1. Home
  2. Chat
  3. Forum
  4. Kalender
    1. Termine
    2. Karte
  5. Lexikon
    1. Letzte Änderungen
  6. Marktplatz
    1. Bewertungen
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche
Dieses Thema
  • Alles
  • Dieses Thema
  • Dieses Forum
  • Artikel
  • Forum
  • Termine
  • Lexikon
  • Marktplatz-Eintrag
  • Seiten
  • Erweiterte Suche
  1. PA-Forum
  2. Forum
  3. Professionelle Veranstaltungstechnik
  4. Andere Gewerke (nicht PA)
  5. Strom

Drehstrom: Netzteile und Sicherungen kaputt. Null kurz weg?

  • Matthias M.
  • 24. April 2004 um 13:30
  • Matthias M.
    Reaktionen
    6
    Beiträge
    474
    • 24. April 2004 um 13:30
    • #1

    Hallo,

    ich hatte letztes Jahr ein Problem bei einer kleinen open air Party, die ich jedes Jahr mache. Langes Kraftstromkabel auf 'ne Wiese, 140 m, 6 qmm. Is lang, ich weiß, aber so megaviel hängt auch nicht dran. Musik max. 2 kW, Licht vielleicht 1 bis 2 kW und noch so allgemeines Licht, ne Zapfanlage und 1 Kühltruhe. Ganz früher hatte ich 3 Kabeltrommeln aneinander, ging auch *g*

    Auf alle Fälle gingen beim Testen am Abend vorher plötzlich diverse Geräte nicht mehr. Spätere Analyse: Netzteile kaputt. Außerdem hatte es bei den Aktivboxen diverse Feinsicherungen durchgehauen. Überprüfung mit Dusspol der Spannung sah gut aus. Spannung im Ruhezustand zwar keine 230 V, aber über 215 V auf jeden Fall. Belastet weiß ich halt nicht und weiß auch im Moment nicht, wie man den Spannungsabfall berechnet. Ich denke schon, dass bei den Bassschlägen die Spannung abfällt, aber das ist hier nicht das Problem, denn die vorgenannten Probleme traten am Abend vorher bei Zimmerlautstärke und ohne Licht auf.

    Nun hat mir jemand, der prof. Eventtechnik betreibt und außerdem noch Ausbilder in E-Technik ist, gestern gesagt, dass ihm schon mal das Gleiche passiert sei und das auf einem Wackler in der Null beruht. Es käme dann zu - Ausdruck weiß ich nicht mehr genau ... Sternbildung? - und auf den Netztteilen würden kurz 400 Wolt liegen, da sie die Spannung von 2 Phasen abkriegen würden. Das kapier ich ehrlich gesagt nicht ganz. Hat jemand eine Idee dazu? Auf alle Fälle haben ja auch die Sicherungen vor den Netzteilen nicht angesprochen, aber die reagieren ja auch auf zu hohen Strom und nicht auf zu hohe Spannung. Wäre eine Erklärung, aber wie da 400 V drauf kommen sollen, kapiere ich immer noch nicht. Hatte ganz ordentliche Kraftstromverteiler, nix sebstgezimmertes.

    Ach ja, die Party kommt wieder, daher die Frage. Letztes Jahr hatte ich mir dann noch in Windeseile ein 4,5 kW- Stromaggregat besorgt, weil ich der Stromversorgung nicht mehr getraut habe, aber würde ich natürlich gerne drauf verzichten, wenn's geht

    Matthias

  • Kracky
    Profi
    Reaktionen
    2
    Beiträge
    12.055
    • 24. April 2004 um 13:56
    • #2

