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Funkrack Neugestaltung | Fragen zu Strecken und Antennensetup

  • pfeiffe
  • 14. April 2022 um 21:31
  • wora
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    • 28. April 2022 um 10:06
    • #21

    wie gesagt:

    so ein signalsplitter greift ja nicht ins eigentliche signal ein, er leitet es lediglich weiter.

    das nutzsignal bleibt also unangetastet - und damit ist es völlig egal, welche sendestrecken daran angeschlossen werden.

    der frequenzbereich muss natürlich passen - und die anschlussbuchsen ;)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • pfeiffe
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    • 28. April 2022 um 16:39
    • #22

    ... und noch eine Frage an die Funkspezis: Derzeit sind die Frequenzbänder für den Kauf von neuen Geräten nicht nur von eigenen Präferenzen sondern auch von der Verfügbarkeit der Geräte abhängig (zumindest wenn man nicht noch 8 Monate oder so auf die Auslieferung warten will...).

    Daher: Gibt es irgendwelche funktechnischen Nachteile wenn die Systeme im Gesamtverbund quer durchs ganze UHf Frequenzband verteilt sind? Wie siehts da mit Intermodulationen oder solchen Dingen aus? Wenn das Setup mit WWB berechnet wird, werden die Intermodulationsfrequenzen ja schon rausgerechnet, oder? Gibts da sonst noch irgendwelche Nachteile oder Anmerkungen zu?

  • pegler
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    • 28. April 2022 um 20:46
    • #23

    Wenns mit WWB oder ähnlichem gerechnet wird, sind die Frequenzen so kalkuliert, dass du kein Problem mit Intermodulationen bekommst.

    Probleme stehen eher in Zukunft an, die höheren Bereiche des aktuell freigegebenen Spektrums sind in Gefahr für den Mobilfunk verkauft zu werden.

    Ich kenn es so, dass die Mikrofonfunkstrecken im einen Band platziert werden und die InEar-Strecken im anderen, damit da Frequenz und Leistungsmäßig ausreichend Platz ist.

  • nojunk
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    • 28. April 2022 um 22:58
    • #24
    Zitat von pegler

    Wenns mit WWB oder ähnlichem gerechnet wird, sind die Frequenzen so kalkuliert, dass du kein Problem mit Intermodulationen bekommst.

    Probleme stehen eher in Zukunft an, die höheren Bereiche des aktuell freigegebenen Spektrums sind in Gefahr für den Mobilfunk verkauft zu werden.

    ich denk mal, diese "updates" werden von bekannten Herstellern reltiv schnell eingebunden ...

    No, it's not too loud. You're just too old!
    winners have parties - and loosers have meetings
    Technik haben viele - WIR können sie auch bedienen :)

    vu.gif

  • lisa f.
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    • 28. April 2022 um 23:38
    • #25
    Zitat von pfeiffe

    ... und noch eine Frage an die Funkspezis: Derzeit sind die Frequenzbänder für den Kauf von neuen Geräten nicht nur von eigenen Präferenzen sondern auch von der Verfügbarkeit der Geräte abhängig (zumindest wenn man nicht noch 8 Monate oder so auf die Auslieferung warten will...).

    Daher: Gibt es irgendwelche funktechnischen Nachteile wenn die Systeme im Gesamtverbund quer durchs ganze UHf Frequenzband verteilt sind? Wie siehts da mit Intermodulationen oder solchen Dingen aus? Wenn das Setup mit WWB berechnet wird, werden die Intermodulationsfrequenzen ja schon rausgerechnet, oder? Gibts da sonst noch irgendwelche Nachteile oder Anmerkungen zu?

