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SPL Dynamaxx

  • 4Art
  • 14. November 2003 um 13:36
  • 4Art
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    6.135
    • 14. November 2003 um 13:36
    • #1

    In einigen älteren Threats wird ja öfter mal über den Dynamaxx philosophiert. Wir erhalten nächste Woche zwei Geräte zum Testen (grössere Konferenz mit Lifegig und so).

    Hier nun meine Fragen:

    - An jene, welche die Geräte nun schon einige Zeit haben (z.Bsp. Logi, Wust Werner etc.): Verarbeitungsqualität? Temperaturentwicklung im Rack? Sind wie bei anderen Geräten Blenden zwischen den Geräten nötig? (Sommer 2003 :oops: )

    - Wie reagieren Fremdtechniker auf die Geräte? Gab's schon mal Probleme (wir setzen in unseren Sideracks auch Drawmer ein)

    - Es wird ja öfter mal auf die fehlenden Regeleinstellungsmöglichkeiten (was für ein Wort...) hingewiesen: Hat schon mal jemand das Gerät an stark perkussivem Material gehabt? Wie geht's?

    - Ich bin ausserdem am EK netto Deutschland interessiert (bitte PN). Hier in der Schweiz ist das Gerät im EK teurer als beim Thomann im VK... :cry:

    Bitte: Ich möchte keine Alternativtipps, sondern Erfahrungen mit genau diesem Gerät!

    Herzlichen Dank für Eure Meldungen

    4 Art


    PS: Wieso überhaupt der Dynamaxx? Viele Alternativgeräte gibt's in der Schweiz nur über einen Vertrieb, der gemeinhin in unserer Szene als "der Apotheker" bezeichnet wird. (Ist ein Teil des Konzerns, welcher mit H anfängt und mit n aufhört...)

  • derautor
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    • 14. November 2003 um 15:28
    • #2
    Zitat

    Verarbeitungsqualität? Temperaturentwicklung im Rack? Sind wie bei anderen Geräten Blenden zwischen den Geräten nötig? (Sommer 2003 )

    Verarbeitung ist erstklassig! Habe bisher auch keine Probleme mit Temperatur feststellen können, und meine Dynamäxe befinden sich teilweise in recht "warmer" (weil Röhre) Mindprint-Gesellschaft.


    Zitat

    - Wie reagieren Fremdtechniker auf die Geräte? Gab's schon mal Probleme (wir setzen in unseren Sideracks auch Drawmer ein)

    Bisher keine Probleme. Das Gerät wird ja immer bekannter, und alle, die es bis dato noch nie benutzt hatten, waren ob der einfachen Bedienung und der exzellenten Performance äußerst angetan. Das ist übrigens auch der Grund, weshalb ich die benutze. Die Dinger sind ruckzuck eingestellt und funktionieren!

    Zitat

    - Es wird ja öfter mal auf die fehlenden Regeleinstellungsmöglichkeiten (was für ein Wort...) hingewiesen: Hat schon mal jemand das Gerät an stark perkussivem Material gehabt? Wie geht's?

    Ich nutze die Dynamäxe hauptsächlich für Vocals und E-Bass. Kick/Snare habe ich noch nicht probiert, da ist mir Drawmer oder Estec Dynatwo (klasse Gate/Comp-Kombi, wie ich finde) lieber (Geschmackssache halt...)
    Neulich habe ich mal zwei akustische Ovations damit bearbeitet und den Soft Limit-Modus benutzt - hat gut funktioniert

    es grüßt

    derautor

    Immer schön vorm Soundcheck herverkabeln.....

  • kalaus
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    185
    • 14. November 2003 um 16:08
    • #3

    hallo 4art,
    ich benutze drawmer 241, dbx 166 und dynamaxx parallel. von der verlaesslichkeit her hat mich noch keiner der drei geaergert. der klanglich unauffaelligste ist mit abstand der spl: mit dem ding lassen sich streicher, blaeser, zupfer und sogar summensignale beinahe plaetten, ohne dass es sonderlich negativ auffiele, ausserdem ist er aufgrund der unmengen von knoepfen blitzschnell eingestellt.
    der dbx ist auch nicht so deutlich hoerbar wie der drawmer aber erheblich auffaelliger als der spl.
    der drawmer ist deutlich beim bearbeiten zu hoeren, der klingt schon sehr schnell (auch bei geringer reduktion) dunkler, nicht im sinne von dumpf, da fehlt oben nicht wirklich sonderlich mehr, eher fetter.
    fuer unauffaellige kompression (ich mach halt viel akustisches zeug) finde ich den spl fantastisch. wenn ich was fetter haben will, dreh ich auch gerne am drawmer, der dbx liegt dazwischen, eher in der naehe von drawmer.
    temperaturprobleme hatte ich noch nicht mit den teilen, mit (ernst zu nehmenden) fremdmixern hab ich zu wenig zu tun, als dass ich schon beschwerden kassiert haette.....
    viel erfolg beim testen!
    kalaus

  • logi
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    862
    • 15. November 2003 um 11:33
    • #4

    Den Antworten oben kann ich nur zustimmen.

