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Erfahrungen mit dem PM1D und der Heritage 3000/4000 etc.

  • Timbo
  • 19. Januar 2004 um 19:00
  • Timbo
    Beiträge
    22
    • 19. Januar 2004 um 19:00
    • #1

    Hallo alle miteinander!

    Ich hab hier ein kleines Anliegen an euch und es wäre echt super von euch lieben Tonmenschen, wenn ihr einem angehenden Audio Engineer dabei behilflich sein könntet. Folgendes:
    Ich schreibe gerade an meiner Facharbeit und möchte gerne von euch folgendes wissen:

    Wie sind eure Erfahrungen mit dem PM1D oder einer Heritage?
    Welche positiven und negativen Eigenschaften sind euch aufgefallen?
    War die Bedienung kompliziert oder ehr nach dem intuitiven Prinzip?

    dazu noch ein paar statistische Angaben von euch selbst:
    Wie alt bist du?
    Wie lange bist du schon im Geschäft?
    Wo arbeitest du (Messe, Theater, Veranstaltungsfirma, etc)?

    Ich bitte euch, mir nur eure Erfahrungen zu berichten, ich möchte keine 'besser oder schlechter' - Diskussion hier anfangen.

    Eure Meinungen sind wirklich wichtig für meine Arbeit, deshalb bitte ich nochmals alle mir zu helfen!

    Postet alles, was ihr an Erfahrungen habt, ihr helft mir damit sehr!

    Vielen Dank schonmal für eure Mühen!

    MfG
    Tim

    -------------------------------------------------------
    Es ist erst Rock'n'Roll, wenn es überall rot blinkt...

  • Audiobuddy
    Profi
    Beiträge
    357
    • 19. Januar 2004 um 20:58
    • #2

    Das klingt mir doch so, als hätten wir das schonmal gehabt....
    Willst Du zufällig diese beiden "Digitalpulte" miteinander vergleichen..?


    spezifizier doch mal genauer, was in deiner Diplomarbeit so abgehandelt werden soll.

    Grübel....,

    audiobuddy

  • Timbo
    Beiträge
    22
    • 19. Januar 2004 um 21:37
    • #3

    Wie ich damals bereits gesagt habe, habe ich mich dort mangels Infos und fehlendem wissen in der Formulierung des Textes etwas verhauen, ich hoffe, das wird mir nicht bis an mein lebensende nachgetragen.
    Ich versuche in meiner Facharbeit etwas über die verbreitung und die Akzeptanz des PM1D zu schreiben, deswegen diese Fragen.

    Also, wer mir helfen möchte, beantwortet bitte einfach nur die Fragen, da ich leider etwas unter Zeitdruck stehe kann ich nicht auf alle fragen eingehen, aber wer will, dem schick ich nach getaner arbeit ein exemplar :)

    gruß
    tim

    -------------------------------------------------------
    Es ist erst Rock'n'Roll, wenn es überall rot blinkt...

  • sachsensound
    Verifiziert
    Beiträge
    1.006
    • 20. Januar 2004 um 14:00
    • #4
    Zitat von "Audiobuddy"


    ...Willst Du zufällig diese beiden "Digitalpulte" miteinander vergleichen..?...

    audiobuddy

    Aha, da habe ich anscheinend was verpasst, dachte ich doch das wären beide Analogpulte :lol: :lol: :lol:


    MfG

    Mike Schmidt

    http://www.sachsen-sound.de
    0171 / 3674891

  • Hubert Barth
    Profi
    Beiträge
    1.416
    • 20. Januar 2004 um 14:51
    • #5

    TIP: Kontaktiere mal den Yamaha Vertrieb wer in D ein PM1D hat. Dort dann gezielt nachfragen. Außerhalb dieser Firmen wirst Du wenige Leute finden die echte Alltagserfahrung mit dem Gerät haben.
    Ich habe erst einmal eins aus der Nähe gesehen als wir drüber gespielt haben, die Basisfunktionen fand ich sehr übersichtlich, garstig wird es aber wenn man am Setup was ändern will. Dafür hat man mit der Kiste unglaubliche Möglichkeiten.

  • KREISS
    Profi
    Reaktionen
    2
    Beiträge
    4.542
    • 20. Januar 2004 um 22:46
    • #6
    Zitat von "Hubert Barth"

    ...garstig wird es aber wenn man am Setup was ändern will...

    Wie meinst Du das genau?