    Du kannst total wild im UHF Band kaufen, solange der Frequenzbereich Deiner Peripherie (Splitter, Combiner, Antennen) dazu passt. Wenn der nicht passt, oder nicht komplett passt, dann hast Du die Option weitere passende Splitter etc zu kaufen, oder die betroffenen Strecken nicht über den Splitter zu schicken sondern einzelne Antennen zu nutzen. Aber das ist ja quasi genau was Du nicht willst ;) Zum Glück sind viele Splitter etc heutzutage recht breitbandig, schau trotzdem drauf.

    WWB rechnet Intermodulations Produkte. Über WWB kann ich einen 3 stündigen Workshop machen, aber wenn Du nichts anderes machst als Dein Equipment eingeben und vielleicht noch relevante TV Blöcke und dann auf Calculate klickst, dann werden relevante IMDs berechnet.

    Zur Zukunft des Spectrums; USA hat nun das 600er Band weitesgehend an Telcos verkauft für 5G. D.h. diese Problematik wird in den nächsten Jahren noch sehr viel mehr Länder treffen, bei uns haben die Diskussionen schon angefangen und wir versuchen als Verband der Funkmikrofon Nutzerinnen so viel Spektrum wie möglich zu behalten oder neu zu öffnen. Wenn Europa denselben Weg geht, dann ist der Verlust des 600er Bands innerhalb der nächsten 10-12 Jahre fast unvermeidlich. Z.Zt. Sieht es für Euch gut aus, aber das dachten wir vor 3 Jahren auch.

    Daher empfehle ich im Bereich 470-602 zu kaufen, oder Mitte 600. Die Chance in der Mittenlücke zwischen Up- und Downstream weiterhin funken zu dürfen ist hoch.

  • e-on
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    • 29. April 2022 um 04:13
    • #26
    Zitat von =RS=

    Du auch.... :rolleyes:

    ???

    :?:

  • e-on
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    • 29. April 2022 um 04:50
    • #27
    Zitat von wora

    wir reden wohl aneinander vorbei.

    ich meinte in meinem beitrag die dämpfungswerte zwischen dem eingang und den ausgängen eines antennensplitters. das hat nichts mit der daran angeschlossenen kabellänge zu tun.

    Hab das schon richtig gelesen. Meine Bemerkung bezog sich Allgemein auf Verluste und nicht speziell auf das Innere eines Antennensplitters, da jeder wissen sollte, dass passieve Teile in einer Signalkette verlustbehaftet sind. Ob das nun Dämpfung in der Hf-Technik oder "Kabellängen" Wiederstandswert in der Nf-Technik heißt.... beides ist Verlustbehaftet

    :?:

  • wora
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    • 1. Mai 2022 um 00:06
    • #28
    Zitat von e-on

    da jeder wissen sollte,

    nun, das ist eben nicht grundlegend so. vor allem, wenn es sich um HF technik handelt, gibt es da bei vielen kollegen noch wissenslücken. und da ich mal den beruf des funkelektronikers gelernt habe, kann ich da mit tipps gerne ein bisschen weiterhelfen.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • e-on
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    • 3. Mai 2022 um 02:07
    • #29

    Ja, dass stimmt und HF ist eh so ein Thema für sich. Je höher die Frequenz des so schwieriger wird's.

    :?:

  • partymucke
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    • 6. Juni 2022 um 20:17
    • #30

    hallo,

    möchte mich daq mal einhängen, weil ich auch noch ein paar funken, gerne auch gebraucht kaufen möchte. gibt es schon irgendwelche offiziellen meldungen über die verlängerung einzelner frequenzzuteilungen? mehrere Bereiche gehen sind ja nur bis 2025 freigegeben, das wäre mir zu kurz.

    Grüße
    Matthias

    ***
    Meine Beiträge sind in der Regel freundlich, sachlich richtig, ernst gemeint und kompetent sowiso. Ausnahmen dienen zur Bestätigung der Regel.
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  • wora
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    • 6. Juni 2022 um 23:54
    • #31
    Zitat von partymucke

    mehrere Bereiche gehen sind ja nur bis 2025 freigegeben, das wäre mir zu kurz.