    Hatten wir auch schon, ist keine Sternbildung, sonder du hast einen sogenannten Sternpunkt der sozusagen vom Nullleiter gehalten wird, fehlt der Nullleiter oder ist kurzfristig weg kann sich der Sternpunkt verschieben, was dann bedeutet, das auf einer Belasteten Phase der Strom abfällt und auf einer weniger Belasteten Phase plötzlich bis zu 400 Volt zu messen sind, was Geräte überhaupt nicht leiden können. Sozusagen, der Strom sucht sich den Weg es geringsten wiederstandes, also die am schwächsten belastete Phase. Bei so einer Aktion sind uns schon die Glühbirnen der Lichterkette sprichwörtlich um die Ohren geflogen! Ist in deinem Fall wohl dumm gelaufen, besser wäre gewesen der Null hätte einfach komplett gefehlt dann hätte es dir mit dem Duspol auffallen müssen.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
    Rosenstr.6
    78598 Königsheim

  • Fossi
    Beiträge
    2.034
    • 24. April 2004 um 14:08
    • #3

    Gehen wir von einem Drehstromsystem aus.
    Es besitzt drei Phasen(L1 L2 L3) und einen Nullleiter.(N)
    Die Spannungen der Phasen sind um jeweils 120grad gegeneinander verschoben.
    Die Spannung Phase/Phase beträgt 400V und Phase/Null 230V.

    In einem für unsere Branche üblichem Kraftstromverteiler geht folgendes vor:
    die einzelnen Abgänge (z.B. Schukodosen) sind jeweils zwischen einer Phase und dem Nullleiter angeklemmt. hier liegt nun 230V an.
    Wenn Du jetzt alle drei Phasen (mit min drei Geräten) benutzt hast Du eine sogenannte Sternschaltung. der Nullleiter in der mitte und von da aus jeweils einen Widerstand(Gerät) nach aussen zur jeweiligen Phase (sieht aus wie ein Stern).

    Wenn jetzt die Verbindung zwischen diesem Sternpunkt im Verteiler und dem Sternpunkt vom "Kraftwerk" durchtrennt wird(Nullleiter unterbrochen),
    kommt es zu einer Verschiebung des Sternpunktes (er hat nicht mehr das gleiche Potential wie der Sternpunkt im Generator da durch die fehlende Verbindung(kabel) kein Potentialausgleich stattfindet)

    Und im ungünstigsten Fall dieser Verschiebung liegen über einem Gerät tatsächlich die 400V, die zwischen zwei Phasen zu finden sind, an (stark unsymmetrische Belastung, sprich sehr unterschiedlich starke Verbraucher an den einzelnen Phasen).

    Ich hoffe das war halbwegs verständlich.
    Gruss Thomas

    blubb.

  • Matthias M.
    Reaktionen
    6
    Beiträge
    474
    • 24. April 2004 um 14:28
    • #4

    hi kracky und thomas,

    vielen dank für eure antworten. Kracky, das mit den glühbirnen war bestimmt ein erlebnis.

    Hab das jetzt so ungefähr verstanden. Die Frage: Wie schütze ich mich dagegen? Natürlich sollte alles ordentlich verkabelt sein und so Null nie wegfallen. Aber eigentlich war alles ordentlich verkabelt.

    Ich bräuchte also wahrscheinlich ein Gerät, das tatsächlich die Spannung begrenzt, was ja keine Sicherung macht. Also sicher auf einer Schuko-Steckdose nicht mehr als 240 V rausgibt. Da es für Geld (fast) alles gibt, denke ich, das gibt's auch. Was wäre das für ein Gerät? Notlösung wäre Spannungsüberwachung mit Abschaltung *lol* ... am Besten schneller als Netzteile kaputt gehen

    Aber ich werde vorm nächsten Partytermin (6. August) auf alle Fälle nochmals sorgfältig den ganzen Stromweg vorher prüfen. Ich gebe zu, ein klein wenig abenteuerlich isses schon (da die Veranstaltung bei uns am Stall - wir haben Pferde - stattfindet und die Stromquelle ein Wasserkraftwerk 10 kW mit uralter E-Technik ist, aber mit Erregerstrom der örtlichen EVU's, sprich HEAG. Bei Mehrbedarf wird dann Strom vom EVU eingespeist), aber m.E. müsste alles fachgerecht sein.

    edit:
    oups ... da fällt mir was ein. Der 3-polige FI müsste eigentlich fliegen, wenn Null ausfällt, oder? Is halt so ne Sache mit dem FI bei so 'ner open air bis fürh morgens ... ähem ...