    Das besondere am SPL ist die Einfachheit ein Instrument (Stimme, Gitarre...) in den Mix zu bekommen: einfach den Regler weiter drehen, bis es weit genug "vorn" steht.

    Das Schöne ist die Unauffälligkeit des Sounds, er verändert sich kaum, für mich der beste Live Komp. den ich kenne. Persönlich kenne ich nur einen (Avalon) den ich mehr mag.

    Von der Schnelligkeit und Einfachheit her: Du drehst den Kompressionsregler nach rechts bis es reicht, dann holst du mit dem Gain Regler (nur auf die Anzeige achten) den Pegelverlust auf, das war`s :D

    In der Summe hatte ich ihn noch nie, andere Mischer, die ihn nicht kannten, haben ihn immer neugierig betrachtet und versucht. Dann kam eigentlich immer der SPL zum Einsatz :wink:
    Zweimal hatte ich Gespräche wo die Klappe sei, die die anderen Regler verdecke, hat sich aber schnell geklärt.

    Ich persönlich bin da Hammerhart: Ich setze das Teil überall ein, außer es ist ein Kompressionseffekt gewünscht (z.B. Pumpen, MoTown-Effekt).

    Selbst in der BD kann ich ihn gut leiden, ich muß nur aufpassen, manche Instrumente nicht zu weit nach vorne zu bringen und zu viel Dynamik zu verlieren.

    Vom "Klang" erinnert er mich an die optischen Limiter. Meiner Meinung nach gibt es durchaus bessere Komps, allerdings muß ich dann ziemlich fummeln und das funktioniert nur gut im Studio.

    Die Verarbeitungsqualität ist (gnadenlos) gut, stabil, alles flutscht und rastet sehr genau. Die Led-Anzeige ist etwas uneben wenn man mit dem Finger drüberfährt :D , tja, bisher haben die SPL alles an Unfreundlichkeiten weggesteckt, was ich so angeboten hatte (saunamäßige Hitze und Feuchtigkeit, Regengüsse, Klimaschwankungen, Kälte, usw.), bisher kein Ausfall oder Schwächeln.

    Zusammengefaßt: Ein Gerät was ich bedenkenlos empfehlen kann.

    Gruß
    Frank

    PS: Wg. Preis schick` mir eine PN

    Gruß Frank

  • Wulfson
    Verifiziert
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    1
    • 8. Dezember 2003 um 20:40
    • #5

    also wenn man das so liest, werd ich wohl die vorstellung eines 1066 für vocals gegen die eines dynamax tauschen...

  • logi
    Beiträge
    862
    • 9. Dezember 2003 um 17:49
    • #6

    Probier es mal aus und vergleiche die beiden direkt, vor allem wie schnell du zu den gewünschten Ergebnissen kommst, hat bis jetzt noch jeden überzeugt :D .

    Der Witz ist ja, du kannst den Komp so optimal einstellen wie du willst, kurze Zeit später stimmt einfach die Einstellung nicht mehr, das müßte dann ja intelligent musikgesteuert laufen; und so macht es der SPL.

    Ich erlebe immer wieder, das Techniker mit kurzem Griff die Kompression verändern, ja nachdem was gewünscht ist, habe ich bei "normalen" Komps so nicht beobachtet.

    Bisher habe ich für Effektkompression immer einen 166 oder 1066 genommen, habe jetzt mal die Effektkompressionstaste 8) des SPL probiert, fand ich sehr schön (tolles pumpen).

    Was ich allerdings noch nie probiert habe (will ich aber unbedingt) war die Dekomprimierung bei "Flachmugge".

    Und ja, ich bin ein absoluter SPL Fan (geworden) :D

    Gruß
    Frank

    Gruß Frank

  • Benny
    Beiträge
    754
    • 11. Dezember 2003 um 14:40
    • #7

    hi, bin auch spldynamaxx user und muss sagen, wunderbar... keine ausfälle kein gemotze... eigentlich immer ein gesprächsthema wenn die fremdtechniker kommen: ah, hast du den auch, was hasten damit schon gemacht, ich hab schon so und so und das und das...
    uneingeschränkt empfehlenswert!

    "...Wer den Durchfall hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen...!"

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