Ihr tut so als waeren die grossen Firmen immer gross gewesen! Das waren auch alles mal Hobbykistenschlepper!!!
Und im Vergleich zu anderen Branchen ist das noch gar nicht so lange her. Die Feiern gerade alle so ihr 25 jaehriges!
Ich bin schon mit mehreren Firmen fuer die ich arbeite in groessere Raeume umgezogen!
Es faengt keiner mit 10 Mio und direkt mit allem was das Herz begehrt an!
Es bleibt nach wie vor auch ne Branche in der man Geld verdienen kann. Man muss es nur ordentlich machen und den noetigen Einsatz bringen!
Was eindeutig schlimmer ist als frueher sind die ganzen Schmarotzer die so mitfahren. Agenturen und andere nutzlose Leute die dadurch das sie nur vermitteln die Preise stark druecken.
Der Endkunde bei grossen Jobs zahlt immer noch genug!!
Nur frueher wurde halt nur fuer echte Leistung und Arbeit bezahlt. Heutzutage zahlt man erstmal den Wasserkopf und was ueber ist geht dann in die Produktion.
Auch hat die Halbwertzeit beim Material ja schon Computerdimensionen erreicht! Kann mich noch gut an die erste Meyer PA in D erinnern. Die hat mich beinahe 8 Jahre begleitet! Da kann man auch mal investieren, weil man es ja wieder kriegt!
Manchen Geraete heutzutage sind schon wieder weg bevor ich weiss wie man die bedient! Das ist natuerlich auch albern!
Ich kann gut verstehen wie HKS arbeiten und warum! Ich wuerde auch nur dazu raten sich nicht zu verschulden um in diesem Gewerbe mitzumischen.
Wem Hochzeiten usw nicht reichen der soll sich entsprechend weiterbilden und als techniker arbeiten! Aber es gibt genug amtliches Mat um jeden Job dreimal zu machen!
Warum immer günstig günstig günstig,geiz ist geil.zum kotzen
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@ Inselgert: Ja, auch ein Punkt. Allerdings sind die heutigen Größen in der Branche zu einer "besseren" Zeit großgeworden. Manche ZU groß, sodass sie heute darunter leiden..... Sie sind zu einer Zeit groß geworden, als ALLE so klein waren....
Equipment, dass ich heute kaufe, steht auch min. 5 Jahre bei mir im Lager. Ich kaufe nicht, ums kurze Zeit wieder zu verkaufen, das ist für 90% der Anwendungen SINNLOS. Nur für Messebau etc. kann ich verstehen, dass verrammeltes Zeug verkauft wird. Da muss es eben hübsch sein.... Das machen wir da auch nicht anders....
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Zitat von "Jens Droessler"
Equipment, dass ich heute kaufe, steht auch min. 5 Jahre bei mir im Lager.
Schon mal ein guter Ansatz aus betriebswirtschaftlicher Sicht.
Jetzt nimm mal an, die Sachen (Investitionsgüter...) stehen wirlich nur 5 Jahre bei Dir am Lager und werden nicht gebraucht, nur mal angenommen.Jetzt fang' mal an zu rechnen:
>> Abschreibung plus Erlös bei Verkauf/Tausch/Inzahlunggabe.Vertretbares Ergebnis??
So, jetzt haben die Sachen aber nicht nur 'rumgestanden, sondern auch noch einen Job gemacht, bei dem sie idealerweise etwas Geld verdient haben.
Das hätten wir jetzt auch noch eingerechnet...Und NUR, wenn so eine Rechnung zu meinen Gunsten aufgeht, hat sich die Anschaffung gelohnt.
Alles andere sind Zusatzgeschäfte.
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Ohne Frage richtig. Ich meinte natürlich nicht, dass sie unbenutzt im Lager stehen, sondern eben min. 5 Jahre in meinem Besitz sind, meistens aber noch deutlich länger, oder sie wurden sogar gebraucht angeschafft.... das sind IMO alles Aspekte, die die Wirtschaftlichkeit erhöhen.
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Eben.
War ja auch nur rein "hüpotetisch"... :mrgreen:Ich hab' Sachen, die sind z.T. schon 15-20 Jahre alt, die stehen längst nur noch mit 1 Euro in den Büchern, aber das sind die Sachen, die Geld bringen.
Stehe trotzdem auf dem Standpunkt, das es etliche "Verleiher" gibt, deren Geschäftspraktiken einer betriebswirtschaftlichen Prüfung nicht mal bei oberflächlicher Betrachtung standhalten würden.
