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schwarze flecken auf CD´s

  • jeff
  • 11. November 2003 um 23:19
  • jeff
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    • 11. November 2003 um 23:19
    • #1

    achtung mit schwarzen flecken auf CD´s

    ich habe gerade eine sendung im NDR gesehen wo es um die speicherung digitaler daten bzw. deren verlust ging.

    u.a. hatten sie das beispiel der CD. wenn auf der CD schwarze flecken auftreten handelt es sich um einen schimmelpilz! (kein witz)

    die sich ja ganz gerne übertragen. also aussondern!!!

    der pilz führt zu datenverlust da er sich von der schutzschicht ernährt.

    wenn ich das richtig sehe kann man den bericht hier runterladen:
    http://www.ndr.de/tv/prisma/archiv/20031111.html
    (ich habs aber nicht probiert)

    grüße

    meine rechtschreibfehler sind urheberrechtlich geschützt und unterliegen der VG wort

  • slayer
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    • 12. November 2003 um 01:40
    • #2

    Dazu macht man Backups.

    Das ist das Problem - mit dem neuen Urheberrecht und der damit verbundenen Einschränkung der Privatkopie sind auch irgendwann die Klassiker jeder Musik-Sammlung dran.

    Abgesehen mal davon das die durchschnittliche CD ohnehin nach 20 Jahren trotz ordentlichem Gebrauch den Geist aufgibt. :evil:

    Der Schimmel ist gestimmt ne neue Erfindung der Musikindustrie um mal wieder ein bissl den Umsatz zu steigern :wink:
    Fehlt nur noch, das der sich mit kopiert...

    hauptsarre gitarre !

  • jeff
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    • 12. November 2003 um 01:50
    • #3

    das mit der weiterverbreitung ist wohl eine frage der drehgeschwindigkeit in bezug auf die sporenanzahl.

    soviel zum "backup"

    ich kauf mir einen antiseptischen allesbrenner :D

    aber mal ehrlich werden die CD´s beim brennen hiess genug um die sporen zu killen? eher nicht, oder?

    hast´e ma gaffa? ne aber mein sakrotan kannse haben. :lol: ...schluck :o

    meine rechtschreibfehler sind urheberrechtlich geschützt und unterliegen der VG wort

  • wora
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    • 12. November 2003 um 02:10
    • #4
    Zitat von "slayer"

    ...Abgesehen mal davon das die durchschnittliche CD ohnehin nach 20 Jahren trotz ordentlichem Gebrauch den Geist aufgibt. ...


    ich habe sofort meine CD´s, die ich mir 1983 gekauft habe, angehört.

    ergebniss:

    sie laufen alle noch einwandfrei.

    sogar mein erster CD player, ein philips CD100, läuft noch...


    wer verbreitet denn solchen unsinn??

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • jeff
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    • 12. November 2003 um 02:42
    • #5

    behalte deinen ersten CD player weil:

    http://www.cicable.com/de/news/jenseits0dbfs.htm

    http://www.studio-magazin.de/Leseproben/ Jenseits%20von%200%20dBFS.pdf

    und dann steuer mal ein digi pult aus :cry:


    (das die rheinländer auch immer vom thema ablenken müssen... tststs.)

    grüße

    meine rechtschreibfehler sind urheberrechtlich geschützt und unterliegen der VG wort

  • slayer
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    • 12. November 2003 um 05:41
    • #6

    Ich will ja damit nicht sagen das jetzt alle CD's nach 20 Jahren auf einmal nicht gehen.

    CD (gebrannt) - min. 3Jahre
    CD (gepresst) - min. 5Jahre > 100Jahre

    allerdings unter optimalen Lagerbedingungen. Das ist ja wohl nirgens der Fall. Wärme, Korrosion, Oxidation und Sonneneinstrahlung bekommt ja jede CD ab. Die Weichmacher in den Kunststoffhüllen und der Aufdruck sollen der Reflektionsschicht auch nicht sehr zuträglich sein. Besonders der Kopierschutz ist sehr nachteilhaft für die Lebensdauer, da dieser darauf beruht die Fehlerkorrektur von Anfang an falsch auszugeben. Und somit zu den noch entstehenden Fehler gleich mal schon ein ganzer Batzen da ist. Ich finde gerade das ist eine Frechheit und das Ganze dann noch CD nennen (zumal die Musikqualität auch noch vor die Hunde geht), aber das scheint ja hier zu Lande keinen zu stören (anders in UK)

    http://www.speicherguide.de/magazin/special0603.asp?theID=55
    http://www.fl-electronic.de/cd-recording/cd-haltbarkeit.html
    http://www.techwriter.de/thema/lebensda.htm

    hauptsarre gitarre !

  • 00Schneider
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    • 12. November 2003 um 12:53
    • #7
    Zitat von "slayer"

    Das ist das Problem - mit dem neuen Urheberrecht und der damit verbundenen Einschränkung der Privatkopie sind auch irgendwann die Klassiker jeder Musik-Sammlung dran.


