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Leq für Arme

  • ADMIN
  • 6. Februar 2004 um 02:06
  • wora
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    • 29. April 2006 um 03:30
    • #41

    ich denke er möchte nicht professionell messen sondern einfach mal seine pegel überprüfen.
    hierfür wäre es in der tat hilfreich, wenn viele leute bzw. beschaller ihre pegel möglichst einfach (d.h. mit einfachen messgeräten) überprüfen könnten.

    in der tat ist ein LEQ-Wert ja nicht so leicht vorauszusagen, zumindest nicht für ungeübte messpäpste...


    tidemic:
    das mit den 75dB in 10m stimmt, aber nur wenn du deine lautsprecher vorne auf ohrhöhe aufstellst. dann verschenkst du tatsächlich wertvollen pegel.
    wenn du deine lautsprecher weiter nach oben bekommst (am besten wäre natürlich fliegen) dann kann man es hinten deutlich lauter bekommen.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • harro kleffmann
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    • 3. April 2007 um 00:23
    • #42

    Das Lärm gesundheitsschädlich ist, will ich hier deutlich unterstreichen.

    Allerdings geht es einfach nicht an, den Lärm ausschließlich in dB-Werten zu beurteilen. Dabei wird völlig außer Acht gelassen, dass es angenehme und unangenehme Geräusche gibt. Ich habe auch schon das morgendliche Vogelgezwitscher mit 101 dB gemessen.

    Ich kenne auch Veranstaltungen bei denen der Grundgeräuschpegel zwischen den Musiktiteln100dB überschreitet. Wie man bei solchen Veranstaltungen unter den erlaubten Grenzwerten bleiben soll, muss mir noch erklärt werden.

    Ich sehe das so, dass die Politiker von dB-Werten einfach keine Ahnung haben. Mir scheint es so zu sein, dass bestimmte Musikrichtungen niedergemacht werden sollen. Die einzige Chance die ich sehe ist bei den ganz anderen Veranstaltungen mit einem Schallpegelmessgerät aufzulaufen und nach den Messungen, den Staatsapparat dann für sich arbeiten zu lassen. Mal sehen was passiert, wenn man nachweist, dass die Blasmusik beim Schützenfest, oder die Mahler-Sinfonie in Konzerthaus gesundheitsschädliche Lautstärken erreicht. Ganz zu schweigen von Kirchenorgeln oder Kirchenglocken. Und das alles ganz ohne Lautsprecher.

    Wir haben es also mit einem Problem zu tun, welches durch Messtechnik oder den verantwortlichen Einsatz von Technik überhaupt nicht zu lösen ist. Die einzige mögliche Lösung ist: Die Veranstaltung findet nicht statt. Aber will man wirklich ein Land ohne Musikveranstaltungen, ohne Feste, ohne Karneval, oder ohne Bundesliga-Fußball? Ich möchte mir solch ein graues Land ohne jede Freude jedenfalls nicht vorstellen.

    Ich drehe jetzt seit 36 Jahren an den Knöpfen. Die großen Lautstärken stehen mir bis zur Unterkante der Oberlippe. Unnötige Lautstärken vermeide ich. Leider kommt man viel zu oft nicht darum herum mächtig Gas zu geben. Meine Ohren sind übrigens für mein Alter (52) noch erstaunlich gut, sagt mein Ohrenarzt.

    Wer Ahnung hat ahnt etwas. Wer Wissen hat weiss etwas.

