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neues Mischpul für Show und Swingband

  • marcel331
  • 29. Juli 2004 um 21:59
  • marcel331
    Beiträge
    156
    • 29. Juli 2004 um 21:59
    • #1

    Hallo

    Ich bin Mitgleid einer Show und Swingband. Wir sind auf der Suche nach einem neuen Mischpult da unser alter Mixer zu klein geworden ist.
    Es sollten mindestens 16 Kanäle sein am besten noch mehr bis 20 aber möglichst kompakt. Da wir bei den meisten Auftritten innerhalb von 10 Minuten aufbauen müssen.
    So nun noch ein kleines Problem das Mischpult sollte ausserdem noch ein internes Effektgerät haben.
    Das Budget liegt bei maximal 1800 Euro.

    Hoffe ihr könnt mir was vorschlagen, erfahrungen preisgeben.

    Würde mich sehr freunen
    schonmal vielen Dank im Vorraus

    Marcel

  • Tobias Zw.
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    27
    • 29. Juli 2004 um 22:01
    • #2

    Heißer Tip: Sieh' Dich mal nach einem guten, leicht gebrauchten Allen&Heath Wizard 16:2 DX um, der ist wirklich sehr brauchbar.

    MfG Tobias Zw.

    Äch bän wäder do.

    http://www.tobiaszweckerl.de

  • ThomasA
    Profi
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    1
    • 30. Juli 2004 um 03:44
    • #3

    Versteh ich das richtig, dass ihr so eine Art erweiterte big band seid, wo alle Blaeser mit Clips od. aehnlichem abgenommen werden?

    In dem Fall - da ja das Mikrophonsetup sehr konsistent ist - wuerde ich zu einem Digitalpult raten. Das spart euch Aufbauzeit, da ihr einfach nur eine gespeicherte Standardszene aufrufen muesst und ausserdem sind FX, Dynamics und EQs auch auf den Ausgaengen schon dabei.

    Ich denke fuer eure Anwendung reicht ein altes Yamaha O1V mit zusaetzlichen Mikrophoneingaengen (auf ADAT Wandler oder mini-slot karte). Sollte gebraucht fuer 1000,- zu erstehen sein. Neueres gibts von Yamaha (01V96, DM1000) oder Behringer (3216) in der Einstiegsklasse. Anderes Gebrauchtes waere eventuell noch Soundcraft 324 oder 328 oder Roland VM-Serie, die kenne ich allerdings persoenlich nicht.

    Ueber die Suchen-Funktion findest du sicher genug Info zu 01V und Konsorten.

    lg, Thomas

    "Klappe zu Gehirn! Sonst kriegst du eins mit dem Wattestäbchen."
    H. J. Simpson

    Thomas Albenberger
    Österreich

  • marcel331
    Beiträge
    156
    • 30. Juli 2004 um 09:14
    • #4

    schonmal danke für die ersten Antworten.

    ThomasA
    Ja das siehst du richtig bei uns werden immer jeweils 3 Trompeten mit Mikrofon abgenommen, Posaune und Saxophone per Clip,

    Das Problem mit gespeicherten Standardszenen könnte ist das wir immer wechselnde Besetzung haben. sind ca 35 Leute davon meistens 25 beim Auftritt und dann spielt mal der eine und der andere zB übers 1 Tenorsaxophone clip. Oder sehe ich das Falsch, kenn mich ehrlich gesagt mit Digitalenmischpults gar nicht aus.

    Marcel

  • marcel331
    Beiträge
    156
    • 30. Juli 2004 um 09:34
    • #5

    hab gerade noch was rumgeguckt was haltet ihr von einem
    Mackie CFX 16???

  • Patric A.
    Beiträge
    562
    • 30. Juli 2004 um 10:04
    • #6

    ich denke mal der Allen&Heath ist da schon recht passabel ;)

    Im Vergleich zum Mackie 2 Semi-Parametrische Mitten, recht cleane preamps...

