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Zusätzlicher Hochtöner

  • andreas folhoffer
  • 3. August 2018 um 08:18
  • andreas folhoffer
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    • 3. August 2018 um 08:18
    • #1

    Schönen Guten Tag - ich benutze unter Anderem noch eine kompakt PA für kleinere Events, hauptsächlich für Dosenmucke mit den Topteilen Electrovoice QRx 112/75 . DIese Boxen haben ein 3" Horn, welches mir aber im oberen Hochtonbereich bei höheren Lautstärken nicht so gut gefällt, Auch bei moderater Anhebung des Hochtonbereiches (Parametric EQ ist am Pult vorhanden und ich weiß wie´s geht...) klingen die Höhen bei größeren Lautstärken schnell nervig. deshalb überlege ich gerade, Zusatzhochtöner anzuschaffen, damit die Höhen etwas unbeschwerter kommen. Kann mir jemand eine Empfehlung geben? WIe man eine gute Passivweiche konstruiert und baut weiß ich auch. Billigware lehne ich ab, sollte schon einigermaßen hochwertig und robust sein (Beim großen T. gibts nur Beyma Ringradiatoren, mit lediglich 20W Belastbarkeit).

    Grüße aus dem Odenwald

    Das einzige was diese Koalition hinbekommt, sind Steuererhöhungen!

  • floger
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    • 3. August 2018 um 08:34
    • #2

    Beim Großen T gibt's auch BMS-Treiber zwischen 100€ und 500€ in jeder Größen- und Leistungsklasse.

    Passende Hörner gibt's auch.

    Aber das wird alles nicht zusammenpassen. Die QRx hat ein asymmetrisches und um 10° nach unten gewinkeltes Horn. Das bräuchtest du für den Superhochton ja dann auch.

    Hast du das beim aufstellen der Boxen bedacht? Für 20m Publikumtiefe müssen die gut 3m hoch! Sonst wird das mit den Höhen nix.

  • andreas folhoffer
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    • 3. August 2018 um 09:03
    • #3

    Vielen Dank floger - scheinst dich ja gut mit EV Produkten auszukennen. Als ich noch in ner Rockband spielte hatte der Toni immer zwei kleine Flight-Kistchen auf den Topteilen stehen, darin waren je zwei JBL Ringradiatoren eingebaut. Das Resultat waren kristallklare Höhen, niemals zu aufdringlich. An sowas hätte ich eigentlich gedacht. Naja, wenns nicht passt sollte ich mir vielleicht nach was neuem umschauen. Fällt schwer, da die QRx wie neu aussehen, gute Pflege, Herr Doktor :)

    Das Horn in der QRx kann man übrigens auch drehen (aber das ist ´wohl nur dann sinnvoll wenn man die Box als Floormoni benutzt).


    Grüße aus dem Odenwald

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  • floger
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    • 3. August 2018 um 09:46
    • #4
    Zitat von andreas folhoffer

    scheinst dich ja gut mit EV Produkten auszukennen.

    Nö. Hab mir nur das Datenblatt angeschaut. Kenne das Prinzip aber aus meinen CPD12. Die sind 5° nach unten gewinkelt, und selbst dafür ist mein Kurbelstativ sogar manchmal fast zu kurz.

    Zitat von andreas folhoffer

    Als ich noch in ner Rockband spielte hatte der Toni immer zwei kleine Flight-Kistchen auf den Topteilen stehen, darin waren je zwei JBL Ringradiatoren eingebaut. Das Resultat waren kristallklare Höhen, niemals zu aufdringlich.

    Früher hatte man einiges gemacht, was nicht optimal war, aber besser als nichts. Heutzutage gibt es gute Treiber, ausgeklügelte Hörner und digitale Entzerrung. Da bastelt man keinen Ringradiator auf eine PA-Box.

    Du kannst natürlich versuchen einen Ringradiator draufzustellen. Den musst du dann halt 10° nach unten kippen. Aber optimal wird das sicher nicht.

