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Funkmikrofon mit großer Reichweite

  • Stefanvolkersgau
  • 21. Oktober 2015 um 20:26
  • Stefanvolkersgau
    Beiträge
    260
    • 21. Oktober 2015 um 20:26
    • #1

    Hi Leute,
    ich stehe gerade vor einem Problem... Ich selbst besitze mehrere Shure BLX-Systeme. Jetzt hab ich aber derzeit eine Anfrage, wo die mit der Reichweite nicht mehr mithalten können!
    Es geht um einen Weihnachtsmarkt, welcher komplett Beschallt wird und auf dessen gesamten Gebiet mit einem Funkmikro gefunkt werden soll (der Moderator geht zwischen den Leuten durch und Interviewt direkt, was dann Live alle hören sollen). Bisher hatten die mit einem Verleiher immer das Problem, das das Mikro nur in bestimmten Bereichen (eingeschränkt) genutzt werden konnte, mit der Frage, ob eine Abdeckung des gesamten Weihnachtsmarkt-Gebiets möglich sei sind Sie nun an mich herangetreten.

    Deshalb jetzt die Frage an euch... gibt es überhaupt ein System,... oder eine Möglichkeit, damit ich Reichweiten von ca. 300 - 400 Meter abdecken kann?

    Mit besten Grüßen
    Stefan

  • Dosenfutter
    Verifiziert
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    • 21. Oktober 2015 um 20:49
    • #2

    Die Leistung darfst Du nicht erhöhen, die Absorptionen und Reflektionen sowie die Interferenzen kannst Du nicht ausschalten. Gibt also nur noch eine Lösung, verteil auf der Fläche mehrere Empfänger, das geht mit analogen Strecken. Die Frequenz muß aber eben auf der ganzen Fläche frei sein.

    You probably have the right hammer, you've just got to stop hitting your thumb.

  • Volker
    Profi
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    2.050
    • 22. Oktober 2015 um 07:31
    • #3

    da der Moderator ja vermutlich ja nicht den ganzen Tag den Besuchern mit Interviews auf den Geist geht wäre es doch vielleicht auch ne Option ein Mikrofon an ein Smartphone zu basteln...

    Wenn der Platz wirklich 400m lang ist, wirkt für die Besucher in der Nähe der Bühne das ganze wie ein Hörspiel, denn im Zweifel sieht man ja nix von dem Interview.

  • MichaT.
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    364
    • 22. Oktober 2015 um 16:51
    • #4

    Ich habe gerade viel Mitleid mit dem Moderator, der quasselnd an Position X steht, zum Empfänger Y funkt, welcher dann mit 200m xlr zum Mischpult an Stelle Z läuft und den Weg wieder über die ELA zurück zu Lautsprecher W der 15m neben X steht. Da ist es für den Sprecher eher von Vorteil, wenn er taub ist.

    Immer gut aufgelegt - nicht nur als DJ !

  • tufkamar
    Gast
    • 22. Oktober 2015 um 19:08
    • #5

    Wieso? Ein guter Moderator kommt mit den 15m zwischen sich und der PA problemlos klar. Oder meinst Du die paar ms, die durch die Funkübertragung noch dazu kommen? Die sind ja sonst auch da....

  • soundfreak77
    Beiträge
    1.123
    • 31. Oktober 2015 um 11:53
    • #6

    Was möglich wäre mit mehreren Antennen zu arbeiten, es muss halt bisschen was an Kabel verlegt werden und schauen das man passende Funkantennen sich zumietet ;)

    MFG
    Flo

    http://www.mm-audiotechnik.de

    Vertrieb von:
    Gisen Audio
    MM-acoustics

  • Tom Wantler
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    • 31. Oktober 2015 um 13:00
    • #7

    @ Dosenfutter:

    Für den Fall das mehrere Empfänger für ein Mikrofon aufgestellt werden würden, könnte es denn dann Probleme bei den unterschiedlichen Kabellängen (Laufzeitunterschiede) geben? Wie würde man das denn dann in das Mischpult einspeisen?
    Sprich angenommen die Empfangsbereiche überlagern sich in der Mitte des Weihnachtsmarktes, alle Empfänger senden nun das gleiche Signal, welches zeitlich völlig unterschiedlich am Mischpult ankommt. Gibt es dann einen Hall Effekt? :)

  • Jürgen Klingel
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    • 31. Oktober 2015 um 13:10
    • #8

    Funkwellen und elektrische Signale breiten sich mit (annähernd) Lichtgeschwindigkeit aus. Laufzeitunterschiede gibt es nur mit dem Luftschall. Statisches Delayen fällt daher flach. Mit den Überlagerungen musst halt leben...

