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Deckelanhänger / Kofferanhänger mit Rampe (+ Erfahrungen zu Debon)

  • Hanseat
  • 13. Juli 2024 um 19:39
  • Hanseat
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    • 17. Juli 2024 um 13:34
    • #21

    Debon C300 (C400): Den C300 konnte ich mir genau ansehen. Der C400 war nicht verfügbar, dafür aber der C500, der ähnlich ausgestattet ist.

    Laut einem Verkäufer gibt es viel gute Erfahrungen mit der Serie und diese würde sich bestens verkaufen. Dafür gab es eher kritische Zwischentöne, als ich Henra als Alternative nannte. (Hm... beim anderen Händler war es umgekehrt. So richtig konkret wurde aber keiner von beiden. Wenig hilfreich.)

    • Die niedrige Ladekante ist ein besonderes Merkmal des Anhängers. Mit rund 34cm liegt er bis zu 20cm niedriger als manch anderer Koffer! Das ist gleichzeitig Vorteil wie Nachteil: Bei unebener Wegstrecke ist das Risiko des Aufsetzens natürlich größer.
    • Die Innenhöhe ist angenehm. Mit knapp 1,90m Körpergröße + Absatzhöhe habe ich immer noch etwas Kopffreiheit. Klasse.
    • Ob es an den Unmengen von Dichtungsmaterial liegt, das beim Bau des Anhängers großzügigst verbaut wurde (nicht immer sehr sorgfältig) - keine Ahnung, aber es riecht irgendwie stark danach. Die Dichtung an der Hecktür sieht nach einfacher Fensterdichtung aus dem Baumarkt aus (und sitzt nicht gerade fest). Das ist keine vergleichbare Lösung zu den dicken Dichtlippen an anderen Koffern.
    • An der Heckseite gibt es 6 kleinere Öffnungen, durch die Wasser eindringen kann. Vier an den Ecken der oberen Klappe, zwei unten an der Heckklappe. Das lässt sich gut erkennen, wenn man durch die Seitentür bei geschlossener Klappe gegen das Licht schaut.
    • Die Seitentür ist ganz nett, aber niedrig und sehr einfach gebaut. Es gibt keinen "Türgriff", sondern zwei kleine Riegel mit einfachem Mechanismus. (Vergleichsweise war die Seitentür bei einem Vezeko-Koffer massiv - fast schon wie eine Haustür (mit richtigen Beschlägen und Türfalle/Schloss).
    • Bei Verwendung der Ladeklappe als Tür dient der eine "Riegel-Haken" als oberes Scharnier. Funktioniert, ist aber sicher nicht für dauernde Anwendung optimal. Die Ladeklappe selbst liegt sehr flach (nur 10° Steigung sind konkurrenzlos!), hat allerdings vorne eine kleine Kante (ohne Abschrägung). Es bleibt auch zwischen Ladeklappe und Bodenplatte eine Lücke mit einem kleinen Versatz. Kein Problem für Motorräder - aber möglicherweise störend bei Rollen von Cases. Die Verriegelungsgriffe schauen am Boden liegend seitlich heraus.
    • Übliche Kofferanhänger haben einen massiven Stahlrahmen am Heck, der die Konstruktion stabilisiert. Beim Debon übernimmt anscheinend auch das Poly-Dach diese Funktion. Das ist nach meinem Eindruck vergleichsweise nicht ganz so stabil/verwindungssteif wie das bei konventionellen Koffern der Fall ist.
    • Das Fahrwerk sieht klasse aus und ist bestimmt nicht nur hübsch anzusehen.

    An einigen Stellen hätte ich auf eine sorgfältigere Verarbeitung gehofft.

    Bilder

    • Debon Dichtungsmasse 1.webp
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    • Debon Verschluss Seitentür.webp
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  • Hanseat
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    • 17. Juli 2024 um 13:36
    • #22

    Drei weitere Kofferanhänger von Unsinn, Vezeko und Henra. Alle drei sind dem Augenschein nach gut verarbeitet. Der Wandaufbau ist jeweils etwas unterschiedlich. Vezeko arbeitet in den Wänden mit einzelnen Wandelementen.

    Die Verarbeitung des Unsinn sieht ordentlich aus. Die Laderampe hat vorne eine recht dicke Kante - schwierig für Rollen von Cases. Auch der Übergang zum Ladeboden ist nicht ganz eben.

