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Empfehlung für Effektgeräte

  • WolfgangK
  • 24. Mai 2004 um 14:35
  • WolfgangK
    Profi
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    531
    • 24. Mai 2004 um 14:35
    • #1

    Hallo Leute,

    ich muss kurzfristig über Pfingsten bei einer Tanzkapelle mit vorrangig deutscher Unterhaltungsmusik, also keine TOP40-Coverband, einspringen. Dabei bekomme ich einen Frontplatz mit Soundcraft Series Two und SPX990, SPX900, PCM70, M One hingestellt.

    Welche Effekte nutzt Ihr, um die Stimmen kräftig und rund zu machen?
    Mir fallen ein: Early Reflections, Chorus, Hall

    Welchen Effekt würdet Ihr bei der gegebenen Ausstattung auf welchem Gerät realisieren?

    ps: Schlagzeug ist ein E-Kit, bei dem Fx, Gates, ... nicht notwendig sind.

    Wäre schön, wenn Ihr ein paar Tipps hättet.

    Danke!

    Viele Grüße
    Wolfgang

    Ton: Neuman KM18x, Yamaha DM7, LAB-Gruppen IPX/PLM+, Kling&Freitag CA1215, Line212, SWx15E, ...

    Licht: GrandMA 3 compact, GLP X4, ...

  • Wulfson
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    • 24. Mai 2004 um 15:19
    • #2

    ich bin eher der meinung weniger efx einzusetzen und somit die musiker zu vernünftiger arbeit zu "zwingen". leider gibts bei dieser tanzbärenfraktion genügend leute, die sich sänger nennen... :lol:

  • SMPTE
    Profi
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    430
    • 24. Mai 2004 um 15:38
    • #3

    jo sehe ich auch so
    ansonsten standart:
    also leichten hall /room auf leadvox,
    early reflection ("rest-room" ;) ) auf Snare.
    fertig
    (ausser wenn der raum schon hallt, dann am besten gar kein fx weil sonst matscht wie sau)

    Haste ma Gaffa?
    Haste ma n Leatherman?

  • voetter1
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    638
    • 24. Mai 2004 um 19:30
    • #4

    Möchte jetzt ja wirklich nicht wie der letzte Idiot dastehen, aber WIE stellt man z.B. bei einem M-One NUR Early Reflections ein?
    Hätte es mal versucht - aber naja...

    Danke
    Albin

  • Wulfson
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    • 24. Mai 2004 um 19:33
    • #5

    was an der snare auch mal ganz gut kommt..gated reverb

    voc mit hall wird sehr schnell matschig-da muß man vorsichtig ran gehen-hallzeiten auf keinen fall zu lang

    wenn schon effekte eingesetzt werden, dann wirklich eher zurückhaltend und nicht ständig (z.b. voc bei sprechsachen hall muten, snare nicht ständig mit efx fahren, git nicht zu breit matschen....)

  • Sven M
    Profi
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    2.530
    • 24. Mai 2004 um 22:11
    • #6

    Auf em M-one gibts ein Preset, POP Vocals oder so..das finde ich ganz brauchbar.
    Ansonsten macht das Lexicon schönen Hall, ist aber etwas schwerer zu bedienen.

    Die yamahas höchstens an die Snare..

    Was sagt der Raver auf der Techno-Party, wenn sein Extasy aufhört zu wirken?

    "Was ist denn das für eine sch... Mucke hier?"

  • Wulfson
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    • 24. Mai 2004 um 23:49
    • #7

    @bigsound
    was hast du gegen die yamahas? mein rev 500 hat noch keinen verschreckt und in dieser liga wohl erst recht nicht. man muß es allerdings auch bedienen können :wink: da happerts wohl oft (trotz rider :mrgreen: )

  • Sven M
    Profi
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    • 25. Mai 2004 um 08:21
    • #8

    Das mag sein, dann bin ich eher der geborene TC/Lexicon bediener:-)

    Ich finde die Hallräume klingen bei TC/Lexicon einfach natürlicher, schöner. Ich beziehe das eher auf die SPX 900/990 Liga, Rev7 liegt länger zurück..

    ist aber auch eher geschmackssache..

    Was sagt der Raver auf der Techno-Party, wenn sein Extasy aufhört zu wirken?

    "Was ist denn das für eine sch... Mucke hier?"

