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LDPA 1000 wird heiß?

  • Christian Maier
  • 26. November 2013 um 00:21
  • Christian Maier
    Beiträge
    169
    • 26. November 2013 um 00:21
    • #1

    Hallo.

    Ich habe über eBay eine LDPA1000 im eigentlich guten Zustand erstanden.

    Beim ersten Test an Lautsprechern (8Ohm) fiel mir schon auf, dass die Lüfter relativ schnell hochdrehen (der rechte Lüfter läuft quasi ständig auf hochtouren und regelt nur ganz kurz runter). Die LS liefen auf Zimmerlautstärke.
    Als ich dann die Endstufe am Deckel anfasst, bemerkte ich, dass dieser schon relativ warm war, definitiv über handwarm...

    Ich habe daraufhin mal den Amp geöffnet, es lassen sich keine wirklich groben Verschmutzungen in den Kühlerrippen erkennen, lediglich die Lüfter sind ein wenig (wirklich nich sehr krass) verstaubt.
    Ein erneuter Lauf mit offenem Deckel und ohne Lautsprecheranschluss brachte keine neuen Erkenntnisse, die Lüfter drehen ebenfalls hoch und die Kühlrippen werden heiß (ja,. mit der Hand ists es nach kurzer Zeit unangenehm diese zu berühren...)

    Da ich noch andere LPDAs besitze, schließe ich aus, dass das normal sein kann...

    Habt ihr Ideen wodran dies liegen könnte???

  • Jürgen Klingel
    Reaktionen
    508
    Beiträge
    4.857
    • 26. November 2013 um 00:52
    • #2

    Ruhestromabgleich nicht richtig gemacht, oder durch Defekt aus dem Ruder gelaufen, ergibt zwar funktionsfähigen Amp, allerdings mit eingeschränkter Leistungsfähigkeit bis Überhitzung...

    Gruß, Jürgen

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • Christian Maier
    Beiträge
    169
    • 26. November 2013 um 01:31
    • #3

    vielen Dank für deine Antwort.

    Da ich mir eine Reparatur nicht zutraue, würde ich die Endstufe wohl auf Kosten den Verkäufers (mal sehen ob paypal wenigstens einmal Sinn gemacht hat) reparieren lassen.

    Könntest du im ganz groben Rahmen abschätzen was eine derartige Reparatur kosten könnte und wie ich diese am besten durchführen lasse? (ich habe schon von AdamHall & Thomann gelesen)

    LG

  • Jürgen Klingel
    Reaktionen
    508
    Beiträge
    4.857
    • 26. November 2013 um 01:38
    • #4

    Naja, wenn es wirklich nur das ist, dann ist das relativ schnell gemacht, zieht sich zwar über eine Zeit lang hin, weil man abwarten muss, bis sich das thermisch träge System wieder "gefangen" hat, aber vom Prinzip her ist es keine abendfüllende Beschäftigung.

    Müsste eigentlich jeder Wald- und Wiesen Radio-/Fernsehtechniker hin kriegen (ja ich weiß, aussterbende Spezies), sicherlich hat jemand im Forum die Serviceanleitung der Endstufe, oder weiß die richtigen Einstellwerte/kann diese nachmessen...

    Gruß, Jürgen - und NEIN...ich werd nix reparieren :grin:

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • else
    Beiträge
    212
    • 26. November 2013 um 01:51
    • #5

    einen zahn würd ich dir aber ziehen! einfach mal so in auftrag geben und hoffen das ebay, paypal oder der verkäufer dann zahlt, is nich! da sollte man dann schon die spielregeln einhalten, auch wenn der verkäufer scheinbar a weng link ist.

    http://www.elseaudio.de

  • Audiowerk
    Verifiziert
    Beiträge
    2.757
    • 26. November 2013 um 06:01
    • #6

    Man stellt sich natürlich die Frage, wie der Bias so aus dem Takt gekommen sein soll - das geschieht ja nun nicht mal so zufällig von selbst. Hatte das Ding mal einen kapitalen Defekt? Wurde dran herumgebastelt? Da kann man den DC-Offset am Poti nebenan gleich mitkontrollieren.

  • Christian Maier
    Beiträge
    169
    • 26. November 2013 um 12:00
    • #7
    Zitat von "else"

    einen zahn würd ich dir aber ziehen! einfach mal so in auftrag geben und hoffen das ebay, paypal oder der verkäufer dann zahlt, is nich! da sollte man dann schon die spielregeln einhalten, auch wenn der verkäufer scheinbar a weng link ist.

    ich würde die "hackordnung" schon einhalten, keine Sorge ;)

  • Christian Maier
    Beiträge
    169
    • 26. November 2013 um 12:04
    • #8
    Zitat von "Audiowerk"

    Man stellt sich natürlich die Frage, wie der Bias so aus dem Takt gekommen sein soll - das geschieht ja nun nicht mal so zufällig von selbst. Hatte das Ding mal einen kapitalen Defekt? Wurde dran herumgebastelt? Da kann man den DC-Offset am Poti nebenan gleich mitkontrollieren.

    Also der Verstärker sieht unverbastelt aus, die Schrauben mit denen die einzelnen Module befestigt sind haben kien Kratzspuren etc.
    Ich habe den Verkäufer mal angeschrieben und das Problem geschildert, vielleicht kann dieser ja detaillierte Auskünfte geben.


    // Ich habe übrigens den Schaltplan zugesendet bekommen, falls dieser mal nützlich sein könnte, so würde ich diesen zur Verfügung stellen.

  • Audiowerk
    Verifiziert
    Beiträge
    2.757
    • 26. November 2013 um 14:55
    • #9

    Nun, das mit der Biasgeschichte war ja zunächst bloß eine Vermutung. Trotzdem fragt man sich, wie das (wenn dem so sein sollte) wohl passiert sein mag. Vor allem, wenn das Ding als funktionierend verkauft wurde. Vom bloßen Erschüttern des Gerätes verstellt sich so ein Poti nämlich nicht nennenswert. Halt uns mal auf dem laufenden, was da noch geschieht!

  • Christian Maier
    Beiträge
    169
    • 2. Dezember 2013 um 18:29
    • #10

    Ich habe nun den Kostenvoranschlag von AdamHall erhalten.

    Es müssen wohl viele Widerstände getauscht werden...

    Insgesamt 2 Arbeitsstunden, Material und Versand --> 98€ zzgl. Märchensteuer

  • Audiowerk
    Verifiziert
    Beiträge
    2.757
    • 3. Dezember 2013 um 19:06
    • #11

    Aber sie haben nicht gesagt, *warum* das kaputt gegangen ist, oder? Überlast, Fehlbehandlung, Überhitzung...?

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