    Sehr gut gefällt mir die Innenhöhe, die mir mit 194cm noch ein paar Zentimeter Luft über dem Kopf lässt. Die durchsichtige Deckenplatte ist praktisch, wirkt aber fragil und leistet sicher keinen heftigen Widerstand, falls man mal ein Lichtstativ o.ä, zu hoch anhebt. Die dünnen Alu-Querträger waren teilweise leicht verbogen.

    Bilder

    • Unsinn - Decke (durchsichtig).webp
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    • Unsinn - Übergang Laderampe zu Ladeboden.webp
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    • Unsinn Profil außen Detail.webp
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    • Unsinn Unterboden 1.webp
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  • Hanseat
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    • 17. Juli 2024 um 13:38
    • #23

    Vezeko kannte ich noch nicht. Leider sind die Koffer der kleinen Gewichtsklasse nur sehr niedrig (160cm). Ausreichend Höhe hätte nur ein Tandem. Die Verarbeitung hat mir gut gefallen, soweit ich das beurteilen kann. Die Ladeklappe ist leider ohne abgeschrägten Übergang gestaltet, positiv aufgefallen ist die Seitentür, die geradezu von massiver Qualität ist und volle Höhe hat. Innen gibt es an der unteren Kante eine Art "Fußleiste" aus Multiplex. Habe ich so sonst noch nie gesehen.

    Bilder

    • Vezeko Innenraum 2.webp
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    • Vezeko Innenraum.webp
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    • Vezeko Seitentür Detail 2.webp
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  • Hanseat
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    • 17. Juli 2024 um 13:41
    • #24

    Schließlich habe ich noch einmaleinen Blick auf einen Henra-Koffer geworfen (zwar ein Tandem mit höherer Zuladung als benötigt, aber die Verarbeitung sollte die gleiche sein). Beim letzten Händler konnte ich leider den Innenraum nicht betreten, weil keine Stützen montiert waren, das konnte ich nun nachholen. Dabei ist aufgefallen, dass die 190cm Innenhöhe nicht ganz so großzügig ausreichen (die Schuhe tragen eben noch ein paar Zentimeter bei). Klingt unwichtig, aber beim Debon oder beim Unsinn hatte ich immer genug Luft. Die Laderampe mit dem flachen Übergang am Ende und dem nahtlosen und stufenlosen Übergang zum Laderaum gefällt mir sehr gut - eine wirklich gelungene Lösung.

    Die riesigen Profile und die GFK-beschichtete Sandwichplatte (25mm) machen einen guten Eindruck, auch insgesamt scheint der Anhänger gut verarbeitet zu sein. Etwas unschön ist die leichte Lücke hinter dem Rahmen am Heck, dort hat sich bereits Dreck eingenistet und zusammen mit Feuchtigkeit ein kleines Biotop entstehen lassen. Das passt nicht so zum sonstigen Erscheinungsbild. Dort wurde vermutlich die Dichtungsnaht vergessen (?)

    Bilder

    • Henra Innenraum.webp
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  • Hanseat
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    • 17. Juli 2024 um 14:31
    • #25

    Jetzt muss ich die Eindrücke erst einmal sacken lassen. Wie gesagt, ich mache das als Hobby und hab nicht jede Woche zu tun (Beruf und Familie bleiben weiterhin die Hauptsache). Da man Anhänger auch nicht dauerhaft auf der Straße abstellen darf, muss das Teil auf dem Grundstück stehen (und da hat Frau auch ein Wort mitzureden).

    Es bleiben gerade drei Alternativen. Da ja vielleicht auch andere Hobbyisten auf der Suche sind, hier möglichst kurz zusammengefasst meine Einschätzung dazu:

    Anssems GTB 1200 VT1 (3.679€ + Zubehör => rund 4.000€ - gebraucht ca. 3.000€)

    • 251x126cm Laderaum (83cm Höhe mit Deckel), Außenhöhe 140cm
    • 1200kg Gesamtgewicht (290kg + 910kg Zuladung)
    • Deckel öffnet sehr weit (35°), @80cm vor Front bereits 150cm Stehhöhe
    • 100km/h Stoßdämpfer kostet 175€ Aufpreis, Abstellstützen 155€/Paar
    • Alu-Bordwände, Deckel mit beschichteter Holzplatte, Rahmen aus etwas dünnerem Material
    • Zweiteilige Rückwand und Deckel werden jew. mit 2 Schlössern verschlossen => 6x abschließen!

    Für Hobby-Zwecke sicher ausreichend, eher nichts für den professionellen Einsatz. Dafür ist er außen sehr niedrig und lässt sich trotz des niedrigen Laderaums dank des steilen Deckels gut beladen. Die Rückwände der VT2/VT3-Varianten eignen sich nicht als Rampe.