    Matthias

  • Fossi
    Beiträge
    2.034
    • 24. April 2004 um 14:46
    • #5

    Es gibt wohl automatische Schutzschaltungen , aber da kenn ich mich nicht aus.

    Ich hab in meinem Stromverteiler pro Phase ne Spannungsanzeige, und als allererstes nach dem anschliessen desselbigen wird ne PAR56 an einen Schukoausgang getestet.

    ---> wenn eine der Anzeigen 400V anzeigt ist irgendwo Phase und Null vertauscht, wenn die PAR nicht leuchtet, und dabei eine der Spannungen zusammenbricht fehlt die Null.

    Gegen Wackelkontakte kann man nix machen, ausser die Kabel ordentlich konfektionieren bzw. konfektionieren zu lassen und sorgsam damit umgehen.

    Desweiteren müssen sowieso alle Geräte(auch Kabel) in unserer Branche, die ans Netz angeschlossen werden einmal jährlich zur Überprüfung.

    blubb.

  • Matthias M.
    Reaktionen
    6
    Beiträge
    474
    • 24. April 2004 um 15:14
    • #6

    Ja, das Problem ist ja, das mein Problem nur kurzzeitig besteht bzw. bestanden hat. Solche Fehler sind ja am Schwersten zu finden.

    Meine Anmerkung bzgl. dem FI war ja wohl Blödsinn. Die Ströme gleichen sich ja in den 3 Phasen zu Null aus. Es ensteht ja kein Fehlstrom, also fliegt der FI auch nicht

    Matthias

  • cyberlight
    Beiträge
    6.061
    • 24. April 2004 um 17:53
    • #7

    Siehe auch "Wie schütze ich mich vor "Bauerndrehstrom" "

    http://www.pa-forum.de/paforum/viewtopic.php?t=14780&postdays=0&postorder=asc&start=0&sid=ce5ce71c9d1ef55da1ff9be67ed69740

    Steht derzeit in der Mitte dieses Brettes :wink:

    »Wenn China erwacht, wird es die Welt erschüttern.« Napoleon Bonaparte (1769-1821)

  • Matthias M.
    Reaktionen
    6
    Beiträge
    474
    • 24. April 2004 um 23:39
    • #8

    cyberlight, dann hast du aber meine beschreibung nicht exakt gelesen, oder? Ich habe ja einen Nullleiter und auch 230 Volt (fast) zwischen den Phasen und Null. Nur war offensichtlich der Nullleiter kurzzeitig unterbrochen. Kann ich mir zwar kaum erklären, denn alles war mit ordentlichem Material verkabelt, aber es ist die einzig logische erklärung für die aufgetretenen schäden. Ich hatte ja danach alles mit dem Duspol durchgemessen und alles schien ok. Wenn, dann hatte ich sozusagen kurzzeitig "bauerndrehstrom" durch einen fehler ... aber da hilft mir auch vorheriges messen oder ein überwachung mit einer anzeige nicht.

    Aber ich muss mich erstmal wieder in die Materie reindenken .. mal ein bisschen e-technik grundlagen stöbern ... bevor ich hier blöde fragen stelle ... aber moment, doch noch ne frage ... bitte wie ist denn bei bauerndrehstrom einen schuko-steckdose angeschlossen, wenn kein nullleiter existiert? Kapier ich da was nicht? Bei "Bauerndrehstrom" hab ich doch gar keine 230 V, oder? Oder soll ich die frage lieber im anderen thread stellen?

