Obwohl digitale Controller und EQs ja heute erschwinglich geworden sind, fällt mir manchmal - besonders bei Gesang, Naturinstrumente (z.B. akustischen Gitarre), Becken vom Schlagzeug etc. - auf, daß es doch deutlich hörbare Unterschiede gibt.
Daß es z.T. drastische Klangeinbußen gibt, hab ich schon vor längerer Zeit bei mehreren Soundkarten im Vergleich zu meinem SONY-Studio-DAT festgestellt.
Ich habe jetzt keine umfassende "Reihenuntersuchung" möglichst vieler mit Digitaltechnik arbeitender 19"-Geräte gemacht (ist mir zu zeitaufwendig ...) - aber ich hab trotzdem mal einige Messungen gemacht.
Auffällig waren dabei "durchwachsene" Gruppenlaufzeiten ... besonders bei einer recht verbreiteten Marke (...), weiterhin Schwankungen im Frequenzgang (inkl. Phase ...) und auch nichtlineare Signalverzerrungen.
Bei direkten Hörvergleichen - mit und ohne digitalen "Klangverbesserern" - bemerkte ich eine größere Transparenz und Ortbarkeit bei einer "rein analogen" Signalverarbeitung.
Da diese Effekte schon ohne Signalprozessing auftrat ("Effekte" auf "Off"), vermute ich die Ursache dafür bei den AD- und DA-Wandlern.
Diese Klangveränderung traten übrigens - sowohl messtechnisch als auch gehörmässig - bei einem sehr verbreiteten (deutschen ...) Anbieter digitaler "Klanbverbesserer" weitaus stärker auf, als bei einem Anbieter aus Dänemark ...
Habt Ihr sowas eigentlich auch schon einmal bemerkt - oder ist Euch dies eigentlich "egal", weil Naturinstrumente (wo man sowas z.T. recht deutlich heraushören kann ...) sowieso nicht mehr "Up-to-date" sind (... Hauptsache: BASS ! :wink: ) ?
Viele Grüsse sendet