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Sendemast streut in Anlage ein

  • stranger
  • 17. Februar 2004 um 15:06
  • stranger
    Beiträge
    29
    • 17. Februar 2004 um 15:06
    • #1

    Hi Leute! Bin neu in diesem Forum und hoffe mal, dass meine Frage hier richtig ist!

    Ich bin der Tontechniker einer Unterhaltungsband, mit der wir auch am Samstag wieder einen Auftritt hatten.
    Nun, der Auftritt lief ziemlich schlecht, weil wir Einstreuungen auf der Anlage hatten, die einfach nicht weg zu kriegen waren. Spät am Abend kam dann der Veranstalter mal zu mir und nach kurzem Gespräch stellte sich heraus, dass in 500m Entfernung eine Sendeanlage für Mobilfunk, Radio usw. steht! Und tatsächlich habe ich in der Folge sogar bei dem DI-abgenommenen Bass, als ich mal über PFL reingehört hab, jmd sprechen hören! War zwar nix zu verstehen, aber naja.

    Meine Frage ist nun: Stammen die Einstreuungen wirklich von dem Sendemast? Hat auch schon jemand die Erfahrung gemacht? Da kann man dann wahrscheinlich auch nix dagegen machen, oder? Unter der Suchoption finden sich nur ganz kurze Hinweise zu dem Thema, die mich nicht weiterbringen.

    Das Problem ist nämlich, dass die Band schon seit über 10 Jahren regelmäßig in der Halle spielt und das ganz gerne weiterführen möchte, aber unter diesen Umständen... Bereits letztes Jahr hatten wir Einstreuungen in der Anlage, aber lange nicht so schlimm wie diesmal!

    Wenn sich nix dagegen machen lässt, werden wir wohl einem guten Auftrittsort den Rücken kehren müssen.

    Vielen Dank im Voraus!

  • tthorsten
    Beiträge
    17.024
    • 17. Februar 2004 um 15:25
    • #2

    Da das wurzel des übels der BAss des Bassers ist muss die aus gerissen werden.


    also basser und bass rausschmeissen und gut.


    oder das musiker equipment neu abschirmen und warten neue kabel kaufen frische baterien etc.

    wenn musiker das nicht macht dann ist er ein .....

    Lautsprecherentwicklung nach mass
    Ansprechpartner für das Forums MUFU projekt

  • Kracky
    Profi
    Reaktionen
    2
    Beiträge
    12.055
    • 17. Februar 2004 um 17:32
    • #3
    Zitat von "tthorsten"

    Da das wurzel des übels der BAss des Bassers ist muss die aus gerissen werden.


    also basser und bass rausschmeissen und gut.


    oder das musiker equipment neu abschirmen und warten neue kabel kaufen frische baterien etc.

    wenn musiker das nicht macht dann ist er ein .....

    Alles anzeigen

    Sorry, mal wieder einer der Sinnlosesten Beiträge seit langem tthorsten.

    Ich bitte dich, es geht hier um einen Newbie und der möchte möglichst Antworten mit denen er was anfangen kann. Zumindest hat er gleich die Möglichkeit gehabt dich kennen zu lernen.


    Zum Thema. Es ist ganz schwer in einer solchen Umgebung sein Equipment abzuschirmen. Meißt probieren zwar die besseren Hersteller am Markt, mit diesem Problem um zu gehen und fahren für ihre Geräte tests in diese Richtung aber das hat ehr was mit der Strahlung einzelner Handys zu tun. Wichtig wäre, eine grundlegende Ursachenvorschung vor Ort. Wo alles Einstreuungen stattfinden. Also PA stelle, Endstufen dran und ohne Signalversorgung anmachen. Einstreuungen Ja/Nein? Weiter, nur die Signalkabel dran, Einstreuungen Ja/Nein, weiter mit Mischer usw. usw. So siehst du wo in der signalkette die Einstreunngen wirken und du kannst evtl. Geräte austauschen um Besserung zu bekommen. Wenn es sein muß, evtl. auf das gute alte Kabel bei Mikro und Abnahme zurückgreifen, sollte es von den Handfunken kommen. Soweit zum Ansatz der Problemlösung. Hoffe ihr könnt das umsetzen.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
    Rosenstr.6
    78598 Königsheim

  • stranger
    Beiträge
    29
    • 17. Februar 2004 um 17:40
    • #4

    Danke für die Antwort!

