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Klassik-Live

  • dechnikusch
  • 28. Januar 2004 um 13:48
  • dechnikusch
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    1
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    726
    • 28. Januar 2004 um 13:48
    • #1

    hallo kollegen,
    soll ein anbot schreiben für ein klassik-konzert verstärkt über pa.
    aber der liebe auftraggeber weis nicht mehr als folgendes:
    16 musiker mit schlagwerk, halle mit ca. 800 sitzplätze.
    mehr war bis dato von ihm nicht zu erfahren.

    nun meine frage an euch:
    mit welchen instrumenten muss ich rechnen?
    wieviel 1.geigen, 2. geigen, bläser und so...
    bin halt nicht so der klassik experte.
    ich bräuchte diese info für die auswahl der mic´s.

    wer kann mir helfen

    mfg dechnikusch

    stecker - drucker - schrauber - horcher - schieber - ...

  • punch_to_the_maxx
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    309
    • 28. Januar 2004 um 14:54
    • #2

    Hi,

    will Dir nicht zu nahe treten, aber:

    Zitat

    bin halt nicht so der klassik experte.


    Bist Du sicher, dass Du diesen Job machen willst?
    Ich kenn Leute, die sind ganz übel mit sowas auf die Schnauze gefallen (nur RnR, Pop, etc. und dann einmal Klassik...)

    Naja, aber Geld braucht ja jeder von uns :wink: , also:

    16 Musiker hört sich verdammt nach Kammerorchester an,
    z.B. Violine I - 4 / ViolineII - 4 / Viola - 3 / Violoncello 3 / Kontrabaß 1 / Cembalo - 1 allerdings ohne Schlagwerk.

    Auf jeden Fall werdens um die 6-8 Violinen, 2-3 Bratschen, 2-3 Celli, ein Kontrabass, evtl. noch ein paar Bläser und dazu eben das Schlagwerk (Pauken, große und kleine Trommel, Percussion).

    An die Klassikfreaks: Bitte nicht schlagen, wenn was nicht stimmt :roll:

    Gruß
    Marc

    Da gibts doch auch was von Behringer!

  • Philipp
    Beiträge
    204
    • 28. Januar 2004 um 14:58
    • #3

    hmm schwierig zu sagen, kommt halt auch druf an, was die spielen.
    aber ich denk mal, dass die standart beläser besetzung iss: 2xQuer-Flöten, 2xoboen, evtl 2xklarinetten, dann bestimmt 2xTrompeten.
    aber geh jetzt nicht davon aus, dass dies auch sos kommt, des ist irgendwie so n erfahrungs"wert". Wobei der auch variieren kann, wenn die zb was von Bach spielen, werden sicher keine Klarinetten dabei sein, bei Mozart hingegen bestimmt schon. Oder wenn sie gar Mordernes gruscht (zeitgenössische "Musik"), dann kannst du die Aussage von mir grad vergessen.

    Vielleicht kannsch du ja erfahren, was die spielen werden...

    grml da war einer schneller als ich

    MfG Philipp

    PANIC: Falscher oder fehlender Kaffee, Anwender angehalten.

  • dirtyharry
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    103
    • 29. Januar 2004 um 09:29
    • #4

    Welche Besetzung auch immer, nimm wirklich gute Kondensermics, also Neumänner, AKG C 414 oder, wenn´s edel Optik braucht, Schoeps. Da kann man eigentlich nix verkehrt machen. Die Anzahl der Mikros hängt von der Hallenakustik und dem zu erwartenden Umgebungsgeräusch ab, kann sein , dass vier Stützmics ausreichen, kann sein, dass Du nen "Mikrofonwald" brauchst, also alles einzeln abgenommen, wird bei den Klassikern aber nicht so gerne gesehen. Besichtigung der Halle und genaue Info über die Besetzung wäre da schon hilfreich...
    Viel Spass und GUTE Zeit wünscht H.

  • Sound-Klinik
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    • 29. Januar 2004 um 11:38
    • #5

    ... wenn es nur eine Aufnahme ist, wäre es noch recht einfach:

    M/S-Hauptmikro (bei großen Klangkörpern nur notfalls mit X/Y) und einige Stützen (Nieren für Holzbläser etc.).

    Bei der Übertragung über eine LS-Anlage spielt das Abstrahlverhalten (tiefe Frequenzen ...) der LS eine tragende Rolle.
    Das "Abnehmen" von z.B. Streichinstrumenten ist ohne sehr hochwertige Mikros z.B. mehrere KM-84er - heißen jetzt wohl KM-184 - nicht zu machen. Die Mikroaufhängung ist extrem wichtig (Holzboden ???).

    Noch ein Tip: Niemals die Instrumente der Musiker anfassen !!!