    Koch mit Erhöhung auf 110cm/125cm (rund 7.000€ bzw. 7.450€ - gebraucht ca. 5.000€)

    • 250x150cm Laderaum (110cm/125cm Höhe mit Deckel), Außenhöhe dann ca. 170/180cm.
    • 1300kg Gesamtgewicht (260kg + 1040kg Zuladung)
    • Deckel öffnet nicht so weit (24°), durch Bordwanderhöhung @80cm vor Front 150/165cm Stehhöhe
    • 100km/h sind Standard, Stützen 102€/Paar (oben bereits eingerechnet),
      Alu-Boden gegen Aufpreis (rund 500€)
    • Kompletter Alu-Aufbau inkl. Deckelplatte, Bodenplatte von oben montiert (einfacher Austausch).
    • Verschluss mit nur einer Verriegelung + Schloss möglich

    Koch-Anhänger halten wohl ein Leben lang - zumindest gibt es gute Voraussetzungen dafür (und Nutzerberichte sprechen dafür). Aber sie werden wohl auch eher vom "Edel-Hobbyisten" genutzt, der sich den stolzen Preis gönnt (oder ein gebrauchtes Schnäppchen machen kann).

    Kofferanhänger (ab 5-6k €)

    Da gibt es nun zu viele, um ins Detail zu gehen. Aber offensichtlich die richtige Wahl für alle, die oft viel Material bewegen müssen. Von Blyss (als "Billigheimer") über Exoten (wie Debon) bis hin zu den üblichen Verdächtigen (Unsinn, Saris, Humbaur, Böckmann uvm.) sowie einigen mir bislang nicht bekannten (Vezeko, Henra, Sirius) gibt es eine Unzahl von Kombinationsmöglichkeiten. Ob mit Rampe oder Türen (bzw. der Kombi-Variante wie bei Debon oder Sirius), verschiedensten Wandkonstruktionen (diverse Sandwich-Lösungen) oder Gewichtsklassen nach Wunsch. Man sollte dennoch genauer hinsehen. Detail-Lösungen unterscheiden sich dann schon (z.B. bei den Laderampen und deren Übergang zum Boden und zum Laderaum).

    Vom vor kurzem noch "Kofferraum-kompatiblen"-Setup (klappt mit 4 Subs nicht mehr) zum "fetten Koffer" ist für meinen Einsatzbereich allerdings vielleicht doch einfach "too much". Wer den besten preislichen Gegenwert für das Gebotene sucht, wird sich aber wohl für einen Koffer entscheiden.

    2 Mal editiert, zuletzt von Hanseat (17. Juli 2024 um 21:31)

  • Lampenschubser
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    • 17. Juli 2024 um 14:40
    • #26

    ich Plädiere nach wie vor zum Koffer von z.B. Humbaur mit Laderampe. Vielleicht auch noch mit zusätzlicher seitlicher Tür

    Da ist auch ein sehr flaches Profil am Anfang angebaut.

    Den Koffer dann nicht zu niedrig um eine ordentlich lange Rampe zu haben und gut darin zu stehen.

    So ein Kofferanhänger eignet sich auch wunderbar als Lagererweiterung oder als Zeltersatz.

    Welchen Vorteil hat den ein Deckelanhänger gegenüber einem Kofferanhänger? Alleine schon wenn es Regnet/Stürmt/Schneit ist doch ein Koffer viel schöner.

  • Marcel
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    • 17. Juli 2024 um 19:39
    • #27
    Zitat von Lampenschubser

    So ein Kofferanhänger eignet sich auch wunderbar als Lagererweiterung oder als Zeltersatz.

    Oder FoH Platz im Notfall :)

    Meine Empfehlung würde auch zum Koffer gehen. Diese mittelhohen Anhänger sind irgendwie für mich nichts Halbes und nichts Ganzes. Klar reicht das erstmal. Und wenn mal die Band fragt ob das Schlagzeug noch mit kann? Oder ein paar Lightbars? Truss?? Der Koffer ist erstmal teurer, aber auf lange Sicht finde ich deutlich flexibler einzusetzen. Und auch relativ wertstabil anscheinend wenn ich mir den überschaubaren Gebrauchtmarkt so ansehe. Wenn jetzt nicht die Frau wegen der Höhe das Ding absolut nicht in der Einfahrt stehen haben will, spricht meiner Meinung nach nichts dagegen. Wer ein Häusle hat wird so einen Hänger immer wieder zu schätzen wissen, egal ob man zum Baumarkt gondelt, am Möbelhaus einen Schrank abholt, Grünzeug wegbringt oder oder... Klar ist die Stehhöhe erstmal zu hoch und nur toter Raum der mitbewegt wird. Aber den Innenraum kann man sich halt auch schon ein wenig einrichten, z.b. quer vor Kopf ein Regal bauen wo unten drunter z.b. die Bässe Platz haben und oben drüber Kisten mit Kleinkram ins Regal können. Oder Schlauchhalter an der Wand um Kabel aufhängen zu können. Die Möglichkeiten sind hier vielfältig.

