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Dimmerrack-Bau / BGV A2 Abnahme...Wo in N / ER?

  • FG-com
  • 9. Juli 2004 um 12:23
  • FG-com
    Beiträge
    75
    • 9. Juli 2004 um 12:23
    • #1

    Hallo

    Wir planen unsere (nicht schlagen) Liteputer-Dimmer in ein mehr oder weniger ordentliches, dann hoffentlich schneller, flexibler, unkomplizierter und etwas mehr (semi)-professionellen Standards entsprechenden Dimmerrack zu verbauen. Wir versuchen halt aus dem vorhandenen Material das Beste zu machen, ...

    In Kürze:

    - CEE 32 A in
    - FI 4 polig / 40A
    - 4 Dimmer, je 3-phasig angeschlossen
    - Dimmerausgänge auf Harting 10 Pol (ja, halt ganzes Licht in dem "Spielzeug"-System), 4 Kanäle pro 10er Harting, jeder Kanal mit eigener Null
    - Auf Kanal 5 der Multicores schicken wir Dauerstrom für Scans, Kopfwackler in die Truss. Der Strom dafür wird aber nicht aus den 3x32 A (sind einfach schon verbraten) im Rack gezogen, sondern extern via Powercon In dem Rack zugeführt. Diese Konstruktion finde ich selbst noch etwas gewagt(vor allem: Krieg ich Ärger weil ja "anderer" Schutzleiter? Denke aber doch "Erde ist Erde"), aber hab noch keine Alternative gefunden...63 A Rack kommt nicht in Frage, die meisten unserer Spielorte / Kunden können das nicht bieten. Und jeder, der das bieten kann mietet keine Liteputer-Dimmer ;)
    - CEE 16 A out (bei kleinen Setups laufen nur 2 Dimmer und da kommt der Ton drauf)
    - 3 Leitungsschutzschalter 16 A Kurve B oder C für CEE 16 A
    - 3 Schukos (klar mit Deckel) und/oder Powercon Out, einer pro Phase
    - 3 Leitungsschutzschalter 16 A Kurve C für Schuko und Powercon

    plus evtl. Phasenkontrollleuchten und als Gimmick: Strommessgeräte.
    (Wer hat da Empfehlungen für die beiden Punkte? Suche noch nach einfachen Lösungen...)

    Ich hab hier schon mitbekommen, dass Selbstbauten ne heikle Sache sind, aber mein Kollege ist ausgebildeter Industrie-Elektroniker, darf Schaltschränke usw. verkabeln: Das gilt wohl als Elektro-Fachkraft.

    Problem ist noch: Abnahme und OK nach BGV A2 um das Ding auch gewerblich einsetzen zu dürfen. Dazu hab ich ein paar Fragen:
    Soweit ich gelesen hab, muss das kein Meister machen, sondern eine "unterwiesene Fachkraft" genügt. Nur, was muß geprüft werden? Bestimmte Messungen vorgeschrieben? Wie dokumentieren? Ist das überschaubar und auch im Fall der Fälle rechtlich OK? Selbstmachen OK?

    Oder die einfachere und wohl sicherere Variante: Wer weiß, wer in Erlangen, Nürnberg und Umgebung die BGV A2 Abnahme entsprechend dokumentiert gegen einen angemessenen Obulus ausführt?

    Vielen Dank
    Bernd

    Business-Fränkisch für Anfänger

    Fränkisch: "Su a Glumb, su a verreggds ..."
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  • RA-CG
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    • 9. Juli 2004 um 12:33
    • #2

    Hi!

    Meinst du das es eine gute Idee ist vom Dimmercase den Strom für den Ton durchzuschleifen ? :shock:

  • FG-com
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    75
    • 9. Juli 2004 um 12:42
    • #3

    ...Strom durschleifen...

    Ich weiß, net so das Gelbe vom Ei. Ist ja auch nur für kleine Setups so angedacht. Im Moment kommt unser Ton- und Lichtstrom in nem (obwohl auch eher abenteuerlich anmutenden Konstruktion, aber von Elektriker und geprüften) "32A-Splitter" zusammen. Da ist auch net mehr drin als Leitungsschutzschalter und halt 2 CEE 16 A plus paar Schukos.

