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Digitales Equipment im Signalweg

  • Sound-Klinik
  • 17. Dezember 2003 um 09:00
  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 17. Dezember 2003 um 09:00
    • #1

    Obwohl digitale Controller und EQs ja heute erschwinglich geworden sind, fällt mir manchmal - besonders bei Gesang, Naturinstrumente (z.B. akustischen Gitarre), Becken vom Schlagzeug etc. - auf, daß es doch deutlich hörbare Unterschiede gibt.

    Daß es z.T. drastische Klangeinbußen gibt, hab ich schon vor längerer Zeit bei mehreren Soundkarten im Vergleich zu meinem SONY-Studio-DAT festgestellt.

    Ich habe jetzt keine umfassende "Reihenuntersuchung" möglichst vieler mit Digitaltechnik arbeitender 19"-Geräte gemacht (ist mir zu zeitaufwendig ...) - aber ich hab trotzdem mal einige Messungen gemacht.

    Auffällig waren dabei "durchwachsene" Gruppenlaufzeiten ... besonders bei einer recht verbreiteten Marke (...), weiterhin Schwankungen im Frequenzgang (inkl. Phase ...) und auch nichtlineare Signalverzerrungen.

    Bei direkten Hörvergleichen - mit und ohne digitalen "Klangverbesserern" - bemerkte ich eine größere Transparenz und Ortbarkeit bei einer "rein analogen" Signalverarbeitung.

    Da diese Effekte schon ohne Signalprozessing auftrat ("Effekte" auf "Off"), vermute ich die Ursache dafür bei den AD- und DA-Wandlern.
    Diese Klangveränderung traten übrigens - sowohl messtechnisch als auch gehörmässig - bei einem sehr verbreiteten (deutschen ...) Anbieter digitaler "Klanbverbesserer" weitaus stärker auf, als bei einem Anbieter aus Dänemark ...

    Habt Ihr sowas eigentlich auch schon einmal bemerkt - oder ist Euch dies eigentlich "egal", weil Naturinstrumente (wo man sowas z.T. recht deutlich heraushören kann ...) sowieso nicht mehr "Up-to-date" sind (... Hauptsache: BASS ! :wink: ) ?


    Viele Grüsse sendet

  • Schalldruck
    Profi
    Beiträge
    441
    Marktplatz Einträge
    1
    • 17. Dezember 2003 um 10:10
    • #2

    Bei welchen Soundkarten hast Du die Klangverschlechterung festgestellt?
    Bei internen Soundkarten ist klar, dass der Klang nicht perfekt sein kann. Analoge Signale, bzw. die DA-/AD-Wandlung _im_ Rechner ist prinzipbedingt eine Katastrophe, da sehr viele verschiedene Störfrequenzen übersprechen, z.B. PCI-Bus mit 100 / 133 Mhz, CPU-Frontside-Bus, Prozessortakt... Richtig schlimm wird es wenn Mikrofonsignale im Rechner verstärkt werden, da ist das Signal-Noise-Ratio ziemlich gering :)
    Zudem können durch Einstreuungen häßliche Nebeneffekte wie Intermodulationsverzerrungen auftreten. Wenn man sich mal überlegt welche Mühe sicher Hersteller guten Outbordequipments geben um Ihr Geräte richtig zu schirmen: Abschirmung für Netzteil, Abschirmung für Analogteil und Digitalteil getrennt, ev. separate Netzteile für Analog- u. Digitalteil - und dann stopfen manche einfach eine Sounkarte in den "störfrequenzverseuchten" PC und glaubt der Werbung - 24-Bit und alles wird gut. Selbst bei USB-Karten habe ich Zweifel in Bezug auf die saubere Stromversorgung...
    Bei dem Protools das ich hin und wieder nutzten darf hab ich bisherkeine Verschlechterung der Signalqualität / Ortbarkeit bemerkt. Aber Studio ist reines Hobby für mich, warscheinlich bin ich da ein Dilletant :)

    Viele Grüße, Oliver

    Die Intelligenz eines Autors steht meist in umgekehrt proportionalem Verhältnis zur Anzahl der verwendeten Ausrufezeichen.

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 17. Dezember 2003 um 17:51
    • #3
    Zitat von "Schalldruck"

    Bei welchen Soundkarten hast Du die Klangverschlechterung festgestellt?
    Bei internen Soundkarten ist klar, dass der Klang nicht perfekt sein kann. Analoge Signale, bzw. die DA-/AD-Wandlung _im_ Rechner ist prinzipbedingt eine Katastrophe, da sehr viele verschiedene Störfrequenzen übersprechen ...

