da nun 2, 20 oder 200 kW braucht ist da fast schon sekundär. Letzten Endes geht es darum, mit einem verfügbaren Budget das Optimum für alle Beteiligten zu erreichen - da geht der DJ (oder dessen Management) natürlich erst mal mit der Maximalforderung ran und im Verlauf nivelliert sich all das auf ein für beide Seiten funktionierendes Maß. Das ist im Elektro- und Technobereich nicht anders, als bei Live, Rock, Pop, Schlager, Metal, ...
ZitatDie Typen, die solche Rider schreiben und drauf bestehen, dass das alles so gemacht wird, haben den Spirit einfach nicht verstanden.
Wen meinst du denn jetzt?
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Ist lustig, dass z.B. Nexo ausgeschlossen wird. Die PS-15 zum Beispiel ist nun wirklich ein Klassiker, die auch gerne ohne Diskussionen genommen wird.
Ich frage mich mal ganz praktisch, wie das gehen soll. Links ein doppel-18er mit einem 15"/1"-auf-die-fresse-Top, rechts copy/paste, das ganze Stereo mit üppig Amping angefahren. Da sitzt doch der arme DJ genau inmitten der gröbsten Auslöschungen im ganzen Raum? Ein Delay wird er ja kaum haben wollen für sein Monitoring. :grin:
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Zitat
Die PS-15 zum Beispiel ist nun wirklich ein Klassiker, die auch gerne ohne Diskussionen genommen wird.
Wirklich?
ZitatLinks ein doppel-18er mit einem 15"/1"-auf-die-fresse-Top, rechts copy/paste, das ganze Stereo mit üppig Amping angefahren.
Genau so - nur statt der 15er Tops ein paar Riegel Array
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Zitat von "zegi"
Da sitzt doch der arme DJ genau inmitten der gröbsten Auslöschungen im ganzen Raum?
Wieso? -
Weil die beiden Stacks so ca. 5m voneinander entfernt aufeinander gerichtet sind?
Bezüglich Nexo - ich habe zwar kein Nexo, dafür viele DJs, die ich betreue. Von denen würde keiner meckern, wenn ein PS-15 Monitoring da stehen würde (die meisten sind sowieso unkompliziert und schon dankbar, wenn etwas halbwegs gescheites richtig aufgebaut wurde...)
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Nun seit doch mal ehrlich und unterscheidet ein bisschen. DJ Hansdampf aus der nächsten Kreisstadt kriegt vom Betreiber eine Gage zwischen 350 und 850 Euro. Dafür legt er auf und macht keine Probleme, der Laden wird voll sein und alles ist gut. Wenn der jetzt auf die Idee kommt, irgendwelche Ansprüche zu stellen, dann wird in Zukunft eben DJ Zipp Zapp gebucht, der bekommt eine Gage zwischen 350 und 850 Euro, dafür legt er auf, macht keine Probleme, der Laden wird voll sein und alles ist gut. Wenn der dann Extras durchsetzen will, dann legt am nächsten Wochenende DJ Bimm Bamm auf, der ... (ihr kennt das ja).
In der Liga ist es vermessen, einen Rider zu schreiben, es gibt das, was der Club da hat oder was der Veranstalter bezahlen will. Es geht darum, dem Künstler angemessenes Arbeitswerkzeug bereit zu stellen. Nicht darum, irgendwelche Plaisierchen zu pampern. Wenn der DJ meint, irgendwelche Specials zu benötigen, die der Veranstalter nicht liefern will, dann steht es ihm immer noch frei, dieses Material zu kaufen oder auf eigene Kappe zu mieten. Das ist ja nun im Rock´n Roll genau das gleiche. Wenn die Band einen Rider schreibt, den der Veranstalter nicht erfüllen kann oder will, dann bleibt die Band eben zuhause oder bringt selbst mit, was sie braucht.In der Region N1 oder bei vergleichbaren Veranstaltungen ist das tatsächlich etwas anders. Auch da steht am Ende des Tages das, was der Veranstalter bezahlen und liefern möchte - allerdings sehen die Budgets da entsprechend anders aus und bei den DJs sind andere Kaliber am Start. Cox, Väth, Liebing, wer auch immer, für deren Show wird mehr Geld angefasst, weil deren Show mehr fürs Portemonnaie und fürs Ego bringt. Der kleine DJ Itch Itch, der am Nachmittag bei so einem Festival den Opener macht, profitiert natürlich davon.
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Zitat von "zegi"
Weil die beiden Stacks so ca. 5m voneinander entfernt aufeinander gerichtet sind?
Und aufgrund von welcher Physik gibt es damit automatisch "die gröbsten Ausllöschungen im ganzen Raum"?(und nein, bitte jetzt nicht die Frequenzen auflisten, nach der das nach reiner Physik im Idealfall so wäre - sondern auch ein wenig Realität mit in die Aussge rein - unter andere die Tatsache, daß man 2 Ohren hat, ...)
