Hallo Zusammen,
die Suche und Google habe ich schon ausgiebig genutzt, doch leider findet man fast nur Themen zu Elektro und Techno
Ich möchte mir 2 Subwoofer für meine Garage bauen und gelegentliche Geburtstage Outdoor. Gespielt wird eigentlich alles Querbeet, aber ich behaupte Hiphop und Charts haben den Löwenanteil.
Eingeschossen habe ich mit aktuell auf die üblichen verdächtigen Thomann 18-500 und 12-280 W8, wobei der 18" leichter gebraucht zu bekommen ist.
Warum Selbstbau? Weil ich spaß am Basteln habe, ich habe mir mein fahrbares 19" Rack auch schon selber gebaut wo alles verstaut ist inkl. DMX Controller ![]()
Das ganze sollte auch gut Pegel haben und sollte bis Maximal 20-50PAX reichen, denn größer sind meine Party ned ![]()
Gehört habe ich bisher den LBH112 und PS-SUB 112, aber diese hatten mir zu wenig Pegel.
MTH 212 VX hat glaub ich zu wenig Tiefgang und beim LBH118 bin ich mir unsicher, der sollte aber vom Pegel reichen, wenn man 2 davon hat.
Ziel sind 2 x Doppel 12" oder 2x Single 18"
Vorhandene Hardware:
T.Amp E400 mit Billig Tops (diese werden noch ersetzt durch E800 mit JB-SAT 210 v2)
T.Amp E1200 für die 2 Subwoofer
Frequenzweiche: JB-System EC102 mit Low Cut 40Hz
Für Tipps, Ratschläge etc. bin ich immer offen.
Die Chassis sind nicht in Stein gemeißelt, spiegeln aber mein Budget gut wieder
Mehr wie 300€ für Chassis habe ich leider nicht und möchte ich für meine Verwendung auch nicht ausgeben.
Danke und Grüße
Matthias ![]()
Low Budget Sub für Charts, HipHop und RnB
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Bitte um Freigabe
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hell&dunkel
11. Oktober 2024 um 17:53 Hat das Thema freigeschaltet. -
Also mit einem Budget von 300.- € für zwei brauchbare 18" Chassis wird das nichts werden.
Da kosten ja die Thomann Hausmarken Teile schon mehr und zu denen finde ich nicht mal Thiele Small Parameter um ein Gehäuse simulieren zu können.
Immer noch günstig wäre z.B. zwei 1x18" Bassreflexboxen mit Celestion Power-ProX18 Chassis.
Als Netto Gehäusevolumen (also was als Innenvolumen übrig bleibt, wenn Du das Volumen von Chassis, von den Tunneln, Verstrebungen, Griffe usw. abgezogen hast) nimmst Du 150L und als Bassreflextunnel zwei orange 150er Abwasserrohre (KG-Rohre) jeweils 22 cm lang.
Das ergibt ein Tuning auf ungefähr 42-43 Hz und Das Chassis erreicht seine maximale Auslenkung im Übertragungsbereich erst bei etwa 1kW Eingangsleistung an 8 Ohm.
Die genannten Chassis gibt es beim TLHP, wenn Du dort angemeldet bist, für ein wenig über 200.- € das Stück. Viel billiger wirst Du nicht weg kommen, wenn sich der Selbstbau rentieren und am Ende etwas Anständiges herauskommen soll.
Beim Gehäusebau nicht die Innenverstrebungen vergessen, damit nicht die Holzplatten schwingen, sondern nur die Lautsprechermembran...

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Hallo Fux,
Also die Thomann Teile gehen unter 300 her.
18-500 für 150 pro Stück und 12/280 für 60 Euro pro Stück, daher auch dann 4x.
Gehäuse Vorschläge zu denen gibts ja genug davon mit Messdaten. Allerdings weiß ich nicht ob die für meine Musikrichtung tauglich sind. Bei YouTube finde ich nur Elektro mit den chassis.
