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Die absolut professionelle Nahkampf PA

  • GETEC
  • 30. Juli 2004 um 21:02
  • stl
    Beiträge
    288
    • 13. September 2005 um 23:07
    • #21

    Nanu, habe ich da kurz zuvor eine zu heftige Frage gestellt? Oder sit ihr alle gerade zu busy für ein Feedback? :?:
    STL

  • Ton_Opa
    Profi
    Beiträge
    490
    • 14. September 2005 um 05:31
    • #22

    tatsächlich hab ich manchmal auch bezahlte Arbeit!

    Wir haben das Hauptsystem mit gedrehten Hörnern im Cradle geclustert.
    Winkel: 30 Grad bei minimalem Abstand. Optimaler geht es nach Manual kaum.

    Im Manual findet sich zum Thema vertikaler Frequenzgang folgendes:

    http://ton-opa.freehomepage.com/kf212Abstrahlverhalten.html

    Schon bei 10 Grad offaxis (down) weist der Frequenzgang der 212 eine Welligkeit von 10dB auf (Einbruch bei 1,5kHz). Die Beam-Weite beträgt bei 1,5kHz gerade mal 30 Grad während bereits 2kHz wieder mit 90 Grad breit in die Gegend geschleudert werden. Das hört man sehr deutlich.

    -Also ich höre das sehr deutlich.

    Bei meinem ersten Hängeversuch hingen drei Lautsprecher quer (wie ebenfalls im MAnual vorgeschlagen), so dass diese Berg- und Tal-Fahrt der oberen Mitten sich in der horizantalen Ebene wiederspiegelte. Das ist überhaupt nicht zu empfehlen, weil sehr auffällig. Außerhalb des "Klangdiamanten" präsentieren die beiden Seiten dann einen extrem verschiedenen Frequenzgang in einem Frequenzbereich, wo so etwas auffallen muss.
    Im Endeffekt habe ich eine Box des Clusters lahm gelegt, um das Cluster erträglich zu machen. Umhängen war wiedermal aus Zeitmangel nicht drin.

    Beim zweiten Versuch haben wir dann immer nur zwei Boxen hochkant gehängt und die Boxen flacher ins Publikum schießen lassen. (Ebenfalls 30 Grad im Cradle). So flach schieße ich sonst nicht so gern, weil es normaler Weise ungleichmäßigere Ergebnisse bringt und Leistung verschwendet.
    So geflogen war das Ergebniss in diesem Fall erträglicher. Die Welligkeit im Frequenzganggang war immer noch hörbar, aber nicht mehr so auffällig, weil die Übergänge weicher waren.

    Ich muss meine Aussage also nochmal korrigieren:

    Alles in allem ist die 212 wegen ihrer Vertikal-Schwäche nicht für jeden ein großartiger Lautsprecher. Offenbar hat das nichts mit dem Clustern zu tun. Die Box ist nun einmal so.

    Ich habe vor meiner ersten Begegnung zwar das Manual bezüglich der Clusterungsvorschläge studiert, mich aber nicht in die Frequenzschriebe vertieft. Das war ein Fehler. Was solls...ich hätte eh kein anders System gestellt bekommen. .... Aber ich hätte es wahrscheinlich nicht quer gehängt.

    Grüße
    Opi

    abgebrühter Alt-Aktivist im Vorruhestandsjob
    -danke Billbo-

  • wora
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    • 14. September 2005 um 11:57
    • #23

    ich hätte diese box auch niemals quer gehängt, denn wenn beide 12"er das selbe spektrum wiedergeben MUSS es zu kammfiltereffekten in der horizontalen kommen.
    das ist doch völlig klar, oder?
    hochkant betrieben passiert das dann logischerweise in der vertikalen, aber da fällt es halt nicht so auf weil unsere ohren (normalerweise :wink: ) horizontal angeordnet sind.

    wenn das im manual trotzdem so angeboten wird, dann habe ich dafür echt kein verständnis. ein lautsprecherhersteller sollte wissen, das das schief gehen muss.
    oder hab ich das jetzt falsch verstanden?

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • bertz
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    • 14. September 2005 um 12:38
    • #24
    Zitat von "Akustikfuzzi"

    Ist zwar nicht die billigste, drückt aber ohne Ende und erfordert nicht viel Truckspace.

    4x Meyersound UPA2-P bei kleineren Jobs 2x UPA1-P
    2x Meyersound 750-HP
    1x Meyersound LD2

    und ab gehts. Ist klein, handlich und gebraucht so für ca. 25 - 30 k€ zu haben.

    statt den 750-HP reichen auch 2 USW 1P. sind kleiner und billiger. Dann sollte man aber die Bässe über eine Subgruppe, oder einen AUX extra fahren. durchgeschliffen haben die bässe etwas weniger druck. Damit kann man auch den LD2 weglassen!!! respektive:

    2x Meyersound UPA 1P
    2x Meyersound USW 1P

    oder

    4x Meyersound UPA 2P
    4x Meyersound USW 1P

    Schön ist auch, dass man bei der zweiten Variante entweder die Topgrids, oder die Schwenkrahmen verwenden kann, sodass die Ausrichtungs und Abstrahlverhalten der zwei UPA 2P's pro Seite selber bestimmt werden kann. Schwenkrahmen auf nem Manfrotto ist auch ne schöne sache.

    http://www.klanggeschaeft.de

  • wora
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    • 14. September 2005 um 16:47
    • #25

    folgendes ist mir per pn zugegangen:

    Zitat von "glatti"

    Hallo Wolfgang!