    Und zuletzt auch noch Ladungssicherung! Das ist im Koffer deutlich einfacher, du kannst auch ohne Probleme weitere z.b. Airlineschienen nachrüsten, kannst mit Sperrstangen (horizontal & vertikal) arbeiten usw. Auch hier ist der Koffer deutlich im Vorteil finde ich.

    Eine Übersicht zu bekommen ist bei der Flut an Herstellern natürlich schwierig. Ein Hapert muss es wahrscheinlich nicht sein, der günstigere Saris tuts da auch. Ich würde mich da im mittleren Preissegment umsehen und das Passende auswählen. Das Einzige was meiner Erfahrung nach bei den günstigen und mittleren Modellen schneller Probleme bereitet ist die Elektrik. Aber selbst wenn man die nach 10 Jahren einmal komplett erneuern muss ist das kein Beinbruch. Komplette Sets bekommt man da mittlerweile auch schon fast nachgeworfen.

    Ich habe neben meinem Ifor Williams Koffer (8 Jahre) noch einen Anssems Tandemachser Aluhänger mit Planengestell (14 Jahre). Die Stoßdämpfer sind rostig und die Elektrik macht Theater, sonst sieht das Ding fast aus wie neu. Und der hat neben dem Umzug damals vor 14 Jahren auch schon tonnenweise Sand und Baumaterial geschleppt. Sollte für dich also locker ausreichen von der Qualität. Einzig...Elektrik. Ich frage mich manchmal wie so ein Schrott überhaupt zugelassen wird, aber das steht auf nem anderen Blatt. Bei dem Williams Hänger läuft das ganz anders, aber der kostet auch deutlich mehr.

    Edit: Danke trotzdem für die Übersicht inkl. Bildern! Die Mühe macht sich auch nicht jeder :thumbup:

    Edit2: Und wenn die Rampe wirklich mal zu steil sein sollte einfach vorne per Stützrad etwas anheben. Wenn deine Cases und Rollbretter gebremste Rollen haben ist das auch kein Problem.

  • Hanseat
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    • 17. Juli 2024 um 21:29
    • #28

    DANKE: Auch wenn es erstmal nicht so aussieht: Es hat mir wirklich SEHR geholfen, über die von euch genannten Argumente nachzudenken und sie in meine Überlegungen einzubeziehen. Nach aller Abwägung neige ich dennoch zum Koch-Deckelanhänger in einer recht hohen Version (die ich hoffentlich gebraucht günstiger bekommen kann):

    Der Laderaum ist fast so groß wie bei den Koffern, die ich sonst in Erwägung ziehen würde / bzw. sogar größer. Nur der Debon 400 wäre eine Ecke größer.

    Ladehöhe: Bislang plane ich "einlagig". Mehr als zwei Subs werde ich auch zukünftig nicht stapeln. Mit 125cm Höhe des Laderaums sollte ich daher auskommen (nutze PL-Audio B18, die sind kompakt). Und wenn der Raum im Anhänger für Musikerkram nicht mehr reicht, habe ich gegebenenfalls noch immer den Kofferraum meines Skoda Octavia (wenn nötig auch mit umgeklappter Rückbank).

    Truss geht nicht (und will ich auch gar nicht - für größere Lichtsachen habe ich jemand an der Hand).
    Für die äußerst seltenen Einsätze mit ganz anderen Anforderungen (höher/größer) kann ich mir immer noch einen dafür geeigneten Anhänger leihen.

    Langzeit-Beständigkeit (auch 20 Jahre und mehr): Aluminium ist nun mal pflegeleicht. Alu-Wände, Alu-Deckel und Alu-Boden. Das Auswechseln eines Holzbodens ist bei einigen Anhängern sehr aufwändig - und damit auch nicht günstig. Sich darum überhaupt keine Gedanken machen zu müssen, klingt super für mich.

