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Welche Frequenzen in Festzelten ändern? Hochton zu schrill!

  • blade11
  • 15. Juli 2016 um 13:21
  • blade11
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    • 15. Juli 2016 um 13:21
    • #1

    Hallo!

    Kurze Frage an die Kollegen, die öfter in Festzelten sind.

    Situation: 35x20m Standardzelt. Anlage aus 6 x Sub (KMT KL18) und 2 x Horntop (KMT HT8). Zusätzlich 2 x In- oder Frontfill (PL-Audio F12) für die Bühnenkante. Anlage eingemessen mit rosa rauschen - alles tutti. Gestern Abend Rock-Party und der Sound war bei manchen Songs sehr schrill und ungenehm im Hochton. Also Amp für HT etwas runter gedreht, mit dem Ergebnis das mir dann die Mitten bzw. tieferen Mitten fehlten. Der HT war immer noch etwas schrill.

    Frage: Ich denke die Ursache werden die Reflexionen der Zeltwände sein. Was für Frequenzbereiche kann ich mal versuchen zu ziehen, damit der Bereich mit den Reflexionen weniger wird (vorallem nicht so schrill) und die Mitten aber weiterhin erhalten bleiben?

    Alles z.B. über 5000HZ oder 8000HZ mal breitbandig runterziehen (evtl. Tiefpass?)

    Theoretisch müssten die Planen ja ab einem best. Frequenzbereich mehr oder weniger reflektieren, d.h. je tiefer der Sound ist, desto mehr durchdringt es die Plane. Gibt es da einen Anhaltspunkt wo da in etwa der Schnittpunkt liegt?

    Danke schonmal.

    PS: Anlage lief insgesamt relativ im Standgas - also bei -3db den ganzen Abend als Max. - Amp alles voll entspannt.

    http://hoch-zeit-dj.de/

    http://www.dee-age.com

  • zegi
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    • 15. Juli 2016 um 13:29
    • #2

    High shelf Filter mit -6dB, bei 20kHz beginnen und langsam in Richtung 1kHz runterdrehen. Dann merkst du relativ schnell, wo es nervt. Danach kannst du immer noch gezielter die Frequenzen absenken, ausser es passt mit der Gainanpassung des High shelf Filters.

    Der Ton macht die Musik.

  • Dosenfutter
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    • 15. Juli 2016 um 16:03
    • #3
    Zitat von "blade11"

    Situation: 35x20m Standardzelt. Anlage aus 6 x Sub (KMT KL18) und 2 x Horntop (KMT HT8). Zusätzlich 2 x In- oder Frontfill (PL-Audio F12) für die Bühnenkante. Anlage eingemessen mit rosa rauschen - alles tutti. [...]

    Frage: Ich denke die Ursache werden die Reflexionen der Zeltwände sein.
    [...]
    Theoretisch müssten die Planen ja ab einem best. Frequenzbereich mehr oder weniger reflektieren, d.h. je tiefer der Sound ist, desto mehr durchdringt es die Plane. Gibt es da einen Anhaltspunkt wo da in etwa der Schnittpunkt liegt?


    Die Annahme ist falsch, die Reflektionen sind beim Einmessen auch schon vorhanden. Im Gegenteil, wenn das Zelt voll ist, wird eine Menge mehr absorbiert. Neben Frequenzgang hat vor allem der Klirr Einfluß darauf, welche Frequenzen als schrill empfunden werden. Bei so etwa grob 5-7kHz ist man dazu recht empfindlich.

    Zitat von "blade11"

    Was für Frequenzbereiche kann ich mal versuchen zu ziehen [...]

    Alles z.B. über 5000HZ oder 8000HZ mal breitbandig runterziehen (evtl. Tiefpass?)


    zegi hat's schon eine Methode beschrieben, wie man die Frequenz findet, wobei ich kein hi-shelf benutzen würde sondern ein schmalbandigen Peak- bzw. Notch-Filter einsetzen und dann f durchkurbeln. Wenn Du Schwierigkeiten hast, die Frequenz zu finden, die Frequenz(en) sind beim Setup leichter (und mit weniger Gesamtpegel) zu finden, wenn Du den EQ auf +Gain stellst (natürlich nicht während der Show! Da nur -Gain, das fällt kaum auf).