    Normalfall wird in Zukunft wohl: 32 A Lichtstrom plsu 16 A für Ton, vom Veranstalter zu stellen. Und auch da kommt das wohl alles ausm gleichen Sicherungskasten...

    Das ist so ein Punkt, den ich noch nicht so wirklich verstanden hab: Was für einen Unterschied macht es auf den Tonstrom, wo ich ihn abzweige?

    Hatten neulich, zum erstem Mal und bisher einzigem Mal mit der bisherigen Setup so richtig böse, ein echtes Brummploblem auf der PA...war wohl Strom. Bierzelt, 63 A für alles inkl. Kühlwagen, Bar, usw... Auschalten der Lampenvorheizung für die Blinder hat etwas geholfen, aber nicht völlig...

    Was beeinflusst mir da den Strom so böse? Was kann ich machen um nen sauberen Tonstrom zu bekommen? Irgendwo kommt doch alles wieder zusammen?

    Bernd

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  • niggles
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    • 9. Juli 2004 um 16:27
    • #4

    Zunächst mal: Ich bin mir zu 90% sicher, daß die Zuführung des Dauerstroms im gleichen Lastcore mit gemeinsamem PE aus einem extra Stromkreis nicht zulässig ist, habe aber die entsprechende Vorschrift nicht im Kopf, deshalb dazu erstmal keine Aussage. Ich würde das Stromkonzept aus einem ganz anderen Grund anders aufbauen: Der Grund für diese Konstruktion ist doch, daß ihr einen Teil der Leistung auf dem 32er Eingang für den Tonstrom abzweigen wollt. In dieser Größenordnung macht "Licht und Ton auf getrennten Phasen" nicht mehr wirklich Sinn (es sind ohnehin alle drei Phasen mit Dimmeroberwellen "verseucht"). Stattdessen sollte man sich bewußt werden wie eigentlich die Einstreuungen in die PA gelangen: Durch Induktion im PE des Kabels das die Tonanlage versorgt. Im Extremfall liegt die Masse der PA dann einige Volt "über Erde", und da es sich um Wechselstrom handelt geht das Brummkonzert los, auch wenn sonst alles richtig verkabelt ist.

    Die logische Konsequenz lautet:
    1. Die Stromversorgung für Licht und Ton solange wie möglich in getrennten Kabeln führen.
    2. Den Erdungswiderstand ab dem Punkt an dem die beiden Kabel zwangsläufig zusammen geführt werden müssen so gering wie möglich halten, d.h. die CEE-Dose nehmen die am nächsten an der Hauptverteilung dran ist und direkt danach per UV in Licht und Ton aufteilen, auch wenn das mal 100 m mehr Kabel bedeutet...

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • djobi
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    1
    • 9. Juli 2004 um 17:31
    • #5

    Phasenkontrollleuchten: es gibt rote Glimmlampen in einem Kunstoffgehäuse, die einfach in ein vorgebohrtes Loch eingedrückt werden, gibt bei fast jedem Elektronikladen und die hab ich bei mir auch schon öfters verbaut

    Messgeräte: da ist die Frage ob Digital oder Analog. Conrad bietet z.B. ein digitales Modul, glaub für nen 10er, das man je nach Beschaltung / Vorwiderstände/Shunt etc. als Amperemeter bzw Voltmeter einsetzen kann. Ist halt kompakter als die analogen Drehspuleninstrumente.

    extra Powercon f. Kanal5: würde ich nicht machen! Ausserdem ist beim Licht i.d.R. nicht immer alles an, so dass auch hier meist noch Reserve ist (kenne leider eure bestückung nicht.) Und vor allem: wo holt ihr dann den Extra-Strom her? Ausser Saalsteckdose wo noch Kühlschränke und Heizplatten oder was auch immer dran hängen?