  • Matthias
    Verifiziert
    Beiträge
    767
    • 25. April 2004 um 00:11
    • #9

    Die Schukodosen sind an dem einen Pol alle mitteinander verbunden und auf der anderen Seite an jeweils einem Außenleiter. An der verbundenen Seite ist normalerweise der Nullleiter angeschlossen. Fällt dieser nun aus oder ist nicht vorhanden ist aber immer noch eine leitende Verbindung zwischen den Dosen.
    Wenn man non die Dosen alle gleich (symmetrisch)belastet, so addieren die Ströme auf null und ich habe die 230V. (Der Strom eines Außenleiters fließt also über die anderen Außenleiter "zurück") Werden nun aber die Außenleiter unsymmetrisch belastet verschiebt sich dieser Sternpunkt und die Ströme addieren sich nicht mehr zu null(230V). Die Folge ist das man im Extremfall bis zu ca. 560V Spitzenspannung auf einer Schukodose liegen hat.
    In unserem Fall belasten wir die Außenleiter nur in ganz ganz seltenden Fällen (Zufall) symmetrisch, sodass sich bei uns die Ströme nicht zu null addieren.

    Gruß Matthias

    Edit: An ein TN-C Netz schließt man normalerweise keine Schukodosen an. Sondern meist Motoren o.ä. Er heißt auch deshalb Bauerndrehstrom weil man früher aus Kostengründen gern auf Bauerhöfen den Nulllleiter weg gelassen hat. Die Motoren auf dem Hof (Pumpen, Kräne, etc.) benötigen ihn ja nicht. Leider verwendet man hierfür meisten aber normale CEE Dosen und man sieht es ihnen von außen nicht an das sie keinen Nullleiter angeschlossen haben.
    => Deshalb unbekannte Dosen (besonders in Scheunen auf Baustellen o.ä.) immer vorher prüfen!

  • Matthias M.
    Reaktionen
    6
    Beiträge
    474
    • 25. April 2004 um 01:08
    • #10

    Ok.

    Und solange ich nur an einer "versehentlich" an Bauerndrehstrom Schukosteckdose die Spannung prüfe, ohne dass an irgendeiner anderen Dose was angeschlossen ist, messe ich 0 V, oder? Denn dann habe ich ja noch keine Verbindung zu einer anderen Phase. Auch solange ich aus aus meiner Verteilung nur einer Phase verwende, bleibt die Spannung 0 V. Erst, wenn man auch an einer zweiten Phase etwas anschließt, kommt es zu einer Verbindung der beiden Phasen und zu einer Spannung größer 230 V. Hab' ich das nun richtig verstanden? Und wie kommst Du auf die 560 V? Warum keine 400?

    Also wenn man in unbekannter ggf. zweifelhafter Stromverteilung einen Verbraucher in die Steckdose steckt und er tut nichts, sollte man ohne weitere Prüfung auf keinen Fall einen weiteren Verbraucher in eine Steckdose einer anderen Phase stecken, ja?

  • djtechno
    Beiträge
    1.255
    • 25. April 2004 um 01:47
    • #11

    hmm, an schukodosen zumindest kann man ja so überspannungsschutz-zwischenstecker stecken, die sollten die überspannung anfangen, wenn die überspannung nur kurz ist (offenbar hat der nulleiter in deinem ewig langen kabel irgendwo einem kabelbruch), fprgfte dann also nix passieren...
    wenn die überspannung länger anhält, sollte der überspannugnsschutzfilter dann durchbrennen,dann sollte das betrpoffene gerät ohne strom sein

    sollte normal auch flott genug ansprechen um die trafos zu schützen, weil dafür sind die dinger ja da.

    bloss bräuchtest du fuer jede schuko dose am verteiler einen

    Marcus

    Hobby-D.J.(nicht kommerziell),Audio-Einstufung:Fortgeschrittener
    (Sorry wegen der Tippfehler)
    << Mach ma' Leisa,Minelli >>

  • Apostoli
    Profi
    Beiträge
    653
    • 25. April 2004 um 02:11
    • #12
    Zitat von &quot;Matthias&quot;


    Wenn man non die Dosen alle gleich (symmetrisch)belastet, so addieren die Ströme auf null und ich habe die 230V. (Der Strom eines Außenleiters fließt also über die anderen Außenleiter "zurück")

    Oh Oh Oh... Stimmt nur, wenn du mit gleich (symetrisch) nicht nur den fließenden strom meinst.)

