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Reparatur Eiki LC XL200 extrem teuer

  • 4Art
  • 15. September 2020 um 07:55
  • 4Art
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    • 15. September 2020 um 07:55
    • #1

    Guten Tag

    Bei einem Kunden von uns ist nach knapp 3 Jahren (leider ebenso knapp ausserhalb der Garantiezeit) ein Beamer (Eiki LC XL200 - https://www.beamer-discount.de/beamer/sonstig…0a-p-44169.html - den Kasten gab's auch von Sanyo und Panasonic) defekt, den wir damals liefern durften. Dieser hat insbesondere bei hellen Bildern violette Farbsäume. Der Kostenvoranschlag für die Reparatur hat uns nun tatsächlich komplett aus den Socken gehauen: Diese soll schlappe 1300 Franken kosten für ein Gerät, das damals (nur Gehäuse) 2000 Franken gekostet hat. Ausgetauscht werden soll der sogenannte "Prism Block". Soweit ich das aber in Erinnerung habe, ist bei violett/rosa Farbsäumen typischerweise ein LCD-Pannel kaputt und die Reparatur liegt so um die 400 - 500 Franken.

    Jemand eine Idee, was wir tun sollen?

    Noch eine grundsätzliche Frage: Das Gerät hängt in einer Kirche, in welcher sehr grosse Temperaturschwankungen bestehen. So kann es sein, dass im Winter durchaus Tagestemperaturen von unter 10 Grad (minimal 8 Grad) herrschen und der Raum dann vor Gottesdiensten kurzzeitig auf 20 Grad aufgeheizt wird. Danach kühlt er wieder ab. Kann es sein, dass dies einem Beamer nichtd wirklich gut tut? Das letzte Gerät (Baugleich) hielt allerdings immer 5 Jahre...

    Gruss 4Art

    Einmal editiert, zuletzt von 4Art (15. September 2020 um 08:39)

  • niggles
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    • 15. September 2020 um 09:32
    • #2

    Der optische Block und die Panels sind bei neueren Panasonic LCD-Projektoren ein Teil. Das muss komplett getauscht werden, auch wenn nur ein Panel hinüber ist.

    Beamer in der Preis- und Leistungsklasse sind leider inzwischen Wegwerfelektronik. Immer so kalkulieren dass die Kiste nach Ablauf der Garantiezeit ersetzt werden kann...

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • yamaha4711
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    • 15. September 2020 um 09:40
    • #3

    Hmm... das Band der Umgebungstemperaturen ist sicherlich nicht förderlich für ein längere Lebensdauer. Da kann viel passieren (Kondenswasser, mechanisches Verziehen, etc.).


    Da bei dem Gerät wohl aktive TFT Displays und keine LCD Panels verbaut sind (Manual/technische Daten) wird die Temperatur erstmal keine gravierende Beeinflussung haben. Bei LCD sieht das anders aus. Allerdings könnte sich die Lage der Transistoren auf den Panels ändern und da können auch schon Winkelabweichungen im Sekundenbereich ärgerlich sein. Soviel mein Hintergrundwissen zu den Panels.

    Der "PrismBlock" hört sich nun eher nach dem an was vor und nach den Panels geschieht oder es könnte auch die gesamte Einheit bestehenden aus dem ganzen Konglomerat aus Spiegeln, Filtern und den 3 Panels sein. Dies würde dann auch den hohen Reparaturpreis erklären, wenn diese Einheit eben ein Block ist. Ich kenne den mechanischen Aufbau leider nicht.

    Wenn es rein die Optik ist müssen die die Spiegel wieder mechanisch ausgrichtet werden. Dies kann sicherlich auch ein Grund für die Fehlfarben sein, denn wenn einer der Spiegel nicht mehr Deckungsgleich zu den anderen ist, dann verzieht sich das alles, besonders nach außen hin, zumindest fällt es da am meisten auf.

    Starke und immer wiederkehrende Temperaturschwankungen könnten die Spiegel mechanisch zueinander verzogen haben. Dass dadurch die Oberflächenveredlung der Spiegel in Mitleidenschaft gezogen werden könnte halte ich für unwahrscheinlich, außer wegen Materialfehler.

    Laut heisst nicht immer gleich gut und toll und wer schreit ist meist im Unrecht.

