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Judas Priest Tour 2004

  • sachsensound
  • 15. Juni 2004 um 14:30
  • sachsensound
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    1.006
    • 15. Juni 2004 um 14:30
    • #1

    War gestern wieder mal als Gast bei einer VA. Wie es sich als Erzgebirger gehört natürlich in Prag. Als PA L-Acustic Linearray. Sound wirklich gut.
    Licht so das Übliche aber mit Spiegelkugel :wink: .
    Jetzt zum eigentlichen Anlass. F.O.H. Pult Yamaha PM 5000, ein paar Yamaha FXe alle SPX 990 und dann Behringer Gates und Kompressoren. Das fand ich schon sehr lustig. Hier im Forum gibt es Leute die als Bandtech sowas nicht mal am Monitor akzeptieren und eine so große Produktion nimmt die Behringer Dinger einfach. Wie seht Ihr die Sache? Der Sound wie gesagt war wirklich nicht schlecht. Bei der Vorband (Soulfly) mit Midas (irgendwas glaube Heritage 2000) mit BSS Gates und Kompressoren war der Sound auf jeden Fall richtig schlecht. Sind wir jetzt nur alle Spinner oder können wir es nur mit guten technischen Voraussetzungen?

    MfG

    Mike Schmidt

    http://www.sachsen-sound.de
    0171 / 3674891

  • songe creux
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    • 15. Juni 2004 um 15:22
    • #2

    Das Zauberwort heisst ENDORSEMENT ...

    ... schon STOPPOK schrieb in seinem Booklet: "... wir danken der Musikindustrie, dass sie uns nicht mit Unsummen geködert hat, um ihre Schrottinstrumente zu nutzen ..."

  • Janko
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    • 15. Juni 2004 um 16:10
    • #3

    Endorsement hin oder her, wenn man mal davon ausgeht, daß nicht "beschissen" wurde ("verstecktes" Rack mit den "richtigen" Inserts irgendwo ausser Sicht) zeigt es doch nur, daß man auch manche Ohringerteile durchaus benutzen kann. Geklungen hat es ja anscheinend passabel. Klar sind andere Teile robuster, klingen ANDERS oder haben andere Möglichkeiten, aber das macht den Job noch nicht besser oder schlechter.

    Ich ziehe auch die eine oder andere Augenbraue hoch wenn ich in einem Rack sehr oft "ULTRA" oder "PRO" (was kommt eigentlich als nächstes) lese, weil man davon halt schon mal das eine oder andere Teil in Händen hatte, daß vielleicht irgendwie ging, aber nicht so wie es sollte. Auf nen BSS würde ich mich auch ohne Diskussion viel eher verlassen als auf ein Ohringerteil.

    Nichtsdestotrotz habe ich in meinem privaten Minirack noch nen älteren Composer unter dem 402er, der spielt und macht genau das was ich von ihm will - und es kam auch noch keiner an mit "Mach doch den Composer da raus, das klingt doch beschissen!". Hätte ich Geld wie Heu wäre da sicher was anderes drin, aber ich kann mich nicht wirklich über das Teil beschweren.

    Just my $0.02, bevor wieder so eine "B"-Diskussion losbricht.

    Janko

    "Lauter" ist nicht "besser"

  • ADMIN
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    • 15. Juni 2004 um 23:11
    • #4

    Es gibt eine gewisse Rangordnung beim Einfluss auf den Sound:

    1.) Die Band (shit in - shit out, da kann auch der fähigste Tontechniker nicht viel ausrichten...)

    2.) Der oder die Tontechniker (ein unfähiger Monitormischer kann an Punkt 1.) viel schaden...)

    3.) Die Front- und Monitoranlage (da kann ein fähiger Tontechniker mit dem Master-EQ schon einiges hinbiegen)

    (dann kommt lange nix)

    4.) Mikrofone

    5.) Outboard-Equipment

    6.) Pult


    Von einer brauchbaren Band ausgehend,

    a) kann ein unfähiger Techniker mit dem besten Equipment nichts Brauchbares hinbekommen

    b) ein fähiger Techniker auch mit dem größten Schrott noch etwas Akzeptables hinbekommen.


    Von wenigen Ausnahmen abgesehen gibt es doch bei den Neugeräten kaum mehr wirklich schlechte Geräte (einige Feedbackkiller taugen nix, einige EQs ziehen ewig breite Löcher, aber sonst?), Unterschiede gibt's noch in der Haltbarkeit und in der Bedienung.

    Das Logo auf dem Kompressor hat auf den Sound etwa so viel Einfluss wie die Farbe des Gaffas (Okay, etwas mehr schon... :wink: ), aber enorm hohen Einfluss auf das Ego des Mischers.

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • guessi
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    • 16. Juni 2004 um 02:50
    • #5

    Ich würde als punkt 1,5 oder 2,5 noch den Raum bzw. die räumliche Umgebung anführen.