  • thc
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    • 23. April 2007 um 15:59
    • #43

    Nochmal etwas zum Programm selbst:
    1. Mir ist schon klar, dass ich keine Korrektur für den Abstand Mikro -> Publikum vornehmen kann.
    Kann ich wenigstens irgendwo bei einer Messung in Textform speichern, wie weit das Mikro von der Box weg war? Die Textbox "Bemerkung" scheint schreibgeschützt zu sein.
    2. Da ich zwecks 2-Kanal-Aufnahme und -Messung mein RME Multiface ans Notebook stöpsele, würde ich gerne nicht das Standard-Aufnahme-Interface zur Messung nehmen, sondern zwei Kanäle des Multiface.
    Geht das, ohne dass die Software beim Ermitteln der Samplingrate aus dem Tritt kommt und dann keine Kalibrierung mehr möglich ist?
    Ansonsten reicht die Software für meine bescheidenen Zwecke erstmal vollständig aus.
    Ich kann damit die Messwerte aufzeichnen, für den (hoffentlich niemals eintretenden Bedarfsfall) einlagern und sie dann ggfs. dem Amtsgericht für die freie Beweiswürdigung präsentieren.
    Und ich habe eine Selbstkontrolle zur Hand, die mir unter Berücksichtigung von ungefähren Korrekturwerten sagt, ob es zu laut ist.
    Kommt ja auch ganz gut, wenn mich jemand auffordert, noch lauter zu machen und ich dann auf dem Display Werte jenseits der 100dB vorweisen kann...
    Gruß
    Claus

  • ADMIN
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    • 23. April 2007 um 20:42
    • #44
    Zitat von "thc"

    Ich kann damit die Messwerte aufzeichnen, für den (hoffentlich niemals eintretenden Bedarfsfall) einlagern und sie dann ggfs. dem Amtsgericht für die freie Beweiswürdigung präsentieren.

    ...

    Kommt ja auch ganz gut, wenn mich jemand auffordert, noch lauter zu machen und ich dann auf dem Display Werte jenseits der 100dB vorweisen kann...

    Ganz prima Idee... kein normgerechtes Messverfahren und dann auch noch Werte über'm Richtwert...

    Was wird da bei der freien Beweiswürdigung denn wohl herauskommen? "Wider besseren Wissens..." ?

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • thc
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    • 23. April 2007 um 21:58
    • #45
    Zitat

    Ganz prima Idee... kein normgerechtes Messverfahren und dann auch noch Werte über'm Richtwert...
    Was wird da bei der freien Beweiswürdigung denn wohl herauskommen? "Wider besseren Wissens..." ?

    Moment mal,
    angezeigt und aufgezeichnet wird das, was das Messmikro nach durchgeführter Kalibrierung anliefert - und das hängt massgeblich vom Aufstellungsort ab.
    Dieser befindet sich unmittelbar vor dem Lautsprecher, womit die Werte fürs lautstärkefordernde Publikum genau richtig und für die Norm zu hoch sind.
    Bis hierher sollte ich doch wohl richtig liegen.
    Für die Norm bedarf es einer Korrektur zur Berücksichtigung der Entfernung, was die Software nicht leisten soll, um imho den Markt für die höherpreisigen Varianten nicht kaputt zu machen - und das ist für mich auch nachvollziehbar und akzeptabel.
    Also muss ich im Bedarfsfall einen Gutachter bemühen, der die Messwerte anhand von zusätzlich erforderlichen Informationen wie Aufstellungsort des Messmikros und Entfernung zum Publikum korrigiert.
    Und das Ergebnis dieser Korrektur bekommt dann das Gericht.
    Ich hoffe, das ist so nachvollziehbar.
    Und genau deshalb habe ich auch beanstandet, dass es in dem Programm keine Möglichkeit gibt, die für die erforderliche Korrektur notwendigen Angaben als puren Text mit der Messung abzuspeichern - oder ich habe sie nur nicht gefunden.
    Wo ich schon mal am Tippen bin: Was ist denn mit dem Bug bei der Samplerate? Das ist nämlich nicht nur unschön, sondern ein Mangel.
    Gruß
    Claus

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    • 24. April 2007 um 00:16
    • #46
    Zitat von "thc"

    Wo ich schon mal am Tippen bin: Was ist denn mit dem Bug bei der Samplerate? Das ist nämlich nicht nur unschön, sondern ein Mangel.

