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Stereopanorama im Livemix

  • Patric A.
  • 31. Juli 2004 um 17:41
  • Patric A.
    Beiträge
    562
    • 31. Juli 2004 um 17:41
    • #1

    Hallo, in einigen Beiträgen wurde das Stereopanorama im Livemix angeschnitten.
    In wie weit macht ihr hier was?

    Klar ist ja:
    BD, Snare, Bass, Lead-Voc in die Mitte

    Ich ordne eigentlich gerne Background-Vocals im Stereopanorama um den Lead-Sänger an (Pan ca 2Uhr) bzw Keyboards, die Flächen spielen, die auch vom Background gesungen werden gegenüber dem "Chor"
    Gitarren, wenn mehrere Vorhanden sind wandern auch ein bisschen nach links und rechts, ebenso bei den Toms.
    [Edit: Overheads natürlich bei Stereoabnahme bis Anschlag]

    Im Grunde ein entschärftes "Studio-Panning" mit allerhöchstens 4Uhr am Pan-Regler...

    Man hat dann natürlich immer das Problem, dass Leute vorm Linken Boxenstack die "rechten" Instrumente weniger laut hören

    Effekte im Stereopanorama zu verschieben ist ja die größte Einstellungsfrage, weil es dann passieren kann, dass eine Seite nur Hallfahne hört...

    Was meint ihr so im allgemeinen?

    MfG
    Patric Ackermann
    (ehemals AES-Light [Xenith])

    Auf der Suche nach dem guten Ton ;)

    Einmal editiert, zuletzt von Patric A. (31. Juli 2004 um 20:37)

  • Seven
    Profi
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    318
    Beiträge
    4.374
    • 31. Juli 2004 um 20:29
    • #2

    Hihat immer ziemlich dahin wo es auch oben steht. Also beim Rechtshänder rechts (hierbei immer Zuschauersicht).
    Overheads auch Anschlag gepannt. Toms verteilt von 9 bis 3 Uhr.
    Stimmen sind meist mittig, manchmal verteile ich die Backings leicht, aber nur von max 10 bis 2 eher 11 bis 1.

    Bei Standard zwei Gitarrenrockband kommt es auf Sound und Bühnenlautstärke an. Wenns wirklich undifferenziert wird, dann kommen die richtig auseinander, ansonsten auch so 10 bis 2 Uhr.
    Teilweise auch mal überkreuz, dass heisst rechts stehender Gitarrist auf die linke Seite, wenn von der Bühne auf seiner Seite sowieso schon Brett nach vorne kommt.

    Keys panne ich normal 9 und 3 Uhr.

    FX sind bei mir normal Stereo im Return, allerdings nutze ich eigentlich nix wofür ich den Stereoreturn bräuchte. Delays sind live immer mono bei mir und die Hallräume sind auch immer mittig, aus im Vortopic genannten Gründen.

    gruß
    Jan

  • andi.h
    Beiträge
    617
    • 5. August 2004 um 17:48
    • #3

    Also panning finde ich im Live-Betrieb durchaus wichtig, ich kenne aber auch so einige Kollegen die eine konsequente Live-nur-mono!-Strategie fahren.
    Meiner Meinung nach ist geschicktes panning ein sehr gutes Mittel gegen "Soundmatsch". Je nach Situation werden bei mir normale Quellen aber auch nur leicht zur Seite geschoben, auf Anschlag kommen auch bei mir nur Stereoquellen (meine XY-Overheads, Keyboards,...).
    In mittleren Clubs ist der Sound der von der Bühne kommt oft schon viel zu laut. Hier hilft z.B. oft die Gitarren je nach Situation auseinander zu ziehen oder auch mal "über kreuz" zu mischen.
    Nützlich finde ich den PAN-Regler auch bei Phasenproblemen. Da kommt es dann auch vor dass ich klassische "Center-Instrumente" wie die Snare mal einen Millimeter zur Seite panne um eine unangenehme Kammfilterfrequenz wegzukriegen. Das wirkt oft Wunder! Oft ist es sogar so, dass ich am Ende des Konzerts feststelle, dass kaum ein PAN-Regler genau auf Mitte steht, aber sehr viele ganz knapp daneben.

  • wora
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    27.257
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    11
    • 6. August 2004 um 00:52
    • #4

    die möglichkeiten des panning sind ja immer von der situation abhängig.

    wenn der überwiegende teil der zuhörer zwischen den speakern steht, dann wird auch mehr gepannt.
    ansonsten eher weniger bis garnicht.
    wenn der amp des gitarristen hauptsächlich nach links bläst, dann wird er eben links etwas leiser gefahren.
    wenn wenige musiker auf der bühne sind, dann muss man sie von jeder position hören können... also eher mono.
    bei big bands eher wieder mehr panning...
    und wenn das mischpult mal wieder aus irgendwelchen gründen auf der seite stehen muss gibts auch nur noch mono, weil man nur so alle fehlerquellen hören kann.
    der job des technikers ist ja der, das er je nach möglichkeiten immer neu entscheiden muss. sonst kann man ja auch von der bühne runter mischen.

    also verallgemeinern kann man das doch nicht - oder?

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

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