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DPA 2028 vs Shure KSM9 & Beta87 bzw Sennheiser 965 ...

  • maccaldres
  • 10. Dezember 2019 um 19:51
  • maccaldres
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    • 10. Dezember 2019 um 19:51
    • #1

    Hi,

    habt ihr das genannte 2028 schon in der Hand gehabt? Wie schlägt es sich gegen die üblichen Kondensator-Verdächtigen gerade im Tagungs-/Sprachbereich?

    ich weiß die genannten Alternativen sind sehr breit gefächert, aber das sind nun mal die häufigsten die man in freier Wildbahn so antrifft

    Meister für Veranstaltungstechnik

    AUDIODEMON - Audioengineering & Tourservice

  • niggles
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    • 11. Dezember 2019 um 10:06
    • #2

    Bei Sprachbeschallung für Tagungen und andere Industrienummern ist die Anforderung bei Handmikros heutzutage zu 100% drahtlos. Damit ist das dpa2028 raus.

    Die anderen drei habe bzw. hatte ich immer wieder mal auf der Bühne. So richtig zufrieden war ich damit nie, denn Kondensatormikrofone nehmen vor allem auf etwas grösseren Bühnen mit ungünstiger Akustik (offene Bühne in Hotelsaal oder Messehalle) sehr viel Hintergrundkrach, Reflexionen und Spill von Main PA und Frontfills mit der dann mühsam mit Expander und abenteuerlichem EQing wieder verringert werden muss. Im Bereich TV / weltweit übertragene PKs etc. nimmt man das aber öfter mal in Kauf weil sich so die Sprachverständlichkeit in der Sendung auch bei katastrophaler Mikrofonhaltung besser gewährleisten lässt.

    Im Einzelnen:

    Shure KSM9: Klingt von den dreien noch am neutralsten, ist aber komischerweise relativ feedbackempfindlich.

    Shure Beta87: enorm durchsetzungsfähiges Standard-Handheld für Halbplaybackshows bei Gala/Industrie, taucht daher auch im Tagesprogramm auf weil man sich sparen will dafür eigene Strecken aufzubauen. Klingt offen aber oben herum eher aggressiv (8kHz) und hat bei extremer Nahbesprechung üble Probleme mit Ploppgeräuschen die auch mit kreativem Einsatz von EQ und Multibandkompressor nicht weg gehen.

    Sennheiser 965: etwas neutraler als das Beta87, kämpft aber mit den gleichen Nebengeräuschproblemen. Sehe ich eigentlich immer nur mit Schaumstoffsocke drüber, aber das löst das Problem nur begrenzt und verbiegt den Frequenzgang in den Höhen unangenehm.

    Ich bevorzuge für diese Anwendung dynamische Mikros mit relativ enger Richtcharakteristik (e945). Für Publikumsfragen mit teilweise Sprechabständen über einem halben Meter kann man sich drüber streiten ob da nicht doch ein Kondensatormikro besser funktioniert, dann aber auf keinen Fall das KSM9.

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • maccaldres
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    • 11. Dezember 2019 um 10:19
    • #3

    das 2028 gibt es auch als Kapsel für Shure oder Sennheiserfunksysteme einzeln zu kaufen.

    Ich komme bei den meisten Tagungen, gerade bei ungeübten Rednern (typische Bürgermeisterhaltung, mikro ist vor der Brust), deutlich besser klar mit dem Beta87a als mit dem Richtcharakteristik-Verwandten aber dynamischen Beta58


    Ich frage speziell nach Erfahrungen zu dem genanten 2028, da mir diese bislang noch nicht untergekommen sind. Die anderen genannten Alterntiven kenne ich. Da der Kauf weiterer Kapseln ansteht, ist die Überlegung komplett auf die neuen DPA zu wechseln. Da diese sich bereits im Headset- (4188) und Rednerpultbereich (4098) bei uns etabliert haben oder weiter in die bestehenden Beta87a zu investieren. Die Nennung der anderen Typen, diente lediglich um einen Vergleich anstellen zu können.

    Meister für Veranstaltungstechnik

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    Einmal editiert, zuletzt von maccaldres (11. Dezember 2019 um 11:24)

  • Marian Humann
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    • 11. Dezember 2019 um 11:09
    • #4

    Wir haben letztes Jahr, als der Kauf neuer Funkstrecken anstand bei uns verglichen: E835 auf EW100G2(?), E965 (auf EW500G3) waren noch da und traten gegen KSM 9, KSM7, Beta 87 und Beta 58 jeweils auf Axient Digital an. Einstimmig hat sich das 6-köpfige Kollegium für KSM8 entschieden.

    Seit einem Jahr sind 8 KSM8 auf Axient Digital jetzt im Einsatz bei uns und ich hab keinerlei Grund irgendetwas zu beanstanden. Wir machen damit Hauptsächlich Moderationen, Publikumsmikrofone, Konferenzen und Podiumsdiskussionen und ganz selten mal Gesang. Ganz oft sprechen Amateure und "Bauchredner" in die Mikros und selbst das ist akustisch machbar.

    Großes aber: wir haben die Systeme nur in unserem akustischen Umfeld probiert - das Ergebnis würde ich nicht als allgemeingültig verkaufen wollen.

  • nojunk
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    • 11. Dezember 2019 um 12:45
    • #5
    Zitat von niggles

    Bei Sprachbeschallung für Tagungen und andere Industrienummern ist die Anforderung bei Handmikros heutzutage zu 100% drahtlos. Damit ist das dpa2028 raus.

    Nö, nennt sich DPA 2028-B-SE2 8)

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  • Walgesang
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    • 11. Dezember 2019 um 18:23
    • #6

    Ich hab leider noch nicht herausgefunden in wie weit sich das 2028 klanglich vom 4018 (de:facto II) unterscheidet. Oder ob der Preisunterschied nur durch die fehlende Modularität entsteht.

    Hat da jemand anderes mehr Infos?

    Einmal editiert, zuletzt von Walgesang (19. Dezember 2019 um 14:42)

  • niggles
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    • 11. Dezember 2019 um 18:53
    • #7
    Zitat von maccaldres

    das 2028 gibt es auch als Kapsel für Shure oder Sennheiserfunksysteme einzeln zu kaufen.

    Ich komme bei den meisten Tagungen, gerade bei ungeübten Rednern (typische Bürgermeisterhaltung, mikro ist vor der Brust), deutlich besser klar mit dem Beta87a als mit dem Richtcharakteristik-Verwandten aber dynamischen Beta58

    Beta58 ist in etwas das am schlechtesten geeignete Mikrofon für diese Anwendung. Das hat auch ausser der Bezeichnung "Beta" und der RC genau gar nix mit dem 87er zu tun. Da ist das SM58 noch deutlich besser...

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • Walgesang
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    • 14. Dezember 2019 um 22:40
    • #8

    Ansonsten frag doch einfach bei dem DPA Händler deines Vertrauens nach einem Testgerät und berichte.

    Ich hab das schon zwei mal gemacht, die Mikrofone kommen direkt von DPA, es gibt einen Testpool auf den die offiziellen Händler zugreifen können.

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