    Bugs klären wir bitte per PM oder noch lieber per eMail...

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • thc
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    • 24. April 2007 um 08:48
    • #47
    Zitat

    oder noch lieber per eMail...


    Die habe ich am 18.4. um 6:33 Uhr abgeschickt.
    Ausserdem bin ich der Meinung, wenn Du Deine Software hier vorstellst, dass dann auch eine Diskussion über die konkreten Probleme möglich sein muss. Ich bin mir ziemlich sicher, dass es einige Leute gibt, die das Thema derzeit genau verfolgen und deshalb über jede Information dazu dankbar sind.
    Ich kann es nämlich auch noch nicht einsehen, für ein 5000-Euro-Risiko, dessen Eintrittswahrscheinlichkeit zur Zeit auch noch gegen Null tendiert, mehrere hundert oder gar tausend Euro (Klasse-1-Equipment) auszugeben.
    Und da kommt Deine Software eigentlich wie gerufen.
    Gruß
    Claus

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    • 24. April 2007 um 10:43
    • #48
    Zitat von "thc"


    Die habe ich am 18.4. um 6:33 Uhr abgeschickt.

    Ist aber nicht angekommen.

    Zitat

    Ausserdem bin ich der Meinung, wenn Du Deine Software hier vorstellst,

    Genaugenommen wurde damals dBmess Light vorgestellt, hier geht es jetzt um SoftLEQ.

    Zitat

    Ich kann es nämlich auch noch nicht einsehen, für ein 5000-Euro-Risiko, dessen Eintrittswahrscheinlichkeit zur Zeit auch noch gegen Null tendiert, mehrere hundert oder gar tausend Euro (Klasse-1-Equipment) auszugeben.
    Und da kommt Deine Software eigentlich wie gerufen.

    SoftLEQ ist eigentlich eher für den Arbeitsschutz enwickelt worden, für den Veranstaltungsbereich würde ich - wenn die Kombination "billig und muss nicht zwingend normgerecht sein" gefragt ist - lieber zu einem Levelmax-System greifen.

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • thc
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    • 24. April 2007 um 21:59
    • #49
    Zitat

    Ist aber nicht angekommen.


    Merkwürdig - eigentlich arbeitet mein Mailserver sehr zuverlässig.
    Egal, vorhin neu gesendet an info at dbmess.de

    Zitat

    für den Veranstaltungsbereich würde ich - wenn die Kombination "billig und muss nicht zwingend normgerecht sein" gefragt ist - lieber zu einem Levelmax-System greifen


    Da kann man/frau mal wieder sehen, wie relativ der Begriff "billig" sein kann. Ich z.B. würde 1000 Euro nicht mehr als billig bezeichnen.
    Zu dem reinen Kaufpreis des Levelmax-Systems kommen ja wohl noch die Kosten für die Korrekturwerte dazu - und wir haben schon in unseren eigenen Räumlichkeiten bereits drei Einsatzszenarien.

    Gruß
    Claus

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    • 24. April 2007 um 22:56
    • #50
    Zitat von "thc"


    Merkwürdig - eigentlich arbeitet mein Mailserver sehr zuverlässig.
    Egal, vorhin neu gesendet an info at dbmess.de

    Immer noch nicht...

    Vielleicht mal an info at pa-forum.de oder info at tabu-datentechnik.de

    Zitat


    Da kann man/frau mal wieder sehen, wie relativ der Begriff "billig" sein kann. Ich z.B. würde 1000 Euro nicht mehr als billig bezeichnen.
    Zu dem reinen Kaufpreis des Levelmax-Systems kommen ja wohl noch die Kosten für die Korrekturwerte dazu - und wir haben schon in unseren eigenen Räumlichkeiten bereits drei Einsatzszenarien.