    Zitat von "blade11"

    PS: Anlage lief insgesamt relativ im Standgas - also bei -3db den ganzen Abend als Max. - Amp alles voll entspannt.


    Ich weiß nicht wie die Stromversorgung ausgesehen hat. Wenn die Spannung bei Leistungsspitzen nachgibt, kann es schon vorher clippen, nicht erst bei 0dB.

    You probably have the right hammer, you've just got to stop hitting your thumb.

  • schotte
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    • 15. Juli 2016 um 16:49
    • #4

    Kann ja auch sein das der arme kleine 1" Treiber schon überfahren war ... auch noch nen Blechdeckel drinnen ?!?

    Also erst mal raus finden wo und wann es wirklich unschön klingt.
    Meist da wo das menschliche Gehör am empfindlichsten ist bei ner linear eingemessenen Anlage ... also mal nen breitbandigen "Disco-Filter" 3kHz , 3Okt , -1 bis -3db versuchen.

    Was heißt hier >>

    Zitat

    Anlage eingemessen mit rosa rauschen - alles tutti


    Gibt es dafür unter vernünftigen Messbedingungen eingemessenes Linearsetup des Gesamtsystemes vom Profi oder nicht ?!?

    Zitat

    PS: Anlage lief insgesamt relativ im Standgas - also bei -3db den ganzen Abend als Max. - Amp alles voll entspannt.


    Damit meinst du hoffentlich nicht -3db unter "Ende Gelände" ... das ist nämlich schon so gut wie Vollgas !
    Ein vernünftig dimensioniertes System sollte einen Peak Level von -10db unter max im Mittel nicht übersteigen ... sonnst ist es zu klein bemessen !!!

    :| Schotte

  • blade11
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    • 15. Juli 2016 um 17:16
    • #5

    Hallo - danke erstmal für die Tipps.

    Beim Einmessen war das Zelt leider auf einer Seite offen - also die Seitenwände zwecks Wärme geöffnet - da lag glaube ich das Problem - was ich aber erst im Nachhinein bedacht hatte :oops:
    Zudem der Referenzwert des Messens von der Tanzfläche stammt - einmessen ist eben immer auch ein Kompromiss.
    Das Grundsetup war ja eh vorhanden, aber die Einmessung vom Profi war eben in einer Halle für Konzerte - da gabs keine wilden Reflexionen durch Zeltwände. Daher guck ist immer noch nach Raumresonanzfrequenzen die dann entsprechend gezogen werden.

    Mit den -3db war der Wert unterhalb des RMS-Limiters im Controller gemeint. Das Top war auch nicht übermäßig laut oder verzerrte, es klang im HT einfach nur schrill bei einigen Songs. Auf der Tanzfläche waren moderate 98db, also wirklich keine Überlast oder dergleichen.

    Ich teste mal die Variante von Zegi und dann den 5-8Khz Bereich - da lag ich ja schon nah dran das es darin liegen könnte. Ne Anlage ist eben auch kein Klärwerk - bei schlechten Mp3's klingt es bei linearen Systemen wohl am beschissensten :roll:

    Stromversorgung ist übrigens sehr überdimensioniert - also bei jeder Phase noch viel Luft und kein Aggi oder sowas, sondern Verteiler der Gemeinde. Es clippte nix, auch nicht im Bass.

    http://hoch-zeit-dj.de/

    http://www.dee-age.com

  • schotte
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    • 15. Juli 2016 um 19:49
    • #6

    Also deinem Text ist doch deutlich zu entnehmen das bei dir nix passt (passen kann) ...

    Wer glaubt man könne einfach ein Messmiko in die Luft halten und auf nen Knop drücken und schon würde alles passen ist da auch mächtig auf`m Holzweg.
    Weiß auch nicht was du da alle mit den dämlichen Zeltwänden hast ... außer dir hat das "Problem" wohl so keiner.
    Bei den meisten kommt auch wohl eher von hinten *ausse Plane* nicht genügend Energie zurück weil hinten eh nix an kommt. :grin:
    Nich das der arme Zeltbauer nu auch noch schuld sein soll. :cry:
    Eventuell mal die Fehler beseitigen in deinem System und nicht an den Auswirkungen derer rum machen. :!:

    Meinen über 30 Jahre Zelterfahrung ... :| Schotte

  • Dosenfutter
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    • 15. Juli 2016 um 19:50
    • #7
    Zitat von "blade11"

    Beim Einmessen war das Zelt leider auf einer Seite offen - also die Seitenwände zwecks Wärme geöffnet - da lag glaube ich das Problem - was ich aber erst im Nachhinein bedacht hatte :oops:
    Zudem der Referenzwert des Messens von der Tanzfläche stammt - einmessen ist eben immer auch ein Kompromiss.