Oder anders 'rum, die Leutz sind eigendlich pleite, sie wissen es nur noch nicht... :wink:
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Nachdem mich das Lesen der bisherigen Beiträge jetzt einige Minuten gekostet hat, will ich auch was dazu sagen:
1) Die Frage, was die etlichen Top40- und/oder Gala-/Tanz-Bands, die Ihre eigene Anlage haben, machen, wenn die neue VStättV so kommt, wie geplant, ist immer noch unbeantwortet!!! Hat sich darüber mal jemand ein paar warme Gedanken gemacht?
2) Zu den HKS: Wer sich hier beschwert über die HKS und nach dem Motto lebt "das gibt es nur in dieser Branche" hat noch nicht wirklich über den Tellerrand seiner Existenz hinaus geschaut. Es gibt in JEDER Branche HKS, ob es um Elktroinstallationen (wieviele Hausinstallationen werden denn jährlich von Hobby-Elektrikern gemacht?), Kfz-Reparaturen (ich kenn da einen, der repariert in seiner Freizeit aus Spaß an der Freude Autos) oder sonstwas geht! Also beschwert Euch nicht, ändert was daran, ohne unfair zu werden (und dazu zähle ich nunmal ankreiden von HKS).
3) Weder ein Meistertitel noch die VStättV ändern etwas daran, dass viele HKS dann weiterhin ihrem "Hobby" fröhnen! Ist dann eben illegal, aber wen stört das in unserer heutigen Zeit wirklich? Nicht, dass ich das für gut befinde...
4) Wer will mir hier allen Ernstes erzählen, dass er Bock auf ne schülerband hat, die nach jedem Job um jeden Euro feilscht? Alleine der Stress mit den sogenannten "Schülerbands" ist es den meisten "amtlichen" Companies (Wer hat die Definition von "amtlich"? Wer darf sich denn so titulieren? Muss ich als "amtliche" Company viel teures Zeug haben, das sich nicht rechnet, wenn ich mal 50,- EUR mit dem Preis runtergehe?) nicht die Zeit und die Mühe wert, darüber nachzudenken! Und deshalb soll dann in Zukunft die Schülerband (die es natürlich auch nur als Hobby betreibt) keine Konzerte mehr spielen dürfen?Das erscheint mir alles als sehr fragwürdig! Zudem gibt es dann immer noch keine Europaweite VStättV (wenn es die anderen Europäer überhaupt interessiert, was sich der tolle deutsche Wasserkopf wieder ausdenkt - wahrscheinlich schmunzeln die noch darüber). Was passiert dann z.B. mit einer Company aus Frankreich oder auch aus Tscheschien oder Polen (weil doch sehr grenznah), die dann eine VA in "good old Germany" macht? Denen kann dann keiner mit den "deutschen" Vorschriften kommen!
Desweiteren: Jetzt hat ne Company eine Meister VAT und wegen mir noch drei ausgebildete VATs, darüber hinaus noch einige Azubis. Das Lager ist voll, die Jobs kommen. Wie viele Companies schicken jetzt die Azubis raus (die es ja a) dann eigentlich gar nicht alleine machen dürften und b) darüber hinaus weder Erfahrung noch Lust mitbringen, einen guten Job abzuliefern). Sollen die dann alle angeschwärzt werden und zumachen? Kommt der Ein oder Andere nicht auch einmal in dieselbe Situation? Oder gilt das dann nur für andere, aber nicht für sich selbst?
Wie gesagt, ich befürworte keine halben Sachen, schon gar nicht, wenn die Sicherheit des Publikums gefährdet ist! Aber eine Ausbildung und ein Meisterbrief geben KEINERLEI Gewährleistung dafür, dass niemandem etwas passieren kann! Ich behaupt sogar, dass es mehr HKS gibt, für die der Leitsatz "Safety first" gilt, als es große Companies gibt, die IMMER alle Sicherheitsvorschriften einhalten. Mir fällt da immer noch der abschließende Satz eines VDE-Seminars ein: "Das waren jetzt die Vorschriften der VDE, aber Männers, wir müssen ja auch noch unsere Arbeit tun!". Und mal ehrlich: Wer von Euch hat die Vorschriften ALLE auswendig gelernt? Wem ist dabei nicht aufgefallen, dass das Meiste reiner gesunder Menschenverstand ist? Logischerweise hänge ich kein Riesentopteil an eine Wäscheleine! Wem ist dabei nicht aufgefallen, dass sich VIELE (oder einige, definitionssache) Vorschriften irgendwie gegenseitig aufheben? Und wenn ich jetzt einen Vorredner zitieren darf: "Auch wenn die VMB-Lifte TÜV haben, sicher ich sie lieber doch nochmal, da sie mir einen sehr wackeligen Eindruck machen". DIESES Verhalten steht in keiner Vorschrift!!! Ist das nun falsch? Soll der schwere PA-Stack wackelig auf dem Bühnenpodest stehen bleiben, obwohl Podest getüvt ist und sonst auch alles nach Vorschrift? Was ist, wenn er doch fällt? sorry, aber da mache den Stack doch lieber nochmal irgendwo fest (natürlich nicht am Biertresen ;-)), damit er erst gar nicht die nötige Freiheit zum Fallen haben kann...