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@ marce: entschuldige die etwas unwissenschaftliche Aussage, die die Problematik etwas überspitzt aufzeigen soll. Ich mag jetzt nicht über alle theoretisch möglichen Auslöschungen diskutieren. Aber wenn du 2 Stacks (von mir aus auch nur 2 Lautsprecher) aufeinander richtest, hast du immer Auslöschungen. Je nach Abstand der Stacks sind halt andere Frequenzen betroffen. Was ist jetzt daran unlogisch oder unphysikalisch? Btw; ich gehe einfach mal davon aus, dass im Idealfall jemand überlegt hat, wie man die Bässe des Main-PA aufstellt.
@ sky: ist keine rethorische Frage - ist denn in den Kreisen der "DJ-Götter" die PS-15 ein no-go? Ich hatte tatsächlich noch nie einen Rider von DJs, in dem Marken ausgeschlossen wurden (aufs Monitoring bezogen).
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Meiner Meinung nach ist die PS15 ein No-Go, aber das tut hier nix zur Sache.
Nach meiner Erfahrung: Stell L-Acoustics, d&b, Meyer da hin und du hast niemals ein Problem. Bestimmt zickt der ein oder andere - aber akzeptiert wird das ohne Probleme. Es soll ja sogar DJs geben, die kein F1 mögen!
Der Schlüssel zum Erfolg ist die Tatsache, dass es in der Region um L-Acoustics, d&b. Meyer etc. keine wirklich schlechten Systeme mehr gibt. Es gibt nur gute und weniger gute Anwender - und da liegt der akustische Hase im Pfeffer. Wenn aus dem Stack genug Dampf rauskommt und die Bühnencrew professionell arbeitet, dann ist alles gut.
Zum Thema Auslöschungen: einfach mal machen und feststellen, wie egal das eigentlich ist (;O)
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Gut, daß ich nicht so ein Superstar-DJ bin - würd mich ungern von so Stacks wegblasen lassen :wink:
Mir reicht extremes Minimal-Monitoring:
im einen Laden KEINS - da reicht der Kopfhörer
im anderen Laden ein Canton Centerspeaker an nem alten HiFi-Receiver - aber nur wenns voll ist und die Leute drumherum zu laut sind :wink:
:lol: :lol: :lol:
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Ich glaube ja, dass bei sehr großen Stacks genau in der Mitte die AUslöschung am größten ist (Der DJ wird ausgelöscht :grin: )
Grüße
Tobias -
Zitat von "Tobias Kammerer"
Der DJ wird ausgelöscht :grin:
...würde das funktionieren, hätte ich freiwillig schon einige male ein supergrosses Monitoring installiert... :grin:
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Da ist die Geräte Ausfallquote mit eingerechnet.
Reservegeräte, nichts geht über Reservegeräte, viele Reservegeräte, am besten nur Reservegeräte..... :grin: -
...sind doch alles Reservegeräte, die Musik kommt aus dem Handy...
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Manch ein DJ verwurschtelt eben nicht nur 2 Songs, sprich Übergang, sondern bastelt auch mitten im Song wild herum. Dazu ist also min. ein dritter Player erforderlich, alternativ Laptop, Effektgerät, etc., aber das möchte nicht jeder. Da aber der Bequemlichkeit und Flexibilität wegen beide Player einen weiteren Player benötigen werden daraus eben insgesamt 4.
Falls das Bild also einem derartigem DJ entspricht sehe ich exakt einen Backup-Player. Genau jener auf dem das Smartphone (iPhone?) liegt.
Alles rechts davon ist der wiederholte zweite Aufbau. Kann als Backup dienen oder als fliegender Wechsel bei 2 DJs. Und letzteres kann erforderlich sein, muss es aber nicht.Im Endeffekt geht das alles mit genau einem Laptop. Oder eben 2 Playern + 1 Mixer.
Ich sehe aber keinen Grund die paar Flocken bei einem Event jener Größenordnung einzusparen. Da kostet die Kamera, die man links im Bild sieht, wahrscheinlich mehr.

Notwendig ist verdammt wenig. Alles darüber hat aber eben meist auch einen Sinn, den aber nicht jeder erkennen will, weil eben jeder Mensch eine andere Meinung zu gewissen Dingen hat. Es muss nicht immer "Materialwahn" sein, sondern eben auch Flexibilität, Ausfallsicherheit, ja gar Anspruch oder Luxus (, und noch sehr viel mehr...). Wenn es sich im Endeffekt durch Einnahmen deckt ist das doch wunderbar. Jeder verdient daran, sogar der Besucher, denn der hat für diesen Abend mit aller Wahrscheinlichkeit uneingeschränkten Spaß.
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Zitat von "Reini"
zurück zum Monitor
http://www.foeoen.de/news.htmlWo ist der "Gefällt mir" Button? :grin:
Eine wirklich sehr gute Idee! Ich hätte allerdings den Halbkreis der Truss mit Molton behangen, damit das Kopfhörerdesign besser zur Geltung kommt. Aber trotzdem schön, danke Dir für den Beitrag. -