    Bin auch gerade am Liebäugeln.

    Bekommt man um die 700€ gebraucht und in gutem Zustand, wenn man ein schönes Angebot erwischt

    Manche sagen, die PA28 ebenfalls von A&H sei auch nciht von schlechten eltern, weil es die preamps der "großen" drin hat.
    Wären mir persönlich vll bisschen wenig auxe und ein "interessantes" EQ-Konzept. Wobei die festlegung der unteren Mitten auf 250Hz im Prinzip gar nicht soo ein Kompromiss darstellt, glaube ich. Bei Toms und Bass braucht mans fast immer und im Gesang kann man da gelegentlich auch was machen.

    MfG
    Patric Ackermann
    (ehemals AES-Light [Xenith])

    Auf der Suche nach dem guten Ton ;)

  • marcel331
    Beiträge
    156
    • 30. Juli 2004 um 10:16
    • #7

    der Allen&Health gefällt mir auch sehr gut, nur ich finde es schade das er keinen Stereo Kanal hat und man somit bei Keyboards 1 kanal "verliert".
    Da wir 2 Keyboards in gebrauch haben, wären das schon 2 Kanäle
    Oder kann man das auch anders Regeln??

  • Jeremy
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    Beiträge
    1.491
    • 30. Juli 2004 um 10:38
    • #8

    Keyboards in Mono?

    Nein, das ist wirklich ein ernstgemeinter Vorschlag. Meiner Erfahrung nach ist mit Stereo-Keyboards nicht viel gewonnen.

    Jeremy

    Harvard'sches Gesetz für Tierversuche: "Unter sorgfältigst kontrollierten, dokumentierten und jederzeit reproduzierbaren Laborbedingungen verhalten sich Versuchstiere immer so, wie es ihnen gerade passt."

  • FG-com
    Beiträge
    75
    • 30. Juli 2004 um 10:53
    • #9

    Oder eben Keyboard Submix. Ist ein Keyboarder mit 2 Keyboards oder 2 Keyboarder, schlimmstenfalls an entgegengesetzten Bühnenseiten?

    Bei einem Keyboarder: Kleiner Linemixer (kostet net die Welt) entweder bei ihm ins Rack (falls vorhanden) oder mit zum Mischer ins Rack. Ersteres hat den Vorteil, dass man das Signal dann evtl. symmetrisch den langen Kabelweg über die Bühne zum Pult schicken kann...

    Aber Mono ist denke ich auch machbar, die wenigsten hören Stereo-Keyboards, wenn man nicht gerade auf ausgefallenen Synthie-Sounds und Effekte angewiesen ist...

    Mein Empfehlung ganz klar: A&H WZ16:2! Für das Geld ein feines Ding, da kommt kein Mackie mit. Das Ding hat alle Potis zentralbefestigt auf der Frontplatte, vertikales PCB-Layout (d.h. pro Kanal ne eigene Platine) als einziger Mischer der Preisklasse! Zwei eingebaute Effekt, mit per MIDI editierbaren Presets. Haben in Band neulich unser abgerocktes Behringer Pult gegen den WZ16:2 ausgetauscht, feines Ding!

    Bernd

    Business-Fränkisch für Anfänger

    Fränkisch: "Su a Glumb, su a verreggds ..."
    Deutsch: "Im Moment besteht ein Qualitätsproblem mit ..."

  • marcel331
    Beiträge
    156
    • 30. Juli 2004 um 10:53
    • #10

    danke für die schnelle antwort.
    kannte es nur nicht anders als Keyboards in den Stereo Kanal.

  • FG-com
    Beiträge
    75
    • 30. Juli 2004 um 10:55
    • #11

    Musst halt am Keyboard aus dem richtigen Ausgang rausgehen. Meist ist der linke Ausgang auch der Mono und wenn in der 2. Buchse nix angeschlossen ist liegt auf "Links" die Summe von Links und Rechts als Mono-Signal an...

