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  4. Selbstbau und Reparatur Lautsprecher und Boxen

Beste verbindung von holzplatten

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  • 17. September 2003 um 13:11
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    Beiträge
    1.068
    • 17. September 2003 um 13:11
    • #1

    was ist die beste verbindungsart von den holzplatten beim boxenbau??
    wenn man die mehrschichtplatten benutzt

    dübeln? schrauben ? fischen? was gibts sonst noch?

    ich meine mit beste die am besten hält

    und ist leim da das stabilste oder gibts noch bessere kleber für holz (ich meine jetzt nix was das zigfache von leim kostet bzw speziell verarbeitet werden muß)

    danke schon mal für eure vorschläge

  • Chriss
    Gast
    • 17. September 2003 um 14:07
    • #2

    schrauben + laimen dann hälts erst mal :o)

  • eybon
    Beiträge
    159
    • 17. September 2003 um 14:17
    • #3

    hi link, ich finde am besten ist noch dübeln, wenn man schraubzwingen hat. das wichtigste beim leimen ist die passform und der anpressdruck. ansonsten kann man auch schrauben. dazu gibts hier im forum aber schon nen thread.
    was natürlich auch hammerstabil ist, ist die bretter in einander zu verzahnen. weis jetzt nicht genau wie das heißt. also wie wenn zwei hände ineinander greifen, kann man auch bei alten schubladen manchmal sehen.
    kleben würd ich nicht. für holz ist leim da. mir fällt zumindest spontan nix ein, warum man kleben sollte. vom preis her kannst du auch mal nach parkettleim gucken.
    gruß dirk

  • trockenbassfetischist
    Beiträge
    3.555
    • 17. September 2003 um 14:19
    • #4

    schrauben + Leim ist für Prototyp pfusch das geeignetste wenn es was auf dauer sein soll dann verzapfen sprich Nuten und zapfen fräsen leimen fertig
    bei komplexen sachen wo evtl. kleine lücken sind auf gar keinen fall leim dann alcon10 von Beko

    -------------------------------------------------------
    erst wenn die letzte Membran mit Pampe behandelt, der letzte Bass mit Resonator versehen ist ........... werdet ihr merken dass aus Messwerten keine Musik kommt :)

  • Userkiller
    Beiträge
    666
    • 17. September 2003 um 16:16
    • #5

    oder jede menge lamellos fräsen oder allgemein fremdfedern ...einsetzen --- + verschrauben

    https://www.facebook.com/userkiller | Verleih u.a. Föön F3 & F2, CO3, E920HL, E460HL, Martin Audio F2

  • Adam Selene
    Profi
    Beiträge
    2.271
    • 17. September 2003 um 17:07
    • #6
    Zitat von "trockenbassfetischist"

    bei komplexen sachen wo evtl. kleine lücken sind auf gar keinen fall leim dann alcon10 von Beko


    Oder PUR-Leim 501 von Kleibertit.
    Nachteil: braucht lange zum Härten, saut bei unsauberem Arbeiten ziemlich rum.
    Vorteil: nur geringer Anpressdruck erforderlich (Packbandmethode).

    Adam

    "Dave...my mind is going...I can feel it...I can feel it."

  • dahorst
    Beiträge
    186
    • 17. September 2003 um 21:13
    • #7

    Hallo!
    Ich geb euch mal nen Tipp: Verwendet doch einfach "Bindan-P Propellerleim", der braucht keinen anpressdruck, ist wasserfest und hat eine durchschnittsbelastbarkeit von 1360Kg! Da kann man boxen ohne schrauben und nur mit leim bauen! Ich hab de auch schon getestet,
    hält super, aber wenn man zusätzlich noch schraubt oder dübelt kann man kegeln mit so ner box! ;)8)8)

    Servus

  • jay
    Beiträge
    67
    • 17. September 2003 um 22:34
    • #8

    Hallo,
    also ich schwöre auf Lamellos, die sind vor allem super wenn du das holz zb mit Klarlack versehen wilst oder so ohne groß zu Spachteln wie bei schrauben. dübeln ist Pfusch da verläuft der bohrer immer ein wenig und dann stehen die kanten nicht sauber zusammen.
    Gruß Jay

  • doublefishdesigns
    Beiträge
    1.174
    • 18. September 2003 um 02:30
    • #9

    leim reicht im prinzip
    es muss aber der richtige sein
    B3 bis D4
    propellerleim ist top

    jeweils noch eine leiste anleimen

    lamellos tun gut
    dübel bringen nix
    schrauben sind bei sperrholz blödsinn da sie beim rechten winkel eine platte längst spalten
    die müsste man dann schräg in beide werkteile eindrehen

    mfg
    emmanuel

  • ThomasK
    Beiträge
    147
    • 18. September 2003 um 11:15
    • #10

    Zinken mit der Hand zu fertigen gehört aus meiner Sicht in die Sphären extrem fortgeschrittenen handwerklichen Könnens. Also wird Mensch zu einer Zinkenschablone für Oberfräsen greifen. Basierend auf den Schablonen ist auch eine Verwendung von Holzdübeln kein Problem. Der einzige Vorteil von Lamellos ist der kostengünstigere Fräsvorsatz. Bezüglich der Verbindungsqualität haben Lamellos keinen Vorteil gegenüber Runddübeln --- Lamellos sind ja auch nur eine spezielle Form von Holzdübeln. Dübelverbindungen sind zwar nicht so 'gut' wie Zinken, aber mit beiden Methoden lassen sich in Verbindung mit --- gutem --- Leim extrem haltbare, optisch ansprechende _schraubenlose_ Verbindungen konstruieren.