    Sorry, ich darf nicht im Profi-Bereich posten.

    Wegen der Line 212:

    Die beiden 12-er strahlen eben nicht dasselbe aus. Der untere 12er wird nur fuer die tiefen Frequenzen benutzt und wird ueber ein LPF abgetrennt.
    Der obere 12er strahlt tiefe Frequenzen UND auch Mitten ab, bis dann getrennt wird zum Hochton-Horn.

    Das ganze nennt sich FLC (Frequency Dependent Line Coupling) und wird mittels Allpassfilter noch Laufzeit-korrigiert, so dass Interferenzen moeglichst minimiert werden.

    Wenn's Dich genauer interessiert, schau Dir mal auf der K&F Homepage das Manual und den PP-Test ueber die Line212 an.

    gruss
    stephan

    Alles anzeigen


    wenn es keine interferenzerscheinungen gibt, woher kommen dann die von ton-opa beobachteten effekte? dann muss das ja wohl zwischen HT und dem einen 12"er passieren.
    aber wie erwähnt, in der vertikalen ist das nicht so schlimm (sonst sähen auch die linearrays ganz schön alt aus...).
    ich zweifle ja nicht grundsätzlich die funktion dieser box an, ich hab schon drüber gemischt und sie hat mir wirklich gut gefallen.
    nur, man sollte solche lautsprecher wirklich nicht um 90° gekippt betreiben, da ist doch klar das es in die hose geht. ich habe auch schon solche gekippten HK R-serien tops gehört, ich weiss nicht wer auf soche schnapsideen kommt. mit verständnis der physikalischen zusammenhänge hat das jedenfalls nicht mehr viel zu tun.
    sorry für off topic...

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Ton_Opa
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    • 14. September 2005 um 17:57
    • #26
    Zitat

    ....vertikalen ist das nicht so schlimm (sonst sähen auch die linearrays ganz schön alt aus...).


    Das sehe ich nicht so. Ich erwarte von einem System auch vertikal einen Höhenabfall ohne absurde Buckel. 10 Grad of axis sollten schon noch nutzbar sein, bei einer Box mit einem Nenn-Abstrahlwinkel von 60 Grad.

    Bei LineArrays hängen auch oft die Treiber für benachbarte Frequenzbereiche nebeneinander, statt übereinander. Da funktioniert das horizontale Abstrahlverhalten in der Regel sehr gut, trotz deinem "verständnis der physikalischen zusammenhänge".

    Grüße
    Opi

    abgebrühter Alt-Aktivist im Vorruhestandsjob
    -danke Billbo-

  • wora
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    • 15. September 2005 um 01:45
    • #27

    danke für die blumen.

    ein linearray hat nebenkeulen in der vertikalen. das ist bei jedem zeilenlautsprecher so, denn so funktioniert die auslöschung der schallanteile nach oben und nach unten erst. da hat man quasi den "fehler" von vielen nebeneinander strahlenden quellen ausgenutzt.
    das kann man bei einigen herstellern sehr gut auf der homepage sehen. z.b. bei meyer gabs dazu mal schöne bilder, weiss jetzt nicht ob die noch drauf sind.

    natürlich sollte ein hornlautsprecher mit 60°x40° (standardwinkel) auch in der vertikalen möglichst gleichmäßig abstrahlen. wenn er das nicht tut, taugt er nicht viel. aber kammfiltereffekte kann man hierbei kaum verhindern.
    da unsere ohren jedoch horizontal angeordnet sind, hören wir solche laufzeitfehler zwischen vertikal angeordneten schallquellen nicht so deutlich.
    hab ich unrecht?

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • K-Ulrich
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    • 15. September 2005 um 20:00
    • #28

    Also, wenns um kleine gestellte Systeme geht, ist mein Liebling immer noch Syrincs SPS3, leicht, klein (ja, die UPA is noch kleiner) und klingt klasse.
    mfg
    Kai

    Für mich zerrts, aber Sie sind ja der Künstler.

  • Sven M
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    • 15. September 2005 um 20:31
    • #29

    In der Klasse finde ich AD24 absolut überzeugend.
    -leicht
    -laut und differenziert

    Auf ein ordentliches Amping achten und schon kanns losgehen.

    Was sagt der Raver auf der Techno-Party, wenn sein Extasy aufhört zu wirken?

    "Was ist denn das für eine sch... Mucke hier?"