    Business-Fränkisch für Anfänger

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    Deutsch: "Im Moment besteht ein Qualitätsproblem mit ..."

  • marcel331
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    156
    • 30. Juli 2004 um 10:59
    • #12

    FG-com
    sind 2 Keyboarder aber direkt nebeneinander

  • derautor
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    • 30. Juli 2004 um 11:40
    • #13
    Zitat

    Das Problem mit gespeicherten Standardszenen könnte ist das wir immer wechselnde Besetzung haben. sind ca 35 Leute davon meistens 25 beim Auftritt und dann spielt mal der eine und der andere zB übers 1 Tenorsaxophone clip. Oder sehe ich das Falsch, kenn mich ehrlich gesagt mit Digitalenmischpults gar nicht aus.


    Dann legt ihr Euch einfach mehrere Szenen an und ruft kurz vorm Auftritt diejenige, die gerade zum aktuellen "Musikerbestand" passt, auf. Das Erstellen erfordert natürlich etwas Vorarbeit, die sich aber auszahlen wird, denn mit einem Digitalpult seid ihr beim Auftritt rasch am Start. Und das ist ja, soweit ich das verstanden habe, bei Euren Auftritten öfters erforderlich.


    es grüßt

    derautor

    Immer schön vorm Soundcheck herverkabeln.....

  • ThomasA
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    1
    • 31. Juli 2004 um 03:35
    • #14

    Also nochmal zu Digitalpulten. Die bieten dir alles, was ein Analogpult auch kann und ZUSAETZLICH noch die Moeglichkeit, Szenen zu speichern.

    Fuer die von dir geschilderte Situation kannst du es so machen, wie "derautor" vorschlaegt, oder halt deine Standardkanaele in einer Szene ablegen (dh. Schlagzeug, Bass, Git, Keys,... immer an den selben Kanaelen mit gespeicherten Dyn/EQ) und dann die restlichen Kanaele fuer die wechselnden bzw. Gastmusiker frei lassen.

    Wenn du ein analoges Pult kaufst, dann wuerde ich dir bei deinem Budget davon abraten, den internen FX als Kaufentscheidung anzugeben. Fuer dein Budget solltest du eine gebrauchte A&H GL2200 24-Kanal inkl. Case und zusaetzlich ein brauchbares FX-Geraet bekommen (tc M300 zB.).

    Meines Wissens nach gibt es kein Analogpult mit mehr als 16 vollwertigen Mikrofon-Kanaelen und eingebautem FX-Geraet. Wie lange wirst du mit den 16 Kanaelen fuer deine 25-35 Musiker auskommen? Lieber eine Nummer groesser kaufen und reinwachsen, als zweimal Geld ausgeben.

    lg,

    "Klappe zu Gehirn! Sonst kriegst du eins mit dem Wattestäbchen."
    H. J. Simpson

    Thomas Albenberger
    Österreich

  • Patric A.
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    • 31. Juli 2004 um 09:51
    • #15

    Wobei du da natürlich auch recht hast, ThomasA.

    Der interne Effekt des WZ ist zwar auch nciht unbedingt schlecht, allerdings schlägt ein TC m300 bzw ein kleines Lexicon den natürlich um Längen.

    Bei einem 24Kanal Pult, wenn man sich denn günstig eines schießen kann hat man natürlich mehr möglichkeiten.
    Der WZ hat den Vorteil, dass man ihn im Rack verbrauen und angeschlossen lassen kann und somit nur noch Mikrokabel zu legen hat, sich aber die interne Verkabelung spart.
    Je nach Anzahl der Dynamics EQs, (FXe) und sonstigem Outboard kann das nämlich auch schon einen Moment dauern.

    MfG
    Patric Ackermann
    (ehemals AES-Light [Xenith])

    Auf der Suche nach dem guten Ton ;)

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