    - vom ökologischen standpunkt aus gesehen ist das definitiv zu kurz, da kann ich dir recht geben.

    - vom ökonomischen standpunkt aus gesehen liegt es an dir, wie du die preisgestaltung machst, damit du bis 2025 geld mit deinen funkstrecken verdient hast.

    ob es nach 2025 mit den frequenzen weiter gehen kann, das weiß im moment niemand.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • secluded
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    • 7. Juni 2022 um 10:10
    • #32
    Zitat von wora

    ob es nach 2025 mit den frequenzen weiter gehen kann, das weiß im moment niemand.

    ...wenn ich da kurz 'mal dürfte...

    Zitat von Bundensetzagentur - Studie vom 18.11.2021

    5 Dienstanalyse Programme Making and

    Special Events (PMSE)

    [...]

    Für den Einsatz von Funkmikrofonen (drahtlose Mikrofone) und In-Ear-Monitoren

    hingegen ist die Sekundärnutzung regional nicht belegter DVB-T2-Frequenzen auch

    perspektivisch von zentraler Bedeutung. Im Speziellen handelt es sich um Funkmikro-

    fone der professionellen Veranstaltungstechnik, die auf temporären Groß- und Sport-

    veranstaltungen sowie bei Messen zum Einsatz kommen. In Konzert- und Theaterhäu-

    sern sowie in Film- und TV-Produktionsstudios sind solche Funkmikrofone häufig auch

    dauerhaft („fest“) installiert. Sie kommen indoor und outdoor zum Einsatz. Diese PMSE-

    Technik steht daher im Fokus der Analyse und wird vereinfacht als „PMSE“ be-

    zeichnet.

    Seit dem 2. Quartal 2020 gilt für die Sekundärnutzung des Spektrums zwischen 470-608

    MHz und 614-694 MHz durch Funkmikrofone eine Allgemeinzuteilung. Damit ist eine

    Nutzung ohne vorherige Anmeldung bei der Bundesnetzagentur möglich. Die neue All-

    gemeinzuteilung ist befristet und endet zum 31. Dezember 2030.87

    [...]

    (Fußnote 87: Vgl. BNetzA Vgf. 34/2020, Ziff. 3.9.)

    Alles anzeigen

    Quelle:

    Bundesnetzagentur Zukunftsstudie UHF-Frequenzband ab Seite 66

    Wäre meiner Ansicht nach im Frequenzbereich von 470-694MHz (ausgenommen 608-614MHz) bis 2030 eine zuverlässige Aussge zur Nutzung.

    "geht nicht" ? - gibt's nicht !

    ...ja, das war schon immer mein Avatar :evil:

    "Mit der Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens" (Friedrich Schiller, "Jungfrau von Orleans" )

  • wora
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    • 7. Juni 2022 um 10:30
    • #33

    ja, der bereich von 470 bis knapp 700MHz ist bis ende 2030 reserviert. das ist korrekt.

    da er aber von einer unsicherheit nach 2025 geschrieben hatte, wird er diese frequenzen nicht gemeint haben.

    das betrifft z.b. den bereich von 174 - 230MHz sowie die duplexlücken von 823 - 832 und 1785 - 1805MHz.

    aber trotzdem vielen dank für den link!

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

    Einmal editiert, zuletzt von wora (7. Juni 2022 um 10:54)

  • secluded
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    • 7. Juni 2022 um 10:35
    • #34
    Zitat von wora

    ja, der bereich von 470 bis knapp 700MHz ist bis ende 2030 reserviert. das ist korrekt.

    da er aber von einer unsicherheit nach 2025 geschrieben hatte, wird er diese frequenzen nicht gemeint haben.

    das betrifft z.b. den bereich von 174 - 230MHz sowie die duplexlücken von 823 - 832 und 1785 - 1805MHz.