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • Dosenfutter
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    • 31. Oktober 2015 um 20:13
    • #9

    Es gibt einen Delay, abhängig von der zurückzulegenden Strecke. Der Delay ist meßbar (so funktioniert z.B. GPS). Aufgrund der extrem hohen Ausbreitungsgeschwindigkeit in den Medien (Luft bzw. Kupfer) ist die Auswirkung für Audioübertragungen völlig irrelevant, wie Jürgen schon geschrieben hat.

    Um das korrekt zu verschalten, muß man wissen, wie die Empfänger reagieren, wenn das Signal (zu) schwach wird. Schaltet der Empfänger mit einem *Plop* aus oder fängt an zu rauschen, ist das natürlich nicht akzeptabel und man kann das nicht einfach alles parallel anklemmen (meist sowieso nicht empfehlenswert). Dafür gibt's aber eine einfache Lösung, jeden Empfänger auf einen Kanal legen und manuell Fader (oder Mute) bedienen, je nach dem, wo der Moderator grade ist. Du mußt nicht sehen, wo er grade rumstapft, einfach den Empfänger nehmen, der das beste Signal hat und mit PFL sichergehen, daß das 'Signal' nicht grad eine Störung ist. :grin: Wie immer: Rechtzeitig vorher ausprobieren, damit es keine Überraschungen gibt.

    You probably have the right hammer, you've just got to stop hitting your thumb.

  • treibsand
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    • 1. November 2015 um 15:51
    • #10
    Zitat von "Dosenfutter"

    Du mußt nicht sehen, wo er grade rumstapft, einfach den Empfänger nehmen, der das beste Signal hat und mit PFL sichergehen, daß das 'Signal' nicht grad eine Störung ist.

    Und genau da ist doch der falsche Hase gepfeffert begraben:

    Es gibt exakt zwei Lösungsansätze, das zu realisieren.
    1. der Günstige.
    Man verteilt einfach die Empfänger quer über den Platz und lässt alle Signale via NF am "FoH" auflaufen. Dafür muss der Pultler dann aber ziemlich genau wissen, in welchem Bereich der Moderator gerate rumwuselt. Es gilt dann die umliegenden Empfänger "manuell" abzuhören und das Beste Signal in Richtung Boxen zu routen. Der Mischer wird aber NIE sehen, welcher Empfänger denn nun was anzeigt und somit weisst du eigentlich nie, was das beste Signal ist.

    2. die fachlich Richtigere.
    Man verteilt quer über den Platz und führt die Signale via Antennenleitung (frühzeitig verstärkt) zum FoH, wo man mehrere Empfänger füttert. Das geht aber bei einem Weihnachtsmarkt budgetmäßig vermutlich so daneben, dass man gleich zu einer professionellen Lösung greifen sollte.

    Da gibt es übrigens auch zwei Lösungsansätze:
    1. die Empfänger fernzuüberwachen
    2. im richtigen Frequenzband mit der richtigen Funktechnik sind mehr als 400m drin.
    Beides sind aber keine Lösungen, die man mit einer BLX oder ähnlichem 'mal eben auf die Schnelle' realisiert.

    Das größere Problem sehe ich darin, den Kunden entsprechend richtig zu beraten. Die Sicht auf den Moderator ist nach ca. 5m dahin. Auch beim Publikum. Nach 400m ist es tatsächlich ein 'Hörspiel', bei dem niemand wirklich weiss, wo sich der Moderator befindet. Dementsprechend ist es ziemlich anspruchsvoll, den zu moderierenden Content passend zu gestalten - damit sich auf dem Weihnachtsmarkt überhaupt jemand für die Mod interessiert...