    Ansonsten sehr korrekte Schilderung!

    Übrigens hat der Soulfly-FoH-Tonmann sich vor ca. 1 Monat damit entschuldigt, daß die Gitarristen und deren Sound nicht so toll wären, wobei das auch in einer undankbaren Halle war :)

  • sachsensound
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    • 16. Juni 2004 um 02:50
    • #6
    Zitat von "ADMIN"

    ...Das Logo auf dem Kompressor hat auf den Sound etwa so viel Einfluss wie die Farbe des Gaffas (Okay, etwas mehr schon... :wink: ), aber enorm hohen Einfluss auf das Ego des Mischers.

    Genau so was in der Richtung wollte ich hören. Danke dafür Micha.

    @all: Bevor hier wieder jemand was von verstecktem Racks erzählt. Die Gates waren 100% fürs Drum.

    MfG

    Mike Schmidt

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  • wora
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    • 16. Juni 2004 um 04:08
    • #7

    immer muss dieser admin einem alles vorwegnehmen, furchtbar...
    nix für ungut... ;)

    den punkt 4 (mikrofone) würde ich aber wirklich viel weiter nach oben setzen, denn wenn das mikro schon nix ist kann das nachher der beste mixer mit tollstem equipment nicht mehr egalisieren...

    zum thema:
    ich kenne z.b. gitarristen, die sich jedes jahr einen neuen amp kaufen müssen, weil sie ewig enttäuscht sind.
    aber das liegt wirklich selten an den amps...

    das gutes equipment also noch lange keinen guten sound garantiert, sollte eigentlich jedem klar sein.

    wenn ein guter und erfahrener techniker eine gute band vor der nase hat, dann kann man auch mit weniger tollem material noch was gutes erreichen.
    aber ich bezweifle jetzt mal, das er sich nicht doch insgeheim was besseres gewünscht hat ;)

    ich hab in meinem rack auch ein behringer-not-gate, falls mir mal meine BSS ausgehen... für toms geht das doch ganz passabel... vorrausgesetzt die mikrofonierung stimmt.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • ADMIN
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    • 16. Juni 2004 um 12:00
    • #8
    Zitat von "wora"

    immer muss dieser admin einem alles vorwegnehmen, furchtbar...

    Es bleiben ja noch Punkte zur Ergänzung, beispielsweise die Raumakustik...


    Zum Thema Mics: Natürlich nimmt der Tontechniker sehr deutlich wahr, was ihm da in's Pult geliefert wird. Aber der ebnet dann die Unterschiede auch deutlich ein.


    Stellen wir uns mal folgenden Blindtest vor: Band mit einem amtlichen Mic-Set abgenommen, zusätzlich steht vor jedem Instrument ein Universalmikrofon (beispielsweise SM 57), das vom Tontechniker klanglich an das eigentliche Mikrofon angeglichen wird. (Okay, das 57 steht da ohnehin schon oft, reden wir mal über Kick, HiHat, Overhead, Gesang)

    Nun wird jeweils ein Mic runtergezogen und das entsprechende Universalmic rauf. Wie viele Leute hier würden mit welcher Sicherheit erkennen, welches Mikrofon da gerade ersetzt wurde? Auf einer PA, nicht auf Studio-Monitoren?

    (Gleiche Frage mit Kompressoren, Gates, EQs...)

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • wora
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    • 16. Juni 2004 um 12:41
    • #9

    nun, an einer gitarre z.b. würde ich den unterschied wohl nicht erkennen. am gesang schon eher... aber am deutlichsten treten die unterschiede da auf, wo schnelle anstiegszeiten verlangt werden, also vor allem höhenbetonte signale.

    du kannst mir nicht erzählen, das man den unterschied zwischen einem schoeps und einem Pro37 als overhead am pult egalisieren kann. sicherlich gibt es anlagen, die können den unterschied nicht reproduzieren... aber solch minderwertiges material steht ja netterweise nicht auf jeder VA.

    es ist wie früher bei den schallplattenspielern: wenn der player als signalquelle schon minderwertig ist, dann kann auch die teuerste box nichts mehr gutmachen.

    im übrigen: ein SM57 ist ja nun beileibe kein schlechtes mikrofon...

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Jens Hauptmanns
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    • 17. Juni 2004 um 03:51
    • #10

    Das Material kam von WFS, es war eine H3000 mit Side-/Driverack von BSS und Klark im Einsatz. Klark ist übrigens genau so silbern wie Behringer.

    WFS hat kein Behringer. Wenn da wirklich Behringer stand wurde das wohl eingeschleppt.

    Strom ist ne spannende Sache...

  • sachsensound
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    • 17. Juni 2004 um 19:56
    • #11
    Zitat von "Hörnchen"

    Das Material kam von WFS, es war eine H3000 mit Side-/Driverack von BSS und Klark im Einsatz. Klark ist übrigens genau so silbern wie Behringer.