    ... interne Soundkarten scheinen wirklich mehr Probleme zu machen - ich hab in meinem "Spiel"-Rechner (mit Cubasis, Sound-Forge und einigen anderen Tools zum "Basteln" - eine alte Platinium-live mit digitalen Ein- und Ausgängen - zum digitalisieren nehme ich allerdings lieber meinen DAT und gebe das Signal dann (wenn ich mal Demos brennen will) digital über dieses Teil auf den Rechner.

    Worauf ich mehr hinaus wollte, sind die teilweise deutlich hörbaren Klangdefizite bei 19"-Equipment - ich hab das auch bei Musikerkollegen (mit Mikros, die ich gut kenne oder selbst benutze ...) festgestellt.

    Irgendwie sollte es aber auch nicht verwundern, denn wirklich gute A/D-Wandler für Studios kosten eben auch "etwas" mehr, als manche digitale Komplett-Geräte in den Racks der Mucker und Verleiher zum "Soundprozessing" ...

    Viele Grüsse sendet

  • alter ego
    Beiträge
    1.933
    • 17. Dezember 2003 um 18:06
    • #4

    Ein weiteres Beispiel ist das allseits beliebte Yamaha 01v. Damit mich hier niemand falsch versteht - ich habe selber mehrere 01vs im Verleih, und glaube auch, mich hierfür nicht schämen zu müssen - aber bei kritischen akustischen Instrumenten wie Akkordeon, Harfe, etc. ist es mir bisher noch nicht gelungen, das 01v dazu zu bewegen, solche Dinge angenehm klingen zu lassen. Das Resultat ist meistens schon recht anständig - aber im Vergleich zu einer Analogschüssel klingt das ganze schärfer.

    laut statt hell!

  • Jens Droessler
    Reaktionen
    2
    Beiträge
    9.074
    • 18. Dezember 2003 um 00:55
    • #5

    Darf ich davon ausgehen, dass der dänische Anbieter TC Electronics ist, während der deutsche dann Behringer sein dürfte? Auf welche Geräte beziehst du dich explizit?

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
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    • 18. Dezember 2003 um 08:16
    • #6

    ... richtig getippt - messtechnisch es geht speziell um zwei Geräte, mit denen sich mehrbandige Kompression machen läßt (die sich bei beiden Geräten auch deaktivieren bzw. auf den Wert 0 einstellen lassen. Abgesehen von der bei einem Gerät inakzeptablen Signalverzögerung (B...) stellte ich die o.g. Unterschiede fest, die auch hörbar sind ("sogar" bei Bassdrum !).

    Das gleiche Phänomen habe ich auch bei (Digital-) Mixern (von einem Musikerkollegen) und EQs - vorwiegend bei hochwertigen "Tonmaterial" (... Taylor-Westerngitarre, KMS-Gesangmikro ... sowas benutzen wir ich in unserer Oldieband ...) - bemerkt.

    Hintergrund: Ich spielte schon mal mit dem Gedanken, mir für Oldiejobs ein kleines Digitalpult anzuschaffen - habe das dann aber aufgrund dieser Problematik "auf Eis" gelegt.
    Den Triple-C habe ich mir auch erst angeschafft, nachdem ich ihn etwas mehr als eine Woche vorab mit Live-Mitschnitten ausgiebig testen konnte.

    Mein Eindruck bei digital arbeitenden Geräten ist, daß die Möglichkeiten zwar immer (glücklicherweise ?) umfangreicher werden, aber (besonders im "bezahlbaren" Bereich) einige - hörbare - Abstriche an die Qualität gemacht wird - eine Thematik, die (wie ich meine ...) viel zu wenig angesprochen wird (... Hauptsache: alles digital).

    Vermutlich werden jetzt viele User (die mit einigen Low-Budget-Geräten arbeiten ...) dies als völlig abwegig abstreiten und die Einflüsse herunterspielen - aber: ich und einige Musikerkollegen konnten die Unterschiede hören - und ich weiß auch, was ich gemessen habe (und die Hersteller wissen das mit Sicherheit auch !).

    Wer es dennoch nicht glauben will: Hört Euch mal eine hochwertige Aufnahme mit Gesangsstimmen und akustischen Instrumenten über ein passables LS-Systeme an - Ihr werdet Unterschiede hören !