Sicherheitsdenken hat nichts mit (teurer) Ausbildung oder einem Stück (Klo-) Papier zu tun, auf der ein staatlicher Stempel aufgedruckt ist! Leider ist in Deutschland vielerorts noch der Glaube ansässig, dass jeder, der einen Schein hat, machen kann, was er will und nicht haftbar ist.
Zwei Beispiele: Warum fällt bei einer großen Produktion eines weltbekannten Stars WÄHREND der Show der rechte Truss-Wings ohne Vorwarnung herunter? Warum fällt bei einer Klein-Produktion einer "amtlichen" Company während der Show ein 90kg schweres Topteil vom Stack in Richtung Publikum? Beide Male ist Gott dei dank niemandem etwas passiert. Doch die Frage stellt sich, ob das mit dem entsprechenden Schein nicht passiert wäre...!?!? Geht davon aus, dass es dann auch passiert wäre, denn es waren ja nicht die HKS, sondern "amtliche" Companies! Und auch ein Schein schützt nicht davor, dass ein Mitarbeiter oder auch man selbst mal etwas "vergisst"!
Das Einzige, um was es letztendlich geht, ist die Haftung, wenn denn mal etwas passiert! Und generell ist es in unserem deutschen Lande so, dass dann das schwächste Glied den schwarzen Peter bekommt, und das ist meist der Verleiher, egal ob HKS oder "amtliche" Company, ob mit oder ohne (Meister-) Schein . Ob und wie die Strafe dann ausfällt, steht woanders.Werden die Auflagen jetzt noch undurchsichtiger und für den Veranstalter teurer (Sani, Feuerwehr, mittlerweile security, Versicherungsprämien steigen), ist es nicht verwunderlich, dass die Veranstalter auch an allen Ecken und Kanten zu sparen versuchen! Und im Endeffekt überlegen sich viele, viele Veranstalter dann, ob sie überhaupt noch eine VA machen sollen. Denn aus Jux und Dollerei machen es auch die wenigsten Veranstalter. Und dann beschweren sich wieder die Verleiher über mangelnde Auftragslage etc. ...
Merkt Ihr eigentlich, dass wir uns mit unserem Vorschriftenwahn in Deutschland immer mehr und immer schneller im Kreis drehen? Fangt mal an, dort anzusetzen und nicht darüber nachzudenken mit welchen "legalen" Mitteln Ihr Eure Mitbewerber vom Markt vertreiben könnt!Jedem Helfer, Azubi, Techniker oder sonstwas solange den Spruch "Sicherheit geht vor" einzubläuen wäre sinnvoller, kostet nicht viel, kostet den Veranstalter NICHTS und bringt meines Erachtens mehr als jeder staatliche Schrieb...!!! Das Sicherheitsbewusstsein muss bei JEDEM geweckt werden, aber das passiert nicht durch stattliche Verordnungen...
Gruss
Thomas -
Also bei einem unserer Lehrlinge sitzt min. ein Azubi von einer TOP40 Band mit in der Klasse!
Ansonsten muss ich einfach mal Inselgert recht geben. Eines der größten Übel ist der Wasserkopf. Manch einer würde hier mit den Augen rollen, wenn er eine Ahnung hätte was große VA´s auch heute noch für Budget´s haben. Wie sieht es aus:
- Große Firma möchte einen Event machen, erster Ansprechpartner ist die u.U. die betreuende Werbefirma - die hat eine Agentur mit der sie regelmäßig zusammenarbeitet - und die hat Kontakt zu einem Verleiher.
Bei jeder Stufe kommen nat. auf den Preis des Verleihers odentlich Prozente drauf. Dabei ist oben beschriebenes Scenario ja noch vertretbar. Da lassen sich zwischen zwei der Partner noch beliebig viele Stufen einfügen, und jeder schlägt seine Prozente drauf. Man manchmal den Eindruck die einzelnen Parteien wollen möglichst nicht mehr arbeiten für das Geld was Sie bekommen. Alles wird weitergeleitet und an Subunternehmen vergeben. Das kostet dich ein paar telefonate und bringt einen netten Abend an dem man kostenlos verköstigt wird und gaaaanz wichtig tun kann + 25%!
