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2x 15" G-Sub mit Eminence Kappa LF - Vorstellung m. Bildern

  • Stefan.Seiner
  • 27. November 2014 um 21:40
  • Stefan.Seiner
    Beiträge
    78
    • 27. November 2014 um 21:40
    • #1

    Hallo zusammen,

    vor 14 Tagen habe ich mal wieder ein bischen gebastelt und möchte euch das Ergebnis mit ein paar Bildern vorstellen.

    Vorhaben:
    - Doppel-15" Bassreflex mit Eminence Kappa LF
    - vorwiegend um in einem Jugendclub mit ca. 100 qm zu spielen
    - ab und an auch um das EMH-152 Kickbasshörnchen draussen im Tiefbassbereich zu unterstützen

    Dazu habe ich mich für eine leicht abgewandelte Version des G-Sub von speakerplans entschieden.



    abgewandelt weil die Außenmaße nun identisch sind mit denen des EMH


    mit der Oberfräse komme ich nun so langsam gut zurecht, macht auch echt Spaß.


    2x 8Ohm Treiber intern parallel --> nur ein Speakon Anschluss wird verwendet


    dank Jobsti (ist seine Butterfly Vorlage) und der Kopierhülse klappt es mittlerweile auch mit den Griffen


    (m)eine weibliche Unterstützung :D


    Rohling aus 19mm MDF


    auch diesmal waren wieder ein paar Kids mit am Werk


    Innenleben mit Ikea Matratze


    alle Kanten sind verleimt, verschraubt und zusätzlich mit Acryl abgedichtet


    Bohrlöcher mit 2K Glasfaserspachtel versiegelt und abgeschliffen


    Grundierung



    fertig lackiert (3 Schichten Warnex mit der Lammfellrolle aufgetragen, der BR Schacht ist nur grob mit der Dose gesprayt), mit 100mm Blue Wheels, Gummifüßen an einer langen und einer kurzen Seite sowie V2A Schutzgitter


    links der EMH-152, der übergangsweise im Jugendclub stand, rechts der neue G-Sub


    Befeuert wird er übrigens von einer TA2400, die für Draussen-Veranstaltungen dann auch noch den EMH-152 dazu bekommt.

    meine Lautsprecher-Selbstbauprojekte

  • tufkamar
    Gast
    • 27. November 2014 um 23:46
    • #2

    Du bist Dir sicher, daß der Abstand zwischen Chassis und Frontgitter ausreichend ist?

  • sabbelbacke
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    • 28. November 2014 um 08:19
    • #3

    Danke für die vielen Bilder, sieht man viel zu selten hier :)

    hornresp

  • Stefan.Seiner
    Beiträge
    78
    • 28. November 2014 um 08:54
    • #4
    Zitat von "marce"

    Du bist Dir sicher, daß der Abstand zwischen Chassis und Frontgitter ausreichend ist?

    mmh, ist etwas knapp.
    Die Leiste ist 10x10mm, dazu kommt noch etwa 1mm Schaumstoffklebeband (damit das Gitter nicht klappert).
    An der Belastungsgrenze der Kappa LF berühren sie das Gitter leicht und man sollte die Lautstärke eh ein wenig zurückdrehen.

    Da die Jungs aus dem Jugendclub einen überlasteten, ranzenden Bass scheinbar nicht erkennen hab ich ihnen die "Anweisung" gegeben, dass wenn das Schutzgitter klappert (weil der Kappa dagegen stößt) die Musik definitiv zu laut ist :lol:

    Vielleicht bau ich auch noch einen Limiter ein, mal schaun. Da kommen ständig andere Geräte und Menschen an die Musikanlage dran. Handys, MP3 Player, Laptops... alle unterschiedlich laut und die TA2400 hat locker genug Reserven, um die beiden Kappas zu himmeln.


    mal am Rande:
    beim nächsten Bastelprojekt werd ich mich mal mit Warnex in einer Sprühpistole versuchen. Ich bin mit der Schlag- und besonders der Kratzfestigkeit von Warnex nicht zufrieden und hoffe, dass sich das durch Aufsprühen verbessert

    meine Lautsprecher-Selbstbauprojekte

  • sabbelbacke
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    • 28. November 2014 um 09:36
    • #5

