hallo,
wer von euch hat dieses "46664" konzert gestern nacht im zdf gesehen?
na da war was los auf der bühne!
die vocals von anastacia waren bei ihrem auftritt eine zeitlang nicht zu hören - schön das sogar bei so großen events mal was passieren kann - aber bei so vielen künstlern auf der bühne must du am foh ja kurz vor dem durchdrehen sein.
wer von euch hat schon mal bei einer ähnlich großen veranstaltung am foh gestanden?
wie läuft das so ab?
solche sachen schauen immer so unberechenbar aus oder wird da vorher schon geprobt?
ist der ablauf festgelegt oder doch sehr viel zufall?
danke für euere storys?
FOH Erfahrungen/Berichte bei Konzerten mit vielen Künstlen
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normalerweise besteht der torumanger oder Tonmann eines solchen künstlers darauf selbst den regler hoch zuzihen was natürlich für den livesound gilt für den Üwagen gilt anderes hier ist der tonmann alleine und einsam und alles wichtiger vorallem die regie kommunikation als der liveton auf dem sender.
ich hab mal als Field ton mann gearbeitet alles lief super alle funkies vollenpegel am empfangsrack und es tuacht im UPlink bild des Kommentators die einbeldenugn "TONStörunga auf"
da haste plötzlich den 200er puls.woher kams komplettes ton pult aus gefallen trotz drei Netzteilen
reperatur methode des tonmannes dumm angucken an aus machen die fein sicherungen rein und raus machen wutentbrannt dagen treten und lief wider 2min stress mehr nciht.
naja das pult hat das verhalten nie weider gezeigt
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Habe die Sendung nicht gesehen.
Naja wenn alles richtig live ist dann hat man entweder nen Digipult oder man hat mindestens 2 Analogpulte!
Dann ist das relativ einfach! Jedes Pult hat einen Mann zum bedienen! Dann kann man waehrend das eine Pult spielt das andere Linechecken und voreinstellen!
Natuerlich gibts beim Fernsehen immer Proben und dann muss man sich alles aufschreiben. Besser ist die Digiversion!Wenn Halbplayback ist das so ein bisschen wie DJ sein. CD an und Mikro an und ab gehts!
Das kann schon mal stressig werden ist aber gaengige Praxis! -
Meinst du jetzt alle gleichzeitig auf der Bühne oder einfach viele Bands und Künstler hintereinander?
Hatte beides erst am WE (Kömedianten, Live-Bands, Moderatoren), geht auch mit einem Mixer und 2 eingespielten Leuten, klaren Absprachen und Routine, ist aber stressig, da nach Murphy`s Gesetz... :wink:
Die für mich einzige brauchbare Möglichkeit sind Mutegruppen und schnelle Finger um die notierten EQ Werte vom Einpegeln wieder hinzukriegen, abgesehen von vielen Kanälen und einem haargenauen Ablaufplan (der nach der ersten Aktion sowieso nicht mehr stimmt).
Kompfortabel sind da Digitalpulte, allerdings habe ich an einer mal ziemlich geschwitzt, da sich immer mal wieder im Programm was ändert und ich nicht so schnell war :oops:
Das größte wo ich mit dabei war ging gleichzeitig über den Sender (NDR), die haben allerdings Ton separat gemischt und aufbereitet.
Waren zwei 40-Kanal Mixer mit jeweils 1 Haupttonmensch und 1 Assistenten. Hauptproblem-/ und aufgabe war die richtige Pegelstellung im Endmix (incl. Effekt- und dyn. Bearbeitung, was öfters wechselte) und lückenfreie Übergabe an den anderen Mixer.Das Blödste was ich mal erlebt habe war ein am Mikro gemutetes Hauptgesangsmikro, ich habe mich totgesucht (ca. 5 min. haben gereicht) bis ich dann ein anderes zugeteilt habe :-? ; sowas muß ich allerdings nicht mehr haben. Auch nett kommen falsch zugeteilte Kanäle (die man vorher nicht mehr kontroliert hat...).
Gruß
Frank -
so ich kann da glaube ich auch noch was zu sagen:
ich habs auch gesehen und fands von technischer sicht aus nur peinlich.
ok respekt dass die das alles live gemacht haben bei solch einem mega event mit so vielen kuenstlern, da sei einem mal der ein oder andere kleine fehler erlaubt, aber solche probleme wie die es hatten, habe ich noch nie erlebt:
das fängt an, mit dem ding an, dass anastacias mikro nicht funzte, sie dann bei Bono glaube ich reinsang, und der Techniker erst nach ner halben minuute angerannt kam.Dann Eurythmics: am klavier alles ok, die dame wechselt ans frontmikro im song, 1 min stille und der gesang nur über die audience mics zu hören.
und dann die ganze zeit über probleme mit feedbacks auf den monitoren, dass es nich mehr feierlich war. einmal gabs n richtig lautes pfeifen da hat die eine sängerin aber ganz schoen zusammen gezuckt, nun gut sie hatte sich auch nach unten gebeugt. so 1m von den monitoren entfernt und das mikro nicht weggehalten, trotzdem darf sowas nicht passieren.
und vor diesem song hat die sich auch noch hörbar beim monitor mann beschwert. armer junge.nun ich habe zwar nur die letzte 3/4 std. gesehen aber das hatte gereicht, obwohl mir die musik gefiel.
was mich halt interessieren würde, welche firma(en) war(en) da am start, vom ton her?
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Meine Erfahrung bei solchen Sachen, allerdings im kleineren Rahmen:
- Unbedingt Monitordesk
- Gute Bühnencrew, fixen Monitormann
- Compressoren in Fülle
Dann mit einer Band Soundcheck machen, vorher Miks etc. sinnvoll verteilen, erstmal Standard (Git re, Git li, 2*key stereo auf Di, 1*Bass auf DI, 5*Vox, Drumset), ordentlich beschriften
- Dann einfach die Band rauf, kurz mal Linecheck, und ab...Hab so mal 10 Bands in 12 Stunden gemacht, davon halt 9 ohne Soundcheck... aber ohne Compressoren würd ich es nie mehr machen...
Tomy
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Da haben dann wohl auch die Backliner und Bühnencrew nicht sauber gearbeitet.Denn wenn ich Backliner von anastacia gewesen wäre hätte ich zumindest die Funktion des Mikros kurz vorher gecheckt....also bei meinen Jobs prüfe ich grundsätzlich alles kurz vorher noch mal durch(und wenn es nur "stummer" Linecheck ist d.h. F.o.H. Mann gibt mir nur durch Winkzeichen zu verstehen das Signal kommt)