    Denke an den Fall eines unsymetrischen belasteten Drehstromsystems, und zwar 3phasen 120Grad verschoben, an jeder Phase eine unterschiedliche Last angeschlossen, kapazitiv, induktiv und rein ohmsch - Alle Lasten bewirken aber einen gleich hohen Strom pro Phase...
    Der Strom im N kann dann sogar höher sein als der Strom der einzelnen Phasen.

    Die kapazitive und induktive Last bewirkt eine Phasenverschiebung des Stromes um jeweils 80 Grad. Wenn man sich das ganze dann aufzeichnet und die Strompfeile geometrisch addiert, dann den Neutralleiterstrom vom Sternpunkt zum Ende der addierten Strompfeile zieht, wird man festellen dass der Strom im Neutralleiter ca. 2,5fach höher ist als in den Aussenleitern. Es kann alsoim ungünstigen Fall dazu kommen dass der N "abraucht" - da er ja nicht abgesichert werden darf - und man eine Sternpunktverschiebung ins haus bekommt.

    Zitat


    Edit: An ein TN-C Netz schließt man normalerweise keine Schukodosen an. Sondern meist Motoren o.ä.
    Er heißt auch deshalb Bauerndrehstrom weil man früher aus Kostengründen gern auf Bauerhöfen den Nulllleiter weg gelassen hat. Die Motoren auf dem Hof (Pumpen, Kräne, etc.) benötigen ihn ja nicht. Leider verwendet man hierfür meisten aber normale CEE Dosen und man sieht es ihnen von außen nicht an das sie keinen Nullleiter angeschlossen haben.

    TN-C bedeutet nicht Bauerndrehstrom ohne N !!!!!
    Die Buchstaben TN-C sind eine Angabe u.a. zu den Erdungsbedingungen des elektrischen Systems. Und der Führung des PE und N

    IM TN-C System sind PE und N in einem gemeinsamen PEN geführt.
    Um Schukodosen anschließen zu können muß der PEN in einen PE und einen N aufgeteilt werden. (TN-C-S)
    Dies geschieht im Hausanschlusskasten und bei mobilen Verteilern im Hauptverteiler.

    Als Bauerndrehstrom kann man am ehesten das alte Dreiecksystem mit 400V bezeichen.


    In den Meisten Teilen deutschlands ist das TN-C-S System am geläufigsten.


    In Bayern ist als Versorgungsnetz ein TT Netz im Einsatz. Man mag sich darüber streiten ob dies sinnvoll ist - ich finde es eher suboptimal - aber es ist numal so. Die Batzis sind halt schon immer ein eigenes Völkchen gewesen.

    TT ist für uns VA Techniker deswegen uncool, weil immer eine rcd im stromkreis sein muss, um die abschaltbedingungen einzuhalten. Bäh Bäh...


    Zitat


    => Deshalb unbekannte Dosen (besonders in Scheunen auf Baustellen o.ä.) immer vorher prüfen!

    ich unterstüze diesen Antrag!

    6 Mal editiert, zuletzt von Apostoli (25. April 2004 um 16:57)

  • Matthias M.
    Reaktionen
    6
    Beiträge
    474
    • 25. April 2004 um 11:28
    • #13

    au mann ... da raucht nicht nur der nullleiter, sondern auch mein kopf *g*

    danke für die ergänzende infos.

    eine überspannungsschutzsteckerleiste .. klar .. das müsste doch eigentlich vor einem null-wackler schützen. Dass natürlich die ursache zu finden die bessere lösung ist, ist ja vollkommen klar, aber bevor mir wieder netzteile abrauchen, wenn ich keine ursache finde, hänge ich die geräte an eine überspannungschutzsteckerleiste, oder??? Muss halt fein genug sein, dass die spannungen oberhalb 240 V ableitet. Das lange kabel selbst besteht aus einem stück, ist 140 m lang und neuwertig. Aber ist natürlich möglich, dass was kaputt ist :( ... vielleicht ist mal jemand drüber gefahren. Sollte zwar auf der wiese nicht unbedingt gleich das kabel kaputt machen, aber toll isses auch nicht