    Geprüft werden muss neben der Sichtprüfung auf Beschädigungen u.a. der Ableitstrom, Gehäuseerdung (gemäß VDE 701/702) Das ganze in einer Tabelle schriftlich festhalten (Gemessene Werte, mit Prüfdatum, Prüfer bzw. Unterschrift). Die Prüfung kann durch eine entsprechend unterwiesene Elektrofachkraft erfolgen. Dies kann z.B. durch einen Elektromeister erfolgen. Diese Unterweisung ist auch schriftlich festzuhalten. Verbessert mich wenn ich da falsch liege.

    Davon abgesehen müssen aber rein rechtlich alle deine Geräte und Kabel BGV A2 geprüft sein!

    Biete: Zeitrafferaufnahmen, z.B. vom Konzert oder Bühnenaufbau
    zur Miete: TW Audio Sys One B30/T24, M15, Global 4 Punkt Truss, Le Maitre Trockeneisnebel, A&H GLD80, QU-24, ew100 1G8, Nexo PS10 + PS15
    aktuelle Gebrauchtgeräte

  • niggles
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    • 9. Juli 2004 um 19:02
    • #6
    Zitat von "djobi"

    Messgeräte: da ist die Frage ob Digital oder Analog. Conrad bietet z.B. ein digitales Modul, glaub für nen 10er, das man je nach Beschaltung / Vorwiderstände/Shunt etc. als Amperemeter bzw Voltmeter einsetzen kann.

    Zur Spannungsüberwachung mag das angehen, für Strommessungen >10A bitte ganz schnell vergessen. Solche Ströme mißt man nicht mit dem Spannungsabfall an Shunt-Widerständen (Stichwort Wärmeentwicklung - stell dir mal vor ein Shunt lötet sich bei 32 A durch Hitzestau im Verteiler selbst aus...) sondern mit Stromwandlern. Gibts auch bei Conrad (wenn man schon unbedingt da bestellen muß) aber nur im Business-Katalog.

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  • FG-com
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    • 10. Juli 2004 um 10:59
    • #7

    Also, ich fasse mal zusammen...

    Unsere Idee, nen Verteiler ins Dimmerrack zu integrieren ist weniger geschickt, überlegen wir uns auch noch zweimal. Nichtsdestotrotz muß ich ja zumindest nen CEE 32 A draufbauen und die Dimmer innen anschließen und die Hartings und Schukos der Dimmerausgänge verkabeln, d.h. ich komm net um ne Prüfung rum. Da ja, eigentlich ja klar, alle anderne Geräte auch Kabel geprüft werden müssen, ists ja sinnvoll, sich so einen "unterwiesenen" in der Firma anzuschaffen ;) Gibts da evtl. Kurse usw? Ich mach mich mal parallel schlau...

    Extra-Strom: Ich führ jetzt hier nicht die gesamte Bestückung auf, aber hab mit "Full On" noch ca. 2000 W frei, leider ungünstig auf alle 3 Phasen verteilt frei. Gerechnet allerdings sehr konservativ mit ner verfügbaren Leistung von 7,4 kW (230*32) pro Phase. Da hab ich schon einige gehört die da über 8 kW draufhängen und immer noch alles ohne Probleme flashen können (mit Vorheizung, bei kalten Lampen sagt der Automat wohl recht schnell "ich lös aus"). 2000 W würden ja knapp für 4 Scanner reichen, denen ich sowieso net abnehm, dass sie bei ner 250 W Lampe ne Leistungsaufnahme laut Datenblatt, Typenschild von 500 W haben. Scheint fast, als löse sich diese problematische Idee auch auf...

    niggles: Was empfiehlst Du als Alternative zu Conrad? Kenn noch Farnell (Apotheke), Schuricht (ganz nett)...

    Bernd

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  • niggles
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    • 10. Juli 2004 um 15:40
    • #8

    Alternative zu Conrad & Co: örtlicher Elektrogroßhandel. Von Finder gibts unter der Bezeichnung 71.51.8.230.1021 (Stromwandler dazu z.B. ASK31.3 50/5A) ein sehr kompaktes System zur kontaktlosen Strommessung und -Überwachung. Damit sind auch so nette Sachen wie selektiver Lastabwurf machbar. Dann fliegt halt nicht die Hauptsicherung wenn der Lichtler meint 10 Sekunden auf Full On stehen bleiben zu müssen sondern es wird einfach ein Dimmer (evtl. per Schütz) weggeschaltet...