    Infill muß getrennt gemessen und EQ'ed werden. 'One fits all' is nich - oft noch nicht mal, wenn man für alles die gleichen Kisten nimmt. ;)

    Zitat von "blade11"

    Das Grundsetup war ja eh vorhanden, aber die Einmessung vom Profi war eben in einer Halle für Konzerte


    'One fits all' geht eben nicht. Du mußt das Einmessen selber lernen und durchführen. Oder so gut das Gehör trainieren, daß es ohne Messung geht. Seitenwände beim Einmessen offen, da hättest Du dir das gleich sparen können, dann ist das kein Wunder.

    Zitat von "blade11"

    - da gabs keine wilden Reflexionen durch Zeltwände. Daher guck ist immer noch nach Raumresonanzfrequenzen die dann entsprechend gezogen werden.


    Reflektionen sind keine Resonanzen. Wenn Du zu sehr in die Zeltwände pfefferst, dann hast Du vermutlich auch nicht die nötige Abstrahlung. Oder Aufstellung. Ich weiß nicht, wie Du aufgebaut hast, aber alles nach ganz außen stellen funktioniert in der Regel schlecht, auch wenn das im Zelt sehr gerne gemacht wird aus Platzgründen. Grundsätzlich sollte man so wenig Energie wie möglich in reflektierende Flächen abstrahlen, die kurzen Reflektionen machen die Ortung und die Detailwiedergabe kaputt, von der Tonalität ganz zu schweigen (die Reflektion hat nie den gleichen F-Gang). Flatterechos sind noch schlimmer, das wird hier aber sicher nicht das Problem sein.

    Zitat von "blade11"

    Mit den -3db war der Wert unterhalb des RMS-Limiters im Controller gemeint. Das Top war auch nicht übermäßig laut oder verzerrte, es klang im HT einfach nur schrill bei einigen Songs. Auf der Tanzfläche waren moderate 98db, also wirklich keine Überlast oder dergleichen.

    Ich teste mal die Variante von Zegi und dann den 5-8Khz Bereich - da lag ich ja schon nah dran das es darin liegen könnte. Ne Anlage ist eben auch kein Klärwerk - bei schlechten Mp3's klingt es bei linearen Systemen wohl am beschissensten :roll:


    Das kann am Klirr der Treiber liegen, aber auch genauso einfach an shice Musikmaterial. Besonders übel sind da oft selbst ..'abgemischte'.. ..'optimierte'.. ..'DJ-Mixes'.. Kontrollier Dein Material und schmeiß auch Müll raus. Und vor allem mißtrauisch sein bei unbekannten Quellen ('ey, ich hab hier die voll geile Mucke, schmeiß mal den Stick rein'). ;)

    Zitat von "blade11"

    Stromversorgung ist übrigens sehr überdimensioniert - also bei jeder Phase noch viel Luft und kein Aggi oder sowas, sondern Verteiler der Gemeinde. Es clippte nix, auch nicht im Bass.


    Auch beim Verteiler kann das auftreten. Und ein Clip in den Höhen ist oft so kurz, daß viele Amps das garnicht erst anzeigen bzw. man das sehen kann.

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  • deltamax
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    • 17. Juli 2016 um 12:38
    • #8

    ...oder es lag an der mugge...
    westerland von der ärzten klingt immer gruselig, aber es fetzt halt:)

  • blade11
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    • 20. Juli 2016 um 10:23
    • #9

    Ich möchte abschließend ein paar Infos loswerden...

    Es gab wohl mehrere Ursachen für den teilweisen anstrengenden Hochton:

    1) DJ nutzte Traktor S4 - die Soundqualität ist im Vergleich zu Pioneer mit Serato merklich schlechter

    2) Songs waren teilweise nur 128Bit

    3) Ein Güte 3 Filter bei ca. 6000Hz um 6db und eine Absenkung im Bereich 18000Hz auf 0 (im Original-Setup Anhebung um 4db) machte den Sound besser.

