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ELA als Außenbeschallung für Kirche

  • erik_M
  • 12. Juli 2022 um 19:18
  • erik_M
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    23
    • 12. Juli 2022 um 19:18
    • #1

    Hallo,

    die Dorfkirche hat eine fest montierte ELA Anlage, alles parallel geschaltet. Teil davon ist ein Außenlautsprecher, der eben – und das ist das Problem – nicht separat angesteuert/angepasst werden kann. Er ist einfach viel zu leise...

    Mein Vorschlag: Kleines Verstärkermodul oben in den Glockenturm, wo das bestehende Signalkabel liegt, und dann von diesem Verstärkermodul weiter zu den beiden neuen Lautsprechern.

    Problem: Ich kann zwar durch Vergleich Leistungen im oberen Bereich bei 500W, 1000W und mehr einschätzen, aber wenn es um ELA und 10, 20 oder 50W geht, dann fehlen mir einfach Erfahrungswerte, was da an Pegel rauskommt.

    Konkretes Beispiel: Ich dachte an etwas ganz kleines wie den DENON DN-200AZB, um damit dann entweder zwei RCF HD3216/T oder zwei SIRIUS Reflect 6 versorgen. Nun stehen mir beim DENON 20W RMS zur Verfügung, nicht gerade viel. RCF empfiehlt sogar 50W in ihrem Datenblatt (was ich irgendwie nicht verstehe, weil 50W gar nicht in der Leistungsangabe aufgelistet ist. Sinn ergibt das nur bei zwei Lautsprechern, damit jeder die volle Maximalleistung von 25W abbekommt). Damit wäre der DENON viel zu klein für zwei Lautsprecher... Denn er liefert eben nur 20W RMS. Was käme jetzt bei so einem Horn bei 10W@100V raus? Ausreichend für den Außenbereich und Sprache? Wie kann man so etwas einschätzen?

    Danke!

  • DJheini 12. Juli 2022 um 20:46

    Hat das Thema freigeschaltet.
  • Jürgen Klingel
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    • 12. Juli 2022 um 21:44
    • #2

    Naja, der Sirius ist mit max. SPL von 86dB angegeben, ggü. max SPL von 122 dB bei den RCF. Das würde ich indoor für gemäßigte Hintergrundbeschallung einsetzen.

    Viel laut, mit wenig Watt kriegst Du nur mit Druckkammertröten, bzw. "Musikhörnern" - wenn es nicht allzu besch...en klingen soll.

    Ich gehe mal davon aus, es sollten bei Veranstaltungen vor der Kirchentür mehrere Dutzend Pax mit den Einlassungen der Geistlichkeit gut hörbar beschallt werden?

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • UweLam
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    • 12. Juli 2022 um 21:53
    • #3

    Mit 2x 10W hast du für diesen Nutzungszweck mit einem Druckkammerlautsprecher schon genug Pegel, im Normalfall.

    Wenn dann aber mal über 100 Leute draußen stehen, der Wind rauscht und es fahren Autos vorbei, dann wird es eng. Daher würde ich etwas suchen, bei dem du 20W je Lautsprecher hast.

    Im weiteren benötigst du noch https://www.monacor.de/produkte/besch…ng/patl-100-xc/ oder ähnlich. Damit kannst du das bestehende 100V Signal in einen Verstärker einspeisen.

    mfG

    Uwe

  • erik_M
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    23
    • 12. Juli 2022 um 22:32
    • #4
    Zitat von Jürgen Klingel

    Ich gehe mal davon aus, es sollten bei Veranstaltungen vor der Kirchentür mehrere Dutzend Pax mit den Einlassungen der Geistlichkeit gut hörbar beschallt werden?

    Ganz genau. Meistens sind es halt von Frühjahr bis Herbst Begräbnisse, Abschiedsfeiern, Hochzeiten, ..., bei denen eben auch draußen Leute stehen. Ich schätze mal, dass da höchstens 50-60 Leute stehen. Im Halbkreis um den Lautsprecher.

    Zitat von UweLam

    Daher würde ich etwas suchen, bei dem du 20W je Lautsprecher hast.

    Schwebt dir da etwas vor? Ich hab jetzt erst gedacht, so kleine Verstärkermodule für ein paar Watt, die man an die Wand schrauben kann, bekommt man mittlerweile hinterhergeschmissen. Ist aber offenbar nicht so. Das nächste, was in Bezug auf die Leistung preis/leistungstechnisch attraktiv wäre, ist die Swissonic SA 125. Aber irgendwie gibt es dazwischen nichts, was günstiger als die Swissonic ist.

