Zitat
Toff schrieb am 2002-10-02 00:45 :
...Gruß aus dem Norden; Toff
Aber, aber...Münster ist doch schon fast Bayern... ![]()
Zitat
Toff schrieb am 2002-10-02 00:45 :
...Gruß aus dem Norden; Toff
Aber, aber...Münster ist doch schon fast Bayern... ![]()
Und Hamburg mitten in Skandinavien.
Gruß, Toff
Zitat
Toff schrieb am 2002-10-02 16:23 :
Und Hamburg mitten in Skandinavien.
Gruß, Toff
Danke! Ich lebe dann also aufm Nordpol :wink:
Konnts mir nicht verkneifen...
Eine absolut gnadenlose sache ist der alte Behringer Combinator mit der Multibandkompression!
Allein die hohe Auflösung der Meter ist schon toll.
Leider gibt es das Gerät nicht mehr - es war eh ungewöhnlich gutes Gerät aus dem Hause Behringer.
Jedenfalls ist dieser analoge Kompressor hervorragend in der Summe zu gebrauchen, hätte ich einen davon wäre das mein Summenstandard!
Interessant fand ich die Bemerkung zum TC Finalizer. Ich stand kurz davor mir so einen zuzulegen, aber nun kommen mir doch Zweifel!
Digitale Comps scheinen, bedingt durch mangelnden Headroom, wohl doch nicht in der Summe einer PA zu taugen!
Stefan
Ich möchte hier mal kurz auf die TC Philosophie eingehen:
Folgende Geräte besitzen einen Multiband Kompressor:
Tripple C
Finalizer Express
Finalizer 96k
DB Max
System 6000
Der Tripple C und Finalizer Express haben nur einen Bruchteil der Features wie in dem Finalizer, DB Max und System 6000 drin sind.
Beim Tripple C und Finalizer Express sind Bedienknöpfe vorhanden wo sich die wichtigsten Features schnell regeln lassen.
Bei beiden Geräten dreht es sich nur um die reine Multiband-Compressor Funktion.
Eine der wichtigsten Funktionen bei der Finalizer Family ist die Normalize Funktion. Der Normalizer regelt das gesammte Nutzsignal in den max. Headroom.
Beim DB Max und Finalizer gibt es hierfür eine Wizard Funktion die das automatisch erledigt.
Beim Finalizer (3 Bänder) und DB Max (5 Bänder) besteht das Herz aus einem Limiter-, Expander- und Compressorblock. Diese lassen sich in dementsprechend durch diverse Frequenzweichen aufteilen. Diese 3 bzw 5 Bänder lassen sich dann in Punkto, Thershold, Ratio, Gain usw... manipulieren. Zusätzlich befinden sich einige frei konfigurierbare Insertblöcke in der Signalkette wo sich weitere Dynamics, Filter und Speacials in den Signalweg einbauen lassen.
Wer sich mit so rel. komplexen Geräten umgehen traut wird sicherlich sehr gute Ergebnisse erziehlen.
Ich möchte noch anmerken das einige große US Firmen ihr PA nicht ohne DB Max rausschicken. DB Max tut auch wirklich das was man eingibt. Leider hat sich TC nie richtig entschlossen Geräte für den PA Markt zu entwicklen. Seit dem 1128 mit 6032 ist da nicht mehr wirklich was passiert. Nach dem Moto was der Chip nicht verwirklichen kann und somit nicht billig herzustellen ist, wird auch nicht auf den Markt gebracht. Schade eigentlich oder ?
Will man das ganze mit einer Remote aufm Pult fahren, und sich das ganze auch noch auf einem Monitor editieren und ankucken, dem kann ich da das System 6000 empfehlen. Nicht ganz billig aber ne Endzeitlösung.
Cheers
Skelly
Zitat
rockline schrieb am 2002-10-05 10:49 :(...) Interessant fand ich die Bemerkung zum TC Finalizer. Ich stand kurz davor mir so einen zuzulegen, aber nun kommen mir doch Zweifel!
