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Aktuelle Wahl für leistungsfähige 15 Zoll Bässe

  • uchrisu
  • 26. Juni 2024 um 21:00
  • uchrisu
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    • 26. Juni 2024 um 21:00
    • #1

    Liebes Forum,

    ich überlege mich an mein erstes Selbstbauprojekt zu wagen. Vor kurzem habe ich mir 2 Audio Zenit XP 210 als Topteile gekauft und suche jetzt eigentlich passende Bässe dazu. Da diese alleine aufbaubar sein sollen und da ich mit dem PKW nur begrenzte Transportmöglichkeiten habe, soll es vielleicht doch etwas kompakter sein als zum Beispiel ein XPW18 (240 Liter brutto), der zudem auch relativ teuer ist. Eine Alternative könnte im Hause Audio-Zenit der NLW 212 sein, welcher aber auch nicht der perfekte aktuelle Allroundbass ist.

    Daher kam mir jetzt die Idee es mal mit Selbstbau zu probieren und zwar am liebsten mit sehr Leistungsstarken 15" Bässen.

    Potentielle Kandidaten wären z.B.:

    AW Audio PS-Bass V2

    BS Tek BS.15s

    PlanSound PS-Slim15b

    Als Bestückung sieht man in den ersten beiden Gehäuse-Vorschlägen teilweise den gleichen Kandidaten:

    18 Sound 15NLW9401

    Im Plansound leicht abweichend:

    B&C 15SW100

    18s 15NLW4500

    Gibt es Erfahrungen mit diesen Vorschlägen, oder gibt es noch etwas "besseres"?

    Meine Anforderungen:

    - relativ impulstreu (kein reiner Bandpass)

    - Beim Tiefgang reichen 40 Hz -6 dB völlig aus

    - Gerne möglichst viel Pegel :)

  • DevFelix
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    • 26. Juni 2024 um 22:30
    • #2

    Der 18s 9401 ist natürlich ein Beast. Wenns mit dem -1mm Xmax dennoch in der Simu stimmig ist, würde ich allerdings lieber den 18s 15TLW3000 nehmen.

  • Fux
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    • 26. Juni 2024 um 23:01
    • #3

    Das begrenzende Element ist bei einer normalen Bassreflexkonstruktion das X-max.

    Ein nicht so teures und für sehr kompakte Bassreflexgehäuse mit Tunings zwischen 40

    und 45 Hz außerordentlich gut geeignetes recht neues Chassis ist der B&C 15TBW100. Hat zwar einen Ferritmagneten, aber kostet auch nur etwa 250,- €. Habe ich selbst schon verbaut und den Baubericht findest Du auch hier im Forum unter "Baubericht 1x 15" BR compact". Meine Gehäuse sind auf 41 Hz getuned und haben nur 73 Liter netto. (Herstellerbauvorschlag 95 L und Tuning auf 40Hz)


    Und wesentlich besser als ein Chassis zu suchen, was irgendwie noch einen halben Milimeter mehr Hub macht oder vielleicht ein dB mehr Wirkungsgrad hat ist es einfach zwei Bässe mehr zu bauen.

    Bei dem minimalen Gehäusevolumen der oben genannten Konstruktion ist das sogar vom Transportvolumen her noch drin.

    Viele Grüße,
    Fux

    Einmal editiert, zuletzt von Fux (26. Juni 2024 um 23:20)

  • uchrisu
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    • 27. Juni 2024 um 19:48
    • #4
    Zitat von DevFelix

    Der 18s 9401 ist natürlich ein Beast. Wenns mit dem -1mm Xmax dennoch in der Simu stimmig ist, würde ich allerdings lieber den 18s 15TLW3000 nehmen.

    Wieso würdest du den bevorzugen?

  • Fux
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    • 27. Juni 2024 um 20:56
    • #5

    Habe das kurz mal in meinem kompakten 73L Gehäuse simuliert:

    15TBW100, 15NLW9401, 15TLW3000

    Unter etwa 60 Hz haben alle 3 in etwa die selbe Maximallautstärke, wobei der 15TLW dafür in diesem kleinen Gehäuse eine extreme aktive Bassanhebung benötigt und damit um auf den gleichen Pegel zu kommen mehr als die doppelte Verstärkerleistung. (oder eben ein größeres Gehäuse als die anderen Beiden)

    Der 15NLW9401 spielt im eigentlichen Bassbereich in dem kompakten Gehäuse von 73L ähnlich dem 15TBW100 und ist über 100Hz (da wo es für eine Bassbox keinerlei Vorteil bringt) deutlich lauter als der 15TBW100. Der 15NLW9401 kostet etwa pro Stück einen Hunderter mehr, ist aber dank Neodymantrieb leichter. (wobei ich das Gewicht selbst mit dem schweren B&C Ferritchassis in so einem compakten, leichten Gehäuse nicht als so schlimm empfinde, da die Bässe ja eher am Boden stehen, aber das sieht jeder anders)

    Der 15TLW3000 kostet pro Chassis etwa 150.-€ mehr als der 15TBW100 und 100.- mehr als der 15NLW9401 benötigt aber entweder ein deutlich größeres Gehäuse, oder einen massiven Bassboost untenrum, was eine mehr als doppelt so starke Endstufe erfordert um auf den selben Maximalpegel im Bass zu kommen.