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  • niggles
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    • 10. Juli 2004 um 15:55
    • #9
    Zitat von "FG-com"

    Also, ich fasse mal zusammen...

    Unsere Idee, nen Verteiler ins Dimmerrack zu integrieren ist weniger geschickt, überlegen wir uns auch noch zweimal. Nichtsdestotrotz muß ich ja zumindest nen CEE 32 A draufbauen und die Dimmer innen anschließen und die Hartings und Schukos der Dimmerausgänge verkabeln,

    ...nicht zu vergessen den 0.03er RCD (3*40A) und die 6 16er Automaten für die DimmerEINgänge.
    Für den Kopfwackler-Dauerstrom und diverses anderes Geraffel (Werkzeug, Handyladegerät, Floorspots zum Abbau, damit die Lakas nicht immer bis zum bitteren Ende angesteckt bleiben müssen :wink: ) würd ich einfach noch mal 3 Schukos in den Verteiler dübeln und an die Automaten mit ranhängen. Einen ähnlichen Verteiler, aber mit 16 A Eingang, ohne Automaten aber mit 2 16A 0.03er RCD'S (einer dreiphasig für die PA, einer einphasig auf Schuko für Bühnenstrom, damit dubiose Muckergerätschaften nicht gleich die ganze Anlage lahm legen) dann für Ton und das ganze über zwei Kabel (1x32A, 1x16A CEE) an den vorhandenen Verteiler 32-->32&16 (muß man halt eine Dose austauschen) anschließen.
    Nur so meine 2¢...

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  • FG-com
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    • 14. Juli 2004 um 11:11
    • #10

    Vielen Dank, das klingt alles sehr überzeugend...ist jetzt noch an mir auch meine Kollegen von dem "aufwändigeren" Stromkonzept zu überzeugen...

    Noch eine Frage: 6 Automaten für die Dimmereingänge? Wie kommst Du auf die Zahl? Je 2 Kanäle eines Dimmers laufen auf einer Phase, jeder Dimmer also an allen 3 Phasen: Sind quasi 4 Dimmer "untereinander" verkabelt. Nach der Überlegung würde mir einleuchten jede Phase am Dimmereingang mit 32 A abzusichern, damit die 8 Kanäle zusammen nicht mehr als die 32 A ziehen.

    Diese Finder Überwachungsrelais finde ich ja echt interessant. Aber sicher etwas Tüftelei die so einzustellen, dass sie vor dem Automaten den leistungsfressenden Dimmer mit den Blindern und ACLs ausschalten. Aber wird dann halt net alles dunkel und die Scannerlampen freuen sich auch, dass sie an bleiben dürfen...

    Ich sehe schon, da sind wieder einige Werkstatttage nötig...

    Bernd

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  • niggles
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    • 14. Juli 2004 um 17:48
    • #11
    Zitat von "FG-com"

    Vielen Dank, das klingt alles sehr überzeugend...ist jetzt noch an mir auch meine Kollegen von dem "aufwändigeren" Stromkonzept zu überzeugen...

    Noch eine Frage: 6 Automaten für die Dimmereingänge? Wie kommst Du auf die Zahl? Je 2 Kanäle eines Dimmers laufen auf einer Phase, jeder Dimmer also an allen 3 Phasen: Sind quasi 4 Dimmer "untereinander" verkabelt. Nach der Überlegung würde mir einleuchten jede Phase am Dimmereingang mit 32 A abzusichern, damit die 8 Kanäle zusammen nicht mehr als die 32 A ziehen.


    Bernd

    Kommt drauf an ob eure Dimmer 16A oder 32 A Eingänge haben. Bei 32A Eingängen bräuchtet ihr nur für die Schukos zusätzliche Absicherung (3x16A), bei 16 A eben 2 dreiphasige 16er Automaten oder 6 einzelne 16er Automaten, von denen immer 3 mit einem speziellen Verbindungssteg am Hebel verbunden werden, damit bei Überlastung auf einer Phase keine Schieflast auftreten kann.

