Hallo,
ich hatte letztes Jahr ein Problem bei einer kleinen open air Party, die ich jedes Jahr mache. Langes Kraftstromkabel auf 'ne Wiese, 140 m, 6 qmm. Is lang, ich weiß, aber so megaviel hängt auch nicht dran. Musik max. 2 kW, Licht vielleicht 1 bis 2 kW und noch so allgemeines Licht, ne Zapfanlage und 1 Kühltruhe. Ganz früher hatte ich 3 Kabeltrommeln aneinander, ging auch *g*
Auf alle Fälle gingen beim Testen am Abend vorher plötzlich diverse Geräte nicht mehr. Spätere Analyse: Netzteile kaputt. Außerdem hatte es bei den Aktivboxen diverse Feinsicherungen durchgehauen. Überprüfung mit Dusspol der Spannung sah gut aus. Spannung im Ruhezustand zwar keine 230 V, aber über 215 V auf jeden Fall. Belastet weiß ich halt nicht und weiß auch im Moment nicht, wie man den Spannungsabfall berechnet. Ich denke schon, dass bei den Bassschlägen die Spannung abfällt, aber das ist hier nicht das Problem, denn die vorgenannten Probleme traten am Abend vorher bei Zimmerlautstärke und ohne Licht auf.
Nun hat mir jemand, der prof. Eventtechnik betreibt und außerdem noch Ausbilder in E-Technik ist, gestern gesagt, dass ihm schon mal das Gleiche passiert sei und das auf einem Wackler in der Null beruht. Es käme dann zu - Ausdruck weiß ich nicht mehr genau ... Sternbildung? - und auf den Netztteilen würden kurz 400 Wolt liegen, da sie die Spannung von 2 Phasen abkriegen würden. Das kapier ich ehrlich gesagt nicht ganz. Hat jemand eine Idee dazu? Auf alle Fälle haben ja auch die Sicherungen vor den Netzteilen nicht angesprochen, aber die reagieren ja auch auf zu hohen Strom und nicht auf zu hohe Spannung. Wäre eine Erklärung, aber wie da 400 V drauf kommen sollen, kapiere ich immer noch nicht. Hatte ganz ordentliche Kraftstromverteiler, nix sebstgezimmertes.
Ach ja, die Party kommt wieder, daher die Frage. Letztes Jahr hatte ich mir dann noch in Windeseile ein 4,5 kW- Stromaggregat besorgt, weil ich der Stromversorgung nicht mehr getraut habe, aber würde ich natürlich gerne drauf verzichten, wenn's geht
Matthias