    ...von daher würde ich bei einer Neuanschaffung Funk-Systeme in dem Bereich von 470-694MHz kaufen :) - sind immerhin über 8 Jahre Zeit, bis die abbezahlt sein können :S

    "geht nicht" ? - gibt's nicht !

    ...ja, das war schon immer mein Avatar :evil:

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  • partymucke
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    • 7. Juni 2022 um 19:43
    • #35
    Zitat von secluded

    ...wenn ich da kurz 'mal dürfte...

    Quelle:

    Bundesnetzagentur Zukunftsstudie UHF-Frequenzband ab Seite 66

    Wäre meiner Ansicht nach im Frequenzbereich von 470-694MHz (ausgenommen 608-614MHz) bis 2030 eine zuverlässige Aussge zur Nutzung.

    Vielen Dank hierfür, aber in der Tat war ich soweit schon mit meiner Recherche.

    Zitat von wora

    ja, der bereich von 470 bis knapp 700MHz ist bis ende 2030 reserviert. das ist korrekt.

    da er aber von einer unsicherheit nach 2025 geschrieben hatte, wird er diese frequenzen nicht gemeint haben.

    das betrifft z.b. den bereich von 174 - 230MHz sowie die duplexlücken von 823 - 832 und 1785 - 1805MHz.

    aber trotzdem vielen dank für den link!

    Exakt. Im Moment ist es aber schon neu schwer, was zu bekommen. Gebraucht geht in dem Bereich nichts.

    Der Zeitraum bis 2030 wäre lang genug, um die Strecken eine weile zu benutzen und auch wieder zu verkaufen. Perdönlich finde ich es unseriös, Strecken zu verkaufen, die nicht mehr benutzt werden dürfen (viele Angebote z.B. auf Ebay).

    ISM Band wäre bis 2028 und damit auch OK, aber da habe ich schon 4 Stück. Geht also nichts mehr.

    Grüße
    Matthias

    ***
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  • secluded
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    • 8. Juni 2022 um 08:51
    • #36

    Als Beispiel:

    Die Firma Shure rüstet auch Sender und Empfänger um auf andere Frequenzen zu einem (in meinen Augen) erschwinglichen Preis :)

    "geht nicht" ? - gibt's nicht !

    ...ja, das war schon immer mein Avatar :evil:

    "Mit der Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens" (Friedrich Schiller, "Jungfrau von Orleans" )

  • wora
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    • 8. Juni 2022 um 09:47
    • #37
    Zitat von secluded

    Als Beispiel:

    Die Firma Shure rüstet auch Sender und Empfänger um auf andere Frequenzen zu einem (in meinen Augen) erschwinglichen Preis :)

    diese möglichkeiten gibt es übrigens auch bei audio-technica.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • partymucke
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    • 8. Juni 2022 um 16:29
    • #38
    Zitat von secluded

    Als Beispiel:

    Die Firma Shure rüstet auch Sender und Empfänger um auf andere Frequenzen zu einem (in meinen Augen) erschwinglichen Preis :)

    Das habe ich gerade mal erfragt. Wird nicht mehr gemacht und wäre auch eher unwirtschaftlich.

    Grüße
    Matthias

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    Einmal editiert, zuletzt von partymucke (8. Juni 2022 um 17:05) aus folgendem Grund: Edit sagt, ich solle auf die Rechtschreibung achten

  • secluded
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    • 8. Juni 2022 um 18:19
    • #39
    Zitat von partymucke

    Das habe ich gerade mal erfragt. Wird nicht mehr gemacht und wäre auch eher unwirtschaftlich.

    ...ist mir jetzt neu...

    ...vielleicht kann shure was dazu sagen :)

    "geht nicht" ? - gibt's nicht !

    ...ja, das war schon immer mein Avatar :evil:

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  • wora
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    • 8. Juni 2022 um 22:03
    • #40

    das kommt sicher auf die serie an, die da umgequarzt werden soll. bei den teuren serien kann sich das schon lohnen, bei den billigen eher nicht.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

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