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • Dosenfutter
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    • 1. November 2015 um 16:38
    • #11
    Zitat von "treibsand"

    Es gibt exakt zwei Lösungsansätze, das zu realisieren.
    1. der Günstige.
    Man verteilt einfach die Empfänger quer über den Platz und lässt alle Signale via NF am "FoH" auflaufen. Dafür muss der Pultler dann aber ziemlich genau wissen, in welchem Bereich der Moderator gerate rumwuselt. Es gilt dann die umliegenden Empfänger "manuell" abzuhören und das Beste Signal in Richtung Boxen zu routen. Der Mischer wird aber NIE sehen, welcher Empfänger denn nun was anzeigt und somit weisst du eigentlich nie, was das beste Signal ist.


    Na von nichts anderem hab ich doch geschrieben, hören, was das beste Signal ist. Wozu ist denn sonst der PFL erwähnt worden, wenn man die Empfänger alle vor der Nase hat? ;) Daß man genau wissen muß, wo er sich befindet, ist allerdings völliger Quark, und man muß erst recht nicht den Moderator sehen. Die Empfänger muten sich bei zu schwachem Signal und fallen schon rein optisch aus der Auswahl raus - es ist nicht verboten, die Pegelanzeige (NF!) zu betrachten. ;)

    Zitat von "treibsand"

    Das größere Problem sehe ich darin, den Kunden entsprechend richtig zu beraten. Die Sicht auf den Moderator ist nach ca. 5m dahin. Auch beim Publikum. Nach 400m ist es tatsächlich ein 'Hörspiel', bei dem niemand wirklich weiss, wo sich der Moderator befindet. Dementsprechend ist es ziemlich anspruchsvoll, den zu moderierenden Content passend zu gestalten - damit sich auf dem Weihnachtsmarkt überhaupt jemand für die Mod interessiert...


    Hier wird kein Auftrag für ein Veranstaltungskonzept vergeben sondern ein Auftrag für eine technische Umsetzung. Beratung (hauptsächlich technischer Natur) ist wichtig, es ist aber reichlich vermessen, dem Veranstalter zu sagen, wofür sich seine Zielgruppe (nicht) interessieren wird, eine Änderung des Contents aufzudrücken und ihm schon im Voraus Zweifel an der Tauglichkeit des Moderators vorzuwerfen. Radiomoderatoren (und andere) sind in aller Regel dazu sehr wohl fähig, Interviews zu führen und - aufgrund der Eigenschaften des Mediums Radio - auch ohne Bildübertragung den Besuchern etwas näherzubringen.

    You probably have the right hammer, you've just got to stop hitting your thumb.

  • treibsand
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    • 3. November 2015 um 09:02
    • #12
    Zitat von "Dosenfutter"

    es ist nicht verboten, die Pegelanzeige (NF!) zu betrachten. ;)

    Is in diesem Fall total hilfreich... :roll:
    Entweder sie zeigt Pegel an - das kann sowohl ein sauberes Signal, als auch eines mit Droptouts sein, oder sie zeigt keins an. Ein Funkmikro, was den Pegel je nach Entfernung Sender/Empfänger reguliert, kenne ich nicht.
    Du hast natürlich in sofern recht, dass man bei 10 Empfängern in einer Reihe mit annähernd gleichen Entfernungen den Sender ungefähr da orten kann, wo der Mittelpunkt "Signal vs. kein Signal" liegt - wenn alle Empfänger gleich gut empfangen - und vorausgesetzt, der Sender sendet überhaupt ein Signal. Mutet der Mod zwischendrin oder geht das Signal verloren, wird es unschön.

    Aber ohne die Randbedingungen zu kennen, ist eine Beratung hier auch witzlos. Wenn es z.B. um eine verwinkelte Innenstadt mit vielen kleineren Flächen geht, sind 400m eine ganz andere Hausnummer, als 400m Radius auf einer "freien Fläche" oder 400m gerader Strassenzug. Soll der Moderator überall frei sprechen können, oder gibt es auszuklammernde Bereiche (Durchgangszonen etc.)?
    Letztendlich ist die Frage der Umsetzung vom Budget abhängig. Den einfachen Sendestrecken würde ich in der Menschenmenge vielleicht so 20m Radius "safe" zutrauen, macht bummelig 10 Empfänger auf 300-400m. Macht alleine circa 2km :!: NF Kabel zu verlegen. Macht 10 Empfänger witterungsfest und diebstahlsicher zu installieren.
    Dieser Aufwand dürfte sich im Angebot wiederspiegeln.