    Meine Wahl wäre der 15TBW100 und wenn es sehr aufs Gewicht ankommt und 100.-€ mehr pro Chassis keine Rolle spielen, dann würde der 15NLW9401 im gleichen kompakten Gehäuse auch gut spielen.

    Der 15TLW3000 bräuchte bei gleichem Amping ein deutlich größeres Gehäuse für die selbe Lautstärke im Bassbereich, so dass ich wenn ich das Mehrvolumen in Kauf nehmen würde, da eher gleich einen entsprechenden 18"er, welcher recht wenig Volumen benötigt, einsetzen würde. Der kann dann bei gleichem Hub auf Grund der größeren Membranfläche mehr Luftvolumen verschieben und damit mehr Maximallautstärke im Bassbereich erzeugen als der 15TLW3000, so dass der 15TLW3000 für mich raus wäre.

    Just my 2 cent, entscheiden was Du willst kannst nur Du selbst.

    Viele Grüße,
    Fux

  • DevFelix
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    • 28. Juni 2024 um 00:21
    • #6
    Zitat von uchrisu

    Wieso würdest du den bevorzugen?

    Meine Aussage ist hinfällig. s. Fux
    Deswegen aber auch: "Wenn die Simu stimmig ist" :)

  • uchrisu
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    • 30. Juni 2024 um 09:07
    • #7

    So, es wird jetzt der PS-Bass V2 mit 18Sound 15 NLW9401.

    Das Gehäuse von Fux finde ich in meinem Fall leider unpraktischer als das von AW Audio.

    Der Vorschlag von AW-Audio gefällt mir unter anderem wegen der offenen Dokumentation. Hier wird sehr offen dokumentiert, was geht und was nicht. Bei der Chassis-Auswahl würde ich mit dem 15NLW9401 jetzt einfach die Empfehlung übernehmen und da nicht groß herumexperimentieren.

    Vielen Dank für eure Anregungen. Falls gewünscht kann ich Fotos/Doku vom Bau hier mit reinstellen.

  • gnuesser
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    • 22. August 2024 um 08:38
    • #8

    Hallo uchrisu

    Habe deinen Bericht über den Bau von dem AW Audio PS-Bass V2 gelesen. Wow, riesen Respekt! Sehen super aus. :)

    PS-Bass V2 (ARLS) - Seite 2 - Selbstbau und Reparatur Lautsprecher und Boxen - PA-Forum (paforum.de)

    Hast du die Bässe mittlerweile mit dem XP210 schon im Einsatz gehabt? Genügen 2 Stück pro Top? Mich würde deine Meinung, vor allem auch über die AZ XP210 interessieren.

    Vielen Dank,

    Gruss Thomas

  • uchrisu
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    • 22. August 2024 um 19:31
    • #9

    Bisher habe ich sie nur bei mir zu Hause mal "leise" ausprobiert. Der erste große Einsatz kommt in etwa einer Woche. Danach kann ich gerne berichten.

    Mit den XP 210 bin ich durchaus zufrieden. Ohne Controller-Eingriffe klingen sie "okay". Mit etwas EQ-Hilfe klingen die aber sehr schön. Direkt und dennoch unaufdringlich.

  • uchrisu
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    • 1. September 2024 um 10:58
    • #10

    Kurze Rückmeldung nochmal von mir nach dem ersten "großen" Einsatz: Ich bin sehr zufrieden mit den Bässen!

    Gesten hatte ich sie auf einem Konzert mit. Metal indoor (grausige Akustik), Location für etwa 500 Leute, gefüllt mit etwa 150 (je nach Band mal mehr, mal weniger) Personen. Die Publikumsfläche wurde daher mit großzügigem FOH, extra Theke und Merchständen etwas verkleinert.

    Die Kombination ist der dort installierten Nexo-Anlage (M6-Linearray mit 18er Bandbässen) deutlich vorzuziehen. Dies bestätigte auch ein weiterer Tontechniker-Kollege. Sowohl im Bereich der Topteile klang es deutlich sauberer und die Bässe waren druckvoller und präziser. Oft hatten wir anstatt der Nexo-Bässe 4 L Acoustics SB18 dazugestellt. Im Nutzbassbereich bringen die ARLS V2 ähnlichen Pegel, sind dabei aber präziser. Es war ausreichend, aber für so eine Location und an dem Abend eigentlich nur Metal der härteren Art, wären zwei weitere Bässe allerdings auch kein Fehler gewesen.

    Dennoch bin ich beeindruckt, was aus diesen doch recht kompakten Dingern raus kommt.

    Eine Sache die mir beim Abbauen aufgefallen ist: An einigen Stellen hat sich der Schaumstoff etwas vom Gitter gelöst. Ich hatte ihn mit Adam-Hall Sprühkleber aufgeklebt. Ich vermute mal, dass durch die Vibrationen und den Luftzug der Bässe die nicht so festen Bereiche einfach runtergepustet wurden.

  • ruckzuck84
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    • 18. September 2024 um 21:55
    • #11

    Ich nutze in dem Bass den Oberton 15XB1200 und XB1201. Groundplan gemessen geht er linear bis 50hz und -3db bei etwa 38hz

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