  • xandix
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    • 3. August 2018 um 10:25
    • #5

    Nur so am Rande:

    der Beyma CP 22 ist ein Klasse Teil (Beim Grossen T. für 99,- ) und steht den JBL Ringradiatoren in nichts nach.

    Zum nur oben draufstellen bei 8kHz trennen (an der vorhandenen Box nix ändern).

    Ergibt schönen "brizelnden", "klaren", "messerscharfen" Hochtonsound....


    Wer breiter Abstrahlend will nimmt den CP21....

    --------------
    Das beste ist, was man draus macht.

  • andreas folhoffer
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    • 3. August 2018 um 10:45
    • #6

    Lebhafte Diskussion, vielen Dank für die Beiträge - floger fährt sicherlich kompromisslos auf der Profi Schiene, unerlässlich, wenn man jedes WE im Einsatz ist. Bei mir beschränkt sich das Ganze aber auf zehn, fünfzehn Einsätze im Jahr, Gezahlt wird für die Miete eh nicht mehr viel. Die Mittelklasse würde es für mich daher auch tun.

    Die Sache mit den Beymas wäre zwar eine Bastellösung, aber immerhin noch für kleines Geld. Und sind wir denn nicht alle ein wenig "Bastler"? Ich hoffe dies ist kein reines Profi Forum, und ich hab jetzt niemanden vor den Kopf gestoßen ;)

    Aktuell fahre ich die Anlage zweiweg aktiv mit zwei 15er Syrincs Bandpässen. Mein DBX Driverack PA wird als Crossover/Controller eingesetzt und würde übrigens auch noch einen dritten Weg bieten. Man bräuchte halt noch ne kleine Endstufe...grübel...

    Grüße aus dem Odenwald

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  • xandix
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    • 3. August 2018 um 10:57
    • #7
    Zitat von andreas folhoffer

    Aktuell fahre ich die Anlage zweiweg aktiv mit zwei 15er Syrincs Bandpässen. Mein DBX Driverack PA wird als Crossover/Controller eingesetzt und würde übrigens auch noch einen dritten Weg bieten. Man bräuchte halt noch ne kleine Endstufe...grübel...

    Grüße aus dem Odenwald

    Ich würde über eine passive Weiche (12dB / 8kHz) den CP22 / CP21 direkt aparallel zu dem Hochtonhorn-Treiber der QRX hängen.

    Eventuell noch 6dB Dämpfung in der Weiche einplanen (98dB die Box / 106dB der CP22) über Widerstands-Teiler.

    Ergibt im Hochton statt 8 Ohm dann 4 Ohm. Juckt keine ernsthafte Endstufe im geringsten.

    ERGO:

    Wenig Aufwand, passt alles noch ins Gehäuse rein.....

    --------------
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  • floger
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    • 3. August 2018 um 11:51
    • #8
    Zitat von andreas folhoffer

    floger fährt sicherlich kompromisslos auf der Profi Schiene,

    Fast.

    Zitat von andreas folhoffer

    wenn man jedes WE im Einsatz ist.

    Überhaupt nicht. Aber man gönnt sich ja sonst nichts.

    In deinem Fall würde ich aber trotzdem auf jeden Fall schauen, dass die Abstrahlcharakteristik wenigstens halbwegs passt und dann den Radiator anwinkeln. Und die Boxen dann insgesamt etwas weiter rauf.

    Klingt halt alles nach viel Aufwand in der Anwendung. Und günstig wird das Ganze auch nicht. Außer du baust das wirklich passiv getrennt in die Box ein. Wird dann aber schwierig mit dem Anwinkeln.

  • hell&dunkel
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    • 3. August 2018 um 12:08
    • #9

    Nicht, daß ich mich in Euere Basteldiskussion einmischen will, aber:

    Wenn der Klang eines Beschallungsmöbels nicht gefällt, ist die einfachste Option der Verkauf.