    Eine leichte Aggressivität behielt der Hochton aber nach wie vor noch. Vllt ist da auch die Bestückung die Ursache. Kennt jemand den CELESTION CDX1-1730 ? Dieser ist dort verbaut und klingt im Vergleich zum RCF N850 in den PL-Audio Topteilen deutlich unentspannter klirriger (A/B Vergleich).

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  • Dosenfutter
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    • 20. Juli 2016 um 11:23
    • #10

    Na du bist ja ein Spaßvogel, einen 1"er mit 44mm Schwingspule mit einem 2"er mit 76mm zu vergleichen. Die Celestion klingen gut, aber 1,5kHz Trennung ist für 133dB zu tief (damit sind die KMT angegeben) , die fs von denen ist ja auch bei 1,4kHz dafür zu nah an der Trennung - von der Belastbarkeit mal ganz abgesehen.

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  • Kracky
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    • 20. Juli 2016 um 11:27
    • #11

    Ein gutes System erkennst du daran das es grundsätzlich erst einmal unauffällig ist, egal in welcher Lautstärke. Wenn du dann aber probierst mit deinem Tischnachbarn zu kommunizieren und dir fällt auf das dieses nur sehr schwer möglich ist, dann hat der Aufsteller des Systems ganze Arbeit geleistet. Damit das funktioniert braucht es aber verschiedene Grundfaktoren, ein System das an sich schon in der Lage ist, einen Aufsteller der genau weiß wie er das System handhaben muss und akustische Ahnung. Wenn ich deine Beiträge so lese fällt mir auf, du verwendest schon recht hochwertige Technik, leider nur ein bissel durcheinander, vielleicht ist das schon ein Grund.
    Wenn ich lese du schreibst im original Setup +4db im Bereich von 18000Hz stellen sich mir die Nackenhaare, wer hat dieses Setup erstellt? Was sollen diese +4db bewirken außer Ohren sausen? Über 16000Hz können viele Menschen schon nichts mehr wirklich hören, so ein Filter ist nur gut um Jugendliche zu vertreiben. 6db Anhebung bei 6000Hz halte ich auch schon für grenzwertig. Man macht ja gerne mal 6db bei 1500-3000Hz zur Anhebung der Sprachpräsenz, je nach Sprecher und das aber am Pult und auch gerne mal 3db Anhebung bei 8000Hz rum wegen der Brillianz aber im System selbst hat das eigentlich nichts zu suchen. Traktor S4 kann ebenso recht gute Qualität, liegt einfach nur am DJ und seinem Material.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
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    78598 Königsheim

  • blade11
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    • 20. Juli 2016 um 23:48
    • #12

    Das Setup kam vom Profi (18sound Vertreter und Tontechniker der alten Schule) - der hat das ganze System einen ganzen Tag mal in der Konfiguration durchgemessen. Die +4db bei 18000 habe ich damals auch gefragt - er wollte damit den Abfall des Treibers ab 16-17KHz etwas kompensieren und gefälliger machen. Klang in der Messumgebung auch nicht auffällig.

    Das bei den 6KHz hast du falsch verstanden, da habe ich -6 db gegeben, um etwas zu entschärfen. Da gab es keine Anhebung im Controller. Für die Brillianz könnte ich im Bereich 8-9KHz experimentieren meinte der Tontechniker, aber das war ja nicht mein Problem im Zelt.

    Zu den Treibern:
    Ich gehe davon aus, dass die bei KMT wissen/wussten was sie tun - ob man jetzt die Weiche noch verbessern kann, dafür hab ich zu wenig Ahnung davon.
    Laut Forum wurde mir immer gesagt, ein 1" klingt besser und feiner als ein 2" - in der Praxis wars bei mir genau anders rum - der 1" hat geklirrt, und der 2" löste fein auf :grin: verkehrt Welt.