    Ohne anpressen, 'nur' mit ordentlichem ausrichten kommt die GFK Methode aus: Die Verbindungsstellen ordentlich grundieren (G4 oder ähnliches) und dann --- auf der Innenseite --- mit Streifen aus Glasfasermatten und Kunstharz das Ganze verbinden. Ultrastabil und _Luftdicht_! Benötigt allerdings einen gut durchlüfteten Raum (trockene Veranda oder Balkon) und ist leider mit einem gewissen monetären Wiederstand verbunden :( Dafür kann das Arbeiten durch Lautsprecherausschnitte und Hornmünder hindurch den Schlangenmenschen in einem wecken ;)

  • Userkiller
    Beiträge
    666
    • 18. September 2003 um 12:36
    • #11

    wer macht denn bitte zinken udn schalben ...bei boxen .. da muss man ja nicht ganz dich im kopf seit sowas gehört innen möbelbau aber nicht in 0 8 15 zu sammengeschusterten boxen ... schon alleine dasses bei plattenwerkstoffen ..schon aus konstuckzionsgründen nie nottut ... zinken bei vollholz ..so mal am rande

    https://www.facebook.com/userkiller | Verleih u.a. Föön F3 & F2, CO3, E920HL, E460HL, Martin Audio F2

  • Thorgy
    Beiträge
    1.146
    • 19. September 2003 um 11:59
    • #12

    Also ich plädiere auch zu Schrauben und einer korrekten Leimung. Wenn es ganz hart her geht, dann reisse ich mir noch eine Dreikantleiste vom Leib und habe dann noch eine Verstärkerunb mit ca 30 mm an jeder Ecke. Das dürfte dan wohl echt reichen.

    Lamellos sind zwar ganz witzig, aber nicht jeder hat eine Lamellofräse. Und das Problem hierbei ist, dass man da auch nicht immer die Bretter so richtig bündig zusammen bringt. Das muss man schon auch drauf haben. Oder einfach Übung.

    Was ich mir zum Thema Dübel überlegt habe:
    Klar verlaufen die Platten, wenn ich freihand bohre! Wäre mit Lamello ja auch nicht anders!!! Bitte beachten.
    Was man aber machen könnte wäre: Durch die bereits geschraubte und geleimte Platte durchbohren und den Dübel dann durch beide Platten wie einen Nagel "einschlagen". Gäbe den gewünschten Halt, kein Verlaufen und einfach wie Lamello.

    Was sagt ihr dazu? Oberfläche ist mir egal, ich bin Teppichfan!

    Ich bitte von Mails, wie "Schick mal die Daten für die 3 Wegekiste", abzusehen. Danke.

  • schallereignisssortierer
    Beiträge
    434
    • 19. September 2003 um 12:23
    • #13

    tach zusammen

    meine Erfahrung: lamellos und guter leim sonst nichts. Eine lamelloverbindung exakt herzustellen ist nicht wirklich kompliziert... dann entfällt das ewige verspachteln und schleifen.
    Und abplatzen kann dann auch nichts mehr.


    gruß Andreas

  • Kilomax - Killer
    Beiträge
    35
    • 19. September 2003 um 12:44
    • #14

    Wie schonmal gesagt: Ensatbuchsen und verleimen! Mit ner M6´er Schraube zieht man Tonnen! Dann braucht man keine Schraubzwingen mehr! Und die reissen nie im Leben aus! Zweitens kann man dann die Frontpartie wechseln. da legt man einfach nen O-Ring runtherum rein, und schraubt die Platte drauf! So kann man auch innerhalb der Box arbeiten, Lautsprecher austauschen und somit den Speaker besser abstimmen! Zudem kann man damit auch die Chassis festschrauben! Die sind besser als diese billigen Einpressmuttern, welche man von Hinten eindrückt beim Festziehen! Dann kann man den Speaker beliebig oft wechseln, ohne das das Gewinde dull wird (Wie mit Spax!) Ich schwöre darauf!
    Ist zwar die Hardcore-Version, aber ist die Praktischte. :P

    Greetz

    KK

  • Doohan
    Beiträge
    38
    • 19. September 2003 um 13:01
    • #15

    Ensatbuchsen, was ist das?