    Die EV habe ich in einem US-Shop entdeckt: gute 1500,- US-Amerikanische Thaler/Stück.

    So eine Box verbastelt man nicht.

    Hier befindet sich i.d.R. die Signatur

  • floger
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    • 3. August 2018 um 13:22
    • #10
    Zitat von hell&dunkel

    US-Shop entdeckt: gute 1500

    Oh. Ja, dann... weg damit und was anders her.

  • madmax
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    • 3. August 2018 um 17:51
    • #11

    Würde die auch verkaufen und mir was anderes holen.

    Das ist eher ein gutes, lautes Topteil für's Grobe. Wer's lieber HiFi-mäßig mag, sollte lieber zu was anderem greifen.

    Wenn du schon den Vogel-Bandpass hast, wie wäre es mit dem zugehörigen S3-Top?

    Kann sich klanglich immernoch mit neuzeitlichen Produkten messen.

    Finde ich.

    Man bekommt das EV-Teil mit etwas Aufwand und einem guten Controller-Setup schon zivilisiert, allerdings kein der große DH7 konstruktionsbedingt einfach keine oberen Höhen...

    Never stop a running System

  • rubicon
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    • 3. August 2018 um 17:58
    • #12

    Hallo,

    ich würde die Box 2 Wege aktiv anfahren, dann geht die Abstimmung von 12 auf´s Horn besser.

  • TomyN
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    • 4. August 2018 um 00:04
    • #13
    Zitat von xandix

    Ich würde über eine passive Weiche (12dB / 8kHz) den CP22 / CP21 direkt aparallel zu dem Hochtonhorn-Treiber der QRX hängen.

    Eventuell noch 6dB Dämpfung in der Weiche einplanen (98dB die Box / 106dB der CP22) über Widerstands-Teiler.

    Ergibt im Hochton statt 8 Ohm dann 4 Ohm. Juckt keine ernsthafte Endstufe im geringsten.

    ERGO:

    Wenig Aufwand, passt alles noch ins Gehäuse rein.....

    Grusel.... schon mal dran gedacht, dass die Weiche eventuell passend zum Hochtöner konstruiert wurde...

    SIM II Operator und Dante Level I-II-III (Dante sogar dreimal :)
    Jugendschwimmabzeichen, Rettungsschwimmabzeichen in Bronze
    Meine kommerziellen Softwareprodukte SATlive und LevelCheck

  • madmax
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    • 4. August 2018 um 13:53
    • #14

    So ist es.

    Die Höhen; welcher der TS gerne hätte, kommen nunmal nicht oder nicht in dem Maße aus dem großen Deckel.

    Man kann die Sache nur digital etwas "schöner" ziehen..

    Never stop a running System

  • andreas folhoffer
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    • 6. August 2018 um 09:17
    • #15

    OK, ich sehe ein dass mein Vorhaben zu keiner Verbesserung führen wird. Die EV´s wurden ja schon bei Markteinführung als Lautstarke, robuste Brüller mit ausgezeichneter Sprachwiedergabe beworben. Im Bandeinsatz haben diese sich bei mir bestens bewährt, für Dosenmucke hingegen fehlt ihnen leider die die Brillianz. Es wäre aber schade, meine super erhaltenen EV´s zu verbasteln, daher bleibt eben alles so wie es ist, oder ich besorge mir mal zwei S3-101, vielleicht komme ich durch Zufall an ein gut erhaltenes, preiswertes Paar auf dem Gebrauchtmarkt.

    Vielen Dank für die konstruktiven Beiträge!

