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Welche Mikrofone für Konzertflügelabnahme

  • AMLB
  • 27. Februar 2004 um 21:46
  • AMLB
    Beiträge
    1.101
    • 27. Februar 2004 um 21:46
    • #1

    Im Rahmen eines mittelgroßen Events muss ein Konzertflügel abgenommen werden. Welche Mikrofone kann ich dafür am besten einsetzen?

    Modenschauen, Industrie, Event + Gala

  • hermste
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    2
    • 27. Februar 2004 um 22:17
    • #2

    Nimm einfach hochwertige Mikros :D

    Na, ok, definiert wird die Mikrofonauswahl durch die benötigte Laustärke und eventuelles Monitoring.
    Je lauter, desto eher musst Du mit Tonabnehmersystemen (z.b. C-Ducer) in Kombination mit 2 Kleinmembran-Mikros (auf die Saiten zeigend), oder auch mit einem auf die Innenseite des Flügel-Deckels geklebtem Grenzflächenmikrofon arbeiten.
    Wie laut brauchstes denn? Klassik? Schlager? Pop oder gar mit verzerrten Gitarren dabei?!

    Grüße,
    Hermann

  • AMLB
    Beiträge
    1.101
    • 28. Februar 2004 um 08:55
    • #3

    Flügel wird im Rahmen einer Cover-Pop-Rock-Band genutzt. Monitoring db E3, Max o.ä. Dabei ist noch ein Keyboard, eine Gitarre und ein Bass.

    Modenschauen, Industrie, Event + Gala

  • willi
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    299
    • 28. Februar 2004 um 11:27
    • #4

    moin,
    da es sich um rock-pop handelt, würde ich zwei grenzflächen in den deckel kleben. manchmal - je nach bauweise des flügels - kann molton helfen, die umgebungsgeräusche (schlagzeug, amps) etwas zu dämpfen. sieh zu, daß bass und schlagzeug nicht zu dicht am flügel stehen!
    bei klassik mit offenem/ halboffenem deckel würde ich dir hochwertige großmembranmikros empfehlen(akg c 414, neumann tlm 170, etc..).
    bei beiden varianten nimm je ein miko für bass und das andere für discant.

    http://img118.imageshack.us/img118/6889/bl…lappo3afrq9.gif

  • mischpultschorsch
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    3.503
    • 28. Februar 2004 um 11:48
    • #5
    Zitat von "willi"

    sieh zu, daß bass und schlagzeug nicht zu dicht am flügel stehen!

    Ich hatte Letztens nen Chor in ner Halle, bei dem der Flügel aus optischen Gründen schräg vor dem linken PA-Stack stehen musste. Grenzflächen schieden leider wegen massivstem Feedback um die 250 aus. Das beste Ergebnis hatte ich mit 2 Schoeps bei halboffenen Deckel.
    Einfach mal mit verschiedenen Mikros und Aufstellungswinkeln probieren...

  • Kracky
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    12.055
    • 28. Februar 2004 um 11:52
    • #6

    Wir hatten da mit so Tischstativen auf den Ablagen links und rechts die Sennheiser MD 421 am Flügel. Das kam mal richtig gut.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
    Rosenstr.6
    78598 Königsheim

  • AMLB
    Beiträge
    1.101
    • 29. Februar 2004 um 12:41
    • #7

    Habe mit der Band gesprochen. Sie haben mit 2 x Neumann KM 184 bisher am liebsten gearbeitet. Diese Miks kenne ich zwar noch nicht, wird sich aber wohl ändern müssen. Gibt´s dazu direkte Alternativen?

    Modenschauen, Industrie, Event + Gala

  • Seven
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    4.376
    • 29. Februar 2004 um 14:17
    • #8

    Sind ganz nette Teile, wir haben davon einige im Lager und nutzen sie für Chorgeschichten. Ich nehm aber immer lieber Schoepse mit, wenn noch welche da sind. (CMC5 Ug mit unterschiedlichen Kapseln)

  • willi
    Profi
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    299
    • 29. Februar 2004 um 16:55
    • #9
    Zitat von "AMLB"

    ... Diese Miks kenne ich zwar noch nicht, wird sich aber wohl ändern müssen...

    moin,
    guckst du hier:
    https://www.neumann.com/infopool/mics/…php?ProdID=s180

    http://img118.imageshack.us/img118/6889/bl…lappo3afrq9.gif

  • Krusty
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    517
    • 29. Februar 2004 um 18:07
    • #10

    Wie bringt ihr denn die Grenzflächen im Flügel an?