    Gruß
    Kai

  • sachsensound
    Verifiziert
    Beiträge
    1.006
    • 20. Januar 2004 um 23:48
    • #7

    Ich sage mal ganz ehrlich: Ich fühle mich auch noch ein Stück wohler an einer großen Analogconsole als an einer Digitalen. Ich bin mir aber dafür einfach manchmal zu unsicher wenn ich dort durch div. Menüs drücke. Ist aber sicher nur eine Übungsfrage.

    MfG

    Mike Schmidt

    http://www.sachsen-sound.de
    0171 / 3674891

  • tonblind
    Beiträge
    96
    • 21. Januar 2004 um 10:11
    • #8

    Nur gut !!! Durfte an einem der Ersten in Deutschland ausgelieferten PM 1D arbeiten . Bin von Haus auch absuluter Analogfreak , muss jedoch sagen , das es Yamaha super mit der Gestaltung der Arbeitsoberfläche gelöst hat. 2 Tage Einarbeitung reichen aus . Der vorhandene komplette Kanalzug und die schnelle Umschaltzeit des FFT in Channelview und anderen Funktionen wie Komp. Gate, Eq. usw. lassen nichts vermissen. Natürlich ist das Pult teuer , aber die kurze Aufbauzeit und Speicherfähig lassen wahre Freude aufkommen. Hier alle Vorteile aufzuzählen würde den Rahmen sprengen. Beim letzten New POP Festival erfuhr ich von einem INOVASION-Anwender über den MIDAS-Sound dieser französischen Konsole. Denke mal das es an den verwendeten Trafos im Preamp liegt. Habe aber noch von keinem INOVASION-PM 1D Vergleich gehört. Wäre intressant. :D

  • Hubert Barth
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    1.416
    • 21. Januar 2004 um 10:29
    • #9
    Zitat von "Kai"

    Wie meinst Du das genau?

    Gruß
    Kai

    Die Kiste muß erst mal konfiguriert werden (Routing, Zahl der Subgruppen, Aux-wege etc.) dafür muß man sich durch einige Konfigurationsmenüs durcharbeiten. Das ist nichts was man mal eben nebenbei beim Soundcheck macht.
    Ich habe es beim Yamaha noch nicht gemacht, kenne die Prozedur aber von anderen Digitalconsolen (Lawo).

  • KREISS
    Profi
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    Beiträge
    4.542
    • 21. Januar 2004 um 10:58
    • #10
    Zitat von "Hubert Barth"

    Die Kiste muß erst mal konfiguriert werden (Routing, Zahl der Subgruppen, Aux-wege etc.) dafür muß man sich durch einige Konfigurationsmenüs durcharbeiten. Das ist nichts was man mal eben nebenbei beim Soundcheck macht.
    Ich habe es beim Yamaha noch nicht gemacht, kenne die Prozedur aber von anderen Digitalconsolen (Lawo).

    Ach so meinst Du das...! Nun, finde es persönlich nicht so garstig - zumal Du dir ja auch deine Standardkonfigurationen abspeichern kannst.
    Was das "Softpatching" angeht, so sollte man das natürlich weitgehend vor dem SC abgeschlossen haben.
    Man kann sich aber die Konsole schon Tage vorher am Rechner vorbereiten - man benötigt dann vor Ort sehr wenig Zeit bevor man spielbereit ist.

    Davon abgesehen, bei nem analogen Pult fängt man ja auch nicht erst beim SC an zu patchen, Inserts zu stecken und zu routen...oder!?

    Was ich am PM1D sehr mag, ist wie Tonblind schon erwähnte, die sehr an`s Analoge angelehnte Oberfläche.
    Im Prinzip kann man sofort an einer fertigen PM1D anfangen zu arbeiten - es erklärt sich vieles von selbst.

    Um in die Tiefen des Pultes zu gelangen empfiehlt es sich natürlich schon sich mal das Manual unter`s Kopfkissen zu legen und ein bis zwei Tage damit in Ruhe im Lager zu verbringen.

    Was den "Midas-Sound" der Franzosen betrifft, so kann ich das nicht ganz nachvollziehen.

    Was ich als Nachteilig beim PM1D empfinde ist, das Yamaha nicht in der Lage war / ist einen einheitlichen Verkabelungstandard anzubieten und viele ihr eigenes Süppchen kochen - das hat Innovason oder DiGiCo besser gelöst.

    Gruß
    Kai

  • KREISS
    Profi
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    4.542
    • 21. Januar 2004 um 11:05
    • #11

    Noch eine Anmerkung zum PM1D: es gibt für viele Funktionen Shortcuts welche das Arbeiten auf der Konsole erheblich erleichtern - es ist durchaus sinnvoll sich den einen oder anderen zu merken...

