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  4. Selbstbau und Reparatur Lautsprecher und Boxen

BMS4590 unterschiedlicher klang

  • NoWay
  • 15. Dezember 2003 um 12:54
  • NoWay
    Beiträge
    776
    • 15. Dezember 2003 um 12:54
    • #1

    Hallo,

    wer hat auch die erfahrung gemacht dass wenn man dein 2" tauscht, also neues Diaphragma rein die teile auf einmal ganz anders klingen als zuvor? Wir haben langsam das Problem dass oft das linke Top anders kling als das rechte. Ham die da irgentwas in der Rezeptur geändert bei BMS oder was gibts da für nen Grund. Wir haben nämlich viele 4590er und wenn das so weiter geht müssen wir alle mal Tauschen. Gibts gleichartige Erfahrungen?

    Gruss NoWay

    SaDis - Veranstaltungsservice

  • Wolfgang
    Beiträge
    1.377
    • 15. Dezember 2003 um 13:03
    • #2

    ...

    Gruss
    Wolfgang

    Einmal editiert, zuletzt von Wolfgang (11. Februar 2005 um 03:09)

  • pm-acustics
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    3.542
    • 15. Dezember 2003 um 13:11
    • #3

    Hi,

    BMS Treiber speziell die Coaxe sollten immer gut 24h einrauscht werden.
    Erst dann erreichen langzeitstabile Werte.

    Grüßle

    Sven

    PISA! die Freiheit nehme ich mir ! ;)

  • rockline
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    • 15. Dezember 2003 um 14:59
    • #4
    Zitat von "pm-acustics"

    Hi,

    BMS Treiber speziell die Coaxe sollten immer gut 24h einrauscht werden.
    Erst dann erreichen langzeitstabile Werte.

    Grüßle

    Sven

    Und für wie lange??

    @No Way.......wie oft gehen denn die Treiber so kaputt? Scheinbar hast Du ja schon mehrere reparieren müsen, um den Trend des differierenden Klang feststellen zu können!

  • NoWay
    Beiträge
    776
    • 15. Dezember 2003 um 15:18
    • #5

    rockline

    Naja, so oft gehen sie nicht kaputt. Wenn dann hats schon seine Gründe, wir fahren die Tops halt oft mit Digam 5000 oder auch 7000 und dann volles Brett, da kommts schon mal vor dass was nachgibt, eigentlich immer bei den selben Mischern, wird aber vom Chef so in Kauf genommen. Mir recht, nur haben wir halt langsam 20 Tops die irgentwie nicht 100%ig zusammenpassen weil grad der 2"er am meisten auffällt wenn da was nicht ganz stimmt. Für den Konzertbesucher scheints egal zu sein, aber ich hör es halt und es is nicht so schön.

    Ich hab auch gehört dass bei BMS einer irgent welche wichtigen Details in der Herstellung Leim oder so mit sich ins Grab oder sonst wohin mitgenommen hat und es da scheinbar Probleme gibt. Is da was dran?

    SaDis - Veranstaltungsservice

  • Sound-Klinik
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    7.900
    • 15. Dezember 2003 um 16:00
    • #6

    ... daß der "Klang" einer neuen - gleichen - Schwingspule für das Ohr auf einer Veranstaltung hörbar ist, glaube ich eher nicht.

    Ich kenne diese Problematik, wenn plötzlich (mit passiver Weiche) die falsche Impedanz eingebaut wird (also z.B. 16 Ohm statt 8 Ohm ...) - oder ... gelegentlich raucht die passive F-Weiche gleich "teilweise" mit ab und die L-Werte (Spulen etwas geschmolzen) stimmen dann nicht mehr, wodurch sich der Klang dann etwas ( :wink: ) ändert.

    Bei zerschroteten Hörnern würde ich IMMER auch die Weiche checken !

    Viele Grüsse sendet

  • tthorsten
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    17.024
    • 15. Dezember 2003 um 16:10
    • #7

    sagen wir es mal so

    von den 40x KF 1215 klingt auch jede anderst die ich kenne und mal neben einander gestellt habe
    merkt mann aber erst wenn mann sie neben einaderstellt.
    bzw messungen macht und die übereinander legt.

    Das BMs da neproblem hat sit bekannt und nur durch sleektion zu beheben.


    bei 20 tops und unterschiedlichem alter leigen ja auch unter schiedliche treiber versionen vor schwankungen die immer da sind.

    2% sind sehr gut bei lautsprechern übelich sind 5-10% schwankung.


    wie kann man das lösen alle weichen chekken alle spulen auf einem horn messen.

    die hörner zu einander messen und die mit argen aus reisern mit sleektierten spulen versehen.

    und einfach immer identische paare mit einander auf die strasse schicken.