    Grüße aus dem Odenwald

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  • klangbad
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    • 7. August 2018 um 17:39
    • #16

    Basteln ist halt viel Arbeit. Es gibt sicher im HT bessere Sachen am Markt. Allerdings möchte ich ich die Frage in den Raum stellen , ob es noch annähernd so gute Höhen wie bei den "alten" Beyma und JBL Hochtönern gibt (Außnahme Ribbons natürlich)

  • andreas folhoffer
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    • 8. August 2018 um 09:55
    • #17

    Hi Heartcore - Ja es gibt sie tatsächlich, diese "guten" Höhen - ein befreundeter Veranstaltungstechniker setzt mittlerweile fast überall Line Arrays ein, wobei sich viele kleine Böxchen die Arbeit teilen. Er benutzt sowohl kleine Arrays mit zwei, drei Gehäusen pro Seite (Säle, Vernisagen, kleine Hallen, Karneval) bis zu Trümmern mit 10 oder mehr pro Seite (im Freien). Ich bin immer wieder begeistert, mit welcher Leichtigkeit und Brillianz die Höhen selbst von einer kleinen Anlage abgestrahlt werden, auch wenn die channel EQ´s absulut "flat" eingestellt sind.. Vermutlich ist es so, weil sich viele Chassis die Arbeit teilen können.

    Sogar bei der regelrecht "verhassten" Dynacord Cobra (das war seine erste Anlage dieser Art, bleischwer) ist mir das aufgefallen.

    Wäre da nicht ein kleines Array interessant, sagen wir mal mit zwei aufeinander abgestimmten Boxen auf jeder Seite in Verbindung mit den vorhandenen Subwoofern? So etwas könnte man zur Not auch noch alleine aufbauen auf Boxenständern ohne Truss - Ich glaub ich mach mal nen Ausflug zum großen T...

    Dann könnte ich die 30-Kilo EV (ächz) in Rente schicken :)

    Grüße aus dem Odenwald

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  • yamaha4711
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    • 8. August 2018 um 10:18
    • #18
    Zitat von andreas folhoffer

    Er benutzt sowohl kleine Arrays mit zwei, drei Gehäusen pro Seite

    Dann hat diese Person die Arbeitsweise eines LA entweder nicht verinnerlicht oder ignoriert dies einfach. Beides mal keine guten Ansätze.

    Auch würde ich so eine Box nicht verbasteln. Das kann nur schief gehen. Lieber aus dem weltweit verfügbaren Produktportfolio eine Box raussuchen, die das so macht. Allerdings wird dann auch der Anwendungsbereich wohl deutlich eingeschränkter sein.

    Ähnlich zu den EVs, aber eine Klasse drüber wären da wohl

    d&b T10, E12

    TW Audio M10, M12

    Meyersound UPA, UPJ

    Coda Audio (die haben wohl was neues in der Ecke rausgebracht)

    L'Acoustics.

    zu nennen. Vor allem die Meyers haben einen sehr weichen HT Bereich. Ansonsten eben Alcons mit den Bändchentreibern.

    Ausserdem gibt es ja auch noch kleinere, heimische Hersteller wie

    Ritterbusch, harmonic designs und Voice Acustics.

    Laut heisst nicht immer gleich gut und toll und wer schreit ist meist im Unrecht.

  • floger
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    • 8. August 2018 um 11:41
    • #19

    Wenn hier Meyersound genannt wir, darf man bei den heimischen KS nicht vergessen.

    C12 (passiv aber nur mit System-Sub zu betreiben) bzw CPD12 (aktiv) wären da vergleichbare Boxen.

  • klangbad
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    • 13. August 2018 um 10:59
    • #20

    Kleine Array haben i.d.R. auch kleine Hochtöner , was dem Klang sicher zu gute kommt ( verwende selbst auch was in der Ricjhtung).I n kleinen Mengen funktioniert das natürlich nicht als LA . Es geht auch um Ersatz für eine "ordinäre" 12" 2" Box und da haben mehrere kleine Pappen klanglich sicher keine Nachteile. Außer es wird das längere Nachschwingen von schweren Pappen bevorzugt. Gefühlt kann dann Präzision mit "zu wenig Lowmids" verwechselt werden.

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