    Gesamt-Höhe: Mit dem Koch kann man problemlos in eine Tiefgarage fahren oder ihn im beladenen Zustand zur Sicherheit bei jemand in der Garage unterstellen. Geht mit einem Koffer nicht.

    Ladungssicherung: Eine gut geplante formschlüssige Beladung ist sicher genauso gut (Tetris sei Dank). Und Verzurrösen am Boden bietet der Koch zumindest auch. Warum sollte es aber nicht möglich sein, gegebenenfalls auch noch Verzurrschienen nachzurüsten?

    Verladerampe: Das ist der einzige Bereich, den ich nachteilig empfinde. Eine mobile Rampe ist eben oft nur rund 70cm breit/schmal. Dagegen ist eine Rampe in voller Fahrzeugbreite einfach klasse. Bei Henra, Unsinn, Humbaur und anderen ist die Ladeboden-Höhe allerdings mit rund 52-54cm nicht niedrig und trotz 190cm Laderampe ergibt sich dann eine Rampenneigung von ca. 16 Grad. Das geht noch - ist aber nicht toll. Dazu kommt, dass bis auf Henra und anscheinend Sirius die Rampen am Boden und oft auch am Übergang jeweils noch einen kleinen Versatz aufweisen. Das geht mit einer guten mobilen Rampe besser - und mit einer entsprechend langen (Klapp-)Rampe kann auch eine Neigung von etwa 12 Grad realisiert werden.

    Das Regenproblem kann man lösen: Die oben genannten Deckelanhänger haben eine Reling am Deckel. Daran kann man problemlos eine Plane befestigen und unten mit Spannhaken am Boden einhaken. Dann geht auch ein Not-FOH (mit Tablet gibt's da heute aber viele Möglichkeiten). Vielleicht lasse ich mir dafür auch eine besondere Planen-Lösung anfertigen, mit der der Anhänger im Urlaub als "Zeltersatz" dienen kann. Und im Anhänger: Eurobehälter drunter, Platte drauf, dann ist genug Platz für zwei Isomatten.

    Einmal editiert, zuletzt von Hanseat (17. Juli 2024 um 22:52)

  • HenrySalayne
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    • 18. Juli 2024 um 15:02
    • #29
    Zitat von Hanseat

    Eine kurze Frage zur Rampe: Welchen Winkel sollte/darf die Rampe haben, um sinnvoll nutzbar zu sein?
    Beim Debon ist sie wegen der sehr niedrigen Ladekante mit 10° sehr flach, beim Unsinn sind es 14° (die Steigung fand ich subjektiv auch ganz o.k., hatte aber auch nur mich selbst dabei und konnte kein Equipment drüberschieben).

    Wenn die Rampe rollstuhlgerecht sein soll, sind es 6%; bei einem Trailer mit Anlege-Klapprampe sind es in der Regel 25% - 30%. Alles was irgendwie zwischen diesen Werten liegt, ist ok.

    Die Steigung ist weniger wichtig als die Oberfläche. Klar, eine Rampe ist irgendwann zu steil, aber eine schlechte (insbesondere rutschige) Oberfläche ist selbst bei flacheren Rampen schlimmer als eine steilere Rampe mit ordentlich Grip.

    Hinweis: Alle Fehler in diesem Beitrag sind KI-generiert.

  • Marcel
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    • 18. Juli 2024 um 16:26
    • #30
    Zitat von HenrySalayne

    Die Steigung ist weniger wichtig als die Oberfläche. Klar, eine Rampe ist irgendwann zu steil, aber eine schlechte (insbesondere rutschige) Oberfläche ist selbst bei flacheren Rampen schlimmer als eine steilere Rampe mit ordentlich Grip.

    Das ist was dran! Wenn man vernünftig stehen kann ohne weg zu rutschen relativieren sich ein paar Grad Steigung ganz schnell wieder. Es wär ja auch kein Ding der Unmöglichkeit sich 2m² Antirutschmatte oder Ähnliches zu besorgen und mit einem Höllenkleber fest mit der Rampe zu verbinden.

    Bei der Gelegenheit fällt mir grad noch das Kubana in Siegburg ein. Ich hab da schon mehrfach z.b. die ge-case-ten Leslies einer befreundeten Band alleine deren recht steile Rampe raus in die Tiefgarage geschoben ohne Probleme. Die haben da auch irgendeinen Gummibelag auf dem Brett und das geht super und ist deutlich steiler als z.b. meine Rampe am Hänger.

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