    Meiner Erfahrung nach sind Anweisungen in einem Jugendclub, die darauf abzielen, dass jemand aufpassen soll, für den Fuss :) Das macht keiner, bzw. es machen nicht alle und immer - und ein DJ, der es für zwei Stunden übertreibt kann reichen um das Material kaputt zu machen.
    Ich würde einen Limiter/Controller/Compressor auf jeden Fall empfehlen. Da reicht im Jugendclub oft schon ein alter, analoger Kompressor - irgendwo hab ich vielleicht noch einen Behringer Composer übrig. Oder ein günstiger Controller von LD-Systems oder von Omnitronig ein DXO, eine alte Analogweiche mit Limiter, ein t.racks Billigcontroller, ein gebrauchter aus der Bucht oder gebrauchte-veranstaltungstechnik.de oder hier bei den Kleinanzeigen und und und...
    Und am besten das Material so verbnauen, dass keiner dran rumfummeln kann :)

    hornresp

  • Stefan.Seiner
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    • 28. November 2014 um 09:57
    • #6

    Du hast natürlich zu 100% Recht, das gehört alles rock-solid ;)

    Die beiden Endstufen + EQ + Musik-PC sind bereits "unzugänglich", fest eingebaut (die Zugangsklappe ist mit Torx festgeschraubt :lol: )
    Man kann also nur an dem uralt-DJ Mixer von Conrad rumfummeln. btw: das Teil ist quasi rocksolid, das will einfach nicht verrecken, obwohl es schon ettliche Biere abbekommen hat

    Nuja, dann werde ich mal nach einem Limiter Ausschau halten

    meine Lautsprecher-Selbstbauprojekte

  • blade11
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    • 28. November 2014 um 10:20
    • #7

    Woher hast du das Frontgitter? Ich such da immer noch einen günstigen Anbieter zum Austausch völlig verbeulter Gitter.

    http://hoch-zeit-dj.de/

    http://www.dee-age.com

  • Mechwerkandi
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    • 28. November 2014 um 10:28
    • #8

    Tipps:
    >> Für den Job keinen 2k-Spachtel mit Faseranteil verwenden. Auch wenn er gerade mal da ist. Der Kram ist schlecht zu schleifen und zeichnet sich unter dem Lack immer ab, manchmal erst nach Wochen. Spachteln erst nach dem grundieren mit MDF Sperrgrund. >> Torno Primer
    >> Warnex ist in dem Umfeld IMHO völlig überbewertet. Egal ob gerollt oder gespritzt. Wirklich haltbares gibt es nach wie vor nur in 2k.
    >> Was die Gitter angeht: Die vorhandenen abmontieren und statt dessen zwei handelsüblich runde 15er Gitter vor die Chassis schrauben.
    Sieht zwar old-school aus, verbessert aber die Montagesituation vom Lautsprecher (Haltewinkel, dickere Schrauben plus Einschlagmuttern weiter aussen) und verhindert zuverlässig die Auflösung der Sickenverklebung mit einhergehend verschleissbedingter Verschiebung der Nullpunktlage nach vorn.
    >> Mit den vielen Schrauben und ausreichend Leim braucht es keine zusätzlich Abdichtung mehr.
    >> Die Kanten der Bretter am/im BR Tunnel sowie an den Übergängen zur Schallwand mit der Oberfräse verrunden.
    >> Vom Deckel zum Boden durchgehend pro Kammer je ein Stück Dachlatte mittig montieren. Reduziert die Mutation zum Biegewellenwandler bei etwas mehr Pegel.

    sonst: völlig ok.

  • sabbelbacke
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    • 28. November 2014 um 10:42
    • #9
    Zitat von "blade11"

    Woher hast du das Frontgitter? Ich such da immer noch einen günstigen Anbieter zum Austausch völlig verbeulter Gitter.