Wenn ich manchmal so überlege was man aus angeblichen finanz. Gründen so von der Angebotsliste streichen muss, die VA aber viel besser geworden wäre wenn man mehr für Lichtdesign ausgegeben hätte und ich dann erfahre wie viele zwischen uns und dem Veranstalter noch die Hände aufhalten und was man für dieses Geld alles hätte machen können . . .
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Zitat
Also bei einem unserer Lehrlinge sitzt min. ein Azubi von einer TOP40 Band mit in der Klasse!
Ja, schön, aber nicht jede Top40- oder sonstige Coverband, die eine eigene Anlage hat, kann einen Azubi ausbilden lassen! Das ist doch der falsche Ansatz Leute... -
Ich halte ja auch mehr von dem Ansatz, den Einhalt der bestehenden oder kommenden Regeln zu kontrollieren, statt darauf zu bauen dass die pure Anwesenheit eines vielleicht 20jährigen (dies soll bitte keiner persönlich nehmen) mit abgeschlossener Ausbildung reicht bzw. die generelle Sicherheitslage der Branche verbessert. Drei Jahre Lehre machen keine 10 Jahre Erfahrung wett.
Wer heute 40 Jahre alt ist und sein Leben lang in der Branche arbeitet, hat sicher keine Lust mehr eine Lehre anzufangen. Sein Wissensstand wird meist sowieso dem eines Meisters entsprechen. Ich halte den Ausbildungsfanatismuss für völlig übertrieben und ungeeignet die hier beschriebenen Probleme mit "HKS´s" zu lösen. Wichtiger wäre die Kontrolle der Vorschriften. Schließlich gibt es eine Menge VA´s die nicht das Budget haben einen Meister der Va-Technik die ganze Nacht hinzustellen. Die würden dann einfach nicht mehr stattfinden.
Das Problem der HKS haben wir doch alle irgendwie. Trotzdem (auch bei angeblicher Rezession) haben wir ein relativ stabiles Wachstum in der Firma.
Kürzlich habe ich einen Beitrag in einer Zeitschrift gelesen, in dem stand, dass die Konzertbranche trotz der derzeitigen wirtschaftlichen Lage wieder ein ordentliches Wachstum und eine ordentliche Gewinnsteigerung erziehlen konnte. So führt das "betteln" um noch mehr Rabatte doch nur zur Gewinnsteigerung der Veranstalter. Mir ist nicht bekannt, dass Bands/Künstler ihre Preise gesenkt hätten oder dass ein Veranstalter ausgehandelte Rabatte in Form günstigerer Eintrittspreise an dass Publikum weitergegeben hätte. -
is das nun geiz oder raffgier?
grüße
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Beides. Einerseits Angst, mehr auszugeben als nötig und auch Angst, wenn was schief geht, andererseits (wie immer im Kapitalismus, darum gehts nunmal dabei) Gewinnoptimierung.
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Der Meister ist doch noch gar nicht richtig da & schon ist er Schuld an fallenden Preisen? Wohl kaum. In Inselgerts Dimensionen mag der Wasserkopf eine gewichtige Rolle spielen, im kleineren Bereich sind es nicht nur die Veranstalter selbst die den Schlamassel erzeugen. Ich erlebe in letzter Zeit einige Top-40 Bands die zwanghaft versuchen sich selbst billiger anzubieten (& damit auch mich: "XY machts aber für 560,-"), um das Auftragsbuch zu füllen. Abgesehen davon dass ich nicht glaube dass für die Bands auch nur 1 Job mehr bei rumkommt, verliere ich dadurch das Interesse an solchen Jobs, und schliesse mich somit der Einstellung von zB 4Art an: Dann halt nach neuen Möglichkeiten suchen!
