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XLR / DMX Kabel bestimmen

  • alexander jessl
  • 26. September 2013 um 18:25
  • alexander jessl
    Beiträge
    111
    • 26. September 2013 um 18:25
    • #1

    Hallo zusammen,

    habe mehrere DMX oder XLR Kabel die keine Aufschrift auf dem Außenmantel haben.

    Besteht die möglichkeit diese zu identifizieren ob es jetzt ein DMX Kabel mit 110 Ohm ist oder ein Mikrofpnkabel?

    MfG

  • zegi
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    • 26. September 2013 um 20:54
    • #2

    Den Widerstand messen? :lol:

    Der Ton macht die Musik.

  • Dosenfutter
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    1.387
    • 26. September 2013 um 21:01
    • #3

    DMX-Kabel haben keine 110 Ohm, die haben früher einen Wellenwiderstand (Impedanz) von 110 Ohm gehabt, was inzwischen auch flachgefallen ist. Mit dem Messen kommt man also nicht weiter. Messen bringt einen - so oder so - nicht weiter. Wenn das Kabel älter ist, kann es übrigens auch noch ein Lautsprecherkabel sein, XLR wurde auch dafür verwendet.

    You probably have the right hammer, you've just got to stop hitting your thumb.

  • zegi
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    • 26. September 2013 um 21:04
    • #4
    Zitat von "Dosenfutter"

    ...kann es übrigens auch noch ein Lautsprecherkabel sein, XLR wurde auch dafür verwendet.

    Ja, und auch für zahlreiche andere Anwendungen. Hab schon "XLR-Kabel" gesehen, die zum Laden von Autobatterien eingesetzt wurden, und auch sonst für so Niedervolt-Zeug.

    Der Ton macht die Musik.

  • Dosenfutter
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    • 26. September 2013 um 21:22
    • #5

    Eben. Das war zwar nie vorgesehen, wurde aber trotzdem so benutzt. Das einfachste wäre, den Stecker aufzuschrauben und dann nach einer Abschirmung schauen. Abschirmung vorhanden: DMX und NF beides okay. Abschirmung nicht vorhanden: Lautsprecher oder sonstiges. Wenn es so nicht eingesetzt werden kann -> Müll (oder Stecker ablöten).

    You probably have the right hammer, you've just got to stop hitting your thumb.

  • Audiowerk
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    2.757
    • 27. September 2013 um 00:01
    • #6

    Auch der Querschnitt der Adern sollte Aufschluss über die angedachte Verwendung geben: je dicker, desto Strom :)

  • FireFly3390
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    • 27. September 2013 um 19:14
    • #7

    Dass man bei DMX nicht mehr auf 110Ohm setzt ist mir neu, lasse mich aber gerne informieren.
    Bei digitalen Signalen Kabel mit passendem Leitungswellenwiderstand zu benutzen hat schon seinen Sinn!!
    Zu deinem Problem:
    Wellenwiderstand bei Leitungen messen geht so:
    Impedanz bei Leerlauf messen, Impedanz bei Kurzschluss messen, die Werte multiplizieren und dann radizieren.
    ->siehe Wiki
    Gruß

    Was machen Bits am liebsten?

    Bus fahren! :D

  • Jürgen Klingel
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    • 27. September 2013 um 21:21
    • #8
    Zitat von "FireFly3390"

    Dass man bei DMX nicht mehr auf 110Ohm setzt ist mir neu, lasse mich aber gerne informieren.
    Bei digitalen Signalen Kabel mit passendem Leitungswellenwiderstand zu benutzen hat schon seinen Sinn!!
    Zu deinem Problem:
    Wellenwiderstand bei Leitungen messen geht so:
    Impedanz bei Leerlauf messen, Impedanz bei Kurzschluss messen, die Werte multiplizieren und dann radizieren.
    ->siehe Wiki
    Gruß

    Alles anzeigen


    Okay, jetzt wirds langsam kurios :lol:
    Wie der Brot-und Butter HKS oder auch Profi den Wellenwiderstand einer Leitung misst, würde ich gerne mal sehen. Da brauchts "etwas" mehr als das Taschenmultimeter zu...Wir haben das in der Ausbildung mal "zu Fuß" mit Funktionsgenerator, einigen Metern Kabel und Oszilloskop gemacht - lustige Sache, das entsprechende "Z-Messgerät" in einem Stück war für den Gegenwert eines Kleinwagens zu haben :grin:
    Die Praxis zeigt, dass normales, symmetrisches Mikrofonkabel gut funktioniert, mit Abschlusswiderstand sogar bestens.
    Die 110 Ohm-Kabel haben eben eine definierte Impedanz, wie die bekannten 50 oder 75 Ohm Koaxkabel aus der Mess- und Videotechnik auch.

    Gruß, Jürgen

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • treibsand
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    • 28. September 2013 um 09:49
    • #9
    Zitat von "FireFly3390"

    Dass man bei DMX nicht mehr auf 110Ohm setzt ist mir neu, lasse mich aber gerne informieren.


    Rein informell: nur ein verschwindend geringer Teil der Wald- & Wiesen DMX-Installationen erfordert die Spezifikationen des USITT-Protokolls. Beinahe alle kommen mittlerweile mit "Standard" Mikrophonleitung aus.

    Logischerweise kommt man bei Großproduktionen eher an die Grenzen - vor allem an die Zeit/Kostengrenzen, falls man doch mal nach Fehlern im System suchen muss. Daher wird dort immernoch vergleichsweise viel 110Ohm Leitung genutzt.

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • zegi
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    • 28. September 2013 um 11:23
    • #10

    Bisher habe ich auch erlebt, dass die Leitungstypen gutmütiger sind, als manchmal behauptet wird. Auch mit Cinch (RCA) Leitungen von mehr als 20m ab Laptop hatte ich noch nie Probleme, obwohl ich das 3-4 mal Jährlich so benutze.

    Der Ton macht die Musik.

  • FireFly3390
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    132
    • 28. September 2013 um 11:30
    • #11

    und wieder was gelernt :D

    Zitat von "Jürgen Klingel"

    Okay, jetzt wirds langsam kurios :lol:


    Jürgen: Klar ist das nicht sehr praxisnah, aber zumindest theoretisch die korrekte Lösung für o.g. Problem.
    So ein Forum dient ja auch ein bisschen der allgemeinen Bildung...
    In wieweit jemand, der das liest, weil er selbiges Problem hat, umsetzen kann/will ist zugegebenermaßen eine andere Frage.

    Was machen Bits am liebsten?

    Bus fahren! :D

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