    Laut neuen Urheberrecht ist es nur verboten, einen Kopierschutz zu umgehen, auch für private Kopien. Ist kein Kopierschutz drauf gilt weiterhin dass man Kopien zum privaten Gebruach herstellen darf, die je nach Gericht berühmten 7 Stück.

    Und zur Haltbarkeit: Kommt denk ich auf den Dye-Typ an. Bei Gold-Rohlingen haben die eine Haltbarkeit von 100 Jahren angegeben. :roll:

    Lautsprecher verstärken die Stimme, aber nicht die Argumente.

  • slayer
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    • 12. November 2003 um 14:19
    • #8
    Zitat von "00Schneider"

    Laut neuen Urheberrecht ist es nur verboten, einen Kopierschutz zu umgehen, auch für private Kopien. Ist kein Kopierschutz drauf gilt weiterhin dass man Kopien zum privaten Gebruach herstellen darf, die je nach Gericht berühmten 7 Stück.

    Davon rede ich doch...die mit Kopierschutz dürfen nicht kopiert werden und gehen viel schneller vor die Hunde. Abgesehen vom miesen Sound...

    Das ist wie wenn du auf ein Konzert gehst, kein Foto machen darfst. Das Konzert nach 10min zu Ende ist weil die Band super schlecht gespielt halt und du 50Euro für ne Karte bezahlt hast.

    Anderswo gibts wegen so was Riots...

    hauptsarre gitarre !

  • ProSound
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    • 12. November 2003 um 17:36
    • #9

    Tja auch das könnte man einen Virus nennen, nur eben biologischer Art! Aber mal im Ernst, wer hat denn Schimmelpilze auf seinen CD´s?!?

    :-?

    http://www.davidheuer.de

  • hell&dunkel
    Moderator
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    • 12. November 2003 um 19:12
    • #10

    Schimmelpilze brauchen zum Leben etwas organisches.*
    Zucker, Stärke, Fett.
    Wenn die CDs sauber sind, kann auch kein Pilz drauf leben.
    Alles nur Panikmache.

    Armin

    *Wenn ich mich täusche, dürft ihr rumnölen. :D

    Hier befindet sich i.d.R. die Signatur

  • jeff
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    • 13. November 2003 um 01:24
    • #11

    ne das mit dem pilz stimmt.

    es gibt n wissenschaftler der die dinger sammelt.
    die meisten sagt er gibts in ländern mit hoher luftfeuchtigkeit und hohen temperaturen. er hat aber auch einige exemplare vom bodensee.

    es liesse sich auch trefflich darüber streiten ob unsere kellerwände organischer sind als CD´s.

    da ja die meisten plastik sachen aus toten tierchen, die aus basaltschichten gepumpt werden bestehen, könnte da was organisches enthalten sein.(??)

    frag nen chemiker

    grüße

    BTW cd´s mit kopierschutz der auf beschädigungen oder dem einbringen von datenschrott besteht, entsprechen nichtmehr dem redbook standart und müssen gekennzeichnet werden.

    es handelt sich dabei nichtmehr um cd´s nach DIN daher wird bei beschädigungen von geräten die durch die cd herforgerufen werden keine! garantie übernommen!

    es hat cd´s gegeben die das betriebssystem von cd playern gekillt haben.

    ich kauf den schrott nicht!!!

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  • Mnyut
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    • 13. November 2003 um 02:48
    • #12
    Zitat von "jeff"

    ich kauf den schrott nicht!!!

    Ja, du nicht und ich hab auch schon vor 2/3 Jahren damit aufgehört, als mir die (technische) Qualität der CDs zu schlecht geworden ist (siehe Beitrag von dir oben).

    Aber was du und ich machen interresier nicht. Da drausen rennen genug Leute rum die das Zeug (noch) kaufen.

    Aber auch die Qualität der CD-Rs ist gesunken, kann ich selbst auch bestätigen. Mittlerweile bekommt man jeden Schrott verkauft. Vor einiger zeit wurde ja sogar noch Werbung auf der Verpackung gemacht, das man Rohlinge umtauschen kann.

  • jeff
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    • 13. November 2003 um 03:24
    • #13

    mich würde in bezug auf den link oben interessieren was einige denken was ihre hochtöner zu solchen signalen sagen?

    so ne nette ansamlung von rechtecken ist besimmt nicht der hit.

    es sei hier jedem empfohlen mal einen aktuellen madona hit in wavelap zu laden und die wellenform bei starker vergrößerung zu betrachten.

    und wenn man schon dabei ist layert das mal auf 8 bit/44.1.
    im a/b vergleich mit der 16 bit version höhre ich keinen unterschied. wie auch da ist keine dynamik! (rauscht nur n bischen am anfang und am ende.)

    ich will meine nichtlinearen harmonischen zurück!
    die nichtharmonischen könnt ihr behalten! :evil:

    grüße

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  • derautor
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    • 13. November 2003 um 11:49
    • #14

    Ich hab' die Sendung auch gesehen. Wenngleich die nicht ganz unrecht haben in Sachen Datenverlust gerade durch Inkompatibilität der Abspielgeräte in der Zukunft, so wurde für meinen Geschmack da doch ein wenig zu schwarz gemalt. Man muss seinen Datenbestand halt pflegen, sprich bei Formatwechseln Backups von wichtigen Sachen machen. Unwichtige Daten (um nicht zu sagen Ballast, und davon gibt's mehr, als man zunächst wahrhaben möchte) verabschieden sich so auf ganz natürliche Weise.