    Von daher ist es schon sinnvoll, das auf andere Arten zu lösen. Ggf. mal mit den Herstellern/Deutschlandvertrieben der entsprechenden Mikrofone zu sprechen und nach funkstarken Lösungen zu suchen.
    Und auch den Veranstalter vorzuwarnen.

    Zitat von "Dosenfutter"

    Beratung (hauptsächlich technischer Natur) ist wichtig, es ist aber reichlich vermessen, dem Veranstalter zu sagen, wofür sich seine Zielgruppe (nicht) interessieren wird, eine Änderung des Contents aufzudrücken und ihm schon im Voraus Zweifel an der Tauglichkeit des Moderators vorzuwerfen.

    Mag sein, dass du so mit deiner Kundschaft umgehst - ich sicherlich nicht! Für mich steht da auch dahinter, dass ich einem Kunden vielleicht auch dezente Hinweise auf einen Holzweg gebe - also ihm erkläre, warum was wie technisch machbar ist und warum eine kleine Konzeptänderung vielleicht deutlich günstiger wird.
    Ich kenne den Veranstalter des Marktes nicht. Aber aus langer Erfahrung mit Vereinen weiss ich, dass oft solche Ideen hochgekocht werden und inhaltlich nicht unbedingt sinnvoll umzusetzen sind. Und dann erschrickt man plötzlich vor der Summe, die unten im Angebot steht, sucht sich einen anderen Anbieter, der das Ganze technisch nicht umsetzen kann, spart an dem Moderator und geht mit der Veranstaltung baden...
    Eine gute Radiomoderation kann durchaus funktionieren. Die kostet aber auch. Da sind wir dann ganz schnell wieder aus dem Bereich PPA raus...
    Für mich ist eine technische Umsetzung auch immer eine gute Beratung; Ich teile meine Erfahrungen gerne mit dem Veranstalter - entscheiden muss er selbst.

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • Tom Wantler
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    • 3. November 2015 um 12:22
    • #13
    Zitat von "treibsand"

    ...eine gute Radiomoderation...

    Das bringt mich gerade auf eine ganz andere Idee:
    Wie schaut es denn mit einem FM Transmitter aus, der dir die 500m abdeckt? Für nur diese Veranstaltung kannst du eine freie Frequenz bei der Stadt anmelden, solang sich diese im gewünschten Radius (500m) befindet.
    Sowas kann man ganz günstig selbst bauen und du brauchst nur eine große Antenne mit dem Empfänger in der Mitte des Marktes stellen. Was die Störanfälligkeit angeht, müsste man das entweder ausprobieren oder jemand anderes hier weiß da eher Bescheid :)

  • Dosenfutter
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    • 3. November 2015 um 12:37
    • #14
    Zitat von "treibsand"

    Entweder sie zeigt Pegel an - das kann sowohl ein sauberes Signal, als auch eines mit Droptouts sein, oder sie zeigt keins an. Ein Funkmikro, was den Pegel je nach Entfernung Sender/Empfänger reguliert, kenne ich nicht.


    Das ist bei digitalen oft so. Aber es geht hier nicht um digitale und nicht um den HF-Pegel sondern um den NF-Pegel. Und beim Vorhören kann man sehr wohl erkennen, bei welchem man ein sauberes Signal hat und bei welchen nicht.

    Zitat von "treibsand"

    Du hast natürlich in sofern recht, dass man bei 10 Empfängern in einer Reihe mit annähernd gleichen Entfernungen den Sender ungefähr da orten kann, wo der Mittelpunkt "Signal vs. kein Signal" liegt - wenn alle Empfänger gleich gut empfangen - und vorausgesetzt, der Sender sendet überhaupt ein Signal. Mutet der Mod zwischendrin oder geht das Signal verloren, wird es unschön.