    Wir hatten zwischen Aufbau und Einlass nur ne Stunde Zeit (tja, wenn man denkt, da hat man ja schon gespielt, also wirds schon hinhauen...). Deswegen war nicht viel mit Rumprobieren. Auf den Mikros waren keine Einstreuungen, dafür aber auf Keys, Gitarre und eben Bass. Aber selbst, als wir das alles ausgestöpselt haben (samt Stromkabel) war noch was da. Und der absolute Hit: Masterfader von der Anlage runter und trotzdem unglaubliches 'Krieseln' auf den Boxen. Heißt das jetzt, dass es am Verstärker liegt (Dynacord, laut Datenblatt sehr gut geschirmt) oder hat das nix mit zu tun?

    Sorry für die Anfängerfrage (oder nicht?!), arbeite sonst nur im Studio und da gibts die Problemchen nich.

  • da_user
    Beiträge
    844
    • 17. Februar 2004 um 18:40
    • #5

    [/jokemode:=on]
    sicherungen für sendemast suchen und raus damit.....
    [/jokemode:=off]

    mhh, ich persönlich finde es zweifelhaft das du des abstellen kannst, versuch einfach mal noch bessere abschirmungen zu finden, andere kabel zu testen.....

    rechtschriebfehler sind bugs im board

  • tthorsten
    Beiträge
    17.024
    • 17. Februar 2004 um 20:06
    • #6

    ich hab schon des öfteren fussball unterm fernsehturm zu stuttgart gemacht das sind bis zu 10 kanäle Handgrucke und ca. 4-6 inear strecken .

    dann ncoh nen bischen funkgeräte gedöns so 30stk und nix streut ein.

    und das in unmittelbarer nähe des turmes das sind keine 400m und das da leistung in die atmosphäre geblasen wird davon kannste ausgehen.

    also quatsch kein opern kracky.


    es liegt immer an maroden kabeln schlechtem eqipment und das kommt bezeichnedner weise immer von den musikern die aber nie schuld sind.


    das ist die erfahrung. grade Bässe und Gitarren sind wahre antennen allein auf grund der konstruktion der tonabnehmer her ihres meist hohen alter und damit einhergehenden guten sounds und des maroden technischen zustandes.


    aber da du ja alles besser weist und ich ja nix hast du recht.

    Lautsprecherentwicklung nach mass
    Ansprechpartner für das Forums MUFU projekt

  • mikee mike
    Beiträge
    1.329
    • 17. Februar 2004 um 22:11
    • #7

    Direkt unterm Turm muss nicht heißen dass dich da die Strahlung voll trifft. Diese Dinger werfen ewig weit. Da ist direkt unter dem Turm nich viel zu spüren da du quasi in nem halben Loch sein kannst .... ! :o

  • hörnix
    Beiträge
    623
    • 18. Februar 2004 um 04:30
    • #8

    will ja nicht stänkern, aber ist es möglich, dass moderne mobiltelephone digital funken? da sollten keine gespräche zu empfangen sein, nicht nah dran und nicht weit weg und weder von gitarre noch von bass. was radiosender angeht, ist das eher möglich, und hier würde ich eher dem tt zustimmen, wenn er alte e-gitarren und konsorten verdächtigt. gruss.

    there is no sweet spot.

    HINWEIS: hÖrnix und hOErnix hören zwar beide nix, sind aber zwei verschiedene User.

  • Kracky
    Profi
    Reaktionen
    2
    Beiträge
    12.055
    • 18. Februar 2004 um 06:35
    • #9

    Und tthorsten, was ist der Unterschied? Fernseh bzw. Radiosignal und Handy?

    Fernseh und Radiosignal können auch einstrahlen, keine Frage aber das ist im Vergleich zu den hochfrequenten, elektromagnetischen Wellen eines Handymasten wirklich nur pille palle.

    Handy: TriBand - 900/1800/1900 MHz


    Und nun laß das ganze ein E-Plus Masten sein, schon wird dir das ganze mit 1800 Mhz bestrahlt.

    Darum stöhren Handysignale einfach wesentlich heftiger als Radio und TV, auch neben dem Sendemasten.