    Noch eine Frage: Gibt es hier noch mehr Leute mit Original-CDs aus den frühen 80zigern? Laufen die Scheiben noch? Kann irgend jemand von mittlerweile defekten CDs berichten? Wie sieht es mit der ersten Generation der beschreibbaren CD-Rohlinge aus? Würde mich brennend interessieren.


    es grüßt

    derautor

    Immer schön vorm Soundcheck herverkabeln.....

  • slayer
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    • 13. November 2003 um 15:12
    • #15

    Also, was meine ersten Original-CDs angeht...die habsch nicht mehr, da hat sich der Geschmack etwas gedreht. :wink:

    Aber meine ersten Selbstgebrannten...gehen entweder nicht mehr und wenn ja nur noch mit ganz viel gutem Zureden...waren aber auch nie die Top-Modelle...aber wer hat die schon...

    hauptsarre gitarre !

  • Audiowerk
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    • 13. November 2003 um 22:01
    • #16
    Zitat von "00Schneider"

    Laut neuen Urheberrecht ist es nur verboten, einen Kopierschutz zu umgehen, auch für private Kopien

    Ich bin mal sehr gespannt, wo das hinführt. Eine kopiergeschützte CD darf also nicht kopiert bzw. der Kopierschutz nicht umgangen werden. Wenn ich die CD jetzt aber doch erfolgreich kopiere, dann kann es sich doch beim Original nicht um eine CD mit Kopierschutz gehandelt haben, oder? Will sagen: Wenn ich trotzdem kopieren kann, dann hat die CD wohl keinen Kopierschutz gehabt. Oder der Kopierschutz, der da drauf war, ist eigentlich gar keiner, sonst hätt' ich die Scheibe ja nicht kopieren können. Also hab' ich mich nicht strafbar gemacht.

  • slayer
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    • 13. November 2003 um 22:15
    • #17

    Das Gesetz dazu ist noch nicht ganz ausformuliert. Der Richter wird im Zweifelsfall danach entscheiden, ob der Gedanke zur Raubkopie dahinter steht. Wenn jemand durch Abschalten der Autostart-Funktion einen Kopierschutz ausschalten, kann man dabei nicht unbedingt von einer kriminellen Handlung ausgehen. Wenn jedoch ein Programm zum bewussten Umgehen vom Kopierschutz eingesetzt wird ist das was anderes...

    hauptsarre gitarre !

  • Backliner286
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    324
    • 14. November 2003 um 11:35
    • #18
    Zitat von "starstage"

    Ich bin mal sehr gespannt, wo das hinführt. Eine kopiergeschützte CD darf also nicht kopiert bzw. der Kopierschutz nicht umgangen werden. Wenn ich die CD jetzt aber doch erfolgreich kopiere, dann kann es sich doch beim Original nicht um eine CD mit Kopierschutz gehandelt haben, oder? Will sagen: Wenn ich trotzdem kopieren kann, dann hat die CD wohl keinen Kopierschutz gehabt. Oder der Kopierschutz, der da drauf war, ist eigentlich gar keiner, sonst hätt' ich die Scheibe ja nicht kopieren können. Also hab' ich mich nicht strafbar gemacht.

    Es ist so wenn ich das richtig verstanden habe

    dass es sich um digitale Kopien handelt was also heisst:

    Du schmeisst die Cd ins Computerlaufwerk=Kopierschutz wirkt kannst also nicht mit compi abspielen .

    Wenn du die CD in nen normalen Player wirfst der über "line in" der Soundkarte angeschlossen ist kannst du aufnehmen und kopieren deine Kopie ist dann für dich legal aber nicht mehr digital sondern analog

    MFG Backliner286

  • MatzeRockt
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    2.370
    • 14. November 2003 um 14:43
    • #19
    Zitat von "derautor"

    Wie sieht es mit der ersten Generation der beschreibbaren CD-Rohlinge aus? Würde mich brennend interessieren.

    Also meine frühesten Selbstgebrannten sind von 1997 auf Kodak Rohling (15,- DM) mit nem 2fach HP Brenner (1300,- DM). Bis auf Kratzer vom Betieb sind keine Auffälligkeiten zu erkennen. Da sind modernere und vor allem wesentlich billigere NoName Rohlinge viel anfälliger für Verschleiss. Da verabschieden sich schon mal Teile der Leseschicht, oder vom Rand der CD her gammelt das Aluminium wie Sau. Häufig gespielte Tracks weisen Verschleiss auf, der vom Laser des CD-Players (nicht Brenner !) her stammt usw. Ist echt nen Graus. Und viele Original-CDs sehen aus wie schweizer Käse. Da kommt die MI mit Vorderungen von generellem Kopierverbot (nicht mal zu Back-Up Zwecken) gerade recht :evil:

    Grüße
    Matze

    "...stört es sie, wenn ich ein bisschen klatsche..."

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