    Viel Spaß wünscht

  • Everest2002
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    990
    • 30. Januar 2004 um 21:34
    • #6

    mhh ich kenne das,
    ein kollege von mir hat ein orchestra abgenohmen,
    wie er es gemacht hat,da kann ich mich nur grob erinnern,

    ein weiß ich,

    overhead beiden geigen (1./2.),klavier direkt--->over head über dem klavier,
    zwichen schalgwerk und der ersten instrumenten, eine glaswand-->so hat er es gemacht

    die 1. und 2. auch getrennt duchr diese glaswände...mehr weiß ich nicht,sorry :oops:

    -none-

  • Mister.Lange
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    1.574
    • 30. Januar 2004 um 23:53
    • #7

    Also wir haben mehrere klassische Konzerte in Jahr.
    Die Geigen sitzen eh immer paarweise - geht also gut mit einem OH pro Paar. Größtes Orchester bisher hatte ca. 80 Mann. Da haben wir die 1. und 2. Stimme auf der Bühne schon mal zusammengemischt.
    Ansonsten gut durchmikrofonieren mit Kondenser OH´s. Ist halt eine ziemliche mat. Schlacht. Ganz wichtig, ist die Mikrofone so aufzubauen, dass kein Musiker überhaupt auf die Idee kommt sich gestört zu fühlen. Auch gut wenn du es schaffst einen Draht zu ihnen zu bekommen, dass Sie dich "unwürdigen" und Deine Arbeit respektieren. Ohne das Mitwirken der Musiker kannst Du dass quasi vergessen. Die fangen teilweise an sich wie Kinder zu benehmen - Mikro zum Nachbarn drehen usw. Wichtig ist Sie ernst zu nehmen und ein offenes Ohr für alle Belange, vor allen Dingen klang techn. Bedenken, zu haben.
    Fazit: Extrem anstrengend - hoffentlich mit gutem Resultat enschädigt.

    Wenn Du schon weist, dass es 16 Musiker sind, dann plane einfach 16 gute Kondensermics ein und ein gutes Sortiment an verschiedenen Mikro-Stativen. Dynamics und FX kannst Du wahrscheinlich eh zu hause lassen.

    Ganz wichtig, falls es Dich betrifft, ist dass Licht. Falls das Orchester keine beleuchteten Notenpulte hat, dann nicht sparen mit Licht für deren Noten. Nat. Blend und Schattenfrei. :wink:

  • tufkajck
    Profi
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    3.334
    • 31. Januar 2004 um 00:27
    • #8

    Falls dus nicht so oft gemacht hast, mit Klassik, geh mal nah ran, bevor du Mikros aufziehst, und hörmal, wies ohne Lautsprecher klingt.
    So solltes klingen, nur lauter. Wenn du Färbungen drin hast, kriegste sehr schnell einige Berater und Kritiker aus dem Nichts. Die glauben dir auch nicht, dass du erst am Einstellen bist!
    Wenn du jetzt Lautsprecher mit 2"ern hast, wirz verdammt schwierig.
    Es wird nur unter massivem EQ Einsatz ähnlich klingen, auch wenn mich Klassiker jetzt hassen, aber die werden hier eh nicht lesen.
    ( Und zur Not gehts auch mit etwa 6 Mikros, auch Shure SM-81)

    Und überhaupt, wars schon, das Konzert?

  • mistebass
    Beiträge
    55
    • 2. Februar 2004 um 21:02
    • #9

    Nicht alle Klassiker sind unbedingtv schwierig... Hab gehört, es soll auch nette geben, die auch wissen, was nötig ist und was nicht. Bei 800 Besuchern klingt das ja auch schon in professionelle Richtung...

    Zitat

    Dynamics und FX kannst Du wahrscheinlich eh zu hause lassen.


    Bei den Dynamics stimm ich zu, aber das mit den FX kommt dann doch auf die Musik und die Halle an; weil wenn die Halle furztrocken klingt und die dann mehr so in Richtung Romantik oder Impressionismus gehen (solls auch geben :wink: ) wäre ein wenig Hall evtl. nicht schlecht. Dass das bei Bach (in dieser Besetzung) wohl eher fehl am Platz wäre ist wohl klar.

    Gruß Johannes

  • Mister.Lange
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    Beiträge
    1.574
    • 3. Februar 2004 um 23:02
    • #10

    @ mistebass

    Das mit dem Hall ist sicher (zum Teil) Geschmacksache. Es ist ja davon auszugehen, dass das Orchester auch ohne PA spielen würde, wenn es die Anzahl der Zuschauer zuließe. Da gäbe es nat auch keinen Hall. Ansonsten denke ich, dass die entstehende Räumlichkeit durch den Einsatz vieler Kondensatormics, die alle gleichzeitig Offen sind, ausreichend sein sollte.

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