Für eine Festinstallation möchte ich diesen Noppenschaumstoff zur Schallisolierung verbauen.
Wo finde ich günstige Bezugsquellen?
Wie schauts mit den Brandbestimmungen aus?
Thanx Oliver
Für eine Festinstallation möchte ich diesen Noppenschaumstoff zur Schallisolierung verbauen.
Wo finde ich günstige Bezugsquellen?
Wie schauts mit den Brandbestimmungen aus?
Thanx Oliver
Einsatzzweck genau?
So toll ist das Zeux net...
wenn das zeug im Bühnen/Publikumsbereich verbaut wird, müßte es genau wie Molton schwer entflammbar (= B1 nach DIN 4102) sein.
Aber der Schaumstoff sollte sich IMHO auch selbst imprägnieren lassen...
Vielleicht wäre ne Lösung aus schwrem Akustik-Stoff besser?!
Kurze Frage: Brauchst Du das Zeug um Schall zu dämmen, oder als Absorber, um z.B. Nachhall zu unterdrücken?
Viele Grüsse
WW
Wenn ich das richtig verstanden habe zum dämpfen!
Und da wird es bei 5cm Schaumstoff noch nicht allzuviel bringen...
...thats the problem
Wenn es um Schallisolierung (und nicht um Raumakustik) geht, dann Noppenschaum so ziemlich das uneffektivste, was es gibt. Sach mal, was Du genau vorhast, dann haue ich einen "Topp-Tipp" nach dem anderen raus ![]()
Viele Grüsse
WW
Es geht um einen Proberaum unter einer Hausmeisterwohnung - das ist auch schon das Problem.
Es soll eine Isolierung mit Styropor und drüber Reggips geben. Darüber dann noch mal Noppenschaumstoff.
Es geht nicht darum den Raum Schalltot zu bekommen sondern dem Hausmeister das Leben erträglicher zu machen.
Gruß Oliver
Also dieser Noppenschaumstoff ist ja eher für die Raumakustik
Schallschutztechnisch könnte man zb eine Gipskartondecke + Mineralwolle eventuell mit federabhängern unter die Decke schrauben. Da hat jede Firma (Knauf,Lafarge etc.) was im Programm.
Ansonsten einfach den nächsten Baustoffhändler nerven oder die Frage direkt an zb Knauf stellen
http://www.knauf.de/
bei service und dann fragen an...
die wollen ihr zeug ja verkaufen und müsste eigendlich mögliche Lösungvorschläge liefern können.
gruß
horst
mit einschaligen Konstruktionen wirst du mit sicherheit nicht glücklich! da gibts für jede Masseverdopplung nur 6dB mehr Dämmung (Näherungsweise), also müßtest du da schon mit nem Betonmischer anrücken ![]()
Also sind mehrschalige Konstrukte angesagt, das funktioniert an der Decke aber nur mit den Federhängern, wie schon von Horst angemerkt. (wenn ich mich recht erinnere sind die dinger nicht wirklich billig und da die keine hohe Last tragen können braucht jede Menge von dem Zeug)
Aber auch wenn du die Decke massig dämmst, gibt es über die Wände und Boden immer noch genügend Seitenwege, die den Schall in die Wohnung tragen!
Wenn du mehr als nur ein paar dB dämpfen willst, hilft IMHO nur ein Raum-in-Raum konzept und das wird leider schweineteuer
http://www.saecollege.de/reference_material/
Unter "Construction" gibts einiges lesenswertes zum Thema
Hi
Zitatmit einschaligen Konstruktionen wirst du mit sicherheit nicht glücklich! da gibts für jede Masseverdopplung nur 6dB mehr Dämmung (Näherungsweise), also müßtest du da schon mit nem Betonmischer anrücken
...das stimmt so nicht: wenn es um den Schall- Durchlass geht, hat es nicht unbedingt was mit der Masse zu tun.
Mit Akustikdecken sind teilweise fast 50db drin, und die bestehen aus Mineralfasern.
Die Profis für Akustikdecken: http://www.owa.de
Schau mal hier unter =>Funktionen =>Schalldämmung
MFG
Ralf
Es ist schon viel richtiges gesagt worden. Der Punkt ist, soll der Hausmeister oberhab des Proberaums nichts mehr, oder nur kaum etwas von der Band unter ihn hören sollen, dann ist umziehen eindeutig billiger!!!
Was theoretisch hilft, ist eine professionelle "Raum in Raum" Konstruktion. Allerdings ist diese von Laien nicht baubar. Das Hauptproblem: Schallschutz ist immer Frequenzabhängig!
Klar, gibt es Aukstikdecken mit einem Alpha Wert von 50 dB erreichen, allerdings nicht bei 100 oder 80 Hz. Gegen Tiefbass hilft nur Masse und eine rigorose Entkopplung der Bauteile. Ein Beispiel: In "richtigen" Profistudios (nicht wie bei mir ;-)) sind die Wände der "Raum in Raum" Konstruktion teilweise bis zu einem Meter (!) von der Rohwand des ursprünglichen Gebäudes entfernt. Nur so lässt sich auch ein guter Schallschutz im Bass Bereich verwirklichen. 15 cm sind der absolute Mindestabstand, damit eine "Raum in Raum" überhaupt noch Sinn macht. Du siehst, eine solche Lösung ist teuer, aufwendig und verbraucht vor allem viel Platz. Ich habe meine Studioräume ebenfalls alle "Raum in Raum" gebaut. Umgerechtnet auf das Baumaterial ergab sich bei mir ein Preis pro qm² von 500 Euro nur für das Material! Dafür gibt es dreifache Wände und einen Schalldämmmaß R von knapp über 70 dB. Ein Heavy Drummer schafft im Vergleich schon Werte, die in den Spitzen im dreistelligen dB Bereich liegen können. Ob Dein Hausmeister damit leben könnte?
Wenn die Band so viel Geld inverstieren möchte, kann ich Euch gerne sagen, wie man so etwas baut. Aber ich würde mich lieber nach einem neuen Proberaum umsehen...