    Frag mal beim Metallhandel/Metallbauer/Eisenwarenhandel/usw... vor Ort nach.... Das gibts als Meter/Tafelware von der ´Stange überall, in Kleinmengen kann man das auch über ebay bestellen... Ich ordere manchmal Kleinmengen bei Gerhard Buchert, der verpackt das gut, macht das fix zu fairen Preisen, es gibt eine Rechnung, er kann auch abkanten, er macht den Ausschnitt so, dass es passtm usw... Oder ich geh lokal hier zu irgend einem und frag, ob sie mir mal was abschnippeln, ob der Azibi mal die Abkantbankt kurz wuchten will.. Dann gibts ein paar Euro in dei KAffeekasse für den Aufwand und ein paar Euro Beleg für das Gitter...

    Wenn man das schwarz haben will und es soll gut sein, dann kann man pulverbeschichten lassen. Das ist nicht ganz billig, wenn man aber nett fragt, hängt eine Firma das auch mal zusammen mit einer bestehenden Produktion in die Maschine und dann kostet das 15 Euro.... Da muss man aber antürlich zu Industriebetrieben gehen, der kleine Metallbauer um die Ecke kann das in der Regel nichtö.

    Aber auch Pulverbeschichtet hält nicht für die Ewigkeit - in einem rauhen Umfeld ist das schnell auch kaputt..

    Für quick&Dirty und "ich besser halt in einem Jahr mal aus" reicht da dicke das Gitter zu entfetten, kurz mit dem Schwingschleifer einmal drüber geschliffen zum ganz leicht anrauhen (oder auch nicht, geht auch ohne) und dann mit der Billig-Sprühdose Buntlack ein paar Mal drüber... Das sieht sehr gut aus, geht fix und kostet nich so viel... Natürlich ist das nciht die Profilösung, aber wir sind hier ja auch im Wastelbastelforum. Ich nehm da so 2 Euro billigdosen für...

    Andys Tipp mit den runden Gittern ist aber natürlich für Jugendhaus das weit praktikablere - ich würde Euch ne runde so oller Gitter stiften samt dem Montagezeugs dafür, wenn ihr den Versand zahlt. So Kram liegt hier Tonnenweise von Restaurationsprojekten rum..

    hornresp

  • Mechwerkandi
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    • 28. November 2014 um 14:00
    • #10
    Zitat von "Sabbelbacke"


    Frag mal beim Metallhandel/Metallbauer/Eisenwarenhandel/usw...


    Er suchte explizit einen günstigen Anbieter...

    Für ein underground-projekt, bei dem im Lastenheft obenan "Trittsicherheit" stand, haben wir hü Trittrosten vor die Lautsprecher geschraubt.
    Zumindest hat niemand die Funktion in Frage gestellt... :grin:

  • Stefan.Seiner
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    • 29. November 2014 um 00:20
    • #11
    Zitat von "blade11"

    Woher hast du das Frontgitter? Ich such da immer noch einen günstigen Anbieter zum Austausch völlig verbeulter Gitter.

    http://www.fcarlschroeter.de/ oder auf eBay http://stores.ebay.de/fcsmetalle/
    Lochblech Quadratlochung gerade, QG 5 - 8 mm Stahl, S 1 mm 598 x 1.098 mm, 25€ inkl. MWst + auf Maß schneiden, zzgl. moderate Frachtkosten (6€ für zwei der Gitter)

    Zitat von "Sabbelbacke"

    Für quick&Dirty und "ich besser halt in einem Jahr mal aus" reicht da dicke das Gitter zu entfetten, kurz mit dem Schwingschleifer einmal drüber geschliffen zum ganz leicht anrauhen (oder auch nicht, geht auch ohne) und dann mit der Billig-Sprühdose Buntlack ein paar Mal drüber... Das sieht sehr gut aus, geht fix und kostet nich so viel...

    2x mit der Warnex Rolle drüber hält auch gut und hat dann denselben Farbton wie der Rest


    Zitat von "Mechwerkandi"

    Tipps:
    >> Für den Job keinen 2k-Spachtel mit Faseranteil verwenden. Auch wenn er gerade mal da ist. Der Kram ist schlecht zu schleifen und zeichnet sich unter dem Lack immer ab, manchmal erst nach Wochen. Spachteln erst nach dem grundieren mit MDF Sperrgrund. >> Torno Primer


    Ich hab mal hier irgendwo gelesen, dass2k Glasfaserspachtel das Mittel der Wahl ist da die Glasfasern auch bei (Bass-)Vibrationen halten und nicht irgendwann der Spachtelpfropfen rausfällt

    Zitat

    >> Warnex ist in dem Umfeld IMHO völlig überbewertet. Egal ob gerollt oder gespritzt. Wirklich haltbares gibt es nach wie vor nur in 2k.


    was nimmst Du zum Beispiel?