Was Jens Droessler sagt ist zwar nicht verkehrt (...liefern was bezahlt wird....) , auf der anderen Seite weiss ich aber besser was eine VA erfordert als der "Kassenwart", und ich will nicht am Pult stehen & ständig jedem dritten erklären müssen das alles Etat-bedingt scheisse ist. Für´s eigene Unternehmen ist es keine gute Werbung einen bestimmten Preis "geschafft" zu haben, sondern ein bestimmtes Ergebnis. Dieses idealerweise gute Ergebnis das erfordet -nicht immer- aber oft ein gewisses Maß an teils teurer Technik/Manpower. Wenn eine Veranstaltung dieses Etat nicht hat, soll es machen wer halt will. Ich kann mich zZt jedenfalls nicht über mangelndes Wachstum beklagen. Und das obwohl ich von "HKS" umzingelt bin. Schuld an fallenden Preisen ist weder der Meister, noch die VStattV, noch der HKS. Es gibt einfach zuviele von uns.Und zum Thema VStattV: Ich habe schon so oft FD34 auf Manfrottos, Scanner mit B&K China Haken + Gaffa an Zelt Pfetten, oder PARs mit Kabelbindern an FD34 gesehen, ich habe kein Problem mit ein wenig verordneter Vernunft/Kontrolle.
TeO:
ZitatUnd auch ein Schein schützt nicht davor, dass ein Mitarbeiter oder auch man selbst mal etwas "vergisst"!
Nein, das tut der Schein nicht. Aber der Schein schützt davor dass der Verantwortliche/Ausführende nicht weiss was er tut. Zumindest hat ein "Zertifizierter" das alles mal gehört und beigebracht bekommen, und vor allem trägt er die Verantwortung und weiss das auch. Klar weiss ein fähiger & erfahrener Mann/Frau wie es geht. Aber mit dem Schein in der Hand WEISS ICH dass er DAS er das weiss. Ich bin mir sicher, wenn mir einer das zeigt, und wenn ich lange genug übe kriege ich eine prima Blinddarm OP hin! Jetzt stell dir mal vor ich fange mit meiner prima Blinddarm OP an billiger zu sein als promovierte Ärzte....... -obwohl ich das echt toll kann.... und auf einmal fangen überall Leute an damit OPs zu machen, würdest Du ein Medizinstudium auch infrage stellen?Wenn ich nun zig Zenter über u.a. deiner Tochter fliege, wäre es nicht nett wenn irgendwas dir sagt, dass ich weiss was ich tue?
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naja den mit 3 jahren berufsausbildung Va techniker mit nem Chirurg zu vergleichen ist nen bisschen hart!
Nun denn. Gesetzt den Fall ich haette ne Tochter wuerde ich vorziehen das Ihr nix passiert. Da traue ich dem Kollegen der es schon 20 Jahre erfolgreich macht mehr. Auch wenn er keinen Schein hat.
Das mit der Ausbildung ist ja gut und schoen. Aber Aussagen ueber die Qualitaet der Arbeit macht es keine.
Vielmehr glaube ich das sich jemand der sich lange am Markt behauptet schon eher ein Qualitaetsmerkmal traegt! Denn das ist ja alleine schon ne Kunst.
Und tut mir leid wenn ich das so sagen muss aber die meissten VA techniker die den TL machen gehen doch eh nie ins Dach und gucken.
Ist ja auch nicht so als waere die VA Technik eine Hochrisikogruppe! Da gehts aber aufm Bau oder in der Maschinenfabrik ganz anders zu.
Wenn Du mich fragst ist das nur Buerokratie mit den ganzen extra gesetzen die es da so gibt!
Ich bin gerne bereit meine Meinung zu aendern wenn die TLs mit viel zu hoher gage dann auch mal anfangen sich die Finger schmutzig zu machen und Kettenglieder nachgucken und morgens als erste im Dach die Punkte machen! Meistens sind die Leute zusehr damit Beschaeftigt anderen zu erzaehlen was sie nicht duerfen und wie breit der Notausgang sein muss!
Ausbildung muss sein, aber auch Kollegen ermoeglicht werden ( Finanziel) die damit schon lange ihre Famielie ernaehren.
Oder soll ich mit fast 40 noch von nem Lehrlingsgehalt leben oder wie.
Ich kann dir so sagen wenn einer glaubt er kann Ton, Licht und Buehne machen und bei allem richtig Bescheid wissen ist er im Irrtum!
Da kann ich nur zum Blick ins Ausland raten wo es Spezialisten gibt die auf dem ganzen Globus Lampen und Boxen aufhaengen und nur in Deutschland stress haben.
Was glaubst Du denn warum alle Amis und Teebeutel immer Ihren ganzen Scheiss mitbringen. Weil sie auf so ein Bloedsinn null Bock haben!.Das Klang jetzt boese oder! Sorry
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Zitat von "Inselgert"
Ist ja auch nicht so als waere die VA Technik eine Hochrisikogruppe! Da gehts aber aufm Bau oder in der Maschinenfabrik ganz anders zu.
Dass sich Personen unter schwebenden Lasten aufhalten dürfen, gibt es nur in der VA-Technik.