    Sorry tthorsten, aber andere Leute sind auch nicht blöde, auch wenn du immer denkst es sei so.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
    Rosenstr.6
    78598 Königsheim

  • stranger
    Beiträge
    29
    • 18. Februar 2004 um 06:52
    • #10

    Sorry, wollte hier keinen Streit vom Zaun brechen.

    Kann mir nicht vorstellen, dass das Ganze an nem alten Bass, Gitarre etc. liegt, da die Einstreuungen ja auch da sind, wenn die nicht angeschlossen sind! Und ansonsten ist die Anlage nagelneu, war erst der zweite Einsatz der PA. Beim ersten Mal gabs absolut keine Probleme, nicht die geringsten Einstreuungen.
    Gibts ne Möglichkeit den Verstärker besser zu schirmen, um auszuschließen, dass da die Einstreuungen herkommen? Denn wie gesagt: Nur Verstärker an, Gitarre, Bass und Keys ausgestöpselt, sonst alle Fader runter und trotzdem krachts auf der PA!

  • StefanB
    Beiträge
    527
    • 18. Februar 2004 um 08:11
    • #11

    So, ich möchte mal eine ganz andere Theorie zum Besten geben.

    Klar, Knack- und Zischlaute können von den GSM-Signalen kommen (hatte aber bisher noch nie ernsthafte Probleme damit), aber es wird auch erwähnt, dass Sprache über den PFL zu hören ist.

    Daher schließe ich hier eher auf ein AM-Signal.
    Also Langewelle Mittelwelle Kurzwelle und CB-Funk!
    Wobei hier meine Vermutung auf CB-Funk liegt.
    Also vielleicht habt ihr in Hallennähe einen Funkamateur, je nachdem was er so sendet gibt es vielleicht auch eine Erklärung für das Knacken.

    Habt ihr denn alle Verkabelungen (bei denen es möglich ist) symmetrisch ausgeführt?
    z.B. Mischpult -Amp

    Gruß
    Stefan

    http://www.rock-on-rolls.de
    http://www.facebook.com/RockonRolls

  • stranger
    Beiträge
    29
    • 18. Februar 2004 um 08:34
    • #12

    Das mit dem CB-Funker is ne interessante Idee, lässt sich aber nur sehr schlecht im Nachhinein prüfen.
    Kabel sind alle symmetrisch ausgeführt bis auf die Monitore, die werden über DI-Boxen mit unsymmetrischen Signalen beschickt. Fällt mir ehrlich gesagt jetzt erst auf, dass da ja auch unsymmetrische Leitungen dabei sind! Ist das des Rätsels Lösung? Wären die Einstreuungen weg- oder vernachlässigbar gewesen, wenn die Monitore syammetrisch angeschlossen wären?

  • Sven M
    Profi
    Beiträge
    2.530
    • 18. Februar 2004 um 09:08
    • #13

    Es kann kein telekommunikationsmast sein, da wird alles verschlüsselt und du kannst nie ein Wort verstehen. Darum, Kracky nehme ich den Eplus mast dir nicht ab..

    Wahrscheinlich ist es Radio welches in den Pickup / Kabel vom Bass einstreut.

    Mal Bass / Amp / Kabel überprüfen. (wenns denn wirklich vom Bass kommt.

    Im übrigen wirst du einen Mobilfunkmasten der 500m weit weg ist nicht bemerken..

    Was sagt der Raver auf der Techno-Party, wenn sein Extasy aufhört zu wirken?

    "Was ist denn das für eine sch... Mucke hier?"

  • stranger
    Beiträge
    29
    • 18. Februar 2004 um 09:18
    • #14

    Vergesst mal das mit dem Bass. Der war zwischendurch nicht angeschlossen und trotzdem waren die Störungen da! (nur die Stimmen waren nur auf dem Bass - das kann ja wirklich von Pick-Up-Einstreuungen kommen, seh ich ein)

  • PA-Peter
    Profi
    Beiträge
    7.614
    • 18. Februar 2004 um 09:21
    • #15

    Eine komplett symmetrisch ausgeführte Signalführung ist PFLICHT!

    Wir haben seit der Runderneuerung des Kabelparks KEINE Schwierigkeiten mehr gehabt! Es streut auch kein Handy mehr ins System ein...