    Zitat

    >> Was die Gitter angeht: Die vorhandenen abmontieren und statt dessen zwei handelsüblich runde 15er Gitter vor die Chassis schrauben.
    Sieht zwar old-school aus, verbessert aber die Montagesituation vom Lautsprecher (Haltewinkel, dickere Schrauben plus Einschlagmuttern weiter aussen) und verhindert zuverlässig die Auflösung der Sickenverklebung mit einhergehend verschleissbedingter Verschiebung der Nullpunktlage nach vorn.


    das stimmt wohl alles, aber ich find die soo hässlich...

    Zitat

    >> Die Kanten der Bretter am/im BR Tunnel sowie an den Übergängen zur Schallwand mit der Oberfräse verrunden.


    guter Tipp, werde ich mir für das nächste Mal vornehmen

    Zitat

    >> Vom Deckel zum Boden durchgehend pro Kammer je ein Stück Dachlatte mittig montieren. Reduziert die Mutation zum Biegewellenwandler bei etwas mehr Pegel.


    auch ein guter Tipp der quasi nichts kostet, danke

    meine Lautsprecher-Selbstbauprojekte

  • Thorsten Erpel
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    926
    • 29. November 2014 um 01:33
    • #12
    Zitat von "Stefan.Schadick"

    ...an der Belastungsgrenze der Kappa LF berühren sie das Gitter...

    ...hab ich ihnen die "Anweisung" gegeben, dass wenn das Schutzgitter klappert (weil der Kappa dagegen stößt) die Musik definitiv zu laut ist...


    Und dem Fahranfänger sagst du "Du kannst die Gänge ausfahren bis du so ein rascheln aus dem Motorraum hörst, dann musst du hochschalten" :wink: :roll: :lol:

    Bitte sorge für ausreichenden Abstand und nimm doch einen Limiter :!:

  • Mechwerkandi
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    7.712
    • 29. November 2014 um 12:02
    • #13
    Zitat von "Stefan.Schadick"


    Ich hab mal hier irgendwo gelesen, dass2k Glasfaserspachtel das Mittel der Wahl ist da die Glasfasern auch bei (Bass-)Vibrationen halten und nicht irgendwann der Spachtelpfropfen rausfällt


    Unsinn. Dann würde der ganze Autospachtel beim nächsten Schlagloch am Stück abfallen...

    Zitat von "Stefan.Schadick"


    was nimmst Du zum Beispiel?


    Für sonderangefertigte Installationslautsprecher Relius Profi Hydro PU, 2x gerollt mit kurzfloriger Walze.
    alles andere geht zum Autolackierer, der rührt da immer irgendwas zusammen aus 2k-Lack, Weichmacher und wasweisichnoch.
    Mit Struktur, ohne, wie man mag. Ist für den vorgestellen Zweck vll etwas oversized.

    Zitat von "Stefan.Schadick"


    das stimmt wohl alles, aber ich find die soo hässlich...


    Axo.
    Schwarze Bretterkisten sind dann wohl schicker.
    Ich kann mir nicht vorstellen, das das in dem Umfeld irgendein Mitglied des Auditoriums interessiert...

  • blade11
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    11
    Beiträge
    2.292
    • 29. November 2014 um 12:29
    • #14

    Danke euch - ich kannte immer noch Raabe, und da kann man für 2 Gitter abgekantet in Wabenoptik mal schnell 120€ zahlen. Und das war dann nicht die Luxusversion :?

    http://hoch-zeit-dj.de/

    http://www.dee-age.com

  • sabbelbacke
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    5.171
    • 29. November 2014 um 13:49
    • #15
    Zitat von "Mechwerkandi"


    Er suchte explizit einen günstigen Anbieter...