Und im Gegensatz zum Bau, wo es sich rumspricht, wer pfuscht und wer nicht, haben die Besucher eine Veranstaltung keine Chance, ihr Risiko abzuschätzen, wenn sie sich unter ein Rigg stellen. Und wenn vom Kran was runterfällt und doch mal jemand drunter steht, dann dürfte das eine überschaubare Anzahl sein (schlimm genug). Wenn irgendwo ein Rigg ins Publikum knallt, dann geht es rund, ob der entstehenden Panik gleich zweimal.
Wobei ich nicht behaupten möchte, dass ein Schein verantwortungsvolles Handeln erzwingt.
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Zitat
Wenn ich nun zig Zenter über u.a. deiner Tochter fliege, wäre es nicht nett wenn irgendwas dir sagt, dass ich weiss was ich tue?
Sorrü, aber woher soll ich denn durch nen Stück Papier wissen, ob Du das auch wirklich alles noch weißt? Und wer gibt mir denn die Sicherheit, daß das was Du da gelernt hast auch alles so 100% richit und SINNVOLL war?
Ein Bekannter von mir macht gerade den Meister in einer ganz anderen Branche (Bau). Wenn der so arbeitet, wie es in den Vorschriften steht, dann hätte er keinen Job mehr, weil diese Vorschriften Sachen verlangen, die einfach NICHT durchführbar sind!!!!
Naja, ist halt mal wieder typisch deutsch......... wenns keine Regeln und Gesetzte gibt, herrscht einfach nur Chaos......!!!!! Statt daß sich ALLE mal an die eigene Nase fassen und zumindest mal das logische Denken mal wieder nutzen. Dadurch würde man schon die meißten Sachen verhindern können, vor allem, wenn man immer mit dem Sicherheitsgedanken seinen Job tut!
in diesem Sinne.....
Greetz
Robert
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Blicken wir doch mal auf eine "verwandte" Branche: Elektroinstallation. Da gibt es Meister wie Sand am Meer. Muss ja auch so sein, denn ohne gehts da ja gar nicht. Auf VAs hat man mit den Jungs oft zu tun. Was denkt ihr, wieviele von denen die richtigen Querschnitte für den "bestellten" Strom legen? Ungefähr die Hälfte. Das ist aber noch wenig kritisch. Bei manchen Installationen bekomme ich dagegen richtig Angst. Und? Unterschrift vom Meister ist drunter. Und auf Nachfrage kommt heraus, dass der Lehrling es gemacht hat. Fragt man den Lehrling, "Ja, der Meister war da, er hat mir genau gesagt wie ichs machen soll und so hab ichs gemacht. Aber in der Schule haben wir das anders gelernt....."
Das Stück Papier sagt einzig und allein aus, dass die betreffende Person MAL einen Großteil der Vorschriften kannte! Aber nicht, dass sie heute noch alle richtig im Kopf stecken. Manche gehen verloren, manche ändern sich im Kopf ein wenig.....
Ich habe weder Meistertitel noch Ausbildung in unserer Branche. Ich habe auch keine Familie zu versorgen. Aber ich habe Aufträge und davon nicht ganz wenig. Wenn ich jetzt mit einer Ausbildung anfangen wollte (wäre nicht so das Problem, ich bin ja noch ein junges Kerlchen), könnte ich das wohl kaum in meinem meisterlosen Betrieb machen, müsste also zu den Mitbewerbern gehen! Neben dem Spott, den mir diese dann entgegenbringen, müsste ich meine eigene Firma für 3 Jahre dichtmachen. Diese Aufträge sind auf nimmerwiedersehen weg. Denn der Kunde macht weiter seine Feste, und wenn ich nicht kann, dann machts ein anderer.
@ Frankbärchen: Ich bin aber der Meinung, dass der Kunde mehr davon hat, 8 Behringer Kompressor-Kanäle und eine günstigere, aber auch nicht schlechtklingende PA, die ähnlichen Pegel liefern kann, zu bekommen, als dagegen 2 teure dbx Komp-Kanäle und nur die Hälfte PA, weils Budget halt so eingehalten wird. Das Equipment, was die "sparsamen" Kunden bekommen, ist halt von Behringer, Peavey usw. (kein DAP und Konsorten, ein bisschen was muss schon sein, ich muss es quasi selbst vertreten können), aber glaubst du, dass z.B. die genannten Behringer-Komps so deutlich hörbar anders klingen als 5x so teure? Das sind die letzten paar %, die die teuren Geräte besser sind, und das lohnt sich bei einer 2x2kW Anlage noch nicht soo sehr....