  • tonblind
    Beiträge
    96
    • 21. Januar 2004 um 12:05
    • #12

    Aua, man darf doch kein Lawo mit einem Yamaha vergleichen !!! Da liegen Welten zwischen, preislich wie funktionel. Der Kurs eines XL 4 ist bzw. war nicht soweit vom PM 1D weg, unter Einbeziehung der eingesparten Komp-Lim-Gate-Geräte OK. LAWO liegt hier noch mal deutlich .....drüber.Das LAWO ( bei uns genannt Lawomat ) ist die Konfiguration in der TAT nicht einfach.....würg(extreme Möglichkeiten). Das fängt aber auch schon mit der Oberfläche an, die bei jedem anders sein kann!! MC82 !!! Das MC² ist da schon etwas besser. LAWO ist eine Welt für sich!!! HARRISON ALIVE ist da um Klassen für LIVE besser.Wer sich auf der YAMHA-Seite ausführlich über das PM 1D informiert kommt hier schon sehr weit. Empfehlenswert bei dem ersten Kontakt mit dem PM 1D ist vieleicht eine neutrale Einstellung,will sagen Input 1 auf Channel 1 usw. und ohne Inserts in dem Channel. Oder man besorgt sich die Software zum Konfigurieren und kann hier Offline in Ruhe wurschteln.

  • Audiobuddy
    Profi
    Beiträge
    357
    • 21. Januar 2004 um 12:59
    • #13

    Hier findest noch eine Review zum PM1D

    http://www.derfuchs.com/downloads.htm

    a.buddy

    Nachtrag: Aber was haben die H3000 damit zu tun??

  • tonblind
    Beiträge
    96
    • 21. Januar 2004 um 13:33
    • #14
    Zitat von "tonblind"

    Nur gut !!! Durfte an einem der Ersten in Deutschland ausgelieferten PM 1D arbeiten . Bin von Haus auch absuluter Analogfreak , muss jedoch sagen , das es Yamaha super mit der Gestaltung der Arbeitsoberfläche gelöst hat. 2 Tage Einarbeitung reichen aus . Der vorhandene komplette Kanalzug und die schnelle Umschaltzeit des FFT in Channelview und anderen Funktionen wie Komp. Gate, Eq. usw. lassen nichts vermissen. Natürlich ist das Pult teuer , aber die kurze Aufbauzeit und Speicherfähig lassen wahre Freude aufkommen. Hier alle Vorteile aufzuzählen würde den Rahmen sprengen. Beim letzten New POP Festival erfuhr ich von einem INNOVASON-Anwender über den MIDAS-Sound dieser französischen Konsole. Denke mal das es an den verwendeten Trafos im Preamp liegt. Habe aber noch von keinem INOVASION-PM 1D Vergleich gehört. Wäre intressant. info:innovason.com:D

  • Hubert Barth
    Profi
    Beiträge
    1.416
    • 21. Januar 2004 um 15:59
    • #15

    tonblind
    Ich wollte nicht den Eindruck erwecken daß ich die Weisheit mit Löffeln gefressen habe, sorry wenn das falsch rüberkam.
    Ich schrieb ja daß ich das PM1D noch nicht selbst konfiguriert habe, ich muß mich da auf die Aussagen des Technikers verlassen der das Pult betreute (ich habe dort als Musiker drüber gespielt, im Vorfeld natürlich mal gekuckt und Fragen gestellt).
    Die Company war TDA aus Essen wenn ich das richtig erinnere, da war das Pult noch ziemlich neu.

    Ich denke doch daß die Konfiguration *jeder* großen Digitalkonsole sich schon vom Umgang mit einem analogen Tisch unterscheidet und man sich damit besser mal beschäftigt. Das war es was ich dem Ursprunggsposter sagen wollte, das ist vielleicht ein Punkt auf den man in so einer Facharbeit eingehen sollte - Möglichkeiten vs. Komplexität der Bedienung.

  • Timbo
    Beiträge
    22
    • 27. Januar 2004 um 14:05
    • #16

    Hallo @all!

    Schon mal vielen Dank für die Beiträge, ihr helft mir wirklich damit. Wenn euch noch mehr einfallen sollte, immer rein damit.

    hubert: Gutes Unterthema!

    @the Rest: Danke für die Tips!

    Gruß
    Tim

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