    Nun ja, in diesem Fall ist die Investitionsentscheidung ja bereits erfolgt. Aber da in einem Forum auch ein paar mehr mitlesen:

    1.) Ein vernünftiger Vergleich würde aussehen: "Schallpegelmesser + SoftLEQ" gegen "Levelmax-System". Beides ohne Korrekturwerte. Natürlich ist der Levelmax noch ein wenig teurer, aber dafür habe ich so Sachen wie absetzbares Mikrofon, Festspannungsversorgung und eine für den Zweck geeignete Software.

    (Und die Empfehlung für den Levelmax ist jetzt eine Empfehlung wieder meine wirtschaftlichen Interessen, ich verdiene an einer Lizenz SoftLEQ mehr als an einer Lizenz dBmess Disco...)

    2.) Man darf mich vor einer Investitionsentscheidung gerne anrufen.

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • thc
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    • 25. April 2007 um 06:49
    • #51
    Zitat

    Nun ja, in diesem Fall ist die Investitionsentscheidung ja bereits erfolgt.


    Mitnichten.
    Die Anschaffung von SoftLEQ kann man als Pilotprojekt betrachten.
    Ich habe damit die Möglichkeit bekommen, mich für relativ wenig Geld mal ein wenig mit der Materie nicht nur theoretisch zu befassen, sondern ausprobieren zu können.
    Da spielen ja noch so ein paar Faktoren eine Rolle, z.B. das Handling:
    Wie bekomme ich es vereinbart, das Messmikro vom Publikum unerreichbar anzubringen und trotzdem dauernd selber mit dem Kalibrator dran zu müssen?
    Wie bekomme ich die erfassten Messwerte mit möglichst wenig Aufwand archiviert?
    Wie bekomme ich meine RME-Hardware eingebunden?
    Und so weiter.

    Das Levelmax habe ich selbstverständlich auch im Blick.

    Und das Angebot mit dem Telefon ist nett, aber ich bevorzuge lieber die asynchrone Kommunikation über dieses Forum, wo andere auch was davon haben können.

    Gruß
    Claus

    P.S. Ich habe die Mail auch an einen meiner Accounts geschickt - ist angekommen.

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    • 25. April 2007 um 11:01
    • #52
    Zitat von "thc"

    Wie bekomme ich es vereinbart, das Messmikro vom Publikum unerreichbar anzubringen und trotzdem dauernd selber mit dem Kalibrator dran zu müssen?

    Das ist bei SoftLEQ in der Tat ein Problem.

    Zitat

    Wie bekomme ich die erfassten Messwerte mit möglichst wenig Aufwand archiviert?

    Mit SoftLEQ kann man unter "Messung|Speichern unter" die Messwerte speichern.

    Wenn man jedoch so etwas wie ein Messprotokoll in Anlenung an DIN 15905-5 haben möchte, dann hilft nur die Textverarbeitung weiter. Die Werte kann man dann ja nach Excel exportieren und dort zu einem Halbstunden-LEQ zusammenfassen.

    Zitat

    Wie bekomme ich meine RME-Hardware eingebunden?

    Da müsste man jetzt mal herausbekommen, wo überhaupt der Fehler ist.

    Welcher Schallpegelmesser wird denn eigentlich eingesetzt?

    Zitat

    P.S. Ich habe die Mail auch an einen meiner Accounts geschickt - ist angekommen.

    Ja, da habe ich heute morgen etwas aus dem Spamfilter gezogen (warum das auch imemr dort gelandet ist, ich vermute mal, Mails an verschiedene meiner Accounts...) und inzwischen geantwortet.

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • thc
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    • 25. April 2007 um 15:15
    • #53

    Jetzt wirds langsam konstruktiv.

    Zitat

    Das ist bei SoftLEQ in der Tat ein Problem.


    Für die erwähnte Investitionsentscheidung hilfreich wäre jetzt die Aussage, ob das bei z.B. dbMess Disko nicht so ist und ggfs. warum.
    Eigentlich kann ich mir nämlich nicht vorstellen, dass die Zielgruppe jeden Tag mit dem Kalibrator hantieren soll.