    Vielleicht muss es auch keine ELA/100V sein? Schwebt euch eine andere Lösung vor? Wir hatten es mal übergangsweise mit einer Aktivbox gemacht und dafür von ganz vorne nach ganz hinten zur Eingangstür ein XLR-Kabel gezogen. ist halt unschön. Ich fühl mich dem Laden zwar nicht wirklich verbunden, aber im Dorf unterstützt man sich nun einmal und dann soll es auch halbwegs professionell aussehen. :)

  • Online
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    • 12. Juli 2022 um 22:34
    • #5

    Bei vielen 100V Lautsprecher kann man die Lautstärke durch verschiedene Klemmen am LS selber (oft kryptisch z.B. mit 1/2 1/3 1/4 o.ä. beschriftet) einstellen.
    Daher würde ich erstmal prüfen, ob a) der entsprechende LS überhaupt auf 'Full Power' steht oder sich b) die anderen Lautsprecher reduzieren lassen, so dass der Verstärker entsprechend aufgedreht werden kann.
    Fall b) lässt sich auch mit externen 100V Lautstärkestellern z.B. aus Bremen, simulieren.
    Dann dran denken, dass schon einiges an Spannung auf einer 100V Leitung unterwegs ist, d.h. beim Ankoppeln eines Verstärkers an die 'Signalleitung' zumindest eine passive DI dazwischen.

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  • erik_M
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    • 12. Juli 2022 um 23:37
    • #6
    Zitat von TomyN

    Bei vielen 100V Lautsprecher kann man die Lautstärke durch verschiedene Klemmen am LS selber (oft kryptisch z.B. mit 1/2 1/3 1/4 o.ä. beschriftet) einstellen.

    Kenne das genaue Modell nicht und habe auch gar nicht daran gedacht, dass diese Möglichkeit besteht. Sehr gute Idee! Werde ich prüfen. Das wäre auf jeden Fall die kostengünstigste Lösung.

    Eigentlich müsste der Lautsprecher draußen auch mindestens so laut sein wie die JBL-Lautsprecher drinnen (aus elektrotechnischer Sicht kommt bei Parallelschaltung ja die gleiche Leistung an). Ich bezweifle, dass das aktuell der Fall ist. Nicht, dass der Lautsprecher selbst oder die Leitung schlicht hinüber/defekt ist.

  • Online
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    • 13. Juli 2022 um 07:02
    • #7

    Es kommt überall die gleiche Spannung an. Die Leistungsaufnahme kann durchaus unterschiedlich sein. Wieviel Lautstärke aus der Leistung wird auch.

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  • erik_M
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    • 13. Juli 2022 um 20:13
    • #8

    Rolle rückwärts! 😵‍💫 Ich war heute nochmal da, um Tomys Vorschlag zu prüfen. Es stellt sich heraus: Tatsächlich handelt es sich gar nicht – wie vom Klerus gestern behauptet – um eine 100V-Anlage, sondern um eine stinknormale Musikanlage (Sony SRP-P15 mit je 4x JBL Control 25 pro Kanal).

    Deshalb neue Frage: Gibt es hier vielleicht ein kleines Verstärkermodul (im Auto-HiFi-Bereich z. B. ist sowas ja gang und gäbe; das war so meine Vorstellung), das man an die Wand packen kann und an das man zwei Außenlautsprecher anschließen kann? Welche Außenlautsprecher würdet ihr empfehlen? :)

    Danke und sorry für die Verwirrung!

  • erik_M
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    • 13. Juli 2022 um 20:28
    • #9

    Ich dachte z. B. an so etwas wie einen JBL Stage A3001 mit 300W, aufgeteilt auf 2 Lautsprecher.

  • schotte
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    • 13. Juli 2022 um 23:10
    • #10

    Hallo,

    wieso unbedingt einen Verstärker der noch mit 12V extra gespeist werden muß der noch nicht mal einen 'Lautstärke Knopf' hat ??

    Kleinen Class D Verstärker oder "sonnst was" an alten Verstärkern beschaffbar ist nehmen der gleich auf 230V Netzspannung läuft und "Musikhörner" oder so etwas mit hohem Wirkungsgrad als Wetter feste Lautsprecher außen verbauen und gut ist ...

    ;) Schotte

  • erik_M
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    • 14. Juli 2022 um 00:38
    • #11
    Zitat von schotte

    gleich auf 230V Netzspannung läuft und "Musikhörner"

    Alles, was ich da finde, ist 100V ELA Technik... Und ich ging jetzt davon aus, dass man anderweitig, ohne 100V, günstiger dran ist.

    Zitat von schotte

    der noch nicht mal einen 'Lautstärke Knopf'

    Das sehe ich bei alten Klerikern nicht wirklich als Nachteil... Da soll keiner dran rumpfuschen gehen, nachdem ich mit dem Schraubendreher fertig bin. ;)

  • B_West
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    213
    • 18. Juli 2022 um 15:18
    • #12

    Moin aus Bremen,

    wo habe ich nur Überlesen wo die Lautsprecher positioniert sind und wie weit die Zuhörer entfernt sein werden? Hoch oben im Glockenturm ist ja nur der Verstärker oder hängen die LS in schwindelnder Höhe? Es gibt halt viel wetterfestes, das auch über Jahre hinweg seinen Dienst tut.

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