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Klavier anständig mikrofonieren, wie?

  • autochris
  • 22. Mai 2004 um 16:52
  • autochris
    Beiträge
    207
    • 22. Mai 2004 um 16:52
    • #1

    Hallo,

    wie würdet Ihr ein Klavier anständig mikrofonieren? Ich spreche hier jetzt nicht von einem Flügel, sondern von einem Klavier!
    Welchen Mikrofontyp würdet Ihr verwenden, Positionierung?
    Worauf ist beim Equalizing zu achten, spezielle Dröhnfrequenzen, usw.?

    Gruss

    Christian

  • punch_to_the_maxx
    Beiträge
    309
    • 23. Mai 2004 um 01:02
    • #2

    Kein Flügel?? Ieeehhh :wink:

    Ich geh mal von einer Livesituation aus.
    Wie groß ist die Location -> Feedbackgefahr?

    Es gibt einmal diese Dinger, die man da dran klebt (sorry für die ausdrucksweise, mir fällt der name grad nicht ein)

    Die Möglichkeit, die ich aus klanglichen Gründen vorziehen würde, wären 2 Condenser. 1 für Bass und 1 für Diskantbereich.

    Obere Klappe am Klavier öffnen und rein damit.

    EQ musste n bissl aufpassen. Wenns ein gutes Klavier ist, solltest Du nicht viel machen brauchen, da es keine Dröhnfrequenzen geben sollte, ist allerdings auch raumabhängig.
    Problem beim EQ ist, dass Du furchtbar schnell den Klaviersound synthetisch machst, es klingt dann nicht mehr nach Klavier.


    Soweit zu meinen Erfahrungen.

    Marc

    Da gibts doch auch was von Behringer!

  • autochris
    Beiträge
    207
    • 23. Mai 2004 um 10:01
    • #3

    Hallo punch_to_the_maxx,

    danke für Deine Antwort. Natürlich Livesituation - hatte ich total vergessen dazuzuschreiben!
    Also ich habe das bisher genau so gemacht wie Du - zwei Condenser in die obere Klappe! Eins für den "Bass" bzw. 2 letzten Oktaven und eins für den Diskantbereich bzw 3 oberen Oktaven.
    Hatte allerdings bisher immer das Problem, dass ich sehr schnell eine Rückkkopplung in den Bässen bekam.

    Gruss

    Cristian

  • lotronic
    Beiträge
    268
    • 23. Mai 2004 um 10:38
    • #4
    Zitat

    Hatte allerdings bisher immer das Problem, dass ich sehr schnell eine Rückkkopplung in den Bässen bekam.

    In solch ähnlicher Situation hab ich meinen eigenen "Nothelfer".
    Ich nehm die Kondenser Mics (und gelegetlich auch noch eine Grenzfläche) nur für den FOH (PA)Sound.
    Fürs Monitoring steck ich dann noch extra ein SM 57 oder 58 in die Schallöffnung des Pianos. Dieses Signal geb ich dann nur in den Monitor.
    Der sound ist zwar nicht so brilliant wie bei den Condensers, aber fürs Monitoring reichts meistens. Auf alle Fälle hab ich dann ein unabhängiges Monitorsignal mit genügend Reserven und an den Front-EQs der Condensers kann ich mich dann spielen.

    Einfach mal probieren.

    MfG
    Sound Service Lienz

    Im PA-Vermietpark: KS P-Line, C-Line, FirMod2, KS Triaks, KS Solo4, KS Standart, CPA12, CPA10, CPASub, CPA2, CPA1, CL208, CM215, CM112, CM410, TSub, TA4U, CA4U, TA2D,...

  • m.reitz
    Profi
    Beiträge
    346
    • 23. Mai 2004 um 11:16
    • #5

    ...

    Einmal editiert, zuletzt von m.reitz (12. April 2008 um 18:59)

  • punch_to_the_maxx
    Beiträge
    309
    • 23. Mai 2004 um 15:58
    • #6

    Jetzt wo Du's sagst, fällts mir auch wieder ein *gg*

    Ich glaub die sind für Deinen Anwendungszweck wirklich das Beste.
    Wenn dort nur ein Klavier steht und kein Flügel, dann kann die Klangqualität ja nicht unbedingt im Vordergrund stehen...
    (hab auch nur ein klavier zu hause, allerdings nur aus platzgründen)

    Marc

    Da gibts doch auch was von Behringer!

