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Aktive UHF-Antenne aufbohren

  • Tobbes
  • 19. Juli 2017 um 20:32
  • Tobbes
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    • 19. Juli 2017 um 20:32
    • #1

    Moin,

    wie viele von euch hab ich aus früheren Zeiten noch alte Paddels rumfahren. in meinem Fall sind das 2 Sennheiser A12AD-UHF Richtantennen, mit einer fixen Range von 798-822Mhz. Mittlerweile ja völlig unbrauchbar.

    Ich hab nun den Tipp bekommen, wie ich die Antennen für mein jetziges Band wieder nutzen kann bzw. sie breitbandig wird, indem ich den/die Frequenzfilter einfach auslöte. Beschrieben wurde mir das als Kondensator.

    Nach allen aktuell verfügbaren Informationen aber sollte die Frequenz von 490-960Mhz durchstimmbar sein. Es gibt 3 Trimmer auf der Platine, C1,C2,C3, die man in den entsprechenden vorgegebenen einstellungen auf das jeweilige Band einstellen kann. Nunja. so weit das Internet. In der Praxis sind das, zumindest an meinen Paddels 3 smd Kondensatoren, an denen nichts einzustellen ist.

    Mein Tippgeber sagt nun, dass der Filter, also der Kondensator, auszulöten sei, um die Antenne breitbandig empfangen zu lassen.

    Ich hab aber meinen Zweifel, dass ich nun einfach diese 3 Kondensatoren auslöten kann bzw. soll.

    Weiß hierbei jemand mehr darüber?

  • floger
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    • 19. Juli 2017 um 20:37
    • #2

    Einfach auslöten scheint mir etwas willkürlich.

    Hat dein Tipgeber einen Schaltplan des Filters?

  • Tobbes
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    • 19. Juli 2017 um 20:40
    • #3

    den hab ich im service manual gefunden.

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  • floger
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    • 19. Juli 2017 um 20:53
    • #4

    Auslöten könnte tatsächlich funktionieren. Allerdings ist dann fraglich ob die Anpassung der Antenne dann noch passt.

  • djvomght
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    • 19. Juli 2017 um 21:20
    • #5

    Kannst du die Werte der verbauten Kondensatoren ermitteln? Dann könntest du mit ein wenig Mathematik die Werte für dein gewünschtes Frequenzband ermitteln und einfach ein paar neue Kondensatoren einbauen, oder gleich ein paar passende Trimmer.

    Einfach auslöten geht möglicherweise auch (Versuch macht kluch), wenn kein Filter im Eingang ist, ist der HF- Verstärker allerdings für alle Frequenzen offen wie ein Scheunentor, was verstärkte Intermodulationsprodukte hervorrufen kann.

    Gruß Jörg

  • Tobbes
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    • 19. Juli 2017 um 21:43
    • #6
    Zitat von djvomght

    Kannst du die Werte der verbauten Kondensatoren ermitteln?

    laut stromlaufplan

    C1 = 10nK ?!

    C2 = 470pJ

    C3 = 470pJ

    C3 sitzt zudem am Eingang

  • Tobbes
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    • 19. Juli 2017 um 21:57
    • #7

    EDIT:

    jetzt macht alles Sinn!

    Im Service Manual wird von den Trimmern C1-3 geschrieben, die aber eigentlich C9-11 sein müssten, weil diese Kondensatoren sind über die Schlitzschrauben von Aussen regelbar.

  • floger
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    • 19. Juli 2017 um 22:28
    • #8
    Zitat von Tobbes

    die aber eigentlich C9-11 sein müssten

    Das hab ich doch glat überlesen. Natürlich sind C9 - C11 Teil des Eingangsfilters. An C1 - C3 zu drehen macht sowas von keinen Sinn. Wenn sie ausgelötet werden geht gar nix mehr, was wohl ziemlich offensichtlich ist.

  • PMZWO
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    • 19. Juli 2017 um 23:06
    • #9

    Größere Kapazität - niedrigere Frequenz

    Bis in's C-Band könnte sich der Apparat vielleicht ohne Lötarbeit umstimmen lassen.

    Ich fordere eine Kennzeichnungspflicht für Ironie im Internet!

    _____________________
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    Blankenauer Straße 61
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    Fax. 0371.5612536

  • radartuete
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    • 20. Juli 2017 um 09:26
    • #10

    Tobbes: du brauchst nicht löten! Schau mal hier http://www.manualscenter.com/manuals/sennhe…ml#.WXBbPGdA7Nc

    ab Seite 3 findest du wie die Mittenfrequenzen der Antenne mit Hilfe der 3 Trimmer ändern kannst.

    VG radartuete

    Einmal editiert, zuletzt von radartuete (20. Juli 2017 um 09:31)

  • Tobbes
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    • 20. Juli 2017 um 16:57
    • #11

    radartuete korrekt. das manual hatte ich auch schon. nur hat es eine weile gedauert, zu verstehen, dass die Trimmer, die auf Seite 3 mit C1, C2, C3 beschrieben sind, auf Seite 5 C9,C10,C11 heissen.

    Habe eine Antenne so nun mal eingestellt. Vielleicht fahre ich heute noch ans Lager und mache via Trial&Error Freifeld Feintuning. mit EW100 kann ich ja nicht via WWB messen

  • madmax
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    • 21. Juli 2017 um 17:54
    • #12

    Für sowas hab ich einen (betagten) Rundfunkmechaniker an der Hand.:)

    Never stop a running System

  • radartuete
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    • 22. Juli 2017 um 09:35
    • #13
    Zitat von madmax

    Für sowas hab ich einen (betagten) Rundfunkmechaniker an der Hand.:)

    Glückwunsch! :thumbup:

    Tobbes: viel mehr würde mich interessieren wie es ausgegangen ist

  • Tobbes
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    • 24. Juli 2017 um 00:49
    • #14

    radartuete img 2106 zeigt den unterschied zw. normaler "standard"antenne, img 2108 den unterschied zwischen alter frequenzeinstellung (siehe 1. post) und angepasster.

    im allgemeinen ist zu sagen, dass die angabe des frequenzbandes in der anleitung SEHR ungenau ist. habe mir eine startfrequenz an einem empfänger und enfrequenz an einem anderen eingestellt. danach dann kalibriert, bis an beiden der RF gleich stark war

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    Einmal editiert, zuletzt von Tobbes (24. Juli 2017 um 02:09)

  • radartuete
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    • 24. Juli 2017 um 11:01
    • #15

    Schön das es funktioniert. Mit etwas Messtechnik liesse sich der Arbeitsbereich des Antennenverstärkers sicherlich noch optimieren...

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