Aber das genannte chassis hört sich auch sehr interessant an, nur die Abwasserrohre stören mich. Da müsste man aus Holz umrechnen und es anders bauen.
An die Verstrebung habe ich gedacht, aber danke ☺️
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Kein vernünftiger Lautsprecher klingt nur mit einer Musikrichtung und mit einer anderen nicht.
Wenn dem so ist, dann ist die Konstruktion ein arger Kompromiss, dessen schlechte Eigenschaften bei einer bestimmten Musikrichtung weniger auffallen als bei einer anderen.
Du kannst über eine hochwertige PA sowohl die Philharmoniker spielen lassen wie auch Metallica und es klingt immer gut.
Natürlich kann man den Reflextunnel auch als einen "Holzschlitz" der an den Wänden ansteht ausführen.
Dabei ergibt sich aber ein fallspezifischer Tunnelkorrekturfaktor für die Zunnellänge, der je nach Geometrie ganz verschieden ausfallen wird.
Sprich: Du kommst um Prototypenbau nicht herum.
Bei freistehenden runden Tunneln aus diesen Abwasserrohren stimmt die aus der Simulation hervorgehende Tunnellänge recht genau und Du ersparst Dir den Prototypenbau.
Im Prinzip kann man natürlich auch als Bestückung die Thomann-Teile nehmen.
Aber um kein suboptimales Zufallsergebnis zu erzielen, braucht man zwingend für die Simulation die Thiele Small Parameter des Chassis. Zu den Thomann-Teilen finde ich diese nicht.
P.S.
Diese ganzen Bandpassderivate sind nicht prinzipiell "besser" als eine Bassreflexbox, sondern erkaufen sich ihre Vorteile in manchen Bereichen mit Nachteilen in anderen Bereichen.
(Über Basshörner braucht man in der Größenordnung gar nicht nachdenken, denn die funktionieren prinzipiell nur im Rudel und brauchen dann natürlich auch adequate Tops dazu, damit das Sinn macht)
Bei der Basschassisauswahl ist jetzt weniger wichtig Durchmesser und Watt, sondern, Resonanzfrequenz (Fs), Gesamtgüte (QTS), Maximale lineare Auslenkung (x-Max) und um die benötigte Gehäusegröße schon mal abschätzen zu können auch das Äquivalente Luftvolumen (VAS).
Mit dem Schwingspulendurchmesser kann man schon mal die ungefähre elektrische Belastbarkeit des Chassis abschätzen und braucht sich nicht auf irgendwelche "Marketingwerte" zu verlassen.
Wie viel Luft Dein Chassis letzendlich verschieben kann, ergibt sich einfach aus der effektiven Membranfläche (Sd) mal der maximalen Auslenkung (X-max).
Um mehr Luft zu verschieben zu können als es ein einzelnes gutes Chassis kann, nimmt man dann halt mehrere davon.
Wenn die Resonanzfrequenz des Chassis "schön" tief liegt, glauben viele das wäre ein Qualitätskriterium, weil man das Gehäuse dann sehr tief abstimmen kann.
Die Problematik dabei ist, dass bei so einer tiefen Abstimmung in einer Bassreflexbox, die maximale Lautstärke etwa eine halbe bis eine Oktave oberhalb der Tuningfrequenz merklich geringer ist, da dort das Reflextuning der Box die Membrane nicht mehr richtig bedämpft und daher die Membranauslenkung sehr groß wird und somit vorzeitig das X-max erreicht wird.
Hier kommen dann, wenn es unbedingt so tief spielen soll, die doppelt ventilierten Bandpässe ins Spiel wo die zweite Kammer genau in diesem Bereich getuned ist und dort auch die Membran bedämpft. Kein Vorteil ohne Nachteil: So ein Bandpass spielt nur in einem recht begrenztem Frequenzbereich (daher der Name...) und die Box ist bei gleichem Tiefgang wegen der zweiten Kammer immer größer als eine Bassreflexbox.