    Es wird bei der Entfernung nicht vorkommen, daß man zu viele Empfänger zur Auswahl hat. Geht das Signal verloren oder man bekommt Störungen, geht man auf einen anderen Ch, wo ist das Problem? Okay, man muß was für sein Geld tun und wirklich das Programm mitverfolgen und nicht nur die Fader angucken und seinen Kaffee schlürfen. Und wenn der Mod sich mutet, hat man kein Problem - es muß in der Zeit nichts gesendet werden. :D

    Zitat von "treibsand"

    Aber ohne die Randbedingungen zu kennen, ist eine Beratung hier auch witzlos. Wenn es z.B. um eine verwinkelte Innenstadt mit vielen kleineren Flächen geht, sind 400m eine ganz andere Hausnummer, als 400m Radius auf einer "freien Fläche" oder 400m gerader Strassenzug. Soll der Moderator überall frei sprechen können, oder gibt es auszuklammernde Bereiche (Durchgangszonen etc.)?
    Letztendlich ist die Frage der Umsetzung vom Budget abhängig. Den einfachen Sendestrecken würde ich in der Menschenmenge vielleicht so 20m Radius "safe" zutrauen, macht bummelig 10 Empfänger auf 300-400m. Macht alleine circa 2km :!: NF Kabel zu verlegen. Macht 10 Empfänger witterungsfest und diebstahlsicher zu installieren.
    Dieser Aufwand dürfte sich im Angebot wiederspiegeln.


    Klar kommt es auf die Randbedingungen an, hier geht's um die Durchführbarkeit. Ich hab nicht gesagt 'das ist die beste' sondern eben eine Möglichkeit aufgezeigt, die tatsächlich realisierbar ist. Und ich habe gesagt, daß man das vorher ausprobieren muß.

    Zitat von "treibsand"

    Von daher ist es schon sinnvoll, das auf andere Arten zu lösen. Ggf. mal mit den Herstellern/Deutschlandvertrieben der entsprechenden Mikrofone zu sprechen und nach funkstarken Lösungen zu suchen.
    Und auch den Veranstalter vorzuwarnen.


    Andere Übertragungskonzepte sind durchaus möglich, man kann z.B. auch eine Funkfrequenz im UKW-Bereich mieten (die ist dann exklusiv) und die Übertragung damit ermöglichen, die Reichweite und erlaubte Leistung sind dort beträchtlich höher. Daß das billiger wird wage ich allerdings zu bezweifeln.

    Zitat von "treibsand"

    Mag sein, dass du so mit deiner Kundschaft umgehst - ich sicherlich nicht! Für mich steht da auch dahinter, dass ich einem Kunden vielleicht auch dezente Hinweise auf einen Holzweg gebe - also ihm erkläre, warum was wie technisch machbar ist und warum eine kleine Konzeptänderung vielleicht deutlich günstiger wird.


    Das Konzept ist eine Sache, aber Du kannst keinem Kunden den Content diktieren und ihm vorschreiben, welchen Moderator er einzusetzen hat! (Genau das hast Du - wortwörtlich - empfohlen!) Mal abgesehen davon, daß ich keine VAs mache, kann man genau so eben nicht mit Kundschaft umgehen.

    Edit: Zu lang getippt.. :roll:

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  • treibsand
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    1
    • 4. November 2015 um 10:36
    • #15
    Zitat von "Dosenfutter"

    [...] aber Du kannst keinem Kunden den Content diktieren und ihm vorschreiben, welchen Moderator er einzusetzen hat! (Genau das hast Du - wortwörtlich - empfohlen!)

    Ich mag es nicht, wenn man mir Dinge vorwirft, die ich nicht getan habe!
    Weder wortwörtlich, noch inhaltlich.

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • tufkamar
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    • 4. November 2015 um 10:48
    • #16

    Mal 'ne doofe Frage: Grundsätzlich wäre das doch der ideale Anwendungsfall für die Diversity-Schaltung, die in jedem Empfänger eh schon drin ist, nur halt nicht für die üblichen 2 sondern z.B. 8 Antennen (und dann halt noch ein paar hundert m Coax-Kabel und ein paar Paddel im "Raum" verteilt.

    Ich hab' mal geschaut - es gibt jede Menge Combiner, Splitter - aber eben nur "anders herum", sprich viele Sender auf 2 Antennen oder 2 Antennen auf viele Empfänger - die Variante "viele Antennen auf einen Empänger" habe ich nirgends gefunden, also ebene jene externe Diversity-.Schaltung scheint es nicht zu geben. Ist das Szenario so selten oder stehen da andere, evtl. auch technische Probleme dagegen, die ich als Funk-Laie nicht sehe?