    ...der tthorsten hat schon recht! Wenn der Kabelpark & die anderen signalführenden Gerätschaften im guten Zustand sind, sollte das System recht resistent gegen Störungen sein!

    PA-Peter
    ****
    http://www.rieckmedia.com

  • stranger
    Beiträge
    29
    • 18. Februar 2004 um 09:31
    • #16

    PA-Peter:
    Du meinst also, auch Sendemasten machen bei symmetrischer Signalführung garantiert keinen Ärger mehr? Das mit den 500m ist nur Schätzwert, kann auch etwas mehr sein.

  • PA-Peter
    Profi
    Beiträge
    7.614
    • 18. Februar 2004 um 09:33
    • #17
    Zitat von "stranger"

    PA-Peter:
    Du meinst also, auch Sendemasten machen bei symmetrischer Signalführung garantiert keinen Ärger mehr? Das mit den 500m ist nur Schätzwert, kann auch etwas mehr sein.


    Was heißt "garantiert"?
    Kann ich natürlich nicht beschwören, aber da würde ich anfangen...

    PA-Peter
    ****
    http://www.rieckmedia.com

  • 4Art
    Profi
    Reaktionen
    371
    Beiträge
    6.135
    • 18. Februar 2004 um 09:53
    • #18

    @ Bigsound

    Du würdest dich noch wundern, wieviel Störstrahlung ein Mobilfunk-Mast auch in 1 km Entfernung noch produziert. Wir haben diesbezüglich unsere Wohnung mal durchgemessen - der entsprechende Baubiologe konnte innerhalb der Wohnung - und das mit ziemlich taffen Werten - ganz genau den Standort der Antenne und deren Sendeleistung definieren.

    @all

    Am Anfang des Artikels wird ja davon geschrieben, dass es sich nicht nur um einen Sendemast für Mobilfunk handelt, sondern dort auch noch anderes Zeug drüberläuft. Ich weiss nicht, wie das in Deutschland ist - aber wir haben hier in der Schweiz oft kombinierte Anlage, über welche dann zwei verschiedene Mobilfunkanbieter, das Sendenetz aller lokalen Radioprovider, Richtstrahl und Funk der Telekom sowie des Militärs/Feuerwehr laufen. Da es für die verschiedenen Provider immer schwieriger wird, neue Standorte zu bekommen (Einsprachen der Anwohner), werden bestehende Anlagen immer weiter ausgebaut und auch die Sendeleistungung zum Teil drastisch (und auch nicht unbedingt im Rahmen der gesetzlichen Toleranzen) erhöht.

    Gerade die "Krieger" dürfen hierzulande ebenfalls immer ein bisschen mehr als alle anderen! Da kann ich doch ein bisschen mitsprechen, da ich meinen Dienst für das Vaterland bei den Funkspezialisten absolviert habe. Und dort geht dann sehr schnell was breitbandiges mit 40 Watt (+) auch bei mobilien Anlagen in die Luft. Das Zeug ist zwar im Normalfall zerhackt, komprimiert und kodiert, aber stören kann es entsprechend sensible Anlage genauso. Wir wussten z.Bsp. sehr genau, wie wir Rundfunkprogramme massivst stören konnten, obwohl das ziemlich verboten war...

  • stranger
    Beiträge
    29
    • 18. Februar 2004 um 10:00
    • #19

    Da es sich um die Sendemasten in der 100.000 Einwohnerstadt Pforzheim handelt und meines Wissens sonst nur noch ne kleinere Station auf dem gegenüberliegenden Berg gibt, nehme ich schon an, dass da alles mögliche mit viel Leistung drüber läuft.

    Werd auf jeden Fall versuchen, alle Kabel symmetrisch zu führen (war mir eigentlich schon klar, dass man das sollte, aber bei den Monitoren hab ichs schlichtweg übersehen und vergessen) und vor der Zusage eines neuen Auftritts dort wohl erst mal alles durchtesten.

    Vielen Dank für eure Antworten, hat mir doch etwas Klarheit verschafft.

    Falls euch noch was einfällt könnt ihr ja weiterhin hier posten.

  • Chriss
    Gast
    • 18. Februar 2004 um 11:14
    • #20

    also ich kenn nur probleme mit langwellesendeanlagen die streun ins Kabel und in die Geräte selber ein :(

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  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

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