    Zitat von "Sabbelbacke"

    ich geh lokal hier zu irgend einem [MEtallhandel.....] und frag, ob sie mir mal was abschnippeln, ob der Azibi mal die Abkantbankt kurz wuchten will.. Dann gibts ein paar Euro in dei KAffeekasse für den Aufwand und ein paar Euro Beleg für das Gitter...

    hornresp

  • Daniel Muntau
    Beiträge
    296
    • 7. Dezember 2014 um 01:08
    • #16

    Hi

    Es ist mir auch schnell beim Betrachten der Bilder aufgefallen: Das wird knapp! Besonders, wenn das gitter evtl noch ein wenig eingedrückt wird. Die Fläche ist schon arg groß und ich seh keine Stützklötzchen.

    Acryl kann man sich sparen finde ich. der Leim nachm trocknen nochmal neu schön in die Ecken mit dem Finger durchgezogen und das ist mehr als dicht.

    Für Spachtel nehm ich: Lackspachtel (Dose) bzw Schnellspachtel (Tube). ergebniss ist gleich. Schnellspachtel ist gut, da man ihn fix auftragen kann aus der Tube und dann nach dem durchtrocknen einfach runterschleift. den Rest kaschiert eh der Warnexlack.

    Für Solch Projekte reicht evtl auchmal nen Restposten Lack ausm Discounter, den es einmal im Jahr gibt. Ich hab da 2 5L Schwarz Matt für je 3Euro gekauft... Super :) Nehm den für alles interne...
    Vorher hab ich da immer Warnex leicht verdünnt, damit innen KEINE Struktur entsteht ;)
    Die erreicht man meiner Meinung nach mit diesen Gelben Rollen. Hab mehrere Rollen Probiert und das ergebniss der Rolle ist einfach das Beste!

    Gruß
    Daniel

    AKA Hitower
    [V]SA 900C(280W@8)

  • Stefan.Seiner
    Beiträge
    78
    • 8. Januar 2015 um 09:14
    • #17
    Zitat von "Stefan.Schadick"

    mmh, ist etwas knapp.
    Die Leiste ist 10x10mm, dazu kommt noch etwa 1mm Schaumstoffklebeband (damit das Gitter nicht klappert).
    An der Belastungsgrenze der Kappa LF berühren sie das Gitter leicht und man sollte die Lautstärke eh ein wenig zurückdrehen.


    So, ich habe die Abstandshalter / Leisten gestern schlussendlich doch getauscht.
    Waren übrigens nicht 10x10 sondern 15x15mm, wurden nun getauscht gegen 15x20mm hochkant...

    Zitat

    Die Fläche ist schon arg groß und ich seh keine Stützklötzchen.

    ...und zwar mit 5mm Platzdirekt um die Körbe herum.

    Nun haben die Kappa LF genug Platz zum Ausatmen :D

    meine Lautsprecher-Selbstbauprojekte

  • waldschrad99
    Verifiziert
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    2.401
    • 15. Januar 2015 um 22:02
    • #18

    Insbesondere wenn man sich die verlinkten Fotos anschaut, in welchen Kisten die hier verwendeten Chassis früher gesteckt hatten, dann sieht man, daß die Bau-Fehler der Kisten-Spender (aus dem die Chassis entnommen wurden) ansatzweise fast wiederholt wurden.
    ((bei den früheren Kisten war die Schallwand ganz vorne bündig und die Chassis-Ränder standen noch mehrere Zentimeter nach vorne über))
    Gemäß den Fotos des aktuellen Bastel-Projektes war zumindest ein Gitter eingeplant, jedoch ursprünglich auch nicht viel Platz davor.

    Sowas hatte vor über 13 Jahren ein von mir beauftragter ganz hundsgewöhnlicher Möbel-Schreiner aus dem Nachbarort auch mal vermasselt, und aus sackschwerem MDF die neue Schallwand in damalige 15" BR-Kisten reingesetzt.
    Und zwar aus dem Grund - weil er ein erfahrener Möbel-Schreiner war, und mir übern Mund geschwatzt hatte.
    Dann stand ich damals da, und musste den Schreiner zahlen, und mir danach was einfallen lassen - wie ich M6 Einschlagmuttern in MDF reinklopfe. :roll:

    Eines wurde mir schon vor über 13 Jahren doch relativ deutlich:
    Selbstbau ist manchmal nicht so einfach ...
    http://i0.web.de/image/432/30330432,pd=1,f=size-l.jpg

    Dennoch wird anderswo immer wieder gebastelt bis sich die Balken biegen:
    https://gebrauchte-veranstaltungstechnik.de/assets/anzeigen-images/71003a.jpg
    Und solches G'lump (das sollen Doppel-15" Subwoofer darstellen) landet dann später in einem (eigendlich für amtliches Material konzeptiertem und proppevollem) Verkaufs-Portal.