    Lautsprecherentwicklung nach mass
    Ansprechpartner für das Forums MUFU projekt

  • rockline
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    4.440
    • 15. Dezember 2003 um 17:08
    • #8

    Ich frag deshalb, weil mir das Thema defekte Membranen beim 4590 sehr gut bekannt ist. Wir haben zwar nur 8 Treiber, aber ich kenne fast alle von innen :D

    Nun ja...

    sound Klinik, wir fahren alle aktiv über BSS Mini und Omnicontroler.
    Bei passiven Weichen würde man den Unterschied 8 und 16Ohm ganz deutlich bemerken, die Trennfrequenz verschiebt sich ja aufs doppelte, bzw.die Hälfte!

    Beim BMS 4590 habe ich nach Membrantausch noch keinen großen Unterschied hören können.

    Letztens hatte ich wohl bei GAE Director (DE900) eine Membrane gewechselt - das kann ich nun (leider) hören: mehr und feinere Höhen!

    Die Ursache liegt im "Verschleiß" der Membrane. Irgendwie bekommen diese mit der Zeit merkwürdige "Knitter" und "Dellen" bevor die Spule tauschreif ist. Der Verschleiß kommt meiner Meinung nach durch liegende Lagerung. Staub rieselt vom Schaumstoff durchs Horn in den Treiber und lagert sich zwischen Phaseplug und Diaphragma ab.
    Sonst hätte ich keine Idee!

    Bei den Directortops werde ich nächstes Jahr alle Spulen proforma erneuern - bei 5 Jahre alten Tops wohl vertretbar.

    Unsere BMS Treiber sind in den anderen Tops keine 3 Jahre alt, und alles weitere siehe oben :-? .
    Stefan

  • pm-acustics
    Profi
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    • 15. Dezember 2003 um 17:30
    • #9
    Zitat von "rockline"

    Und für wie lange??


    Normalerweise für so lange bis sie halt hin sind :lol:

    Grüßle

    Sven

    PISA! die Freiheit nehme ich mir ! ;)

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
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    • 15. Dezember 2003 um 19:08
    • #10
    Zitat von "rockline"

    ... Letztens hatte ich wohl bei GAE Director (DE900) eine Membrane gewechselt - das kann ich nun (leider) hören: mehr und feinere Höhen!

    Die Ursache liegt im "Verschleiß" der Membrane. Irgendwie bekommen diese mit der Zeit merkwürdige "Knitter" und "Dellen" bevor die Spule tauschreif ist. Der Verschleiß kommt meiner Meinung nach durch liegende Lagerung. Staub rieselt vom Schaumstoff durchs Horn in den Treiber und lagert sich zwischen Phaseplug und Diaphragma ab.
    Sonst hätte ich keine Idee!

    ... nur eine Idee: die Treiber mit alten und neuen Schwingspulen an einem sauberem Horn messen und sehen, in welcher "Richtung" sich bei den "alten" etwas geändert hat (Impedanz- und Schallpegelverlauf). Möglicherweise könnte man daraus dann ableiten, woran es liegt.

    Viele Grüsse sendet

  • m.e.
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    26
    • 15. Dezember 2003 um 20:52
    • #11

    Hallo NOWAY!

    Bei den BMSern kommt es häufiger vor, daß die Membranen/Aufhängungen bei starker Belastung im Laufe der Zeit zerbröseln. Schau mal nach, ob die Membranen im alten Treiber noch ganz sind. Die Treiber fallen nicht direkt aus, sondern werden leiser! Ich habe schon div. Treiber mit diesem Fehler reconed.
    Gruß
    m.e.

  • rockline
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    • 15. Dezember 2003 um 22:02
    • #12
    Zitat von "m.e."

    Hallo NOWAY!

    Bei den BMSern kommt es häufiger vor, daß die Membranen/Aufhängungen bei starker Belastung im Laufe der Zeit zerbröseln. Schau mal nach, ob die Membranen im alten Treiber noch ganz sind. Die Treiber fallen nicht direkt aus, sondern werden leiser! Ich habe schon div. Treiber mit diesem Fehler reconed.
    Gruß
    m.e.


    Richtig.....aber erzähl das mal dem Hersteller!

    Nach deren Interpretation sind Fehler nicht auf Material zurückzuführen, sondern falsche Anwendung.

    Lachhaft....

    Man hat uns stehen lassen, als wären wir die einzigen mit zerrissenen Membran/Spulenverklebungen - als wären wir die einzigen Deppen der Welt, die es schaffen den tollen 4590 zu zerschießen :evil:

    Ich sag nur eins: JBL und B&C....gleiches Amping, Controler usw. und hält immer :P


    Bei unseren BMS hat sich jedesmal die Spule von der Membrane gelöst. Bevor (die elektrisch immer noch intakte) Spule ganz ab ist, wird der Treiber leiser. Das erklärt mitunter Soundunterschiede Alt gegen Neu.