  • 4Art
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    • 15. September 2020 um 10:48
    • #4

    Mhhh... Besten Dank für die Infos! Falls der Kunde sich für ein neues Gerät entscheidet: Könnte es sein, das DLP-Projektoren in Bezug auf Kälte/Wärmewechsel haltbarer sind?

  • 4Art
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    • 15. September 2020 um 10:50
    • #5

    niggles: Das befürchte ich auch! Allerdings ist es halt merkwürdig, dass wir denselben Kasten in einer Schule anno 2014 verbaut haben und dort läuft das Gerät einwandfrei.

  • niggles
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    • 15. September 2020 um 11:01
    • #6

    haltbarer sind vor allem Projektoren mit LED/Laser als Lichtquelle. Die werden bei weitem nicht so heiss innen drin.

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • yamaha4711
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    • 15. September 2020 um 11:05
    • #7

    Gibt es in der Schule Minustemperaturen oder generell so hohe Temperaturschwankungen wie in der Kirche. Wie lange vorher wird der Raum geheizt? In einer Schule im Regelbetrieb sollte über die gesamte Woche Temperaturen im Plusbereich und mind. die Temperatur der Raumabsenkung gehalten werden, außer vielleicht in den Ferien. Auch hat eine Schule in der Regel eine ganz andere Wärmedämmung. Daher ist der Vergleich nicht wirklich zielführend.

    Zu den DLP. Die kleinen beweglichen Spiegelchen sind eben auch empfindlich gegenüber Temperaturschwankungen, so dass die Lebenserwartung auch voraussichtlich leiden würde. Liegt einfach an der zugrundliegenden Feinmechanik.

    Man könnte den Beamer in einen Kasten einsetzen, welcher irgendwie beheizt wird (Brutkasten) und der eine Wärmedämmung hat, aber dann auch eine entsprechende Entlüftung/Kühlung, damit der Beamer im Betrieb nicht überhitzt.

    https://www.rittal.com/de-de/product/…A1/PG0208KLIMA1

    Dazu noch ein passender Schrank in den alles reinpasst. Die Scheibe sollte mind. entspiegelt sein oder eben während des Betriebs offen sein. Dann braucht es auch keine Entlüftung/Kühlung.

    Laut heisst nicht immer gleich gut und toll und wer schreit ist meist im Unrecht.

  • siwi
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    • 15. September 2020 um 12:19
    • #8

    Die Reparatur ist schon etwas teuer.

    Wenn Ihr den Block selber tauschen möchtet, kann ich mal bei uns nachschauen für wieiviel wir einen besorgen können.

    (Wäre aber sicher günstiger als die 1300,-)

    Grundsätzlich sind LCD Projektoren deutlich Anfälliger gegenüber Temperatur Schwankungen als DLP (egal ob ein oder drei Chip).

    Ob Lampe, Laser oder LED Lichtquelle spielt dabei keine Rolle.

    Das Problem sind die Minus Temperaturen.

    Wenn der XL200 jetzt keine spezielle Optik hat, würde ich vorschlagen, den zu ersetzten.

    Habe mal kurz nachgesehen, ein aktueller 5'000 ANSI 1DLP XGA Projektor liegt UVP gut unter 1000,- inkl. Steuer bei uns.

    Dabei kann man auch noch abklären ob 4:3 oder am Ende mittlerweile 16:9 oder 16:10 projetziert wird.

    Dann könnte man das auch gleich anpassen.

  • 4Art
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    • 15. September 2020 um 15:09
    • #9

    Das Problem ist: Relativ kleine Bilddiagonale und Projektionsdistanz von 14 Meter. Das geht nur mit einer Teleoptik. Die 1300 sind inkl. Reparatur. Der Block alleine ist CHF 950.00... Aber danke für die Unterstützung, Simon!

  • siwi
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    • 15. September 2020 um 16:55
    • #10

    Dann ist ziemlich sicher das T20 oder T21 verbaut.

    So etwas in XGA wüsste ich keinen Projektor der das kann.


    Da müsste man auf WUXGA gehen, aber die mit wechsel optik sind dann doch etwas teurer.

    Das Theater St. Gallen hatte mal Xl200, wenn ich das richtig im Kopf haben.

    Eventuell kann man dort einen Deal machen, die schmeissen nie etwas weg.

  • 4Art
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    • 16. September 2020 um 14:53
    • #11

    Meinst Du das Stadttheater?

  • siwi
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    • 16. September 2020 um 23:18
    • #12

    Dieses hier:

    https://www.theatersg.ch/de/impressum

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