  • WolfgangK
    Profi
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    531
    • 25. Mai 2004 um 09:03
    • #9

    Hallo Leute,

    nutzt denn keiner ER oder Chorus an den Vocals?

    Ich mache das eigentlich recht gerne. Aber nicht soviel, dass man es wahrnehmen könnte. Nur ein bisschen, um die Stimme dicker (ER) und breiter (Chorus) zu machen. Hall setze ich auch nur so ein, dass man ihn fast nicht hört. Diese ewig langen Tanzmucker "Concert-Hall´s" mag ich auch nicht.

    Was mich aber wundert ist, dass niemand ER oder Chorus an den Stimmen einsetzt. Habt Ihr da schlechte Erfahrungen gemacht?

    ps: habe letztens einen Kollegen getroffen, der mir erzählen wollte, dass bei Einsatz von ER, Chorus, Hall, ... die Rückkopplungsgefahr steigt. Was meint Ihr denn dazu? (Er meinte definitiv keinen Kompressor, ..., sondern tatsächlich die Fx!)

    Viele Grüße
    Wolfgang

    Ton: Neuman KM18x, Yamaha DM7, LAB-Gruppen IPX/PLM+, Kling&Freitag CA1215, Line212, SWx15E, ...

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  • guma
    Moderator
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    • 25. Mai 2004 um 09:39
    • #10

    Ich nutze extrem viel Doubling, Chorus, Pitch shifting also Effekte mit kurzen Delayzeiten zum "fetter und breiter" machen von Stimmen und Gitarren. Dabei benutze ich kaum Werksprogramme, Dir aber alle Parameter für die genannten Geräte zu vermitteln würde den Rahmen des Threads wahrscheinlich etwas sprengen und ist auch eins meiner wenigen " Betriebsgeheimnisse".

    Von den genannten Geräten produziert das M-one ( und nicht das PCM 70 ) den natürlichsten, dezentesten Nachhall, daher Stimme. Darüber hinaus produziert das M - one sehr schöne Chorus-Hall Kombieffekte, die sich sehr bequehm mischen lassen.

    Im SPX 990 gibt es ein Programm " Good old Pitch shift ( change ? ) mit einer dezenten Verstimmung um wenige cent und dem unvermeidbaren single delay. Mit etwas Abwandlung ( Stereobasis über zwei gering unterschiedliche Laufzeiten ! ) sehr schöner Schmalz-effekt !

    PCM 70: Ritch Plate für gefällige Snare

    SPX 900: gated Reverb.

    Das mit der Rückkopplungsgefahr stimmt im Prizip, denn all diese Effekte produzieren letztendlich Interferenzmuster/Kammfiltereffekte, die die Feedbackgefahr erhöhen
    aber wenn die Publikumsbeschallung genügend Headroom für die Gesangsmikrophone vor dem ersten Feedback ( 10 dB oder mehr !? ) hat und die Effekte nicht gerade gleich laut wie das Original sind (!), sollte das keine so große Rolle spielen.

  • auch4u
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    8
    • 26. Mai 2004 um 19:04
    • #11

    hallo,
    ist doch ein prima setup. muss man halt immer probieren. wenn der raum schon scheppert braucht man halt keinen hall. ich setze statt hall lieber sehr kurze delays damit es nicht schmiert. :?:

  • WolfgangK
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    • 27. Mai 2004 um 08:17
    • #12

    Vielen Dank an alle für die Tipps!

    Ich werde Eure Tipps beherzigen und folgendes angehen:

    Lead-Vocals -> M-One: Pop-Vocals oder ein Hall/Chores-Kombieffekt
    Back-Vocal -> SPX990: Good old Pitch shift

    ggf. noch Ritch Plate oder gated Reverb für Percussions

    @ guma: das mit der Rückkopplungsgefahr sehe ich anders. Da die Effektgeräte zusätzliche Signalanteile einbringen, die das Originalsignal lauter (fetter, dicker, ...) machen, kann ich die Gesamtverstärkung für das Originalsignal reduzieren. Mit einer geringeren Gesamtverstärkung reduziere ich aber zwangsläufig auch die Rückkopplungsgefahr.

    ... aber das ist jetzt ein anderes Thema ...

    Vielen Dank für die vielen Tipps!

    Viele Grüße
    Wolfgang

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