    Fakt ist: Jeder A/D- bzw. D/A-Wandler im Signalweg verschlechtert - mal mehr, mal weniger (je nach "Preisliga") - die Qualität des Signals.

    Viele Grüsse sendet

  • jeff
    Profi
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    421
    • 18. Dezember 2003 um 12:17
    • #7

    ich habe schon von einigen seiten gehöhrt das sich "billig" wandler in ihrer übertragungsqualitat drastisch verbessern sollen wenn man sie extern tacktet. natürlich mit einem guten und stabielen tackt.

    hast du sowas schonmal ausprobiert bzw. gemessen?


    grüße

    meine rechtschreibfehler sind urheberrechtlich geschützt und unterliegen der VG wort

  • Sound-Klinik
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    • 18. Dezember 2003 um 12:42
    • #8
    Zitat von "jeff"

    ... in ihrer übertragungsqualitat drastisch verbessern sollen wenn man sie extern tacktet. natürlich mit einem guten und stabielen tackt.

    hast du sowas schonmal ausprobiert bzw. gemessen?
    grüße

    ... hab ich nicht - ich wollte ja auch keine große "Reihenuntersuchung" losbechen lassen.
    Ich vermute die Fehler allerdings mehr bei der nicht so guten Linearität der Wandler.
    Wenn die Quantisierung nicht gleichmässig genug verläuft, führt dies zu Verzerrungen im Signal.

    Ich hab einen alten Philips CD-Player (CD-473), der noch mit (sehr guten !) 16-bit-Linearwandlern arbeitet (also nicht 1-bit ...) und über einen exzellenten, sauberen Klang verfügt.
    Besonders mit einigen audiophilen CDs hört man ganz deutlich Klangunterschiede im Vergleich zu neueren Geräten der mittleren bis gehobenen Preisliga.

    Vor 2 Jahren hatte ich mir einen Philips-DVD-Player (das Modell weiß ich nicht mehr ...) gekauft. Die Klangqualität bei CD-Wiedergabe war richtig scheußlich und ich hab das Gerät nach wenigen Tagen umgetauscht und mir dann ein (etwa doppelt so teures) Gerät von Onkyo (DV-S555) gekauft ... und der "alte" CD-Player klingt trotzdem immer noch - etwas- besser (... ich hab ihn immer noch ...).

    Viele Grüsse sendet

  • alter ego
    Beiträge
    1.933
    • 18. Dezember 2003 um 14:00
    • #9

    weil du das mit den Cd - Playern gerade sagst - ich habe einen älteren und einen neueren Denon Consumer - Cd - Player der 500 - Euro - Klasse. Laut Vertrieb haben beide die gleichen Wandler. Trotzdem klingt der alte besser... Woran liegts?

    laut statt hell!

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
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    • 18. Dezember 2003 um 16:54
    • #10

    ... die Wandler machen wohl das meiste aus - allerdings spielt das Laufwerk (... ein sehr gutes Laufwerk hatte z.B. einer der ersten CD-Player: der CD-100 von Philips - das war ein richtiger "Panzer" ...) und die Leistungsfähigkeit der Fehlerkorrektur eine Rolle ... besonders wenn die CDs nicht ganz sauber oder fehlerfrei sind.

    Viele Grüsse sendet

  • Jens Droessler
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    • 19. Dezember 2003 um 00:16
    • #11

    @ Sound-Klinik: Ohne jede Frage ist das 120 Euro-Gerät von Behringer schlechter ausgestattet als der Tripple-C..... Die Behringer-Kiste sehe ich ja auch eh in einer anderen Anwendung als den Tripple-C.

    Tripple-C = guter Ersatz für einen Kompressor als Insert
    Behringer-Kiste = Mastering für Hobby-Musiker

  • jeff
    Profi
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    • 19. Dezember 2003 um 04:13
    • #12

    vieleicht klärt dieser artikel in bezug auf CD player einiges:

    http://www.studio-magazin.de/Leseproben/ Jenseits%20von%200%20dBFS.pdf
    den hatte ich schonmal gepostet.

    da kann man dann schon etwas grübeln über digitale geräte im signalweg.


    grüße

    üprps....... ich seh gerade der link geht so nicht! einfach die alte nummer mit Strg C und Strg V

    meine rechtschreibfehler sind urheberrechtlich geschützt und unterliegen der VG wort