    WFS hat kein Behringer. Wenn da wirklich Behringer stand wurde das wohl eingeschleppt.

    Genau das Mat stand für die Vorband "Soulfly".

    Bitte, das stand aber auch schon oben. Ich bin doch net blind.

    F.O.H. Console Yamaha PM 5000 Outboard wie oben schon geschrieben.

    MfG

    Mike Schmidt

    http://www.sachsen-sound.de
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  • tufkajck
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    • 18. Juni 2004 um 10:21
    • #12

    Ich krieg ab und zu rider von Ami-Bands, wo draufsteht bei den inserts BSS or Behringer. Das ist nix neues. Wir hatten das schon öfter.
    Composer und Gate von B gehn gut, wenn sie nicht grad abrauchen.

  • CW
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    23
    • 18. Juni 2004 um 15:02
    • #13
    Zitat

    ...Das Logo auf dem Kompressor hat auf den Sound etwa so viel Einfluss wie die Farbe des Gaffas

    hmm, vergessen wir mal das Logo,
    aber verschiedene Compressoren klingen für mich schon deutlich unterschiedlich. Und ein Composer klingt anders als ein dbx.
    Wobei für meinen Geschmack der Composer ganz gut zu Metallica passt,
    vieleicht war das ja auch so gewünscht.
    Ich könnte mir auch vorstellen das man als grössere Company bei B.
    Geräte bekommt, denen eine, nennen wir es mal, erweiterte Qualitätskontrolle zuteil wurde.

    Grüsse
    Claus

  • K-Ulrich
    Profi
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    • 18. Juni 2004 um 16:04
    • #14

    Die Amis lieben Behringer komischerweise sowieso sehr und wenn man die Compressoren dezent nutzt, gehts ja auch (was nicht heisst, dass ich sie jeh in einen Rider schrieben würde), und ob die Gates nun wirklich benutzt wurden...?
    mfg
    Kai

    Für mich zerrts, aber Sie sind ja der Künstler.

  • tufkajck
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    • 18. Juni 2004 um 17:11
    • #15

    Die erweiterte Qualitätskontrolle macht bei B der Kunde.
    Grössere Vermieter machen da schon mal ne Messung, wenn sie paar Kisten kommen lassen.

  • j:hein
    Verifiziert
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    439
    • 18. Juni 2004 um 19:40
    • #16

    BEHRINGER gladly welcomes Martin Walker to its users’ Hall of Fame. Martin is a UK-based freelance sound engineer who has been extensively touring for 20 years, and has engineered several hundred acts. Some of his clients include EMF, New Model Army, Paradise Lost, The Almighty, Good Charlotte, Kula Shaker, Beth Orton, Whitesnake, B.B.King, The Cramps, Rancid, The Offspring, Little Angels, Amorphis, Samantha Fox, The Flaming Lips and The Sneaker Pimps, just to name a few.

    Currently, Martin is on tour with Judas Priest, with a huge gig rack full of BEHRINGER gear in tow.

    hast du mal`n gaffa?

  • tufkajck
    Profi
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    3.334
    • 18. Juni 2004 um 21:09
    • #17

    Deep Purple hatten auch H&K Monitoring...............

  • Seven
    Profi
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    4.373
    • 19. Juni 2004 um 00:35
    • #18

    Tsja in Zeiten wo die Rente nicht mehr sicher ist muss man sehen wo man bleibt... auch als rockmusiker...

    (just joking) :mrgreen: :mrgreen:

  • tufkajck
    Profi
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    • 19. Juni 2004 um 00:43
    • #19

    Ich glaub die Knete kriegte der Tech. Der mit dem Tee.

  • K-Ulrich
    Profi
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    614
    • 20. Juni 2004 um 00:56
    • #20
    Zitat von "j:hein"

    BEHRINGER gladly welcomes Martin Walker to its users’ Hall of Fame. Martin is a UK-based freelance sound engineer who has been extensively touring for 20 years, and has engineered several hundred acts. Some of his clients include EMF, New Model Army, Paradise Lost, The Almighty, Good Charlotte, Kula Shaker, Beth Orton, Whitesnake, B.B.King, The Cramps, Rancid, The Offspring, Little Angels, Amorphis, Samantha Fox, The Flaming Lips and The Sneaker Pimps, just to name a few.

    Currently, Martin is on tour with Judas Priest, with a huge gig rack full of BEHRINGER gear in tow.


    Genau, und das hat er auch nur mit, weil das Zeug ja viel besser ist als der ganze Mist von dbx und BSS und Drawmer und wie sie alle heissen.
    Und in 3 Jahren zieht er dann voller Überzeugung mit 'nem Eurodesk los.
    Na ja, Hauptsache, es gibt Bier und die Haare liegen.
    mfg
    Kai

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