    Nun werden die BMS Spione wieder grimmig wegen meiner Bemerkung zu den Dingern sein. Aber Probleme hat ja nur Rockline - von daher viel Spazzz mit den Treibern..... :D
    Stefan

  • Sound-Klinik
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    • 15. Dezember 2003 um 22:18
    • #13

    ... da ich bisher mit dem "Zerschreddern" vom Schwingspulen wenig bis keine (eigenen :lol: ) Erfahrung habe (... arbeite halt mit moderaten Pegeln :D:( aus welchem Material sind denn die Zentrierungen dieser Teile ???

    Viele Grüsse sendet

  • Sound-Klinik
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    7.900
    • 15. Dezember 2003 um 22:22
    • #14

    ... noch 'n Tip:

    Wenn 2"er zersägt werden, hat das manchnmal mechanische Ursachen !
    Daher überprüfe ich bei einem Weichendesign immer den Spannungsverlauf über der Frequenz.
    Wenn man im Bereich der Resonanzfrequenz des Treibers zu viel "Gas" drauf gibt, kann es vereinzelt "Probleme" geben ...

  • Wolfgang
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    1.377
    • 15. Dezember 2003 um 23:01
    • #15

    ...

    Gruss
    Wolfgang

    Einmal editiert, zuletzt von Wolfgang (11. Februar 2005 um 03:08)

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
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    • 16. Dezember 2003 um 09:56
    • #16

    ... wenn die Ausfälle bei passiven Weichen häufiger auftreten, hätte ich möglicherweise eine Erklärung ...

    Der Verstärker bedämpft (durch das i.d.R. umfangreichere Netzwerk) einen Horntreiber weniger als einen - mit "normaler" Weiche" angeschlossenen - Konustreiber für den Low-Mid-Bereich.

    Wenn man bei der Eigenresonanz (durch geeignete Maßnahmen im Netzwerk) nicht aufpaßt, treten in diesem Bereich manchmal recht hohe mechanische Kräfte auf, welche die Membran mit der Zeit "weich" kochen (Pegelverlust durch Materialermüdung) - in einigen Fällen führt dies auch schon mal - zusammen mit der Erwärmung im Betrieb - zum Abriss der Schwingspule.
    Durch Überprüfung des Spannungsverlaufs (über Frequenz) am Treiber kann man dies nachprüfen ... und manchmal hilft schon ein Parallelwiderstand am Treiber, der die Impedanzspitze absenkt.

    Es gibt wohl auch einige Industrieanbieter, wo sich Entwickler über sowas keine Gedanken machen ...

    Viele Grüsse sendet

  • tthorsten
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    17.024
    • 16. Dezember 2003 um 09:58
    • #17

    gebts dcoh einfach zu dass das zwar nen technisch intersantes konzept ist aber im endeffekt nen drecks treiber.

    Lautsprecherentwicklung nach mass
    Ansprechpartner für das Forums MUFU projekt

  • pm-acustics
    Profi
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    3.542
    • 16. Dezember 2003 um 10:24
    • #18
    Zitat von "tthorsten"

    gebts dcoh einfach zu dass das zwar nen technisch intersantes konzept ist aber im endeffekt nen drecks treiber.


    Klar deswegen benutzen ihn auch so viele !!!!

    Kopfschüttel

    Grüßle

    Sven

    PISA! die Freiheit nehme ich mir ! ;)

  • wg
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    576
    • 16. Dezember 2003 um 12:31
    • #19

    Hallo,
    es gibt keine 2 Treiber die Akustisch gleich sind.
    Die Mechanischen –Toleranzen sind zu groß.
    Gruß
    wg

  • BenjaminKratz
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    4
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    420
    • 16. Dezember 2003 um 12:32
    • #20

    Habt Ihr schon mal einen direkten Hörvergleich zwischen Euren B&C Treibern mit dem 4590 gemacht? Mir fällt zumindest beim Vergleich zwischen JBL, TAD und BMS auf, dass der BMS der einzige Treiber ist, der richtig weit runter geht im Verhältniss zu allen anderen. Selbst bei aktiver Ansteuerrung mit gleichem Setup. Dazu muss der 4590 aber richtig Hub machen zumal er ja bei weitem nicht die Membranfläche der anderen hat. Der ist ja auch der einzige 2" Treiber den ich kenne, der mit Hub angegeben ist. Ich würde einen direkten Hörvergleich machen und dann aktiv die Trennfrequenz suchen, bei welcher ein anderer 2"er die selben Tiefmitten macht wie der BMS. Ich könnte mir vorstellen, dass man den BMS deutlich höher trennen kann um den selben Höreindruck im Bezug auf die Tiefmitten zu erfahren. Aus diesem Grund könnte ich mir auch vorstellen, dass der BMS zu kleine Hörner mit zu tief eingestellter Trennfrequenz mit kaputten Aufhängungen quittiert.
    Gruß von Benjamin

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