  • DavidH
    Beiträge
    533
    • 23. Mai 2004 um 18:53
    • #7

    also dazu dann vielleicht doch noch mal ein Denkanstoß:
    Die C-Ducer sind bei weitem nicht die einzigen Tonabnehmer. Bei Rückkopplungsproblemen kann es eventuell auch nützlich sein, zusätzlich ein Mikro für den Bassbereich außerhalb des Klaviers an der Rückwand zu platzieren und die (z.B.) Condensers im Piano per LowCut etwas von der Koppelgefahr zu entbinden. Das hat sich zumindest für mich bewährt.
    Wie von meinem Vorredner schon erwähnt, bin auch ich der Meinung, dass die C-Ducer nicht unbedingt den besten Klang bringen. Auch von ihrer Feedbacksicherheit bin ich nicht besonders angetan, obwohl das mit Klavier auf kleinen Bühnen wohl immer problematisch ist.
    Allerdings ist die Folgerung Klavier = schlechter Klang auf keinen Fall allgemeingültig. Aus meiner eigenen Klavierspielerei weiß ich zumindest, dass es auch seehr gut klingende Klaviere gibt (zugegebenermaßen eher teuer&selten) aber ein populäres Beispiel dafür wären ja z.B. Radiohead.
    Also, auch wenn dort "nur" ein Klavier steht, würde ich trotzdem erstmal gucken/fragen was für eins. -meine Meinung

    Phantomspeisung....
    das heißt NICHT, dass der Mischer nix zu essen bekommt

  • autochris
    Beiträge
    207
    • 23. Mai 2004 um 22:17
    • #8

    Hallo zusammen,

    erstmal Danke für Eure Antworten.
    Diese C-Ducer kannte ich noch nicht wrde mir die Sache mal anschauen.
    Ist das sowas ähnliches wie diese "Piezo-Mikrofone" von AKG ich glaube irgendaws mit C411 oder so...?
    Im übrigen handelt es sich hier um eine Rockabilly-Kapelle und das Klavier
    klingt so ein wenig Honky Tonk mäsig..., also im Diskantbereich auch irgenwie ein wenig verstimmt. :shock: Aber lustig!

    Gruss

    Christian

  • m.reitz
    Profi
    Beiträge
    346
    • 25. Mai 2004 um 12:43
    • #9

    ...

    Einmal editiert, zuletzt von m.reitz (12. April 2008 um 19:00)

  • DavidH
    Beiträge
    533
    • 25. Mai 2004 um 12:51
    • #10
    Zitat von "mac_lm"

    Ein C-Ducer ist kein Piezo.

    Er ist ein mit Metallteilchen angereicherten Geelemasse (ich glaube Erdbeere :lol: ) gefüllter PVC Streifen.

    nene, ist doch aus good old England, daß muß ja mit Mint-Geschmack sein :mrgreen: :mrgreen:

    Phantomspeisung....
    das heißt NICHT, dass der Mischer nix zu essen bekommt

  • m.reitz
    Profi
    Beiträge
    346
    • 25. Mai 2004 um 13:16
    • #11

    ...

    Einmal editiert, zuletzt von m.reitz (12. April 2008 um 19:00)

  • Lex2003
    Beiträge
    601
    • 26. Mai 2004 um 09:00
    • #12

    wie sieht es den mit sowas aus?
    http://www.netzmarkt.de/thomann/artikel-166248.html

    funktioniert das gut?
    besser als mit normalen mics?

    oder einfach überteuert?

    lex

  • m.reitz
    Profi
    Beiträge
    346
    • 26. Mai 2004 um 09:21
    • #13

    ...

    Einmal editiert, zuletzt von m.reitz (12. April 2008 um 19:00)

  • mischpultschorsch
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    • 26. Mai 2004 um 18:48
    • #14
    Zitat von "mac_lm"

    Du musst Dir eben immer vor Augen halten, das ein mit Mikro abgenommenes Instrument immer besser klingt, als mit einem Pic Up.

    Richtig! Klanglich am Praktikabelsten hat sich nach meiner Erfahrung in der Tat eine Kombi aus Schertler Transducers plus einer Grenzfläche erwiesen. Die Schertlers bringen den "Druck", die Grenzfläche die Feinheiten....

    Aber ganz für sich betrachtet ist mir bei Abnehmern noch kein besserer Klang wie bei den (zugegebenermaßen nicht ganz billigen) Dyn-GP´s untergekommen...