  • link
    Verifiziert
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    1.068
    • 19. September 2003 um 13:32
    • #16

    hmm klingt ja alles gans nett nur scheint jeder was anderes für das best zu halten

    ich sollte das ganze vieleicht konkretisieren das ding wird kein testmodell sondern die fertige geschichte, wies aussen aussieht is mir wurscht wird eh dick lackiert, und zusammenbaun tut der tischler da ich sleber eben kein geigentes werkzeug hab das ganze in guter qualität zu bauen

    der tischler meinte lamellos sind das beste man muß allerdings sagen der hat keine erfahrung im PA boxenbau deswegen frag ich eben euch damit ich ihm sagen kann wie ichs haben will *g*

  • eybon
    Beiträge
    159
    • 19. September 2003 um 13:33
    • #17
    Zitat von "Thorgy"

    Was ich mir zum Thema Dübel überlegt habe:
    Klar verlaufen die Platten, wenn ich freihand bohre! Wäre mit Lamello ja auch nicht anders!!! Bitte beachten.
    Was man aber machen könnte wäre: Durch die bereits geschraubte und geleimte Platte durchbohren und den Dübel dann durch beide Platten wie einen Nagel "einschlagen". Gäbe den gewünschten Halt, kein Verlaufen und einfach wie Lamello.

    Was sagt ihr dazu? Oberfläche ist mir egal, ich bin Teppichfan!

    das geht natürlich am einfachsten, vom schrauben und nageln mal abgesehen. und du kannst praktischerweise dübelstangen nehmen, die du dann nur noch bündig absägen brauchst.

    freihandbohren ist beim dübeln auf jeden fall vorn arsch. aber es gibt doch dübellehren. dazu gibts so kleine pins aus messing, die man in die dübellöcher reinsteckt. dann hällt man einfach nur das andere brett dagegen, natürlich muss es nun genau stimmen. dann dengelt man aufs gestoßene brett drauf und schon weis man genau, wo man zu bohren hat.

    sinnvollerweise sollte man wegen des verlaufens nen holzbohrer nehmen!

    gruß dirk

  • schallereignisssortierer
    Beiträge
    434
    • 19. September 2003 um 14:37
    • #18

    "Ensatbuchsen und verleimen! Mit ner M6´er Schraube zieht man Tonnen"

    "und du kannst praktischerweise dübelstangen nehmen, die du dann nur noch bündig absägen brauchst."

    aua! liebe leute seid mir nicht sauer, aber ich dachte wir reden von PA Boxen und nicht von Atomkraftwerken.

    Die meisten Prof. PA Boxen sind aus 18mm Birke mit Dübeln (lamellos) und Leim gearbeitet. UND DAS HÄLT!!! Die Dinger sollen funktionieren, gut aussehen und vor allem Geld verdienen. Den Boxenselbstbaunobellpreis werdet Ihr weder mit Einsatzbuchsen noch mit Wu-Beton erhalten. Sorry

    gruß Andreas

  • eybon
    Beiträge
    159
    • 19. September 2003 um 15:02
    • #19

    und gerade weils wirtschaftlich sinnvoll sein soll, ist es ok wenn man dübelt und sich nicht noch extra werkzeug kaufen muss.

    und buchsen sind für testgehäuse mit variablen vorder- und rückwänden auch angebracht. ich versteh nicht was das mit akws zu tun hat :roll:

  • Kilomax - Killer
    Beiträge
    35
    • 19. September 2003 um 15:05
    • #20

    Und was machst du, wenn du die Schallwand zb. wechseln musst? Weil man zufällig mal n anderes Chassis oder HT Treiber einbaust? Dann bau du men ne komplett neue Box! Von mir aus....
    Ausserdem kann man bei der Box nachher das Volumen ändern. geht nicht, wenn du die komplett verleimst!
    Also die Seiten werde ich verleimen! Nicht ver "ensaten"! Werde nur die Schallwand damit versorgen, und die Chassisverschraubungen! Und die Installation ist denkbar einfach. Wenn du ne Schraube in die Sperrholzplatte jagst, musst du sowieso vorbohren! Dann kannste auch gleich etwas grösser bohren, und ne Buchse einsetzen! Ist ein Arbeitsgang mehr pro Schraube. Und die kann man tausendmal raus und rein drehen! So, .....

    Schraub du mal nen Chassis 20 mal rein und raus mit Spax! Ich denke, das du dann ein Problem hast! Denn dann kannste ne Nummer grösser wieder eindrehen!
    Und wieso Extra Werkzeug???????
    Da nimmt man einen Bohrer!!!! eine M6 Imbusschraube!!!!! und ne Mutter M6!!! Die Schraube wird in die Ensatbuchse gesetzt, und mit der Mutter gekontert! Dann in den Akkuschrauber nen Imbuseinsatz rein, die Buchse reindrehen, und mit nem Schr. Schlüssel lösen! Fertig!!!!!!!
    THX

    KK

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