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  • FG-com
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    • 14. Juli 2004 um 19:39
    • #12

    Ok, so weit so gut...die Dimmer haben 32 A Eingänge, also brauch ich keine weitere Absicherung, die ist ja im Verteiler vorher drin, weil schon das Kabel zum Dimmer nur 32 A darf.

    Aber jetzt frag ich trotzdem nochmal nach, wie Du für 4 Dimmer auf 2x3 oder 2 dreiphasige 16 A Automaten kommst? Das einzige was mir jetzt einfällt: 2 Dimmer auf Automat eins, die 2 Dimmer ziehen dann zusammen max 16 A, parallel dazu 2 Dimmer auf Automat 2, gleiches Spiel: Hab ich insgesamt 32 A zum verbraten, nur halt etwas unflexibler auf die Dimmer verteilt als mit nem 32 A Anschluss. Richtig gedacht?

    Hast Du das, oder hat irgendwer so eine Lösung mit den Stromüberwachungsrelais und ner Lastabschaltung schon mal gebaut und erfolgreich im Einsatz? Die Idee klingt verlockend dem Lichtler bei zu langem Full On, Überlast einfach den Dimmer mit den Leistungsfressern Blinder und ACLs auszuschalten BEVOR die Sicherung im Verteiler oder Saal fliegt. Wenn er dann 10 s lang brav ist krieg er se wieder....

    Wie sind denn so die Erfahrungswerte von wegen Einschaltströmen bei PAR 56 / 64, ACLs (24 V, 250 W) und Blindern (120 V, 650 W)? Sagen wir ich hab alle 3 Phasen auf ca. 7,5 kW belastet. Davon halt ACLs und 10 Blinderlampen (2x2, 2x4, auf alle 3 Phasen verteilt) nur kurzzeitig an. Vertragen die üblichen Sicherungen die Einschaltströme (Vorheizung an)?

    Haben da selbst nicht soviel Erfahrung mit, bisher mal selten 3x16A bis zum letzten ausgereizt...bisher keine hat kein Automat gemeint, das es ihm zuviel würde. Das neue Lichtsetup ist da leider viel mehr bis fast aufs letzte Watt ausgerechnet...

    Vielen Dank

    Bernd

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  • niggles
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    • 14. Juli 2004 um 22:43
    • #13
    Zitat von "FG-com"

    Ok, so weit so gut...die Dimmer haben 32 A Eingänge, also brauch ich keine weitere Absicherung, die ist ja im Verteiler vorher drin, weil schon das Kabel zum Dimmer nur 32 A darf.

    Aber jetzt frag ich trotzdem nochmal nach, wie Du für 4 Dimmer auf 2x3 oder 2 dreiphasige 16 A Automaten kommst? Das einzige was mir jetzt einfällt: 2 Dimmer auf Automat eins, die 2 Dimmer ziehen dann zusammen max 16 A, parallel dazu 2 Dimmer auf Automat 2, gleiches Spiel: Hab ich insgesamt 32 A zum verbraten, nur halt etwas unflexibler auf die Dimmer verteilt als mit nem 32 A Anschluss. Richtig gedacht?

    Richtig gedacht. Bei Dimmern mit einem 16 A CEE als Eingang muß man das halt so machen, weil man die vom Stecker her nicht höher absichern darf. Daß diese Dimmer in der Regel 5A Automaten in den Kanälen haben, die schon lange vorher geflogen sind steht auf einem anderen Blatt... ich hatte den Vorschlag ja gemacht bevor du eure Leistungszahlen genannt hast, danach ist mir auch klar geworden daß das bei 4 Dimmern nur mit 32er Eingängen geht :mrgreen:

    Zitat

    Hast Du das, oder hat irgendwer so eine Lösung mit den Stromüberwachungsrelais und ner Lastabschaltung schon mal gebaut und erfolgreich im Einsatz? Die Idee klingt verlockend dem Lichtler bei zu langem Full On, Überlast einfach den Dimmer mit den Leistungsfressern Blinder und ACLs auszuschalten BEVOR die Sicherung im Verteiler oder Saal fliegt. Wenn er dann 10 s lang brav ist krieg er se wieder....