  • Dosenfutter
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    • 4. November 2015 um 11:06
    • #17

    Ja, Du übersiehst da etwas. Durch die unterschiedlichen Entfernungen und umliegenden Stände, Gebäude (Reflektionen, Dämpfung/Abschirmung) usw. bekommst Du starke Phasenprobleme, also Auslöschungen und Interferenzen, was das genaue Gegenteil bewirkt als das, was man erreichen möchte. Mal abgesehen davon ist das zusammenschalten der Antennen nicht unbedingt trivial, neben Wellenwiderstand aufrechterhalten, Reflektionen und Dämpfung an Knotenpunkten usw. und starker Leitungsdämpfung bei den hohen Frequenzen sind die HF-Kabel auch bedeutend teurer als simple NF-Kabel.

    Zur 2. Frage: 2 Antennen auf viele Empfänger -> möglich, ergibt aber auf keinem der Empfänger ein besseres Signal, alle bekommen das gleiche (bzw. nur 2). Durch das Splitten und die Kabel/Stecker ist die Signalstärke natürlich auch noch geringer als bei nur einem Empfänger.

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  • tufkamar
    Gast
    • 4. November 2015 um 11:17
    • #18
    Zitat von "Dosenfutter"

    Ja, Du übersiehst da etwas. Durch die unterschiedlichen Entfernungen und umliegenden Stände, Gebäude (Reflektionen, Dämpfung/Abschirmung) usw. bekommst Du starke Phasenprobleme, also Auslöschungen und Interferenzen, was das genaue Gegenteil bewirkt als das, was man erreichen möchte.


    Aber genau das gleicht doch die Diversity-Schaltung aus? Schnappt sich aus dem Angebot von (bei den üblichen Empfängern 2) Antennen das beste Signal und gibt das weiter.

    ... und bei (2) gehe ich davon aus, daß so Dinger wie http://en-uk.sennheiser.com/asa-3000 das schon entsprechend regeln.

  • Dosenfutter
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    • 4. November 2015 um 11:18
    • #19
    Zitat von "treibsand"

    Ich mag es nicht, wenn man mir Dinge vorwirft, die ich nicht getan habe!
    Weder wortwörtlich, noch inhaltlich.


    Nein? Wie war denn das hier dann gemeint?

    Zitat von "treibsand"

    Das größere Problem sehe ich darin, den Kunden entsprechend richtig zu beraten. [...] Dementsprechend ist es ziemlich anspruchsvoll, den zu moderierenden Content passend zu gestalten - damit sich auf dem Weihnachtsmarkt überhaupt jemand für die Mod interessiert...


    Du willst den Kunden hinsichtlich des Contents und des Moderators 'beraten', also ihm eine Änderung aufdrücken. Was ist das denn sonst?

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  • Dosenfutter
    Verifiziert
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    • 4. November 2015 um 11:31
    • #20
    Zitat von "marce"

    Aber genau das gleicht doch die Diversity-Schaltung aus? Schnappt sich aus dem Angebot von (bei den üblichen Empfängern 2) Antennen das beste Signal und gibt das weiter.


    Das ist ein Irrtum. Das sind 2 Empfänger in einem Gerät, die wechselseitig umschalten. -> Jede Antenne ein Empfänger! Das erhöht nicht die Reichweite, das ist hier völlig irrelevant.

    Zitat von "marce"

    ... und bei (2) gehe ich davon aus, daß so Dinger wie http://en-uk.sennheiser.com/asa-3000 das schon entsprechend regeln.


    Auch das ist ein Irrtum, das ist kein Gerät um mit wenig Antennen ein großes Gebiet abzudecken sondern um mit weniger Antennen (auf kurze Entfernung) viele Kanäle gleichzeitig auf viele Empfänger zu übertragen. So nebenbei ist das auch nicht so ganz billig (2300€). Mit der US-Version wirst Du hierzulande relativ schnell Probleme bekommen (falsche Frequenzen), die EU-Version ist hier Pflicht.

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