    Aber da kann ich nicht mitreden, denn ich war nicht dort:
    http://i2.web.de/image/434/30330434,pd=1,f=size-l.jpg

  • sabbelbacke
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    5.171
    • 16. Januar 2015 um 09:42
    • #19
    Zitat von "Waldschrad99"

    ...- wie ich M6 Einschlagmuttern in MDF reinklopfe. :roll: ...


    Je nach Einschlagmuttertyp mit etwas größerem Bohrer als M6 vorbohren.
    M6 Scraube mit belastbarem Kopf (Inbus A2/A4) nehmen, die 2-3 cm länger als Holzdicke ist. grooooße Unterlegscheibe drunter - Schraube in Loch, Einschlagmutter hinten von Hand lose dranschrauben und festhalten, dann mit Akkuschrauber festziehen, bis Einschlagmutter sich ins Holz gekrallt hat. Fertig :)

    hornresp

  • waldschrad99
    Verifiziert
    Beiträge
    2.401
    • 16. Januar 2015 um 14:18
    • #20
    Zitat von "Sabbelbacke"


    Je nach Einschlagmuttertyp mit etwas größerem Bohrer als M6 vorbohren.
    M6 Scraube mit belastbarem Kopf (Inbus A2/A4) nehmen, die 2-3 cm länger als Holzdicke ist. grooooße Unterlegscheibe drunter - Schraube in Loch, Einschlagmutter hinten von Hand lose dranschrauben und festhalten, dann mit Akkuschrauber festziehen, bis Einschlagmutter sich ins Holz gekrallt hat. Fertig :)

    Größer Bohren ist schon klar. Einschlagmittern M6 hatte ich damals (vor über 13 Jahren) zu Apoteken-Preisen im Baumarkt gekauft, keine Ahnung welche Stahl-Qualität und Materialstärke die hatten.
    AB Audio (Lautsprecherteile) kannte ich damals noch nicht, hatte noch kein Internet.

    Die Kraft-Einwirkung mit Hammer (auch wenn man innerhalb eines 15" BR-Subs geringer Bautiefe gegen sie Schallwand - also auf sich zu - klopft), erschien mir stärker und wirkungsvoller zu sein,, als mit Torx oder Imbus die Einschlagmutter ins MDF zu ziehen.
    Für Spannzwingen war da kein Platz und die Rutschten auch immer weg.
    Denn das MDF war außerordentlich hart und trotz Vor-klopfen drehten sich bei der von Dir beschriebenen Methode die Einschlagmuttern mit.
    Dabei brachen die Zinken ab, und 6 Stück M6 hatten so ungefähr 2,90 DM gekostet, vielleicht sogar teuer. :(
    Beim örtlichen Eisenwaren-Laden gab es auch sowas, ob diese bessere Stahlqualität hatten weiß ich nicht mehr.

    Etwa 10 Jahre später, als ich bei 4 Total-Umbauten von 15"/1" Topteilen (aus MPX oder gutes Sperrholz) diese mit M5 Einschlagmuttern verbesserte, hab ich mangels Aushol-Platz selbst-erfindend die von Dir beschriebene Methode angewendet.

    Aber wie gesagt, es gibt verschiedene handwerkliche Berufe, die ihre Daseinsberechtigung haben.
    Doch die Idee einen hundsgewöhnlichen Möbel-Schreiner mit dem Gehäuse-Umbau von unhandlichen schweren Selbstbau-Kisten zu beauftragen, die man vor gefühlten 20 Jahren mal gekauft hatte und nun einen größeren Bassreflex-Kanal haben bekommen sollten, damit die Membranrückseiten-Abstrahlung der altbekannte RCF-Chassis besser rauskommt - diese Idee hatte ich zum Glück nur Einmal. :oops:

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