    Zitat

    Mit SoftLEQ kann man unter "Messung|Speichern unter" die Messwerte speichern.


    Das ist schon klar.
    Unter Archivierung verstehe ich aber mehr: Wie organisiere ich möglichst geschickt die Dateien auf dem PC (Namens- und Ablagekonventionen) und wie bekomme ich sie von dort mit minimalem Aufwand auf z.B. CD oder andere externe Datenträger - und das auch noch dann, wenn die Anzahl der durchgeführten Messungen dreistellig wird.
    Das Stichwort ist da eher Workflow.

    Zitat

    Welcher Schallpegelmesser wird denn eigentlich eingesetzt?


    Bis jetzt noch gar keiner - an der Audio-Hardware hängt derzeit direkt ein Messmikro. Bis jetzt habe ich nämlich auch noch keine schlüssige Erklärung gefunden, ob und wenn ja wie sich die Analogausgabe eines Schallpegelmessers von dem eines Mikrofons unterscheidet, wo doch beides am Analog-Eingang von Audio-Hardware angeschlossen wird und die Leq-Ermittlung die Software vornimmt.

    Gruß
    Claus

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    • 25. April 2007 um 18:14
    • #54
    Zitat von "thc"

    Jetzt wirds langsam konstruktiv.


    Für die erwähnte Investitionsentscheidung hilfreich wäre jetzt die Aussage, ob das bei z.B. dbMess Disko nicht so ist und ggfs. warum.
    Eigentlich kann ich mir nämlich nicht vorstellen, dass die Zielgruppe jeden Tag mit dem Kalibrator hantieren soll.

    Im Levelmax-System ist auch kein Kalibrator enthalten, ich sag ja auch dauernd "in Anlehnung an DIN 15905-5"...

    Ansonsten: Man kann das Referenz-Mikro kalibrieren (bei den größeren Systemen), über die Korrekturwerte eliminieren sich dann die Unterschiede zwischen den Messmikrofonen.

    Prinzipiell gibt es auch fernkalibrierbare Mikrofone. Die fangen allerdings bei etwa 2000,- Euro an.


    Zitat


    Das ist schon klar.
    Unter Archivierung verstehe ich aber mehr: Wie organisiere ich möglichst geschickt die Dateien auf dem PC (Namens- und Ablagekonventionen) und wie bekomme ich sie von dort mit minimalem Aufwand auf z.B. CD oder andere externe Datenträger - und das auch noch dann, wenn die Anzahl der durchgeführten Messungen dreistellig wird.
    Das Stichwort ist da eher Workflow.

    dBmess Disco (und auch dBmess 2007) speichert automatisch in eine Datei, in deren Dateinamen auch das Datum enthalten ist. Bei dBmess Disco beginnt der Tag stets um 12:00 Uhr mittags, bei dBmess 2007 gibt es verschiedene Möglichkeiten.


    Zitat


    Bis jetzt noch gar keiner - an der Audio-Hardware hängt derzeit direkt ein Messmikro. Bis jetzt habe ich nämlich auch noch keine schlüssige Erklärung gefunden, ob und wenn ja wie sich die Analogausgabe eines Schallpegelmessers von dem eines Mikrofons unterscheidet, wo doch beides am Analog-Eingang von Audio-Hardware angeschlossen wird und die Leq-Ermittlung die Software vornimmt.

    Der Unterschied liegt im A-Bewertungsfilter.

    Lass mich raten: Das RME soll's deswegen sein, damit das Messmikro Phantomspannung bekommt, oder?

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    • 25. April 2007 um 19:52
    • #55
    Zitat

    Im Levelmax-System ist auch kein Kalibrator enthalten


    Auch das ist mir schon klar - aber eine Kalibrierfunktion unter Zuhilfenahme eines externen Kalibrators wie in SoftLEQ wirds doch wohl geben.
    Und kann man/frau deren Ergebnisse speichern und für einen späteren Messzyklus nach einem Neustart wieder verwenden?