    Das mit der Lastabwurfschaltung hab ich bis jetzt nur an Stromaggregaten und in einer Disco-Festinstallation gesehen, bei der sich der Besitzer angesichts viel zu knapper Stromversorgung und undisziplinierter LJ's nicht anders zu helfen wußte. Man muß die Funktion ja gar nicht nutzen, ich finde :wink: auch schon die Möglichkeit mit einem nur 35mm breiten Gerät auf einer Hutschiene den Stromverbrauch (auf einer Phase)anzeigen zu lassen interessant. Die konventionellen Anzeigen sind ja so groß, daß man sie in einen 4HE Verteiler nur mit sehr viel Mühe rein bringt. Muß mal kucken ob es das auch in dreiphasig gibt...ansonsten sind 6 "Einheiten" auf einer Hutschiene ja immer noch sehr kompakt. Die Stromwandler brauchen ja keine Fläche auf der Frontplatte.

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  • Haytech
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    • 19. Juli 2004 um 15:16
    • #14
    Zitat von "niggels"


    Daß diese Dimmer in der Regel 5A Automaten in den Kanälen haben

    Bitte auf die Automaten in den Dimmern achten -ich habe einmal in einem Botex Dimmer älterer bauart C20 automaten gesehen und der Dimmer war "Fachgerecht" von einer VA Firma mit 32A vorabgesichert.

    Bitte verzeiht mir die Ironie - ich konnte nicht anders.

    MfG
    Sebastian

  • niggles
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    • 19. Juli 2004 um 15:43
    • #15

    ...wobei ich hier nicht ganz sehe wo die Ironie ist. Ein Hersteller könnte auch problemlos einen Dimmer mit 6x5A Automaten bauen, der einen 32A Eingang hat und alles wäre (Absicherungsrechnisch) korrekt. Macht halt nur keiner, weil man die maximal 3x10A (dreiphasig) problemlos auch mit CEE 16 in den Dimmer bekommt und dann die Zuleitung und interne Verkabelung auch billiger werden.
    Umgekehrt ist es auch durchaus möglich und erlaubt einen Dimmer mit 6x20A Automaten mit 32 A CEE zu betreiben. Dann fliegt halt die Vorsicherung wenn mal 2 Kanäle auf der gleichen Phase komplett ausgelastet und mit 100% angesteuert werden - aber das muß man ja nicht machen. Die Absicherung dient ja lediglich dazu die Leitungen zu schützen, und das tut sie in beiden Fällen (solange die gesamte innere Verdrahtung des Dimmers bis zu den Automaten entsprechend der Absicherung des Eingangs ist, aber das ist Sache des Herstellers).

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  • Online
    TomyN
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    • 19. Juli 2004 um 15:52
    • #16

    Hi,

    bei den Botex teilen stand im übrigen sinngemäss in den Daten:

    20A per chanel (China),
    15A max per chanel europe :shock:
    Zum anderen trau ich einfach Triacs im 3 Bein Plastikgehäuse nicht mehr als 5A Dauer zu (auch wenn das Datenblatt was von 25A erzählt).


    Tomy

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  • niggles
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    • 19. Juli 2004 um 16:14
    • #17
    Zitat

    (Radio-Aktiv)
    63A Verteilung Nachricht zitieren

    Hallo , ich habe nochmal das Thema gelesen , und da ist mir aufgefallen das du schrieben hast 63ACEE > 6x32A CEE.
    Das würde doch bedeuten , das ich nur 1 Phasig arbeite oder ???
    Wenn ích den 63A zu 32A aufteile kann ich doch nur 2x32A CEE anschließen ???

