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  5. Boxen und Amps

Spannungsversorgung LAB FP2600

  • Hollebolle
  • 4. Oktober 2003 um 05:35
  • Hollebolle
    Beiträge
    48
    • 4. Oktober 2003 um 05:35
    • #1

    LAB Amps werden ja bekanntlich mit Schaltnetzteilen betrieben. Nun schreibt der Hersteller im Manual der oben genannten Endstufe, daß sie primärseitig mit einer Spannung von 180-265 Volt betrieben werden kann. Wenn ich mich nicht täusche, sind doch Schaltnetzteile so empfindlich gegen Spannungsschwankungen, oder? Wie kriegen die das nun hin? Für mich ist es wichtig, weil ich die Teile mal über einen Generator fahren muß. Ist dies zu empfehlen oder nehme ich da doch lieber Amps mit konventionellem Trafo.
    Danke Euch und schöne Grüße!

  • Fossi
    Beiträge
    2.034
    • 4. Oktober 2003 um 11:24
    • #2

    HAllo HolleBolle,

    wer sagt denn sowas?

    PWM (pulse-widht modulation) geregelte schaltnetzteile
    können she rgut Spannungsschwankungen im Netz ausgleichen, sofern die PWm regelung einwandfrei funktioniert.

    Schaltnetzteile haben den vorteil das sich bei Änderung der Taktfrequenz das Übersetzungsverhältnis Primär/Sekundär ändert.

    Demzufolge müssen sie bei z.B. geringerer Eingangsspannung nur die Taktfrequeenz erhöhen und schon steht Sekundär seitig wieder die gleiche Spannung zum betrieb der Endstufe zur verfügung als wenn 230V primär anliegen würden.

    Solch ein PWM regelung ersetzt natürlich keinen Kondensator im Netzteil, schafft es aber auch bei schwankender Netzspannung die Kondensatoren im Netzteil immer auf betriebsspannung zu halten.

    demzufolge Ideal für betrieb an generatoren, in bierzelten oder sonstigen Locationen wo Spannungsschwankungen auftreten können.

    Gruss Thomas

    blubb.

  • Manu
    Beiträge
    123
    • 5. Oktober 2003 um 10:11
    • #3

    Endstufen mit geregeltem Schaltnetzteil, sind in einem Festzelt nicht immer der große Vorteil. Wenn die Spannung im Zelt eh schon niedrig ist, ist das Stomnetz wohl auch etwas schwächer als normal, durch lange Kabelwege usw.. Wenn das Schaltnetzteil nun versucht die Ausgansspannung konstant zu halten, ändert das Netzteil das Tast -ja, Tast- verhältnis. Dadurch nimmt die Endstufe dann wiederrum mehr Strom auf. ...in einem ungünstigen Fall wird es dann mal kurz recht laut, und kurz danach dann ganz leise -denn ohne Strom arbeitet keine Endstufe-... Für solche Anwendungen hat eine Endstufe ohne geregeltes Schaltnetzteil wohl auch klare Vorteile. Vorausgesetzt, sie Arbeitet bis z.b. 150V verzerrungsfrei.

  • Hollebolle
    Beiträge
    48
    • 5. Oktober 2003 um 22:47
    • #4

    Vielen Dank für Eure Antworten. Dann hab ich das mit der Spannungsanfälligkeit bei Schaltnetzteilen wohl irgendwie durcheinandergeschmissen. Also dann werde ich auch diese am Generator betreiben.
    Schönen Gruß aus Köln

  • maddddin
    Beiträge
    66
    • 4. Dezember 2003 um 12:51
    • #5

    hi,
    hier ein paar daten zur lab serie. kommen zwar spät aber können nicht schaden:
    die 180-230 wechselspannung werden gleichgerichtet. diese schwankende gleichpannung (wenn netzschwankungen vorhanden sind) wird dann mit ca 30 kHz pulsweitenmoduliert. danach erfolgt wieder eine gleichrichtung auf konstante 135 volt arbeitsspannung der endstufe.
    an den endtransistoren liegt aber eine wariable maximale spannung um eine anpassung an die angeschlossene last vorzunehmen, um immer annähernd die gleiche power zu liefern. diese letzte eigenschaft unter anderem macht die labs so begehrt und vielseitig einsetzbar. ich frage mich warum andere hersteller so etwas nicht nachbauen.
    mfg martin

    maddddin

  • Wellenfront
    Beiträge
    2.083
    • 4. Dezember 2003 um 15:19
    • #6

    Im Gegensatz zu fast allen anderen Herstellern benutz die LAB einen Flyback-Converter.
    Dieser MUSS geregelt sein(sonst very hai voltage inside :P ).....ausser die Last wäre immer Konstant,ist sie bei musik wohl kaum... :wink:
    Andere Herstelle benutzen ungeregelte Halbbrücken Converter.
    Schaltnetzteile trennen sich bei unter/überspannung aus 2 gründen vom netz/Ansteuerung

    A:Treiber hat zuwenig U um den Transitor/Mos voll durchzusteuern
    B:Zuviel spunnung im zwischenkreis,elkos gefährdet,schaltransistoren gefährdet.

    Zu den Vorpostern/Inhalt äussere ich mich lieber nicht :wink: :D :wink:

    Was kostet ein Loch in der bassbox?

  • ProSound
    Profi
    Beiträge
    473
    • 5. Dezember 2003 um 10:51
    • #7

    Also ich bin auch ein Freund von Schaltnetzteilen. Nie Stress mit gehabt! Verstehe Deine Anmerkung also nicht wirklich!

    http://www.davidheuer.de

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