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Lautsprecherentwicklung - kann man das lernen?

  • single_serving_chris
  • 29. Dezember 2018 um 16:17
  • single_serving_chris
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    • 29. Dezember 2018 um 16:17
    • #1

    moin

    Ein weiteres mal ein junger desorientierter Abiturient auf der Suche nach dem Sinn des Lebens!

    Spaß beisite, aber so siehts aus! Offengesagt ich weis wirklich nicht wo es hingeht...

    Bewusst habe ich mich eigentlich gegen den üblichen Whansinn mit einer Ausbildung zur VAFachkraft (inklusive den ersten Jahren Geräte rumschleppen und Kabelsalate entwirren) entschieden. Das mach ich seit Jahren schon als Hobby und brauche mich nicht auch noch beruflich damit zu quälen nur um danach von befristetem Arbeitsvertrag zu Arbeitsvertrag in eine ungewisse Zukunft hineinzuleben.

    Ihr seht schon, ich bin ein freilich optimistisch gestimmter Mensch ;)

    Ich komme mal zum Punkt: Was mich eher interessiert ist die Lautsprecherentwicklung ABER

    - Kann man sowas lernen?

    - und von Wem?

    Schon klar, da geht es (wie so oft im Pa) vorallem um Erfahrung. Aber wo fängt man da an? Einfach losbasteln? Praktika? oder etwas Literatur?

    Bin hier für Jeden Ratschlag dankbar!


    Mein Plan ist erstmal eine Ausbildung zum Schreiner, um mich überwasser zu halten. Dann Später evtl Selbstständigkeit mit einem eigenen Betrieb.

    Persönliche Begeisterung ist meinerseits nicht nur für PA und HIFI vorhanden, sondern tatsächlich auch leidenschaftlich für Mathematik und Physik.

    mfG Chris

  • karel noon
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    • 29. Dezember 2018 um 16:28
    • #2

    Schreiner ist schon mal geil :) Glückwunsch zu der schlauen Entscheidung!

    Mathe und Physik werden dir beim Lautsprecherbau auch helfen, als letztes fehlt da nur noch die Elektronik, Frequenzweichen wollen berechnet werden.

    Bei modernen Systemen kommen ja noch DSP oder andere digitale Steuergeräte dazu, also eigentlich von allem etwas.

    Ich würde tendenziell mal schauen was du parallel zur Ausbildung noch machen kannst, Fernstudium z.b.

    In der Tendenz erst mal Physik und Anverwandte Richtungen

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

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  • floger
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    • 29. Dezember 2018 um 17:07
    • #3
    Zitat von Karel Noon

    In der Tendenz erst mal Physik und Anverwandte Richtungen

    Nachrichtentechnik! Damit bist du die eierlegende Wollmilschsau im Gebiet der Elektronik und Signalverarbeitung.

  • madmax
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    • 29. Dezember 2018 um 19:12
    • #4

    Tja ich würde mal das Netz durchforschen; ob da nicht eine der zahlreichen, allgemein bekannten Firmen Mitarbeiter suchen.

    Schreiner zum Beispiel.

    Da hast du schonmal das (Holz) Bein in der Tür ;)

    Es heißt ja immer; es gäbe einen Fachkräftemangel...

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  • ThoSchu
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    • 29. Dezember 2018 um 19:21
    • #5

    Ich würde mich hier hin begeben: https://www.ak.tu-berlin.de/menue/fachgebi…okommunikation/

  • maccaldres
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    • 29. Dezember 2018 um 20:44
    • #6

    naja, wenn dich im speziellen lautsprecher interessieren. wie wäre es denn bei einer Ausbildung bei einem hiesigen Hersteller? (d&b, K&F, Coda, TW Audio etc)

    Zu dem Thema gehört halt weit mehr als nur ein paar Holzplatten zusammenleimen und mittels DSP gerade biegen.

    Verfahrenstechnik, Designstudien zum Handling, Statische Nachweise bei Flugmechaniken etc.

    Meister für Veranstaltungstechnik

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  • julian-k
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    • 29. Dezember 2018 um 21:33
    • #7

    Schau doch einfach mal auf den einschlägigen Herstellerseiten was die so suchen und leite darus weitere Schritte ab. d&b sucht zum Beispiel hin und wieder klassische Physiker.

    Die Schreinerausbildung finde ich super, ist jedoch zum Lautsprecher bauen nicht wirklich erforderlich. CNC Fräsen programmieren lernt man da nicht und Fingerzinken oder Schwalbenschwanzverbindungen, Kulissenauszüge und Holzkunde wirst du dazu auch nie wieder brauchen. Warnex lackieren lernt man in zwei Wochen, Kreissäge und Akkuschrauber in zwei Stunden. Beim Leim pinseln ist dann auch nicht mehr so viel falsch zu machen.

    https://www.dbaudio.com/global/de/uebe…ene-positionen/

    https://www.l-acoustics.com/en/about-us/careers-job-offers/

    https://workforcenow.adp.com/mascsr/default…_000001&type=MP

    Meyer Sound: Acoustic Test Engineer

    • BS Degree in Electrical, Mechanical Acoustical Engineering, Physics, or similar field of study, Masters favored.

    Was ist ist, was nicht ist ist möglich

    http://www.unicque.de - Unicque Lighting Augsburg

    2 Mal editiert, zuletzt von julian-k (29. Dezember 2018 um 21:56)

  • josefbecker
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    • 30. Dezember 2018 um 20:35
    • #8

    und sowas ist auch notwendig:

    https://www.audioxpress.com/news/applicati…ic-measurements

  • single_serving_chris
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    • 5. Januar 2019 um 14:29
    • #9

    so Ich melde mich jetzt auch mal wieder zurück!

    Vorab danke für alles was hier bisher schon zu beigetragen wurde, das hilft mir tatsächlich ein wenig weiter. Jetzt ist das ganze so, dass man eine solche Entscheidung eben nicht unbedingt binnen weniger Woche trifft. Ich werde euch aber auf dem laufenden halten wie es weitergeht, versprochen!

    Obwohl es unter Umständen nicht zielführen für die Lautsprecherentwicklung ist, so halte ich doch fürs erste an der Schreiner Idee fest. Einfach weil ich damit m.E. eine Absicherung habe und zumindest in der momentanen Berufslandschaft immer einen Job finden werde.

    mfG Chris

  • karel noon
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    • 5. Januar 2019 um 15:01
    • #10

    Lass dir bloß nicht unter keinen Umständen von irgendjemandem erzählen das ein erlernter Handwerksberuf Zeitverschwendung oder eine blöde Idee ist ;)

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

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