  • Sound-Klinik
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    • 19. Dezember 2003 um 09:10
    • #13

    ... ohne Leerzeichen gehts aber besser:

    http://www.studio-magazin.de/Leseproben/Jen…%200%20dBFS.pdf

  • Sound-Klinik
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    • 19. Dezember 2003 um 10:18
    • #14

    ... ich hab den Artikel von Fritz Fey gelesen - die Problematik mit den "Intersample Peaks" ist sicher nicht das einzige in den letzten Jahren verstärkt aufgetretenes Problem bei CD-Produktionen - aber erklärt vielleicht, warum gerade ältere CD-Player (mit ihrem z.T. noch "mehr analogem" Filterdesign) wohl besser mit manch neuer Produktion klarkommt.
    Auch wenn der Artikel nur ein Problem in der Digitaltechnik anspricht, sollte er m.E. von allen "Digital-ist-geil"-Freaks wenigstens mal gelesen werden.

    Generell zeigt sich, daß die sogenannten digitalen "Klangverbesserer" es wohl heute ermöglichen, den Frequenzgang (... wenigsten an einer Abhörposition im Raum ... :) ) zu "verbessern", die Dynamik in der Musik gegen null tendieren zu lassen ... und es auch völlig untalentierten Sängern (endlich ???) ermöglicht wird, wenigstens im Studio den richtigen Ton zu treffen ...

    Die hörbaren Unterschiede zwischen Digitalequipment von "Ohringer" und TC liegen aber m.E. nicht (... nur ?) am o.g. Problem.

    Bei der Digitaltechnik wird immer argumentiert, daß es keine Verluste gibt (was gelogen ist - es wird mit einer bestimmten, endliche hohen Abtastrate gearbeitet), daß Rauschen kein Problem mehr ist (auch gelogen, es gibt Quantisierungsrauschen - und der Headroom ist geringer, weil es oberhalb von 0 dB sofort hörbar verzerrt ...) u.v.m.

    Sicher, wenn das Signal erst einmal (mit wirklich guten Wandlern ?) digitalisiert wird und SOLANGE WIR AUF DIGITALER EBENE BLEIBEN (!), haben wir keine Verluste und die Bearbeitungsmöglichkeiten (ob sinnvoll oder nicht ...) sind nahezu unbegrenzt.
    NUR: irgendwann kommt dann ein (hoffentlich guter ?) D/A-Wandler ins Spiel. Und ab hier ist ist es dann mit der tollen digitalen Welt wieder vorbei.

    Um keine Mißverständnisse aufkommen zu lassen: ich setze selbst auch digitales Equipment ein (Live-Mitschnitte auf DAT, Mastering mit digitalem Multibandkompressor, mehrere digitale Hallgeräte, digitale Delays usw.).

    Aber: zum Mischen bleibe ich (erst einmal) bei analog, bei Single-Kompression (z.B. Gesang) bleibt es bei mir analog - dto. bei der Verstärkertechnik (kein Class D !).

    Viele Grüsse sendet

  • Hubert Barth
    Profi
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    1.416
    • 20. Dezember 2003 um 17:54
    • #15
    Zitat von "Sound-Klinik"

    ... richtig getippt - messtechnisch es geht speziell um zwei Geräte, mit denen sich mehrbandige Kompression machen läßt (die sich bei beiden Geräten auch deaktivieren bzw. auf den Wert 0 einstellen lassen. Abgesehen von der bei einem Gerät inakzeptablen Signalverzögerung (B...) stellte ich die o.g. Unterschiede fest, die auch hörbar sind ("sogar" bei Bassdrum !).

    Was die Latenz angeht. Bist Du sicher daß Du den Lookahead bei der B* Kiste runtergedreht hast?

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
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    7.900
    • 20. Dezember 2003 um 18:02
    • #16

    ... wie meinst Du das beim Ultramizer ?

    Viele Grüsse sendet

  • Jens Droessler
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    • 20. Dezember 2003 um 18:45
    • #17

    Nunja, vielleicht sieht das ja beim UltraDyne auch anders aus.....

  • Hubert Barth
    Profi
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    1.416
    • 21. Dezember 2003 um 17:30
    • #18

    Zumindest bei der Prototypensoftware des Ultradyne die ich in meinem UC drin hatte konnte man den Lookahead im Setup einstellen.
    Habe mich zugegebenermaßen seitdem nicht mehr mit den Kisten befaßt.

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