    Nach der Anpassung wurde es im Übrigen deutlich besser.
    Am Samstag spielte ein TOP40 Band auf dem System. Bass war absolut geil im Vergleich zu der tot komprimierten MP3 Scheisse...ganz klar hört das selbst der Laie raus. Der Techniker vor Ort hat ein wenig bearbeitet über die Ilive von AH:
    200-300 Hz etwa -5 dB gegen den "Mulm"
    2-3KHz etwa -7 dB
    7-8KHz etwa -3 dB

    Er meinte das System spielt flat und unauffällig - viel was er gemacht hat, wäre Geschmack gewesen.

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  • Dosenfutter
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    • 21. Juli 2016 um 08:16
    • #13
    Zitat von "blade11"

    Laut Forum wurde mir immer gesagt, ein 1" klingt besser und feiner als ein 2" - in der Praxis wars bei mir genau anders rum - der 1" hat geklirrt, und der 2" löste fein auf :grin: verkehrt Welt.


    Und das in der selben Situation und mit dem selben mistigen Musikmaterial. Erstaunlich.

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  • MRspeaker
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    • 21. Juli 2016 um 10:17
    • #14

    Ich glaube hier ist sehr viel Faktoren zusammen gekommen die zu schlechtem Sound führen.


    Es spielte eine Band deren Anlage ganz knapp unter Limiter spielt.
    Das System hast du also vor die Wand gefahren und die dynamischen Spitzen der Liveband quasi weggeclippt oder weg komprimiert. Beides kontraproduktiv für transparenten Sound.

    Wenn du jetzt nicht gerade eine "amtliche" Box hast, kommt noch dazu das sich bei volldampf erst so richtig zeigt, wie gut so ein Hochtöner verarbeitet ist. Viele hören sich dann wie eine Kreissäge an... g*

    Wenn ich das richtig lese sind das 6 18" Bässe, ein mini 2x8" Topteil mittleren Budgets und dann ein 12" Top eines anderen Herstellers auf die Bühnenkante geklatscht mit einem Controller von Coda Audio, das ganze eingemessen in irgendeinder anderen Halle die akustisch nichts mit Zelt zu tun hat, dann im Zelt noch mal was an den Frewquenzen geändert obwohl die Zeltplane draussen ist.....


    Ich würde sagen hier ist einfach das falsche Personal mit dem falschen Material am falschen Ort. Das soll nicht böse gemeint sein.

    Zeltgeschichten sind nicht ganz einfach, kämpft jeder mehr oder weniger mit.


    Ich halte ein doppel 8" Top in einem 35m Zelt für witzlos... Unsere doppel 12er geflogen und gewinkelt an Truss haben da schon Ihren Spaß... doppel 8" Würde ich mir nie zu trauen bei Rockmusik. Der Hochton ist ja schon dominant weil die Mitten nicht vorhanden sind, oder sich irgendeinen Brei mit den 12ern zusammen basteln.
    Zelte reflektieren, um so mehr Boxen du rein packst um so mehr versaust du dir selbst dein Klangerlebnis.
    20m Zeltbreite, also vermutlich 8-10m Bühne? Da hätte ich vermutlich eher die 12er geflogen, mehr nach unten geneigt und die doppel 8er als Delay in den Gibel nach 10m gehangen wenn hinten auch noch was ankommen soll...

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  • blade11
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    • 21. Juli 2016 um 15:35
    • #15

    Hi!

    Die Band hatte keine Probleme - da war auch kein Pegelmangel und kein Clip. Der schlechte Sound herrschte bei der Konserven-Rock-Party. Das waren quasi 3 Tage in dem Zelt.
    Gewollt war auch, dass es bei 30-35m deutlich leiser ist als vorne, damit man sich unterhalten kann.

    Die Bühne war etwa 10m Breit, daher die Infills für die Tanzfläche direkt davor und die Hörner für mittlere Distanz. Ob nun die Infills von KMT sind, es ist eh eine komplett andere Box als ein doppel Achter Horn (vergleichbar mit der hier so hoch gelobten the box pro Achat 208). Ich denke das ist völlig egal.

    Das Zelt nicht ganz einfach ist, weiß ich - aber deswegen hab ich mir ja hier ein paar Tipps geholt. Bis auf die Controller-Korrekturen würde ich es beim nächsten Mal nicht viel anders aufstellen.

    Doppel 12er hat sicher mehr Pegel, ist aber auch größer und wiegt mehr - das sind die Ausschlusskriterien.

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