    @ willi: womit klebst du denn die Grenzflächen fest?

  • willi
    Profi
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    • 29. Februar 2004 um 18:43
    • #11

    moin,
    die eleganteste variante ist sicherlich bostik ( http://www.bostik.de ), da der fensterkittähnliche kleber gut haftet und sich rückstandsfrei entfernen läßt (auch bei streichern geeignet..).
    ansonsten auch gaffa, der deckel muß dann allerdings mit alkohol gereinigt werden..

    http://img118.imageshack.us/img118/6889/bl…lappo3afrq9.gif

  • willi
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    • 29. Februar 2004 um 18:50
    • #12

    AMLB: sowohl die erwähnten neumänner als auch die schoepse sind sehr gute mikrofone und erstmal klanglich über jeden zweifel erhaben. alles andere ist dann "db hinterm komma", wie ich es immer nenne.. :wink:

    http://img118.imageshack.us/img118/6889/bl…lappo3afrq9.gif

  • Philipp
    Beiträge
    204
    • 29. Februar 2004 um 18:55
    • #13

    also bei grtenzflächen im flügel nehm ich immer gern gaffa.... da ich mit kreppband mehr schlecht erfahrungen gemacht habe => weil der kleber am abnd dran etwas agressiver iss.

    MfG Philipp

    PANIC: Falscher oder fehlender Kaffee, Anwender angehalten.

  • StefanB
    Beiträge
    527
    • 29. Februar 2004 um 19:18
    • #14

    Habe vor einiger Zeit ähnliche Frage gestellt:

    http://www.paforum.de/paforum/viewtopic.php?t=7917&highlight=

    Gruß
    Stefan

    http://www.rock-on-rolls.de
    http://www.facebook.com/RockonRolls

  • Jeremy
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    • 4. März 2004 um 08:37
    • #15

    Wir hatten ein paar Jahren mal auf einem Jazzfestival am Samstag 5 Bands am Start, 4 davon mit Flügel, 3 davon mit eigenem Tonmann, der jeweils seine eigene Vorstellung davon hatte, wie der Flügel zu behandeln sei.

    Standardmäßig hatten wir das Ding mit 2 C-Ducers ausgerüstet, was ja eigentlich eine der amtlichen Techniken darstellt.

    Der eine hat seine Schertler Transducers eingebaut, der zweite hat (ernsthaft) 3 C411 in den Flügel geklebt und von oben mit einem Paar C414 nachgeholfen, der dritte hat Grenzflächendinger (ich weiß nicht mehr, welche) in den Deckel geklebt, so dass der Flügel anschließend verdrahtet war wie ein Flipperautomat.

    Der Pianist der ersten Band (die waren ohne Techniker unterwegs) hat uns dann spasseshalber gefragt, ob er eine eigene Stagebox an den Flügel haben kann. 8)

    Angenehm überrascht war ich von der 411/414 - Kombination.

    Jeremy

    Harvard'sches Gesetz für Tierversuche: "Unter sorgfältigst kontrollierten, dokumentierten und jederzeit reproduzierbaren Laborbedingungen verhalten sich Versuchstiere immer so, wie es ihnen gerade passt."

  • mischpultschorsch
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    • 5. März 2004 um 09:47
    • #16
    Zitat von "Jeremy"

    Der eine hat seine Schertler Transducers eingebaut

    Waren das die "Dyn GP" von Schertler? Falls ja: Wie brauchbar war der Sound? Bin immer noch auf der Suche nach der ultimativen Flügellösung für wirklich "lautes Lala".....

  • Jeremy
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    • 5. März 2004 um 17:41
    • #17

    Kann ich Dir jetzt leider nicht mehr sagen. Wir haben spasseshalber wirklich mal alle eingebauten Kombinationen im Vergleich ausprobiert, und die blieben sich gegenseitigt irgendwie nichts schuldig. Am schnellsten war wie gesagt die 411/414 Kombination im Sack.

    Allerdings würde ich, gerade unter Festival-Bedingungen, eher zu einer Lösung greifen, die, wie soll ich sagen, "künstlerisch anerkannt" ist, womit wir wieder bei den C-Ducern oder den Schertlers sind.

    Jeremy

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