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Unter Umständen-häufig der fall-sagt der Zettel nur aus das der Zettelinhaber des Auswendiglernens fähig ist :twisted:
Zitat vom Meister"auch der große Sicherungsautomat ist Überlastet"
(FI-Schutz)
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Was Jens sagt, kann ich auch so bestätigen. Wer will die Vielzahl der erzwungenen Firmenpleiten aufgrund der neuen Vorschriften und dem Szenario, das Jens aufgezeigt hat, vertreten? Beim Zweitjob ist das ja eventuell noch okay, aber was sollen die machen, die dann jetzt ihre Familie ernähren müssen etc.? Ich weiss nicht ob ihr eine Vorstellung davon habt, was ein Meisterschein in deutschen Landen heutzutage kostet!?!? 5stellige Summen sind da an der Regel. Und so lange einer dann keinen Schein hat (ob Ausbildung oder Meister), darf er ja dann eigentlich keine VA machen, sprich: Er hat Einnahmenausfall und muss dazu noch ordentlich EURonen hinlegen, damit er nachher dann vielleicht einen Schein hat.
Desweiteren: Ich denke mal die Mehrzahl von uns Forumsbesuchern hier hat wohl den Führerschein. Wie lange habt Ihr den? Und wieviele von Euch trauen sich zu, HEUTE nochmal die Prüfung zu machen? Und wieviele von Euch würden dann bestehen? Klar Autofahren kann jeder (meint man zumindest), die einen besser, die anderen weniger gut. Trotzdem gibt es auch hier immer wieder Unfälle. Und warum? Es hat doch jeder gelernt, wie er sich im Straßenverkehr zu verhalten hat!? Was macht der Staat hier? Verkehrskontrollen sollen genügen, die Flut der Unfälle zu stoppen. Wie wir alle wissen, ist dem nicht so. Soll jetzt jeder, der autofahren will, einen den Autofahr-Meister machen, damit er nachher irgendwo draufstehen hat "Jawoll, ich darf Autofahren und ich weiss auch wie und worauf ich achten muss", um dann Sekunden nach der bestandenen Prüfung doch wieder mit 300km/h durch die 30er-Zone zu rauschen? So sieht's doch aus. Der Vergleich zu den VAT-Scheinen etc. ist glaube ich nicht ganz sooo weit hergeholt.
Ich vertraue da auch lieber auf jemanden, der schon jahrelang Veranstaltungen durchführt als auf einen frischen Fertig-Azubi! Und ich würde es auch definitiv nicht einsehen, dann nochmal eine Ausbildung machen zu müssen. Da frage ich mich dann nämlich wirklich, warum das ganze Heckmeck. Wieviele Köche gibt es denn, die das nicht gelernt haben, deren Essen aber besser schmeckt als das von einem gelernten Koch? Ich denke genügend. Und wenn ihr im Restaurant wart und Euch tagsdrauf die Kloschüssel das heiligste aller Sitzmöglichkeiten ist, dann geht's Euch auch nicht besser, wenn der Koch einen Schein hat wo draufsteht "Jawoll, ich darf kochen".Verordnungen und Kontrolle JA, aber nicht so! Und billig bzw. günstig etwas anbieten heißt nicht, dass alle Sicherheitsvorschriften außer Acht gelassen werden! Sorry, aber die Alteingesessenen, die sich hier jetzt lauthals beschweren, sollen sich mal fragen, wie sie angefangen haben! Den Beruf Veranstaltungstechniker gibt es noch gar nicht so lange, als das jeder das gelernt haben kann. Und eigentlich hat doch jeder als HKS angefangen, oder? Niemand hatte gleich die Millionen, um nur "amtliches" Material zu kaufen und gleich "amtliches" Personal einzustellen.
Wenn ich weniger Jobs bekomme, dann hinterfrage ich erstmal mich und meinen Betrieb, warum das so ist. Bin ich vielleicht doch zu teuer? Mache ich meine Jobs nicht zur Zufriedenheit meiner Kunden? Und noch einige weitere Fragen. Steht dann am Schluss doch die Feststellung, dass ein HKS mir den Job weggenommen hat, weil er einfach billiger war, dann soll er den Job doch machen. Denn meistens gibt es dann nur zwei Möglichkeiten: 1) Dem Veranstalter bzw. Kunden ist die Qualität des Materials egal, hauptsache billig. Bitte, dann soll sich doch ein Anderer mit diesem Kunden rumärgern. Das schont meine Nerven. Oder 2): Die nächste VA des kunden macht man wieder, weil er mit der Billig-Variante nicht zufrieden war. Und ich mach ehrlich gesagt lieber 10 Jobs weniger und spare mir meine Nerven.Und ich sag's nochmal: Der (Schwach-) Sinn der Scheine und Verordnungen hängt 100% mit der Haftungsfrage zusammen. NUR: Wenn was passiert, dann ist trotzdem erstmal der VA-Tec dran, weil er das schwächste Glied in der Kette der "Verantwortlichen" ist. Da nützt dann auch kein Schein!