Oder man nimmt einfach ein Chassis mit höherer Resonanzfrequenz und stimmt das Gehäuse höher ab, so dass dieser Einbruch bei der Maximallautstärke nicht vorhanden ist und bekommt dazu noch ein kleineres Gehäuse. (dann spielt's halt nicht ganz so tief, was aber oft auch gar nicht erforderlich ist)
Für eine Bassreflexbox, sollte die Gesamtgüte des Chassis (die beschreibt, wie weich oder hart das Chassis aufgehängt ist) auf alle Fälle nicht über 0,40 sein, da sich sonst eine "Dröhnbox" ergibt, die auf einer Frequenz besonders laut ist und drunter und drüber nichts kann.
Das Äquivalente Luftvolumen (VAS) beschreibt gewissermaßen die Federsteife des Chassis.
Das VAS ist nicht das empfohlene Einbauvolumen!
Jedoch läßt sich prinzipiell sagen, dass Chassis mit großem VAS für eine vernünftige Bassreflexabstimmung ein großes Gehäuse brauchen, und Chassis mit einem kleinerem VAS typischerweise mit einem kleinerem Gehäuse auskommen.
Es gibt zu den anderen Thiele Small Parametern auch noch einiges zu sagen, und diese müssen auch in ihrem Zusammenspiel und nicht voneinander losgelöst betrachtet werden, aber für eine erste Beurteilung eines Chassis will ich es mal hierbei bewenden lassen.

Es gibt natürlich auch noch andere wichtige Parameter, aber wenn die schon mal nicht passen, dann braucht man gar nicht erst weiterschauen.
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Naja auf Zufall hätte ich keine chassis in Gehäuse geschraubt.
Ich hätte mich dann doch schon an erprobte Bauten gehalten.
[Frei zum Nachbau] Lonely.TH18 [18“ Tapped Horn + the box 18-500/8A]Hallo Forumskollegen! ( m / w / d ) Achtung, DER kommt flach: "A Star Is Born" :lol2: So, jetzt mal Bescheidenheit beiseite, hier ist mein aktuelle…www.lautsprecherforum.euIch versteh schon was du mir sagen willst und das Thema ist eine Wissenschaft für sich. Will man Pegel verzichtet man meistens auf Tiefgang etc..
Zumindest bei den günstigen Chassis.
Und der vor dir vorgeschlagene sub ist scheint auch gut zu sein wenn man die xmax mit den thomännern vergleicht.
Mal schauen wo die Reise jetzt dann hingeht. Bis Ende November will ich auf jedenfall fertig sein mit den subwoofern.
Vielen lieben Dank auf jeden Fall für den ganzen Input und die Erklärungen.

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Ich für meinen Teil kann beisteuern, dass zumindest der Lonely.TH12 nicht so gut lief wie erwartet.
Wie es mit dem 18er aussieht, kann ich nicht sagen.
Wenn es auf die Größe nicht ankommt, kann ich ansonsten den Venti15 empfehlen (Zwar 15", geht trotzdem gut und würde eventuell passen).
+ Hoher Wirkungsgrad
+ Günstige Bestückung (Thomann 15LB100-8W) (Offiziell mit anderer Bestückung, ich hab sie mit dem Thomann Treibern selbst im Gebrauch)
+ Nutzbasskisten (Charts, etc) (s. Anhang)- Größe (190l Kisten)
- Aufwendige Konstruktion(s. Anhang)
Mit höherwertiger Bestückung (RCF LF15X401) sind es noch gut 5-6dB mehr(laut simu), aber das würde das Budget sprengen.
Insgesamt kann man auf jeden Fall sagen, dass man mit den Plänen von Jobst und Plansound im Bereich Budget-Selbstbau eigentlich nichts falsch machen kann.