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Charakteristik der Regler an Dynacord SL 1800

  • maton
  • 30. Oktober 2025 um 11:58
  • maton
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    • 30. Oktober 2025 um 11:58
    • #1

    Hallo zusammen,

    ich habe gerade nur 2 kleinere Boxen Fullrange knapp 175W RMS 300W Musikleistung zur Verfügung und möchte die mit der SL1800 betreiben.
    Ich wüßte gern, wie weit ich die Regler max. aufdrehen darf, damit die Lautsprecher keinen Schaden nehmen.

    Ist der Regler halbwegs linear, dann kann ich den auf etwa die Hälfte einpegeln. Im Handbuch findet man dazu leider nichts. Das Blockschaltbild zeigt auch nicht, welcher Poti da genau verbaut ist.

    Ader anders gefragt, was wären denn typische Anzeichen für eine Überlastung der Lautsprecher? Wahrscheinlich einmal kurz Peng und das wars dann?

    Danke und
    Beste Grüße

    M.

  • marce
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    • 30. Oktober 2025 um 12:02
    • #2

    Der Poti einer Endstufe beschränkt nicht die max. Lautstärke / Leistungsabgabe sondern sorgt nur dafür, dass Du die Endstufe lauter anfahren musst, um die Leistung abrufen zu können.

    Wenn Du also 100% sicher gehen willst (geht eh nicht, aber egal) musst Du den Eingangspegel beschränken durch einen vorgeschalteten Limiter (also zwischen Mischpult und Endstufe).

  • Lesekopf
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    • 30. Oktober 2025 um 12:03
    • #3
    Zitat von maton

    was wären denn typische Anzeichen für eine Überlastung der Lautsprecher?

    Zumindestens im nüchternen Zustand sollte man das mit gesunden Ohren früh genug merken.

    Wenns anfängt zu zerren, ist es zu laut.

    Wer nicht will, der hat schon.

  • Lesekopf
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    • 30. Oktober 2025 um 12:15
    • #4

    Mit den Potis der Endstufe kannst du die maximale Leistung nicht begrenzen, damit senkst du lediglich das Eingangssignal ab, dass du von deinem Mischpult etc. in die Endstufe schickst.

    Die Endstufe verstärkt die Spannung des Eingangssignals um einen konstanten Faktor.

    In diesem Fall beträgt der sog. Voltage Gain 32dB.

    Du kannst dir also ausrechnen, welche Spannung am Verstärkerausgang anliegt, in Abhängigkeit der Spannung des Eingangssignals.

    Da du die Impedanz der Lautsprecher kennst, kannst du den daraus resultierenden Strom berechnen und damit wiederum die Leistung, die an deine Lautsprecher abgegeben wird.

    Wenn du deine Lautsprecher nun wirklich schützen möchtest, musst du dafür sorgen, dass das Eingangssignal entsprechend gering bleibt.

    Dass macht entweder eine verantwortungsvolle Person am Fader oder ein richtig eingestellter Limiter im DSP.

    Wer nicht will, der hat schon.

  • maton
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    • 30. Oktober 2025 um 13:28
    • #5

    Ok danke schon mal, deshalb auch die Skala -∞ - 0. In einer ruhigen Minute werde ich das mal berechnen, jetzt sorge ich also erstmal dafür das Ausgangssignal (Master Out) vom Mixer (XONE:42) nicht übers Limit zu fahren.

    Einmal editiert, zuletzt von maton (30. Oktober 2025 um 15:24)

  • secluded
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    • 30. Oktober 2025 um 15:59
    • #6
    Zitat von maton

    jetzt sorge ich also erstmal dafür das Ausgangssignal (Master Out) vom Mixer (XONE:42) nicht übers Limit zu fahren.

    Hö ? Das geht ? Das is doch 'n DJ-Mixer...

    ...aus Hörensagen diverser DJ's habe ich in Erfahrung bringen können, daß DJ-Mixer angeblich erst im Roten Bereich funktionieren...


    iron

    "geht nicht" ? - gibt's nicht !

    ...ja, das war schon immer mein Avatar :evil:

    "Mit der Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens" (Friedrich Schiller, "Jungfrau von Orleans" )

  • Jürgen Klingel
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    • 30. Oktober 2025 um 16:36
    • #7
    Zitat von secluded

    ...aus Hörensagen diverser DJ's habe ich in Erfahrung bringen können, daß DJ-Mixer angeblich erst im Roten Bereich funktionieren...

    Da hatte ich mal ein Mixerchen, das hat aus dem Master-Out schon leicht gezerrt, wenn auch nur EINE LED im VU-Meter anging <X der Schaltplan brachte es ans Licht: Da hat man versäumt, die Auswerteschaltung hochohmig genug vom Audiosignal zu entkoppeln :rolleyes: Das war damals ein "GEMINI PMX-2000"...

    Mir fiel das auf, weil die ersten Akkorde von "Entre dos tierras" (Héroes del Silencio) immer mehr zerrten, als gewohnt, Pegel verringern brachte keinen Effekt. Ich hatte schon alles andere in der Signalkette in Verdacht...auch dynamische Piano-Anschläge in anderen Stücken klangen immer leicht "rotzig".

    Gerettet hatte mich der "Record"-Ausgang des Pultes, der war entkoppelt und klang sauber...den Masterfader nutzte ich nur noch fürs VU-Meter.

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

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  • Competent Person for Event Rigging according to IGVW SQQ 2 | Level 1 | Munich (English)

    Dienstag, 13. Oktober 2026 – Freitag, 23. Oktober 2026
  • Combined seminar for experts in lifting gear and lifting beam systems (AnschlägerPlus)

    Dienstag, 13. Oktober 2026 – Donnerstag, 15. Oktober 2026
  • Sachkunde für Veranstaltungsrigging nach SQQ2 | Level 1 | Köln

    Donnerstag, 15. Oktober 2026 – Sonntag, 25. Oktober 2026
  • Kombiseminar Sachkundiger für Anschlagmittel und Traversensysteme (AnschlägerPlus)

    Donnerstag, 15. Oktober 2026 – Samstag, 17. Oktober 2026
  • Kombiseminar Sachkundiger für Anschlagmittel und Traversensysteme (AnschlägerPlus)

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