    Zitat

    Der Unterschied liegt im A-Bewertungsfilter.


    Das bedeutet, dass der Frequenzgang vom Pegelmesser für die Ausgabe am Analogausgang je nach Bewertung (ABC) verbogen wird und dBMess sich auf diese Korrektur verlässt?

    Zitat

    Das RME soll's deswegen sein, damit das Messmikro Phantomspannung bekommt


    Knapp daneben. Phantomspeisung brauche ich natürlich auch, aber die kommt entweder vom Pult oder vom A/D-Wandler, je nachdem, wo ich das Mikro anschliesse. Das Multiface ist einfach praktischer, weil wir darüber sowieso unsere Mitschnitte machen und es eine aufwändige Analysefunktion für die Signale mitbringt, gepaart mit stabilen Treibern mit niedrigster Latenz.
    Aber da es über eine PCMCIA-Karte mit dem Notebook verbunden wird, ist es tunlichst nicht das Standard-Device - und wie es um die Qualität des Onboard-Chips bestellt ist, möchte ich eigentlich gar nicht wissen müssen.

    Gruß
    Claus

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    • 26. April 2007 um 09:26
    • #56
    Zitat von "thc"

    Auch das ist mir schon klar - aber eine Kalibrierfunktion unter Zuhilfenahme eines externen Kalibrators wie in SoftLEQ wirds doch wohl geben.

    Ja, natürlich.

    Zitat

    Und kann man/frau deren Ergebnisse speichern und für einen späteren Messzyklus nach einem Neustart wieder verwenden?

    Ja, bei dBmess Disco automatisch, und bei dBmess 2007 ist das manuell möglich.


    Das bedeutet, dass der Frequenzgang vom Pegelmesser für die Ausgabe am Analogausgang je nach Bewertung (ABC) verbogen wird und dBMess sich auf diese Korrektur verlässt?

    Genau. Solche Filter sind analog ausgeführt und üblicherweise genauer als das, was man per Software realisieren kann (oder es wird sehr rechenaufwendig, was entsprechend Anforderungen an die Hardware stellt).

    Zitat

    und wie es um die Qualität des Onboard-Chips bestellt ist, möchte ich eigentlich gar nicht wissen müssen.

    Für Schallpegelmessungen ist das meist völlig irrelevant. Um als Klasse II-Gerät durchzugehen, brauche ich eine Dynamik von 60 dB, in der Praxis würde man meist auch noch mit 40 dB klarkommen, wenn man genau einpegelt. Dann sollte keine gezielte Frequenzverbiegung drin sein, alles, was ungewollt ist, ist meist völlig vernachlässigbar, Klirrfaktor ebenso. Das einzige Problem bei Onboard ist bei Notebooks oft, dass nur ein Mikrofoneingang da ist und der von Windows zu Mono gemacht wird.

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • thc
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    • 26. April 2007 um 22:08
    • #57
    Zitat

    Ja, bei dBmess Disco automatisch, und bei dBmess 2007 ist das manuell möglich.


    Na, das ist doch mal eine echte Entscheidungshilfe.

    Also: Mit Pegelmesser habe ich eine genaue A-Bewertung für den Leq, mit einem Messmikro vor einem der Topse nur ungefähr.
    Ungefähr deshalb, weil die Tops erst ab 125 Hz übernehmen und sich oberhalb von 8 kHz pegelmäßig auch nicht mehr so viel abspielt.
    Ich bin schon mal gespannt, was beim Füttern mit Pink Noise das Pegeldiagramm über die Frequenzen im Vergleich zwischen Messmikro und Pegelmesser zeigen wird, wenn ich erst mal so ein Teil angeschafft haben werde.

    Soweit ist das Thema jetzt erstmal durch.

    Danke und Gruß
    Claus

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