    Solange immer gewährleistet ist daß die Leitungen ihrem Querschnitt entsprechend abgesichert sind kannst du an einen CEE 63 A soviele Geräte (Dimmer, MH's, Toaster, Bügelmaschinen oder was auch immre) ranhängen wie du willst - wenn die Gesamtleistung der Geräte 43,5 kW insgesamt bzw. 14,5 kW auf einer Phase übersteigt kannst du eben nicht mehr alles gleichzeitig einschalten, ohne daß die Sicherung fliegt.
    Genau so wird es in der Praxis oft gemacht. Erstens sind bei den üblichen 6x10A-Dimmerpacks pro Phase noch 12A "über", zweitens nutzt man ja nicht jeden Dimmerkanal immer bis zum Anschlag aus und drittens muß ja (gehen wir mal von einer RnR-Produktion oder Disco aus, bei Film, Fernsehen, Messebau und Industrie gehts da etwas anders zu) nicht immer alles gleichzeitig leuchten. Bei konventionellem Licht ist es durchaus üblich bis zum doppelten der rechnerisch möglichen Leistung ins Rig zu hängen. Dann muß der Lichtler halt sein Hirn benutzen und die Finger von den PAR-Memories nehmen bevor er seine 4 Blinder pro Seite abfeuert...aber das gehört zum Job.

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  • CaptainChaos
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    • 19. Juli 2004 um 16:24
    • #18
    Zitat von "RA-CG"

    Hi!

    Meinst du das es eine gute Idee ist vom Dimmercase den Strom für den Ton durchzuschleifen ? :shock:

    Solange die Zuleitung in Ordnugn und nicht am Last Limit ist etc etc. Was soll da gross den Unterschied machen ? Entwerde der Strom kommt aus dem Dimmer oder 10m weiter aus dem gleichen Stomverteiler.

    Aber ich leg auch meist seperate Leitungen aber mehr damit alles einzeln Abgesichert ist.

    Gruss

    Gruss

    Holger Steppke

  • FG-com
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    • 19. Juli 2004 um 16:46
    • #19
    Zitat

    Bei konventionellem Licht ist es durchaus üblich bis zum doppelten der rechnerisch möglichen Leistung ins Rig zu hängen. Dann muß der Lichtler halt sein Hirn benutzen und die Finger von den PAR-Memories nehmen bevor er seine 4 Blinder pro Seite abfeuert..

    ...oder er hofft auf sein Glück, dass die Automaten halten. Den doppelten Nennstrom machen die ja alle so einige Sekunden, wenn nicht gar Minuten mit. Zum Verhängnis können ihm aber die Einschaltströme werden, die denke ich ein deutliches Vielfaches des Nennstroms sein können und bei 10-fach Nennstrom oder so lösen auch C-Automaten schnell mal nach Sekunden(bruchteilen) aus. Zumindest nach Kennlinie...

    Mir fehlt leider etwas ne Vorstellung wie groß ich Einschaltströme bei so gängigen Material (PAR 56 300 W, PAR 64 500 W und Blinder 120V/650W, ACLs 12 V/250W) ansetzen muss...Kann mir das jemand verraten, mit welchen Faktoren für den Strom ich da rechnen muss? Lampenvorheizung sollte die Einschaltströme ja reduzieren, weil ja "heißer Draht, kleinerer Widerstand"...Was für Ströme fliessen für welche Zeit beim Einschalten ner Lampe? Erfahrungswerte?

    Bei unserem geplanten Dimmer wird diese Größe durchaus wichtig, um den Dauerstrom für Scanner noch zuverlässig liefern zu können...

    Danke
    Bernd

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  • FG-com
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    • 24. Juli 2004 um 17:57
    • #20

    Hallo

    Eine weitere Frage an die VDE-Experten hier, hab ja keine eigene und die Bibliothek hat zu :(

    Also, hab gerade gesehen, dass im neuerstandenen Dimmer 25 A Automaten die Ausgänge absichern. Unsere Lastkabel sind 1,5 mm^2, also muss ich zwingend da noch einige 10 A Automaten dazwischenhängen, oder? Oder halt die Automaten im Dimmer austauschen (lassen).

    Wir schicken nach unserer Dimmerbelegung nie mehr als 10 A, maximalst 11 A über einen Dimmerkanal, aber ich glaube schwer dass gerade im Veranstaltungsbereich da die Vorschriften sehr streng sind. Der "Geldgeber" würde da gerne mal wieder sparen, und argumentiert dass er doch auch ne max. 10 A 3-fach-Steckdose an eine mit 16 A abgesicherte Steckdose im Haus hängen darf...

    Ich hab da ganz schlechtes Gefühl dabei: Entweder richtig oder gar net!

    Danke
    Bernd

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