    Apostoli, noch ein hinweis bzgl. der img-verlinkung. Erstens musst du http:// vors www schreiben und zweitens hast du immage versehentlich mit 2 m geschrieben. Siehst Du, bei korrektur sieht man die grafik:

    -- edit anfang --
    Auf wunsch von cyberlight hab ich das bild wieder weggenommen. Sollte nur zeigen, dass das img-verlinken funktioniert. Inhaltlich kann ich eh keine verantwortung übernehmen ;)
    -- edit ende --

    Gruß
    Matthias

    Einmal editiert, zuletzt von Matthias M. (25. April 2004 um 12:33)

  • cyberlight
    Beiträge
    6.061
    • 25. April 2004 um 11:41
    • #14
    Zitat

    cyberlight, dann hast du aber meine beschreibung nicht exakt gelesen, oder? ...
    Wenn, dann hatte ich sozusagen kurzzeitig "bauerndrehstrom" durch einen fehler ... aber da hilft mir auch vorheriges messen oder ein überwachung mit einer anzeige nicht.

    Natürlich. Aber das ist doch das Gleiche Prinzip.
    Das eine Anzeige nichts hilft, ist klar. Das muss automatisch abgeschaltet werden. Das geht dann mit Überspannungsrelais.

    Zitat

    wenn die überspannung länger anhält, sollte der überspannugnsschutzfilter dann durchbrennen,dann sollte das betrpoffene gerät ohne strom sein


    Dann lies mal genau die Produktbeschreibung.
    Auch wenn dir die Kiste durchbrennt, liegt immernoch Spannung am Gerät, nur funktioniert der Überspannungsschutz dann nicht mehr.
    Das durchbrennde Teil (Varistor) erzeugt bei hoher Überspannung einen Kurzschluss und soll damit den Leitungsschutzschalter auslösen. Mehr nicht.

    Zitat

    Die kapazitive und induktive Last bewirkt eine Phasenverschiebung des Stromes um jeweils 80 Grad.

    Da würd ich an deiner Stelle aber nochmal drüber nachdenken! :roll:
    Mit den 560V wolltest du auch wohl ein bisschen angeben und hier Leute verwirren, was? Es sind auch 566V, mal am Rande bemerkt.

    Zitat

    wird man festellen dass der Strom im Neutralleiter ca. 2,5fach höher ist als in den Aussenleitern.


    Mal ganz ernsthaft. Wer macht denn sowas?
    Ihr sollt den armen Mann hier nicht verwirren!


    Vorsicht! Das Bild "image28" ist ein 230V-Drehstromsystem, nicht 400V! Bitte mal genaz schnell weg damit, bevor jemand auf dumme Gedanken kommt! Dann knallt es nämlich richtig!

    Bei "image25" kommt da, wo N und PE aufgeteilt werden, ein RCD hin (30mA).
    http://www.u-thews.de/image025.jpg
    So muss das dann bei euch auch aussehen!

    »Wenn China erwacht, wird es die Welt erschüttern.« Napoleon Bonaparte (1769-1821)

  • Matthias
    Verifiziert
    Beiträge
    767
    • 25. April 2004 um 12:00
    • #15

    cyberlight
    Ich hatte weder die Absicht mit den 560V anzugeben noch hier Leute zu verwirren. Ich habe deshalb ja auch geschrieben ca. 560V (400*2^0,5)
    Spitzenspannung.

  • cyberlight
    Beiträge
    6.061
    • 25. April 2004 um 12:08
    • #16

    Wenn das Kabel neu ist, würde ich auch nicht zuerst den Fehler im Kabel, sondern an den Steckern suchen! Sind Aderendhülsen verbaut? Sind die Schrauben fest? Sitzt das Kabel fest unter der Schraube? Sind die Stecker auch neu? Gibt es Beschädigungen am Kabel? (Merkt man beim auftrommeln)
    Eventuell alles nochmal losmachen und wieder ordentlich festschrauben. Bitte fest zudrehen, aber nicht zu fest!