  • stefanfx
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    • 27. Mai 2004 um 12:10
    • #15

    Hallo,
    da mich das Thema auch sehr interessiert wirft sich hier die Frage auf:

    Zitat von "mischpultschorsch"

    Du musst Dir eben immer vor
    Aber ganz für sich betrachtet ist mir bei Abnehmern noch kein besserer Klang wie bei den (zugegebenermaßen nicht ganz billigen) Dyn-GP´s untergekommen...

    wat is'n das :?::?::?:

    stefan

  • m.reitz
    Profi
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    346
    • 27. Mai 2004 um 12:20
    • #16

    ...

    Einmal editiert, zuletzt von m.reitz (12. April 2008 um 19:16)

  • stefanfx
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    511
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    2
    • 28. Mai 2004 um 15:12
    • #17

    hallo,
    alles klar - unwissenheit beseitigt 8)

    danke
    stefan

  • kater
    Beiträge
    2.304
    • 22. August 2004 um 23:56
    • #18
    Zitat von "mischpultschorsch"


    Richtig! Klanglich am Praktikabelsten hat sich nach meiner Erfahrung in der Tat eine Kombi aus Schertler Transducers plus einer Grenzfläche erwiesen. Die Schertlers bringen den "Druck", die Grenzfläche die Feinheiten....


    Wie / Wo befestigst du die Grenzfläche? innen am Deckel?

    Was juggt mich der Benzinpreis, ich tank eh immer nur für 20 Euro :D

  • tobse
    Profi
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    99
    • 25. August 2004 um 23:57
    • #19

    Hallo Leute

    hab auch noch was zum leidigen Klavierthema beizutragen.
    Ich habe da schon sehr gute erfahrungen mit den MKE 2.4.3.G Kapseln von Sennheiser gemacht. 2 Stück mit Speisadapter rein und festkleben. Eine im Bass, eine im Treble bereich (also wie immer :) die Kabseln können direkt am Rahmen (wenn möglich) oder am Holz befestigt werden. Nen dünnen Gaffa Streifen benutzen und die Kabsel am Kabel ca 3cm hinter der Kapsel tapen. Kasel dann vom Träger am Kabel wegbiegen also frei in den Raum Richtung Treble oder Bass. Das wegbiegen ist echt wichtig (Schwingunegn etc) aber das muss ich ja hier wahrscheinlich keinem Sagen. Klingt extrem natürlich ist dafür aber ein bissel aufwändig zu eq'en. Würd ich nicht empfehlen wenns echt schnell gehen muss und du keine erfahrungen mit den dingern hast. Sonst unbedingt mal probieren. Und fürs monitoring nach bedarf noch ein 57er rein und alle sind happy. Und jetzt der clou.. für change over, kranke shows etc. einfach speisadapter weg und evolution betpacks hin und schon hast du ein verfunktes fahrbares Klavier (wird spielend auf Rollrisern auf die Bühne geshcoben) kommt immer gut :-))))

    Mfg Tobse

    Tobias Scherzinger
    Freelancing Sound (FOH Monitor Stage)
    Pforzheimerstr. 4
    75242 Neuhausen
    Mobil 0174/3157535
    mailto: Tobse@knightliner.de

  • djvomght
    Profi
    Reaktionen
    214
    Beiträge
    1.010
    • 26. August 2004 um 11:34
    • #20

    Hallo,

    Zitat von "Tobse"

    Und jetzt der clou.. für change over, kranke shows etc. einfach speisadapter weg und evolution betpacks hin und schon hast du ein verfunktes fahrbares Klavier (wird spielend auf Rollrisern auf die Bühne geshcoben) kommt immer gut :-))))

    Mfg Tobse

    das hab ich auch schon mal mit einem Flügel gemacht, als der schnell von der Bühne mußte, ist eine gute Idee. Hauptsache, man findet später das Instrument wieder :mrgreen: .

    Zum eigentlichen Thema: 2 PCC 160 von innen an die Vorderwand direkt unterm Deckel. Da selbiger zu bleiben kann, gibts relativ wenig Probleme mit Koppelei im Monitor und Übersprechen von dem restlichen Krempel auf der Bühne. Wenn der Deckel aufbleiben kann, gehen auch hervorragend 2 Gefell M70.

    Gruß Jörg

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