Digitale Comps scheinen, bedingt durch mangelnden Headroom, wohl doch nicht in der Summe einer PA zu taugen!
Stefan
Muß meinen vorherigen obigen Beitrag nochmal ergänzen, um Mißverständnisse auszuschliessen:
Grundsätzlich gibts mit den digitalen Comps/Prozessoren KEIN Problem bezüglich des Headrooms! Nicht beim Finalizer, und auch nicht bei z.B. modernen Drive-Prozessoren (Omnidrive und ähnliche - sonst wären die ja wohl auch nicht so verbreitet).
Was ich mit "Clipping" oder Verzerrung meinte: Beim Finalizer Express gibts an zwei Stellen im Signalweg je einen Soft-Clipper. Wenn man die beiden nicht anschaltet, kann man das Gerät nur wenig "arbeiten" lassen, kann also schlicht nicht so viel Kompression erzielen, ohne daß das Gerät interne Verzerrungen erzeugt. TC weist in der Bedienungsanleitung ausdrücklich darauf hin, und zusätzlich ist auch zu sagen, daß für subtilere Bearbeitungen und/oder delikates Ausgangsmaterial die so erzielbare Kompression ausreichen kann. Falls ich aber heftigere Effekte = richtig dichte Kompression haben will, muß ich die Clipper beide anschalten. Das ist dann auch nicht schlimm, das Gerät funktioniert hervorragend.
Ich bin halt nur davon nicht begeistert, daß TC durch dieses Schaltungsdesign den Anwender sehr früh zum Anschalten der Clipper "nötigt". Ich möchte sozusagen die Freiheit haben zu wählen, ob die Clipper den Kompressions-Job machen oder aber wirklich die Kompressionsstufen!
So ist dann auch meine Bemerkung zu verstehen, daß mich das Gerät nicht restlos überzeugt hat.
Ansonsten bin ich doch ganz angetan; gestern Abend noch habe ich mich über die schönen "Effekte" des Teils gefreut - und mit jedem Job lernt man so´n Teil schließlich besser zu nutzen...
Ach ja: Hab den Behringer Combinator auch mal bei einem Kollegen gehört, allerdings nur in der Drum-SG. Da fand ich das Teil ganz gut.
Gruß, Toff
@ Mr. Rockline:
Den Combinator kann man recht gut gebraucht bekommen. Die Schwarzmarktkurse liegen da bei ungefähr 1100,- DM.
ZitatDen Combinator kann man recht gut gebraucht bekommen. Die Schwarzmarktkurse liegen da bei ungefähr 1100,- DM.
Wirklich so teuer?
Da kriegt man ja gebraucht fast schon den Dominator2 günstiger.
Der ist IMHO aber schon besser.
Gruss
Detlef
[quote]
starstage schrieb am 2002-10-07 03:46 :
@ Mr. Rockline:
Den Combinator kann man recht gut gebraucht bekommen. Die Schwarzmarktkurse liegen da bei ungefähr 1100,- DM.
Hallo Philipp,
schaue mal in deine privaten Nachrichten, habe dir was gemailt!
Grüße
Stefan
<font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: rockline am 2002-10-08 22:59 ]</font>
Wie sieht es den mit den Aktuellen Multibandkompressoren von Behringer aus ?
Speziel den Ultradyne bekommt man ja gerade hinterhergeschmissen.Hat da jemand erfahrung mit?
Jürgen
Ich hatte nur mal die Prototypensoftware in einem Ultracurve (lange Geschichte).
Ich fand die Bedienung zu kompliziert, das funktioniert nur wenn Du in Ruhe passende Presets basteln kannst.
Was mich am meisten an dem Konzept stört ist die Fehlende Einpegelmöglichkeit Ein/Ausgangsseitig auf analoger Ebene, daduch kann mann die Wandler kaum je im optimalen Bereich betreiben.