    »Wenn China erwacht, wird es die Welt erschüttern.« Napoleon Bonaparte (1769-1821)

  • Matthias M.
    Reaktionen
    6
    Beiträge
    474
    • 25. April 2004 um 12:59
    • #17

    cyberlight, das kabel ist von einer bekannten, die eine firma hat. Sie bringt es immer für die party mit. Hab's aber selbst verlegt und auch wieder aufgerollt. Locker in eine große Kiste im Ring. Hatte dabei nichts gemerkt. Aber ich kann's mir erst wieder kurz vor der Party anschauen. Vielleicht kann ich sie auch mal bitten, mir es früher mitzubringen, wenn sie es nicht braucht.

    Übrigens hatte ich ja nachdem ich letztes jahr den schaden hatte, lediglich die musikanlage ans schnell besorgte aggregat umgehängt. Licht (Par's, Schwarzlicht, Derby, Strobo) und allgemeines (allgemeines Licht, Zapfanlage, Kühltruhe) lies ich weiter am Kabel, da ich diese geräte nicht für so empfindlich erachtet habe. Hat dann die ganz nacht funktioniert, ohne das weiteres kaputt ging.

    Die Verteiler waren auch von der Firma der Bekannten. Waren kleine Verteiler aus Kunststoff mit FI und Sicherungen, sahen neu aus. Hersteller weiß ich jetzt nicht merh. Und ein Würfel mit 3x2 Schuko's. Aber vor meiner 32 A-CEE-Dose (ich verkable bis auf die Wiese mit 32A und reduziere dort auf 16 A (abgesichert), damit ich den größeren Kabelquerschnitt auf der langen Strecke habe), an der ich anschließe, checke ich nochmal alles durch und schaue mir die Verdrahtung und Verbindungen an. Diesem Teil der Anlage traue ich nämlich weniger.

    Aber cyberlight, was hältst Du von der verwendung von einer überspannungsschutzsteckerleiste? Zur absicherung eventuelle restunsicherheiten?

    Und nochmal zum "bauerndrehstrom": Ist es so, dass man, solange man nur einen verbraucher an einer phase angeschlossen hat, 0 V hat? Dann müsste man doch eigentlich das ganze total schnell merken?!? Das erste gerät, was bei mir angeschlossen wird, ist meist ne bohrmaschine oder sowas für den aufbau der party. Oder ne Stichsäge, keine Ahnung. Das würde doch bei dauerhaftem fehlem von null von vorherein gar nicht gehen?? Ich kapier das net! Man müsste das problem doch lange vor dem anschließen mehrerer verbraucher an mehrere phasen merken?? Wie ganz denn da überhaupt zu einem schaden kommen?

    Matthias

  • Apostoli
    Profi
    Beiträge
    653
    • 25. April 2004 um 13:41
    • #18
    Zitat von &quot;cyberlight&quot;

    Also von 560V hab ich ganz bestimmt nichts geschrieben. Und worüber soll ich nachdenken?



    Mal ganz ernsthaft. Wer macht denn sowas?
    Ihr sollt den armen Mann hier nicht verwirren!

    Hast du noch nie Movinglights, Konventionelles Licht und Motoren zusammen angeschlossen? Ich habe schon diverse N's gesehen, die sich aufgrund dieser tatsache verabschiedet haben.


    Stimmt ist etwas unglücklich die Zeichnung. Hab es gelöscht.

    Alles anzeigen

    Warum? Eine RCD ist nicht zwingend vorgeschrieben. An dieser Stelle würde ich höchstens eine Selektive RCD mi I Delta N von 300mA vorsehen...

  • Apostoli
    Profi
    Beiträge
    653
    • 25. April 2004 um 13:45
    • #19
    Zitat von &quot;Matthias M.&quot;

    Und nochmal zum "bauerndrehstrom": Ist es so, dass man, solange man nur einen verbraucher an einer phase angeschlossen hat, 0 V hat? Dann müsste man doch eigentlich das ganze total schnell merken?!? Das erste gerät, was bei mir angeschlossen wird, ist meist ne bohrmaschine oder sowas für den aufbau der party. Oder ne Stichsäge, keine Ahnung. Das würde doch bei dauerhaftem fehlem von null von vorherein gar nicht gehen?? Ich kapier das net! Man müsste das problem doch lange vor dem anschließen mehrerer verbraucher an mehrere phasen merken?? Wie ganz denn da überhaupt zu einem schaden kommen?

