...ich kenne da diverse Kollegen die darauf schwören, das wenn man den Lead-Gesang am Pult in der Phase dreht, weniger feedback auffem Monitor ist. Nun würde ich aber mal sagen das dadurch auch das Frontsignal verfälscht wird. Meine Idee besteht nun darin ma auszuprobieren ob es was bringt den monitorweg in der Phase zu drehen und ob die Künstler damit zurechkommen, bzw. dies einen Vorteil bringt. Gibt es da Erfahrungen in dieser Richtung ? bzw. macht das überhaupt Sinn ?
Phasengedrehte Monitor Ansteuerung
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das geht nur wenn du nen 2. monitorpult hast, sonst würd natürlich auch der monitor mit gedreht (auxwege!) und es änder sich nix.
und der sound wird sich in keiner weise hörbar verändern (es sei denn du nimmst den sänger mit 2 micros ab
:roll: ) -
Ich stell folgendes mal in den Raum:
Wenn du nix außer diesen einen Gesang auf den Monitor gibst, wird dir das glaube ich nichts bringen.
Wenn du aber noch andere Sachen drauf hast (Git, Keys etc.) könnte es durchaus sein, dass durch den phasengedrehte gesang sich bei einigen Frequenzen im Zusammenspiel mit anderen Sachen, die im selben Frequenzbereich angesiedelt sind, Auslöschungen ergeben.Meine Erfahrungen sagen mir, dass es manchmal was gebracht hat, sprich mehr Gain before Feedback, manchmal hats aber auch nur die pfeifenden Frequenzen verschoben.
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ich glaube, der sachverhalt wurde nich so ganz richtig erkannt... ich wollte nicht den lead-gesang drehen, sondern nur den aux-weg für den monitor. somit dürfte sich doch keine frequenz aufschaukeln können, da das verstärkte signal immer wieder komplett gedreht ans mic kommt...
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Wenn Du den Wedge in der Phase drehst bedeutet das nicht automatisch, dass das Vocalmic den Sound Phasengedreht aufnimmt. Dafür ist der Abstand zwischen Mic und Wedge immer noch entscheidend. Und dann ist es m.E. nach immer noch Frequenzabhängig wegen der unterschiedlichen Wellenlängen der selbiger.
Außerdem wenn Du den kommpletten Wedge drehst ist dass als ob Du ihn nicht drehst. Die Unterschiede zwischen gedrehtem Signal und normalem sind ja nur für den Vocalkanal interessant. Deine Kollegen haben es ja auch so beschrieben, dass sie den Vocalkanal gedreht haben.
Also wenn Du die Vocals drehen willst, dies aber nicht in der Front, dann bleibt Dir nur der Splitadapter am FOH. Wenn es das Pult Kanalmäßig hergibt, finde ich es sowieso besser für den Vocalmonitor einen zweiten Kanal zu verwenden. Man kann dann auch direkt im Fronvocalkanal am EQ schrauben ohne negative Auswirkungen auf den Monitor. Selbiges gilt natürlich für Dynamics. -
Zitat von "Peerless"
...ich kenne da diverse Kollegen die darauf schwören, das wenn man den Lead-Gesang am Pult in der Phase dreht, weniger feedback auffem Monitor ist. Nun würde ich aber mal sagen das dadurch auch das Frontsignal verfälscht wird. Meine Idee besteht nun darin ma auszuprobieren ob es was bringt den monitorweg in der Phase zu drehen und ob die Künstler damit zurechkommen, bzw. dies einen Vorteil bringt. Gibt es da Erfahrungen in dieser Richtung ? bzw. macht das überhaupt Sinn ?
Da die Frequenzen die überhaupt koppeln können auch von der Phasenlage des Signals abhängen, werden sich durch eine Änderung der Polarität die Feedback-Frequenzen zwangsläufig verschieben. Unter Umständen landet man dann in Bereichen, die "zufälligerweise" in der jeweiligen Situation weniger kritisch sind (wegen Raumakustik, Frequenzgängen von Mik, Monitor etc.). Aber es ist nicht so, dass die Feedbackanfälligkeit _generell_ sinken würden.
Eine Änderung der Polarität führt zu keiner Signalverfälschung (wodurch denn auch?); also nächstes Mal wenn's pfeifft einfach mal versuchen, die Polarität zu ändern.
Markus
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ich mache es so wie Kollege MisterLange beschrieben hat. Ein Y-Split am Pult und dann kann ich den Monitor seperat gegen die Front drehen. Das kann Vorteile haben oder auch nicht. Das kommt immer auf einen Versuch an. Ich probiere auch meist, einfach mal die Front zu drehen und den Monitor kanal zu belassen, was halt in der Situation besser funktioniert. Viel bringt das z.B. wenn Du drei Gesänge in der Mitte hast und den mittleren einfach mal drehst, um Feedbacks durch Übersprechen in den Griff zu kriegen. Den Musikern auf der Bühne ist das schnuppe, die merken davon eh nix.