Bedenkt bitte auch: Kommen die neuen Vorschriften, fallen viele, viele VAs weg, damit ist keinem geholfen, am Wenigsten denen, die sich hier lauthals über HKS und Dumping-Preise beschweren! Die Jobs sind da eben nicht mehr da! Und dann sehen wir alle ziemlich alt aus...
Gruss
TeO -
Nochwas: Vielleicht wäre es notwendiger, die HKS oder die, über die man sich beschwert (zu recht oder zu Unrecht sei mal dahingestellt), weil sie der eigenen Meinung nach die Vorschriften und/oder Sicherheitsbestimmungen nicht einhalten, darauf hinzuweisen oder sie sogar ein Wenig die erforderlichsten Sicherheitsbestimmungen "schult"! Das Zauberwort sollte auch hier heißen: Zusammen arbeiten, nicht gegeneinander!
Denn: Wer weiss, ob bei der nächsten VA nicht einer der ebsagten HKS als Stagehand vom Veranstalter eingeteilt ist. Und vor allen Dingen: Was soll der ausgebildete VA-Tec dann eigentlich machen? Nur kontrollieren, ob ALLE anderen Helfer (es muss ja bei jeder VA nur ein VA-Tec anwesend sein) alles laut Vorschrift machen? Auch ein VA-tec hat nur zwei Augen und zwei Ohren. Auch ein VA-Tec will irgendwann mal fertig sein mit Aufbau etc. Und kontrollier mal alles nach, was andere fabrizieren. Herzlichen Glückwunsch.
Sinnvoller wäre wohl eher eine Kontrolle bei VAs, die die aufbauten kontrollieren! Und das zu einem sinnvollen Preis. Damit könnte jeder leben, oder? ABER: Dann müssten ja wieder die lieben Staatsangestellten und beamten ran, und das ist ja nicht vertretbar! Also wird es wieder auf den Bürger abgewälzt. Ich frag mich da so langsam wirklich, wie lange auch die Leute hier im Forum dem Schwachsinn zusehen wollen? Aber rennt dann nur fleißig zu den Meisterschulen und gießt dem Staat damit Öl ins Feuer...
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Am interessantesten finde ich wirklich den Blick in das Ausland, wie er hier schon ein paar mal beschrieben wurde...
Die Lösung sollte doch lauten: Sicherheitsvorschriften müssen in einem gewissen Maße sein. Aber noch wichtiger ist es sie zu kontrollieren. Was natürlich auch zu deren Einhaltung führen würde. Ganz ohne Meisterpflicht.
Wenn sich ein HKS den Vorschriften widersetzt und etwas passiert, dann ist er genauso dran wie eine Fachkraft für VA-Technik. Die sicherheitstechnische Besonderheit der Branche liegt ja z.B., wie der ADMIN schon sagte, im fliegen von Lasten über Personen. Aber dieses Thema wurde laut Aussagen unseres Lehrlings (Ende 3. Lj) so gut wie gar nicht behandelt. Es wurde sich ewig mit Elektrosachen beschäftigt, die er nach Abschluss seiner Lehre trotzdem nicht machen darf.
Mann könnte zum Beispiel eine Art Berechtigungsschein für Unternehmer in dieser Branche einführen. Dieser sollte zu recht einfachen Bedingungen zu haben sein und kann eben im Fall von Verstößen gegen Vorschriften auch sanktioniert werden. Bis hin zum Entzug. Dies würde auch das Sicherheitsproblem mit den HKS beheben.Im übrigen, nicht jeder der einen Auftrag billiger Abwickeln kann sollte als HKS oder Preisdumper heruntergemacht werden. Andere Firmen haben vielleicht einfach eine andere Kostenstruktur. Die müssen vielleicht nicht so weit fahren, und haben dadurch keine Übernachtungskosten. Oder Ihre monatlichen Fixkosten sind generell geringer. Oder sie können den Auftrag vielleicht genauso abwickeln indem sie TSM15 statt PS15 mitnehmen...
Es gibt bestimmt auch die eine oder andere Firma die nach einigen "fetten" Jahren, in denen viel "durchging", ihre Material Kalkulation überdenken muss. -