    Matthias

    Prinzipiell schon. aber meistens hat man gleich mehrere geräte angeschlossen und wenn man sie dann nacheinander anschaltet....

    *Bumm*

  • Swemers
    Profi
    Beiträge
    231
    • 25. April 2004 um 14:48
    • #20

    Hi,

    Zitat

    Kraftstromkabel auf 'ne Wiese, 140 m, 6 qmm
    Spannung im Ruhezustand zwar keine 230 V, aber über 215 V auf jeden Fall


    215 V unbelastet, 140m 6 ², und ich nehme mal einfach eine Belastung 15A an. Da komme ich schon auf eine Spannung von ca. 202 V.
    Wenn dann noch eine Stromspitze durch das einschalten einer Endstufe etc. kommt, dann sind wir bei einer solchen leitungslänge auch mal noch ein wenig drunter. Wenn nun die Spannung in den Netzteilen abfällt, steigt der Strom in ihnen, was das durchbrennen von Sicherungen etc. verusachen kann. Ist nur eine Möglichkeit von vielen, aber ganz so abwägig ist diese auch nicht. Aber näheres lässt sich wahrscheinlich auch nicht zurückverfolgen, aber es gibt auch noch viele andere möglichkeiten, und nicht immer ist ein defekter N dran schuld.

    P.s. ein überspannungsschutz ist schon eine feine sache, aber wenn dann keinen aus einer Baumarkt-Steckdosenleiste. Ich habe mal einen Bericht gesehen, wo überspannungschütze getestet wurden, und diese Billig-dinger haben diesen namen demnach wirklich nicht verdient.

    P.p.s. wie kommt ihr auf ne Spitzenspannung von 560/566 volt, zwichen einen aussenleiter und einen nicht vorhandenen Sternpunkt???

    mfg
    Swemers

Anstehende Termine

  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Dienstag, 6. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Mittwoch, 7. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Donnerstag, 8. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • Competent Person for Event Rigging according to IGVW SQQ 2 | Level 1 | Munich (English)

    Dienstag, 13. Oktober 2026 – Freitag, 23. Oktober 2026
  • Combined seminar for experts in lifting gear and lifting beam systems (AnschlägerPlus)

    Dienstag, 13. Oktober 2026 – Donnerstag, 15. Oktober 2026

Letzte Themen

  1. Leatcon 2026 Forumstreffen

    skyper
    3. Oktober 2026 um 10:00
  2. Eminence Kappa 15 (LF) Bauvorschläge für Bassreflex oder Horn

    soundralf
    2. Oktober 2026 um 12:44
  3. Kleine PA und nur Fragen!!!

    Alex Bundschuh
    1. Oktober 2026 um 18:47
  4. Welche DI-Box für Laptop/Kopfhörerausgang?

    wusel123
    30. September 2026 um 12:29
  5. Ersatzteilversorgung Lautsprecher (speziell Seeburg A3 MKII)

    Hanseat
    29. September 2026 um 18:25
  6. Neues Online-Simulationstool für Treiber / Gehäuse / Leistung / Filter

    Blancblue
    29. September 2026 um 13:16
  7. Subwoofer 80cm x 40cm x 80cm

    zegi
    28. September 2026 um 17:06
  8. Frontschaum in "Würfeloptik"

    Blancblue
    28. September 2026 um 15:41
  9. ADJ Entour Venue Hazer: Frage zum Heizelement

    skippa
    27. September 2026 um 10:16
  10. EU Cyber Resilience Act (CRA)

    alexanderjoseph
    26. September 2026 um 20:14
  1. Datenschutzerklärung
  2. Impressum
Community-Software: WoltLab Suite™