  • Ton_Opa
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    • 16. September 2005 um 01:05
    • #30
    Zitat

    ein linearray hat nebenkeulen in der vertikalen


    Das stimmt und das finde ich auch nicht schön.
    Aber die 212 ist kein line-array, hier gings um LS für 300 Leute.
    Ich habe das linearray als Beispiel angeführt, wo im Gegensatz zu Deinem "physikalischen Zusammenhängen" das horizontale Abstrahlverhalten gut funktioniert, obwohl da Boxen "quer" hängen.

    Zitat

    hören wir solche laufzeitfehler zwischen vertikal angeordneten schallquellen nicht so deutlich.

    Das mag sein - aber es klingt im Publikum sehr verschieden (vorne oder hinten)... Das wollen wir doch eigentlich alle vermeiden?

    Syrincs kenne ich nicht.

    AD macht gut Schalldruck ist mir aber meist viel zu frischschschsch, wo ich dann ausgiebig gegenankurbele..... aber das mach ich bei Upas auch....

    Grüße
    Opi

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  • Thomas
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    • 16. September 2005 um 10:45
    • #31

    Hab vor kurzem mit 4 AD24 gearbeitet. An ner Ram Audio DQL 5.5.
    Laut können die Kisten definitiv, aber der 2" Treiber könnte ruhig etwas besser auflösen. Das Klangbild ist etwas undifferenziert und der Treiber klirrt leicht. Außerdem wirds bei richtig Pegel obenrum giftig.
    Aber alles in allem kann man doch ziemlich gut mit arbeiten.

  • donut
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    • 17. September 2005 um 21:07
    • #32

    ahoi Kollegen.
    zwischen Rockband-Gigs und Gala-Ansprachen macht die Anforderung die Grätsche. Ihr solltet Euch geschmacklich für 12" oder 15" entscheiden, und dann gehts weiter. 300 audience ist recht überschaubar. Soll das Holz gestackt oder und geflogen werden können? Meine Tipps:

    kleiner als d&b C-Serie und besser als Meyer UPA,
    die Mittellösung: vier M14T (15"3") und acht M118T
    die kleine Lösung vier M12T (12"3") und acht M118T
    größer als d&b C, die Rock PA : zwei M30T und vier MS118, das fetzt.
    (zu hören bei Trier Moselland Event Mitte september wo für TV Gigs diverser Bands mit vier Stacks 2000 audience bestens bedient sind)

    alles von MACH, dänisches Holz von Martin Professional von den Boxenbauern die 25 Jahre lang für Harmann das Holz von JBL entwickelt und gebaut haben. Noch Fragen?

    --------------------------------------------------------------
    there's nothing important like headroom - exempt from more headroom
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  • marcoboy
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    • 17. September 2005 um 21:37
    • #33

    hmm ich hatte mal die bekanntschaft mit einer vierpunkt beschallung 4xM30T und 4x MS118 als Paket in der Mitte

    nun so toll fand ich das nich die Bässe pumpten ziemlich, die M30T können laut aber da fehlt mir so der mittenbereich die brüllen schon ziemlich :roll:

    wie gesagt kann auch am Setup gelegen haben, denke mal man kanns schon gebrauchen

    Aber nix geht über KF650 und der alten KF850er was man drunter stellt ist geschmackssache :D

  • donut
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    • 17. September 2005 um 22:58
    • #34

    na ja, KF850 ist schon schweres Holz, dagegen würde ich die SlingShot setzen, klingt deutlich sauberer in den Übergangsfrequenzen und im Anschnitt beim Clustern. der Horndesigner Gerry von TorboSound hat die für MACH entwickelt, gibts aber höchstens zehn mal in Deuschland.

    unser kollege am Anfang der Diskussion wollte aber keine Weitwurf-Anlage, weder als LA-Banane noch als Horn-Stack, sondern was handliches für 300 zuhörer. Deshalb zurück zu den breiten Direktstrahlern oder Stummelhörnchen.

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  • Markus Verza
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    • 17. September 2005 um 23:07
    • #35
    Zitat von "donut"

    ..... gibts aber höchstens zehn mal in Deuschland.

    von der KF 850 gibt es sicher über 400 in Deutschland.

  • marcoboy
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    • 18. September 2005 um 11:04
    • #36

    noch *lach* in anderen Ländern ist das 850er Holz nicht totzubekommen :D

    Das Mach Holz kann man schon gebrauchen blos die Bässe egal welchen find ich nicht besonders schön :? Sie blubbern nur :roll: So richtig Kick ist dem Systemen nicht zu entlocken

    hmm obwohl ich kein freund von Meyer bin wäre noch die UPA , hatt immer gut gespielt. Nur mit der CQ1 war ich nie zufrieden schon garnicht mit den USW Bass da klappern die flugösen :oops:

  • guma 13. Februar 2021 um 17:24

    Hat das Thema aus dem Forum Systeme nach Boxen und Amps verschoben.

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